Reiss Nelson lässt Hoffenheim jubeln - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDReiss Nelson lässt Hoffenheim jubeln © PIXATHLONPIXATHLONSID

Sinsheim - Der Herbst-Höhenflug der TSG Hoffenheim hält weiter an. Die Kraichgauer setzten sich am 11. Spieltag der Bundesliga mit 2:1 (0:0) gegen den FC Augsburg durch und feierten den vierten Sieg in Folge. Vize-Weltmeister Andrej Kramaric (65.) und Reiss Nelson (83.) eine Minute nach seiner Einwechslung trafen für die TSG, die noch nie ein Heimspiel gegen Augsburg verloren hat. Alfred Finnbogason hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (69.).

Drei Tage nach dem 2:2 (0:2) in der Champions League bei Olympique Lyon hatte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann seine Startelf im Vergleich zu der Partie in Frankreich auf drei Positionen verändert. Vor 27.009 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena waren die Gastgeber trotz der leichten Rotation des Trainers in der Anfangsphase überlegen.

Joelinton sorgt mehrfach für Gefahr

Schon in der 7. Minute hätten die Hoffenheimer, die ohne Florian Grillitsch sowie die Langzeitverletzten Benjamin Hübner, Nadiem Amiri, Dennis Geiger und Lukas Rupp auskommen mussten, in Führung gehen können. Der Brasilianer Joelinton vergab die Möglichkeit.

Die Gäste, bei denen Jan Moravek, Andre Hahn, Christoph Janker, Dong-Won Ji und Ersatztorhüter Fabian Giefer fehlten, setzten erst einmal auf Defensive. Dennoch hatte Caiuby per Kopf eine gute Chance (15.). Auf der Gegenseite war es erneut sein Landsmann Joelinton, der für große Gefahr sorgte (16.).

Glückliches Nagelsmann-Händchen

Mitte der ersten Hälfte hatte die Begegnung kaum Höhepunkte zu bieten. Die Hoffenheimer wirkten als Folge der zahlreichen englischen Wochen müde, der FCA kontrollierte das Spiel ohne große Mühe. Auch nach einer halben Stunde passierte so gut wie nichts vor den Toren, die Partie verkam zum Langweiler. Erst in der 42. Minute wurde es wieder aufregend, TSG-Stürmer Adam Szalai verzog aus kurzer Distanz.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber den Hebel zunächst nicht umlegen. Der TSG fehlte das Tempo, zudem leisteten sich die Nagelsmann-Schützlinge ungewöhnlich viele Fehler im Spielaufbau. Augsburg kam kaum unter Druck und ließ nichts anbrennen.

In der 65. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst vergaben Philipp Max und Finnbogason innerhalb weniger Sekunden zwei Großchancen für den FCA. Im direkten Gegenzug traf der Kroate Kramaric nach Vorarbeit von Joelinton. Die Augsburger waren nur kurz geschockt, der Ausgleich durch Finnbogason ließ nicht lange auf sich warten. Doch dann bewies Nagelsmann mit der Einwechslung von Nelson (82.) ein glückliches Händchen.

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