- Bildquelle: AFPSIDCHRISTOPHE SIMON © AFPSIDCHRISTOPHE SIMON

Madrid - Wieder einmal hat Weltfußballer Cristiano Ronaldo für mächtig Gesprächsstoff gesorgt. Sein 1:1-Ausgleichstreffer per Foulelfmeter am Mittwochabend beim 3:1-Sieg von Real Madrid über Paris St. Germain im Champions-League-Achtelfinale in der 45. Minute war möglicherweise irregulär. Denn der 33 Jahre alte Europameister war per Volleyschuss erfolgreich.

Ronaldo war es offenbar gelungen, durch das heftige Auftreten seines Standbeines in unmittelbarer Nähe des Balles auf dem Elfmeterpunkt, dass die Kunststoffkugel ein paar Zentimeter abhob. Der portugiesische Superstar der Königlichen traf somit per Volleyschuss. Ein unerlaubter Doppelkontakt lag allerdings nicht vor.

Strafstoß war irregulär

Klar ist aber auch, dass der Strafstoß hätte wiederholt werden müssen, denn Ball muss bei der Ausführung auf dem Elfmeterpunkt liegen. Schiedsrichter Gianluca Rocchi (Italien) und seinem Gespann war der Ronaldo-Trick nicht aufgefallen, erst durch Superzeitlupen-Aufnahmen wurde der Volleyschuss enthüllt.

Möglicherweise war diese Aktion allerdings von Ronaldo gewollt, denn sein einstiger Teamkollege bei Manchester United, Rio Ferdinand, sagte dem britischen TV-Sender "BT Sport", dass Ronaldo dies im Training häufiger probiert habe. Allerdings habe er darauf im Spiel verzichtet. "Ich schwöre es, es ist verrückt, aber er hat es gemacht", sagte Ferdinand.

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