Erneut kein Sieg für Werder und Trainer Kohfeldt - Bildquelle: AFPSIDROBERT MICHAELErneut kein Sieg für Werder und Trainer Kohfeldt © AFPSIDROBERT MICHAEL

Bremen - Werder Bremen tritt in der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt kam zu Hause gegen Hertha BSC trotz eines couragierten Auftritts nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und blieb zum vierten Mal hintereinander ohne Sieg.

Joshua Sargent (7.) brachte die Grün-Weißen früh in Führung, doch der eingewechselte Dodi Lukebakio (70.) glich für die Hertha aus. Der Hauptstadt-Klub, der zuletzt dreimal gewonnen hatte, baute seine Serie von ungeschlagenen Spielen damit aus.

Viele Torszenen im Weserstadion

"Jede Mannschaft kann der anderen mit ihrer Offensivqualität weh tun, und es ist komplett offen, in welche Richtung das Pendel letztlich ausschlägt", hatte Ante Covic unmittelbar vor der Partie bei Sky gesagt - und der Berliner Coach sollte Recht behalten.

41.447 Zuschauer im Weserstadion sahen eine muntere Partie mit vielen Torszenen - und dem besseren Beginn für die Gastgeber. Gleich mit dem ersten Torschuss trafen die Frühstarter von Werder, die an vier der bisherigen acht Spieltagen in der Anfangsphase in Führung gingen.

Zweikampfstarke Berliner nach Standards gefährlich

Auch in der Folge strahlte Grün-Weiß immer wieder Gefahr aus. Leonardo Bittencourt (22.), Milot Rashica (26.) und vor allem Christian Groß hätten bis zur Pause erhöhen können. Verteidiger Groß scheiterte nach einer Ecke gleich doppelt - erst reagierte Hertha-Keeper Rune Jarstein aus kurzer Distanz glänzend, der Nachschuss blieb in der Abwehr hängen (27.).

Doch die Berliner versteckten sich keineswegs. Trotz des verletzungsbedingten Fehlens von Nationalspieler Niklas Stark präsentierten sich die Gäste gewohnt zweikampfstark und vor allem nach Standards von Vladimir Darida gefährlich.

Lukebakio bestraft Bremer Chancen-Wucher

Nach einer Viertelstunde kam Marius Wolf völlig frei zum Schuss, doch sein unplatzierter Versuch blieb in der Abwehr hängen. Wenige Augenblicke später traf Maximilian Mittelstädt aus der Distanz das Außennetz. Darida fand aus 18 Metern in Jiri Pavlenka seinen Meister (26.). Marko Grujic verzog erst aus zentraler Position knapp (30.) und köpfte kurz vor der Pause knapp neben das Tor (42.).

Nach dem Seitenwechsel beherrschte zunächst Werder das Geschehen, nutzte jedoch seine Chancen nicht. Und nachdem Maximilian Eggestein (55.)ebenso seinen Meister in Jarstein gefunden hatte (55.) wie Rashica (62. und 64.), kam Hertha mit seiner ersten echten Möglichkeit im zweiten Abschnitt durch eine Einzelaktion des eingewechselten Lukebakio zum Ausgleich.

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Tabelle

Bundesliga

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL15103242:162633
2Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG15101431:181331
3Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB1585237:191829
4FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS041584326:18828
5Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB1583441:212027
6SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF1574424:18625
7Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB041574422:20225
8VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB1565417:15223
91899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG1563621:27-621
101. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU1562719:20-120
11FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA1555524:28-420
12Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE1553724:23118
13Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC1543821:29-815
141. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0515501020:38-1815
15Werder BremenWerder BremenWerderSVW1535723:35-1214
16Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF951533916:32-1612
171. FC Köln1. FC KölnKölnKOE15321014:30-1611
18SC Paderborn 07SC Paderborn 07PaderbornSCP15231018:33-159
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