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Brych über Videoassistent: "Haben noch einiges zu tun"

  • Aktualisiert: 22.01.2019
  • 17:41 Uhr
  • SID
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© FIROFIROSID
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Der deutsche Spitzenschiedsrichter Felix Brych sieht die Einführung des Videoassistenten positiv, hat aber Nachholbedarf erkannt.

Köln - Der deutsche Spitzenschiedsrichter Felix Brych sieht die Einführung des Videoassistenten positiv, hat aber Nachholbedarf erkannt. "Das war der größte Einschnitt für uns Schiedsrichter in den letzten Jahren. Deswegen müssen wir uns damit auseinandersetzen, sowohl theoretisch als auch praktisch. Und da haben wir noch einiges zu tun", sagte der 43-Jährige bei "Sport1".

Mit den Neuerungen sei der Fußball gerechter geworden. "Die krassen Fehlentscheidungen haben rapide abgenommen. Mit jedem Fehler, der korrigiert wird, wird es einen Tick gerechter", sagte Brych: "Wir können es nicht ganz schaffen, wir werden es nie hundertprozentig schaffen, weil auch viele Fehlentscheidungen im Graubereich stattfinden, und es dafür auch keine Hundertprozentlösung gibt."

Weniger Druck hätten die Unparteiischen aber keineswegs. "Auf der einen Seite wird es so mal ein bisschen entspannter, aber dafür haben wir den Druck woanders. Die Öffentlichkeit verlangt jetzt natürlich, dass wir eine hundertprozentige Trefferquote haben, die wir nicht bewerkstelligen können", meinte Brych.

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