Neuzugang Mykhaylo Mudryk unterschrieb bei Chelsea einen Vertrag bis Ende Ju... - Bildquelle: IMAGO/Propaganda PhotoNeuzugang Mykhaylo Mudryk unterschrieb bei Chelsea einen Vertrag bis Ende Juni 2031 © IMAGO/Propaganda Photo

Der FC Chelsea hat nach der Übernahme des neuen Besitzers Todd Boehly auf dem Transfermarkt so richtig zugeschlagen. 

Erst kürzlich schnappten sich die Londoner etwa den Ukrainer Mykhaylo Mudryk für bis zu 100 Millionen Euro Ablöse von Schachtjor Donetsk und statteten den Offensivspieler mit einem Vertrag bis 2031 aus. 

Vertragslaufzeit: FIFA setzt Fünf-Jahres-Limit

Solch lange Vertragslaufzeiten dürften aber bald nicht mehr möglich sein. Laut "Times" haben vor allem Chelseas Langzeit-Verträge die FIFA auf den Plan gerufen, die ab dem Sommer 2023 ein klares Limit setzen will. So sollen ab der Saison 2023/24 nur noch Verträge über maximal fünf Jahre erlaubt sein. 

Hinter den langen Vertragslaufzeiten, die Chelsea nicht nur bei Mudryk, sondern auch anderen Neuzugängen wie Benoit Badiashile (2030), David Datro Fofana (2029 plus Option) und Noni Madueke (2030 plus Option) anwandte, steckt in erster Linie ein finanzieller Gedanke.

Ablösesummen werden über die gesamte Vertragslaufzeit des Spielers in der Bilanz abgeschrieben. Somit belasten hohe Transferausgaben den Verein bei einer möglichst langen Vertragslaufzeit entsprechend weniger. 

Von der durch die FIFA geplanten Höchstgrenze bei Spielerverträgen sind die bislang abgeschlossenen (Chelsea-)Deals jedoch nicht betroffen, da eine mögliche Festsetzung einer Höchstgrenze für Spielerverträge nicht rückwirkend in Kraft treten könne, wie es im Bericht heißt.

Damit kam Chelsea mit dem bisherigen Vorgehen unter Boehly noch einmal durch, künftig werden solche groß angelegten Shopping-Touren aber wohl finanziell nicht mehr möglich sein. 

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