Champions League

Simeone nach Aus in der Gruppenphase trotzig: "Beginn einer neuen Herausforderung"

In den Jahren 2014 und 2016 noch im Champions-League-Finale, nun schon das Aus in der Gruppenphase für Atletico Madrid und Trainer Diego Simeone.

06.12.2017 12:14 Uhr / SID
Simeone (l.) nimmt frühes Champions-League-Aus sportlich
Simeone (l.) nimmt frühes Champions-League-Aus sportlich © AFPSIDIAN KINGTON

Madrid - In den Jahren 2014 und 2016 noch im Finale, nun schon das Aus in der Gruppenphase: Trainer Diego Simeone vom spanischen Fußball-Traditionsklub Atletico Madrid sieht aber die verpasste Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League nicht als Ende einer Ära an. "Ganz im Gegenteil, es ist der Beginn einer neuen Herausforderung und ein neuer Grund für uns, zu kämpfen", sagte der Argentinier: "Alles, was schlecht für uns läuft, verwandelt sich in etwas Gutes." 

Nach dem 1:1 beim englischen Meister FC Chelsea am Dienstagabend war der spanische Hauptstadtklub bereits in der Vorrunde gescheitert. Neben Chelsea erreichte der AS Rom die K.o.-Phase, für Atletico bleibt nur das Trostpflaster Europa League. Diesen Wettbewerb konnte der zehnmalige spanische Meister bereits 2010 und 2012 für sich entscheiden.

Simeone: "Bei uns ist alles in Ordnung"

"Wir haben eine sehr wichtige Saison vor uns. Bei uns ist alles in Ordnung", sagte Simeone nach dem Spiel in London trotzig: "Ich wiederhole es speziell für die Fans: Den Spielern geht es gut, uns geht es gut. Es ist schwer zu erklären, dass alles in Ordnung ist, wenn wir uns nicht für das Achtelfinale der Champions League qualifizieren. Aber es ist die Wahrheit: Wir sind okay."

Trotz der beiden knappen Niederlagen in den Endspielen der Königsklasse 2014 und 2016 gegen den Stadtrivalen Real Madrid zählt Atletico zu den erfolgreichsten Klubs im europäischen Fußball der letzten Jahre. In der Vorsaison scheiterte das Team von Simeone, der die Rojiblancos 2014 zur spanischen Meisterschaft geführt hatte, erst im Halbfinale - ebenfalls am ungeliebten Madrider Nachbarn und späteren Titelgewinner.

Einen Einbruch durch das enttäuschende Vorrunden-Aus in der Champions League fürchtet der 47-Jährige nun nicht: "Unsere Motivation ist es, im Trikot von Atletico Madrid zu spielen, und kommt nicht durch den Namen des Wettbewerbs."

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