Das 2:2 stellte weder Frankfurt noch Bremen zufrieden - Bildquelle: imago Das 2:2 stellte weder Frankfurt noch Bremen zufrieden © imago

Frankfurt/Main - Am Ende ihres turbulenten Schlagabtauschs zum Abschluss des 7. Bundesliga-Spieltags waren bei Eintracht Frankfurt und Werder Bremen alle irgendwie zufrieden - und irgendwie auch nicht. Das 2:2 (0:1) im Duell am Sonntagabend ließ beide Teams ziemlich zwiegespalten zurück. Während Frankfurt den vergebenen Chancen und einer vergebenen Last-Minute-Führung nachtrauerte, trübte bei Bremen die schwache zweite Halbzeit die Bilanz.

Allerdings war Eintracht-Coach Adi Hütter gleichzeitig auch stolz, dass seine Schützlinge nach dem Europa-League-Erfolg bei Vitoria Guimaraes (1:0) unter der Woche erneut eine Energieleistung abgerufen hatten. "Ich muss ein Kompliment an meine Mannschaft aussprechen, die nach einem schweren Donnerstagsspiel versucht hat, Power-Fußball zu spielen", sagte der Österreicher: "In der zweiten Halbzeit habe ich Einbahnstraßen-Fußball gesehen. Schade, dass es am Ende so ausgeht."

Einigkeit über "tolles Bundesliga-Spiel"

Sein Gegenüber Florian Kohfeldt wiederum wollte sich "einfach nur an der Moral meiner Mannschaft begeistern". Gleichzeitig haderte er damit, in Halbzeit zwei kaum noch spielerische Lösungen gefunden zu haben, um dem Druck der Frankfurter zu entfliehen. Den Punkt wollte er trotzdem "gerne mitnehmen". "Wir haben auswärts bei einer sehr starken Mannschaft gespielt", sagte auch Manager Frank Baumann: "Insofern würde ich das als Punktgewinn verbuchen."

Einigkeit herrschte auch in der Tatsache, "ein tolles Bundesliga-Spiel" (Hütter), das "den Zuschauern sehr gefallen hat" (Kohfeldt), geliefert zu haben. Davy Klaassen (27.) hatte Bremen zunächst in Führung gebracht. Sebastian Rode (55.) mit einem Traumtor und Andre Silva (88.) die Partie aus Sicht der spielerisch klar überlegenen Frankfurter gedreht und Milot Rashica (90.+1) per Elfmeter den Schlusspunkt gesetzt.

In der Tabelle rangieren beide Teams durch das Unentschieden weiter im Mittelfeld. Während Frankfurt als Neunter dabei nach oben auf die extrem breite Bundesliga-Spitzengruppe schielen darf, müssen die Bremer drei Punkte dahinter und auf Rang elf den Blick eher nach unten richten. Auch damit sind sie nach einem ziemlich mäßigen Saisonstart allerdings irgendwie zufrieden - und irgendwie eben auch nicht.

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Bundesliga 2019 / 2020 

Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB25174473:264755
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB25156468:333551
3RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL25148362:263650
4Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG25154649:301949
5Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0425145645:301547
6FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0425910633:36-337
7VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB2599734:30436
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF25106934:35-136
91899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG251051035:43-835
101. FC Köln1. FC KölnKölnKOE251021339:45-632
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU25931332:41-930
12Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE24841238:41-328
13Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC25771132:48-1628
14FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA25761236:52-1627
151. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0525821534:53-1926
16Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF9525571327:50-2322
17Werder BremenWerder BremenWerderSVW24461427:55-2818
18SC Paderborn 07SC Paderborn 07PaderbornSCP25441730:54-2416
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