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Frankfurt/München - Der Pokalfinalist Eintracht Frankfurt hat den Nachfolger für den zum FC Bayern München wechselnden Niko Kovac gefunden. Die Eintracht bestätigte die Verpflichtung des Trainers am Mittwochnachmittag.

Der 48-Jährige führte den Schweizer Klub Young Boys Bern zuletzt zum ersten Meistertitel seit 1986 und beendete mit seinem Team damit die jahrelange Dominanz des FC Basel im Schweizer Klubfußball.

"Ich habe bei den Young Boys drei wunderbare Jahre erlebt und mich extrem wohl gefühlt", erklärte Hütter: "Ich werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten, insbesondere natürlich den Gewinn des Meistertitels und die einzigartigen Emotionen und Feierlichkeiten. Mit dem Wechsel zu Eintracht Frankfurt geht für mich ein Traum in Erfüllung. Als Spieler blieb mir die Bundesliga verwehrt, obwohl ich einmal ein Angebot hatte. Als Trainer hatte ich bereits das eine oder andere Angebot aus der Bundesliga ausgeschlagen. Aber nun freue ich mich umso mehr darauf, in der Liga des Weltmeisters tätig sein zu können."

Freiwilliger Abgang aus Salzburg

Zuvor arbeitete der österreichische Ex-Nationalspieler als Trainer unter anderem bei Red Bull Salzburg, wurde dort im Sommer 2014 Nachfolger von Roger Schmidt und führte die "Bullen" zum nationalen Double.

Nach nur einer Saison verließ er Salzburg aber auf eigenen Wunsch wieder, weil er die Ausrichtung von Mastermind Ralf Rangnick nicht mittrug. "Ich sehe mich nicht als Ausbildungstrainer", erklärte Hütter damals anlässlich seines Abschieds aus der Mozartstadt. Im September 2015 übernahm Hütter dann die Young Boys Bern.

"Adi ist ein echter Fußballfachmann, der diesen Sport durch und durch lebt. Seine Vita ist beeindruckend, denn er hat nachhaltig bei mehreren Klubs bewiesen, dass er mit harter Arbeit auch aus geringen Möglichkeiten das Optimum herausholen kann. Er passt daher perfekt zu unserem Klub", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: "Aber Adi war immer unser Wunschkandidat, und unsere konstruktiven Gespräche sind letztendlich zu einem guten Ergebnis gekommen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit."

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