Freiburg besiegte den Club mit 5:1 - Bildquelle: imagoFreiburg besiegte den Club mit 5:1 © imago

Freiburg - Der 1. FC Nürnberg hat sich mit einer herben Pleite aus der Bundesliga verabschiedet. Der bereits feststehende Absteiger unterlag am letzten Spieltag 1:5 (0:2) beim SC Freiburg. Marco Terrazzino (7.), Luca Waldschmidt (34.), Vincenzo Grifo (61.) sowie Nils Petersen (54./56.) trafen für den SC, der zuvor acht Partien in Folge nicht gewonnen hatte. Eduard Löwen war für den Club erfolgreich (69.).

Schon vor der Begegnung hatte der FCN einen neuen Coach für die kommende Zweitliga-Saison gefunden. "Wir haben mit dem Trainer Einigung erzielt", sagte Sportvorstand Robert Palikuca bei Sky. Wer zukünftig an der Seitenlinie stehen wird, wollte Palikuca nicht verraten. Der Trainer soll am Sonntag präsentiert werden. 

Als Topkandidat gilt der Österreicher Damir Canadi vom griechischen Erstligisten Atrimotos Athen. Als künftiger Sportdirektor ist Peter Hermann beim neunmaligen Meister im Gespräch. Der 67-Jährige ist aktuell Assistent bei Bayern München. "Ich würde mich freuen, wenn er noch ein oder zwei Jahre arbeiten würde", äußerte Palikuca.

Auch Boris Schommers muss sich verabschieden

Für Boris Schommers war das Spiel in Freiburg die letzte Partie als FCN-Trainer. Der 40-Jährige hatte den Club im Februar interimsmäßig als Nachfolger des entlassenen Michael Köllner übernommen, konnte den neunten Abstieg des fränkischen Traditionsvereins aber nicht verhindern.

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion mussten nicht lange auf die SC-Führung warten. Terrazzino traf nach einer Einzelleistung für die Freiburger. Die Gäste vergaben in der 21. Minute die Chance zum Ausgleich. Der Kopfball von Patrick Erras landete neben dem Tor des Freiburger Ersatzkeepers Mark Flekken, der für Alexander Schwolow im Kasten stand.

Im Anschluss entwickelte sich eine muntere Partie, in der sich vor allem die Gastgeber einige Möglichkeiten erarbeiteten. Den Treffer Waldschmidts ermöglichte FCN-Torwart Christian Mathenia mit einem schweren Patzer.

Nach dem Seitenwechsel traf Petersen zunächst mit einem abgefälschten Schuss, dann sehenswert per Direktabnahme. Grifo schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe. Löwen verkürzte aus der Distanz.

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