- Bildquelle: Riot Games © Riot Games

Berlin - Die besten Teams treffen ab Freitag, den 18. Januar aufeinander und spielen um die europäische Vorherrschaft in League of Legends. LEC nennt sich die brandneue Liga, was kurz für League of Legends European Championship steht.

Bereits in der Vergangenheit standen sich die besten Organisationen in einer europäischen League of Legends-Liga gegenüber. Allerdings änderte der Veranstalter Riot Games für 2019 nicht nur das Format, sondern auch Namen, Logo und das gesamte Image. Mit der LEC stellt der Entwickler auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Organisationen um, ähnlich wie das Franchising-System im amerikanischen Sport.

Schalke 04 gegen Kölns eSport-Abteilung

Teams mussten zwischen acht und zehn Millionen Euro zahlen, um Teil der Liga sein zu dürfen. Wer bereits zuvor an dem Wettbewerb teilnahm, konnte sich in einstelliger Millionenhöhe einkaufen.

Im November gab Riot Games die zehn Teilnehmer bekannt. Mit dabei: der FC Schalke 04, der im Sommer 2018 europäischer Vizemeister wurde. Und auch der 1. FC Köln ist involviert: Die Geißböcke investierten erst kürzlich in die eSport-Organisation SK Gaming, die ebenfalls in der LEC spielen wird.

David gegen Goliath

Das Auftaktspiel findet am Freitag, dem 18. Januar, um 18 Uhr statt. Newcomer SK Gaming trifft auf das Powerhouse Fnatic. Letzteres gilt als einer der Favoriten auf den Titel. Schon in den vergangenen beiden Saisons gewann Fnatic den Vorläufer der LEC und wurde in November 2018 sogar Vizeweltmeister.

Schalke spielt später gegen die französische Organisation Team Vitality. Das Lineup der Königsblauen scheint auf dem Papier im guten Mittelfeld zu liegen, allerdings hat die Mannschaft dank junger Talente wie Felix "Abbedagge" Braun viel Potenzial. Vielleicht können die Schalker im Laufe der Saison wieder positiv überraschen.

Übertragen werden alle Spiele kostenlos und auf Deutsch und Englisch auf watch.lolesports.com.

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