- Bildquelle: EA Sports © EA Sports

Kalifornien – 75 Prozent aller FIFA-Spieler stürzen sich laut EA Chief Financial Officer Blake Jorgensen auf den Ultimate Team-Modus. Kein Wunder, dass eben dieser mittlerweile sehr wichtig für das US-amerikanische Unternehmen ist. EA hat alle wichtigen eSport-Wettbewerbe auf den Modus ausgerichtet und bewirbt diesen regelmäßig mit besonderen Aktionen im Spiel.

Diese Taktik scheint sich bezahlt zu machen: Wie aus dem neuesten Finanzreport hervorgeht, hatte Electronic Arts im vergangenen Quartal mit sogenannten "Live Services" Aufträge in Höhe von 328 Millionen US-Dollar. 50 Prozent davon würden Madden und FIFA Ultimate ausmachen, heißt es.

Auf gut Deutsch bedeutet das, dass EA in nur drei Monaten rund 162 Millionen US-Dollar mit dem Verkauf von FIFA und Madden Points gemacht hat - eine beachtliche Summe. Im Vergleich: Spieldownloads von Madden, FIFA und Co. brachten dem Unternehmen netto 157 Millionen US-Dollar ein. Somit nimmt EA wohl mehr durch Ultimate Team ein als mit den Spielen selbst.

Auf FIFA Ultimate Team ausgelegt

Im Story-Modus "The Journey" gibt es Belohnungen für FUT. Steigt der Spieler generell ein Level in FIFA auf, kann er im EA SPORTS FC Katalog Inhalte für Ultimate Team freischalten. Schnell wird deutlich, dass alles in der Fußballsimulation darauf ausgelegt ist, Nutzer an den lukrativen Modus heranzuführen. "Wir kennen das Verhalten der Spieler genau. Erst starten sie mit dem neuesten Content und gehen dann über zu Ultimate Team", erklärt EA CEO Andrew Wilson im Finanzbericht.

Aufgrund dessen erwartet das US-amerikanische Unternehmen nächstes Quartal sogar noch mehr Einnahmen, da sich voraussichtlich mehr Spieler an den Ultimate Team-Modus wagen werden. Obendrauf kommt außerdem das Weihnachtsgeschäft, das EA mit "aufregenden Events" ankurbeln will.

Weekend League fast doppelt so groß wie im Vorjahr

Bei all den strategischen Plänen von EA ist es kaum überraschend, dass die Weekend League 75 Prozent mehr Spieler aufweist als vergangene Jahr zur selben Zeit. Das geht ebenfalls aus dem Finanzbericht hervor.

Weitere Gründe könnten sein, dass der Entwickler die Qualifikation für den kompetitiven Modus vereinfacht hat und außerdem die Spiele, die an einem Wochenende absolviert werden müssen, auf der Konsole von 40 auf 30 Partien heruntergeschraubt hat.

Tatsächlich erwartet EA in den kommenden Wochen sogar noch mehr Teilnehmer, da die eSports-Wettbewerbe ins Rollen kommen und so Spieler dazu motivieren könnten, sich selbst zu qualifizieren.

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