Mintzlaff (l.) glaubt nicht an einen Rangnick-Abgang - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDMintzlaff (l.) glaubt nicht an einen Rangnick-Abgang © PIXATHLONPIXATHLONSID

Hamburg - Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hält einen baldigen Abgang von Ralf Rangnick für unwahrscheinlich. Dass der Trainer und Sportdirektor den Verein verlasse, bezeichnete Mintzlaff im Gespräch mit der Wochenzeitung Die Zeit als "aktuell schwer vorstellbar". Den Erfolg der Leipziger, Dritter in der Bundesliga und die Teilnahme am DFB-Pokalfinale, verdanke der Klub "nicht zuletzt Ralf Rangnick".

Zwar werde laut Mintzlaff zwischen ihm und Rangnick manchmal leidenschaftlich diskutiert. "Und sicherlich knallt es zwischen uns auch mal", sagte er. Dennoch gebe es im Verhältnis der beiden "überhaupt keinen Dissens". Auch Rangnick selbst hatte zuletzt im SID-Interview erklärt, dass er sich in Leipzig "pudelwohl" fühle und weiter dort tätig sein wolle. 

In Medien war zuvor von einem internen Machtkampf berichtet worden. Rangnick würde nach dem Saisonende, wenn er planmäßig in die Rolle des Sportdirektors zurückkehrt, gerne ein größeres Aufgabenfeld übernehmen und sich zum Beispiel verstärkt um die Red-Bull-Standorte in New York (USA) und Bragantino (Brasilien) kümmern. Bei RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff soll diese Idee auf wenig Gegenliebe stoßen.

Wie Mintzlaff sagte, habe er Rangnick gefragt, was er in Zukunft machen wolle und sich darauf geeinigt, gemeinsam zu entscheiden. Als Trainer wird Rangnick zur neuen Spielzeit von Julian Nagelsmann beerbt, der von der TSG Hoffenheim nach Sachsen wechselt.

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