Emotionaler Jubel. "xImpact10" (l.) und "BuRaX_1907" (r.) freuen sich nach i... - Bildquelle: SpVgg Greuther FürthEmotionaler Jubel. "xImpact10" (l.) und "BuRaX_1907" (r.) freuen sich nach ihrem Doppel-Sieg. © SpVgg Greuther Fürth

München – Die Spielvereinigung ging erst kurz vor Saisonstart mit ihrer eSport-Abteilung an den Start. Mit Christian "xImpact10" Judt, Francesco "Czudemi" Morgana und Burak "BuRaX_1907" Gen holte Fürth drei Spieler, die eine emotionale Bindung zum Verein haben, aber nicht zur deutschen FIFA-Elite zählen. Deswegen gab es von den Verantwortlichen auch "keine speziellen Vorgaben", was die sportlichen Leistungen betrifft.

Team-Intern steckte man sich trotzdem Ziele. Man wolle oben mitspielen hieß es vom talentierten Youngster Judt, der weiter ausführte: "Wir wussten von unseren Stärken und hatten den Traum von der Top 6. Wir hätten aber nie gedacht, dass es so gut läuft." Platz 4 ist eine große Errungenschaft für Fürth. Es steht zwar noch eine Begegnung aus, die Top 6 und damit die Teilnahme am VBL Grand Final scheint den eSportlern vom "Kleeblatt" nicht mehr zu nehmen.

Teamwork makes the dream work

Der Erfolg von Fürth basiert nicht auf einer Person. "Czudemi" und "xImpact10" kommen im Einzel beide auf mindestens zehn Siege, während "BuRaX_1907" im Doppel an acht Erfolgen beteiligt war. Das passt zur Mentalität der Mannschaft. "Unsere größte Stärke ist das Teamwork. Wir wissen, wenn einer verliert, dann badet das ein anderer aus", so "xImpact10". Das hält laut dem 18-jährigen Youngster auch abseits der Konsole an: "Die Stimmung ist hervorragend. Wir verstehen uns richtig gut und können immer auf den anderen zählen."

Früher Trainingsbeginn

Ein weiterer Grund für Fürths gute Leistungen ist das Training. Im Gegensatz zu einigen anderen Klubs begann dieses bei der Spielvereinigung schon frühzeitig, um sich auf die besonderen Begebenheiten in der VBL Club Championship einzustellen. "Der 85er-Modus hat vielen Mannschaften Probleme bereitet. Wir haben uns vor der Saison auf den Modus eingestellt und sind dementsprechend relativ gut klargekommen."

Vom 85er-Modus muss sich das Team aber bald verabschieden, denn in den VBL Playoffs und dem Grand Final wird FUT gespielt. Dann sind die Profis von Fürth zudem auf sich allein gestellt und haben keinen Teamkameraden neben sich, der die eigenen Fehler ausgleichen kann. Dennoch gilt für Judt erneut: "Wir wollen so weit wie möglich kommen und nochmal für eine Überraschung sorgen."

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