Bundesliga: Berlin und Wolfsburg trennen sich 2:2 - Bildquelle: AFPSIDODD ANDERSENBundesliga: Berlin und Wolfsburg trennen sich 2:2 © AFPSIDODD ANDERSEN

Wolfsburg - Kein Sieger im verrückten Duell der Bayern-Jäger: Der VfL Wolfsburg und Hertha BSC haben sich nach einer nervenaufreibenden Nachspielzeit im direkten Vergleich der Verfolger des deutschen Rekordmeisters mit 2:2 (0:0) getrennt.

 

Die Hertha wähnte sich nach dem Treffer zum 2:1 durch Ondrej Duda (90.+1) schon als Sieger, doch Wolfsburg konterte im Gegenzug durch Admir Mehmedi (90.+3) und rettete das Remis. Für die Niedersachsen endete dennoch eine Serie von sechs Pflichtspielsiegen in Serie.

Bundesliga-Frischling Javairo Dilrosun (61.) hatte bei seinem ersten Startelfeinsatz die Gäste in Führung geschossen. Der Ausgleich durch Yunus Malli, der in der 87. Minute einen Foulelfmeter nach Videobeweis verwandelte, läutete den Krimi in der Schlussphase ein.

Wolfsburg am Drücker

Mit überfallartigen Angriffen setzten die Norddeutschen ihre Gäste vor 25.090 Zuschauern von der ersten Sekunde an mächtig unter Druck. Drei Eckbälle in den ersten drei Minuten belegten die Überlegenheit der "Wölfe", bei denen Jerome Roussillon mit kernigen Distanzschüssen für Erstaunen sorgte.

Der Außenverteidiger zwang in der zweiten Minute Hertha-Torhüter Rune Jarstein zu einer Glanzparade. Nur 60 Sekunden später nahm der Abwehrspieler aus 25 Metern per Volleyschuss Maß, traf dabei aber nicht das Tor, sondern einen Kameramann am Kopf.

Der TV-Mitarbeiter sackte benommen zu Boden und wurde nach einer vierminütigen Behandlungsphase von Sanitätern aus dem Stadion geführt, ein Kollege übernahm seinen Arbeitsplatz. Roussillon entschuldigte sich umgehend bei dem Pechvogel.

VfL-Abwehr wackelt

Das offensive Feuerwerk der Platzherren endete nach ziemlich genau einer Viertelstunde. Die Berliner fanden nun besser in die Zweikämpfe und damit auch in die bis dahin einseitige Partie. Und da die VfL-Hintermannschaft mehrfach etwas sorglos agierte, kam auch die Mannschaft von Trainer Pal Dardai zu Chancen.

Der sehr bewegliche Salomon Kalou zielte in der 20. Minute knapp über den Querbalken, in der 43. Minute scheiterte der offensive Mittelfeldspieler per Kopfball an VfL-Keeper Koen Casteels.

Hertha nach der Pause überlegen

Nach dem Seitenwechsel war die Dardai-Truppe mit Erfolg darum bemüht, sich nicht wieder in der eigenen Spielhälfte einschnüren zu lassen. Mit Erfolg: Die Partie wurde offener, auch weil die Passsicherheit der Platzherren der ersten 45 Minuten nachließ.

Nun suchten auch die Schützlinge von Coach Bruno Labbadia ihr Heil öfter in Konterattacken. Ein Patzer in der Vorwärtsbewegung allerdings führte zum 1:0: Unbedrängt spielte William den Berlinern einen Pass in die Beine, die blitzschnell umschalteten und den Torschützen Dilrosun präzise freispielten. 

Turbulente Schlussphase

Mit einem Foulelfmeter zum 1:1 in der 87. Minute läutete Malli schließlich eine turbulente Schlussphase ein. Die Hertha bejubelte dank Dudas Treffer zum 2:1 (90.+1) schon den Sieg, ehe Mehmedi in der 93. Minute den Wolfsburgern noch einen Punkt rettete.

Du willst die wichtigsten Fußball-News direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich für unseren WhatsApp-Service ein unter http://tiny.cc/ran-whatsapp

Bundesliga 

Premier League

Champions League

UEFA Nations League

Tabelle

Bundesliga

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB33009:279
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB32107:257
3VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB32107:437
4Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG32105:237
4Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC32105:237
61. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0532104:227
7Werder BremenWerder BremenWerderSVW31204:315
8FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA31114:404
8Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF9531114:404
10RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL31115:7-24
111899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG31025:6-13
12Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE31024:5-13
13Hannover 96Hannover 96HannoverH9630213:4-12
141. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnbergFCN30212:3-12
15SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF30124:8-41
16VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB30123:7-41
17FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0430032:6-40
18Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0430032:8-60
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg