Martin Przondziono (l.) spricht von dreigeteilter Liga - Bildquelle: firo Sportphotofiro SportphotoSIDfiro SportphotoNoah WedelMartin Przondziono (l.) spricht von dreigeteilter Liga © firo Sportphotofiro SportphotoSIDfiro SportphotoNoah Wedel

Köln - Paderborn-Manager Martin Przondziono sieht im Ungleichgewicht der Klubs eine Belastung für die Fußball-Bundesliga. "Die Kluft geht weiter auseinander. Das liegt nicht an den Aufsteigern, da ist es relativ konstant. Aber die Spitze wird eben finanziell immer stärker", sagte er dem Onlineportal "t-online.de", "die Bundesliga ist inzwischen dreigeteilt."

Przondziono glaubt, dass sich die derzeitige Situation sogar noch verstärken wird: "Das Geld wird immer wichtiger werden und das Spiel an sich immer mehr an Wert verlieren."

Der Manager des Aufsteigers aus Ostwestfalen macht auch einen Vorschlag, wie der Entwicklung entgegengewirkt werden kann: "Das ist etwas idealistisch gedacht, aber wenn alle das gleiche TV-Geld bekommen würden, dann würde mehr nach Managerleistung abgerechnet. Dann würden wir sehen, wer die beste Arbeit geleistet hat." Mit dem SCP hat er in diesem Sommer lediglich 150.000 Euro ausgegeben. 

Przondziono hält im Übrigen wenig von einer Kooperation, die in Paderborn zwischenzeitlich mal mit RB Leipzig angedacht war: "Für mich ist das aber eher nichts. Ich habe gerne die Zügel selbst in der Hand. So eine Kooperation kann einengen."

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