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Stuttgart - Paukenschlag beim VfB Stuttgart: Die Schwaben haben Sportvorstand Michael Reschke von seinen Aufgaben entbunden. Ersetzt wird er mit sofortiger Wirkung von Thomas Hitzlsperger.

Der Ex-Nationalspieler, bereits als Präsidiumsmitglied und Leiter der Nachwuchsabteilung im Verein tätig, erklärte: "In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen."

Reschke fällt Abschied "unglaublich schwer"

Reschke zeigte "Verständnis für die Entscheidung des Aufsichtsrates, auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte". Weiter sagte der 61-Jährige: "Fakt ist aber auch, dass die Summe meiner Entscheidungen aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt hat. Es fällt mir unglaublich schwer den VfB Stuttgart zu verlassen, der mir in den letzten eineinhalb Jahren zu einer Heimat geworden ist.

Reschke war im Sommer 2017 nach der Entlassung von Robin Dutt vom FC Bayern München zu den Schwaben gewechselt. Unter seiner Leitung gelang dem VfB der direkte Wiederaufstieg, in der Saison 2017/2018 verpasste der Klub nach einer famosen Rückrunde nur knapp das internationale Geschäft.

Unglückliche Trainerentscheidungen

Schon damals hatte Reschke nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte Aufstiegstrainer Hannes Wolf durch Tayfun Korkut ersetzt. Der Türke musste nach fünf Punkten aus den ersten sieben Ligaspielen sowie dem Pokalaus beim Drittligisten Hansa Rostock (0:2) im Oktober seinen Hut nehmen.

Doch auch mit seiner jüngsten Trainerwahl hatte Reschke kein Glück. Unter Markus Weinzierl steckt der VfB tief im Abstiegskampf fest. Nach dem 0:3 am vergangenen Sonntag bei Fortuna Düsseldorf wartet das Team seit sechs Spieler auf einen Dreier, hat in dieser Zeit nur einmal gepunktet.

Vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig beträgt der Rückstand des Tabellen-16. auf das rettende Ufer drei Zähler und 22 Tore. Dabei hatte der Klub in den jüngsten beiden Transferperioden 47 Millionen Euro in neue Spieler investiert.

Aufsichtsrat: "Klassenerhalt in erheblicher Gefahr"

VfB-Aufsichtsrat Wolfgang Dietrich würdigte die Verdienste von Reschke, merkte aber auch an: "Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr. Der Aufsichtsrat war nicht mehr überzeugt davon, dass in der bestehenden Konstellation die notwendigen Kurskorrekturen vorgenommen werden können."

Dessen Nachfolger lobte er als "Fachmann, der nicht nur Sportkompetenz und die Nähe zum aktiven Profifußball mitbringt, sondern auch die notwendige Führungsqualität. Beides hat er in den vergangenen Jahren in verschiedenen Funktionen beim VfB Stuttgart bewiesen."

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