- Bildquelle: Riot Games © Riot Games

Busan, Südkorea - Mit dem bisherigen Verlauf der Weltmeisterschaft in League of Legends, dem populärsten eSport-Titel der Welt, hatte niemand gerechnet. Die Titelfavoriten aus Südkorea und China sind bereits ausgeschieden und Europa ist mit zwei verbleibenden Teams die stärkste Region im Halbfinale der WM.

G2 schafft historische Sensation mit deutschem Coach

Das europäische Team G2 Esports hat mit dem deutschen Coach Fabian "Grabbz" Lohmann erstmals in der Geschichte der Organisation die Gruppenphase des wichtigsten Turniers des Jahres überstanden. Am Ende wurde das Team knapp Gruppenzweiter hinter den Afreeca Freecs aus Südkorea.

Im Viertelfinale gelang G2 dann die wahre Sensation: Gegen den absoluten Titelfavoriten Royal Never Give Up aus China setzten sich die Jungs von Grabbz überraschend, aber verdient mit 3:2 durch und treffen am Wochenende im Halbfinale auf den letzten verbleibenden Vertreter aus China, Invictus Gaming.

Westliche Finalbeteiligung gesichert

Im Viertelfinale scheiterten auch die verbleibenden südkoreanischen Teams KT Rolster und Afreeca Freecs. Nachdem die letzten drei Weltmeisterschaften allesamt mit einem rein koreanischen Finale endeten, kann man das diesjährige Abschneiden der Südkoreaner - ausgerechnet bei der WM im eigenen Land - als Debakel bezeichnen.

Zum ersten Mal seit sieben Jahren wird nun wieder ein westliches Team im Endspiel um den WM-Titel stehen. Im zweiten Halbfinale treffen Fnatic aus Europa und Cloud9 aus den USA aufeinander. Ein rein europäisches Finale ist in diesem Jahr also durchaus möglich.

Die Halbfinals finden am 27. und 28. Oktober statt. Am Samstag beginnen die Spiele um 10 Uhr, am Sonntag startet das Spektakel schon um 8 Uhr. Übertragen werden die Partien auf Deutsch von Summoner's Inn und auf Englisch von Riot Games.

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