- Bildquelle: Getty Images © Getty Images

München - Nachdem sich Borussia Dortmund schon 2016 eindeutig gegen eine eSport-Abteilung im Verein ausgesprochen und auch DFB-Präsident Reinhard Grindel gegen den virtuellen Sport geschossen hatte, ziehen die Bayern jetzt nach: Einem Bericht der "Bild" zufolge hat FCB-Präsident Uli Hoeneß sämtliche Bemühungen des Clubs in diese Richtung abgewürgt.

Dabei hatte der FC Bayern München wohl schon konkrete Pläne für einen eSport-Einstieg: Fünf Millionen Euro wollten die Münchener investieren, um sich in League of Legends, Dota 2 und Fortnite zu etablieren, heißt es im Bericht.

Hoeneß hätte sich allerdings dagegen ausgesprochen. Das Veto des Präsidenten soll die Pläne auf Eis gelegt haben.

Im April hatte die Basketball-Abteilung des Vereins bereits ein NBA 2K-Team aufgestellt und so erstmals eine eSport-Mannschaft ins Leben gerufen. Das "Bayern Ballers Gaming"-Team, das weiterhin aktiv ist, hat Hoeneß aber wohl auch nicht von den Vorzügen des eSport überzeugen können.

Somit bleiben die Bayern, die sonst anderen Bundesligisten wie Schalke 04, dem VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen im Fußball weit voraus sind, zumindest in dieser Hinsicht hinter der Konkurrenz zurück.

Du willst die wichtigsten eSports-News direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich für unseren kostenlosen WhatsApp-Service ein unter http://tiny.cc/ran-whatsapp 

Mehr Galerien