Wechselpoker um Werner wird auf das Saisonende vertagt - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDWechselpoker um Werner wird auf das Saisonende vertagt © PIXATHLONPIXATHLONSID

Leipzig - Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig will im Wechselpoker um Nationalstürmer Timo Werner noch keinen Vollzug vermelden. Am vergangenen Wochenende hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei Sky gesagt, dass Werner seinen bis 2020 laufenden Vertrag "eher nicht verlängern möchte". "Deswegen ist er ja noch nicht weg", sagte Rangnick am Karfreitag: "Für all diese Gespräche ist wieder Zeit, wenn die Saison vorbei ist." 

Werner wird nach wie vor stark mit dem FC Bayern und anderen europäischen Top-Klubs wie dem FC Liverpool in Verbindung gebracht. Rangnick und Mintzlaff hatten zuvor bereits angekündigt, nicht mit Werner in ein letztes Vertragsjahr gehen zu wollen. Nur wenn RB den 23-Jährigen in diesem Sommer verkauft, ist noch eine hohe Ablösesumme drin. 

Rangnick betonte zudem, dass für ihn Werners ansteigende Formkurve vor dem wichtigen Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach wesentlich wichtiger sei. "Er ist alt genug und wird durch Karlheinz Förster und sein Umfeld gut beraten. Wie ich ihn sehe und wahrnehme, ist er wieder auf einem richtig guten Weg", sagte Rangnick. Werner, der in der laufenden Saison bislang auf 14 Ligatreffer kommt, brachte in den vergangenen vier Spielen sechs Torbeteiligungen zustande.

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