Die Luft für Jürgen Klopp wird immer dünner: Nach der vierten Niederlage im siebten Spiel diesen Kalenderjahres, einem 0:3 gegen die Wolverhampton Wanderers, benötigt der deutsche Trainer mit dem FC Liverpool schleunigst eine Trendwende, um weiterhin eine Jobgarantie zu haben. Gegnerische Fans stimmten am Samstagnachmittag dagegen schon Lieder zu seinem Rauswurf an.

Nachdem die Partie bei den Wolves bereits entschieden war, verhöhnten die Heimfans den ehemaligen Dortmund-Coach mit dem typisch englischen Fangesang: "You're getting sacked in the morning", zu deutsch "Du wirst morgen früh entlassen".

Klopp: "Verliere nicht das Vertrauen"

Doch was hatte Klopp selbst dazu zu sagen? Der Erfolgstrainer der "Reds" hat jedenfalls das Vertrauen in seine eigenen Spieler noch nicht verloren, wie er auf der anschließenden Pressekonferenz klarstellte: "Ich finde nicht, dass sie gerade auf ihrem besten Niveau spielen. [...] Aber ich verliere nicht das Vertrauen in die Jungs. Ich sehe, wo wir uns verbessern können und daran arbeiten wir."

Außerdem sieht er sich immer noch als den Richtigen für die Position des Cheftrainers beim FC Liverpool. Auf die Frage, ob er noch das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten habe, um den Umbruch zu schaffen, antwortete er nur trocken: "Ja, ja, ja. Absolut!"

Genau das muss der 55-Jährige jetzt unter Beweis stellen. Ansonsten erwartet ihn im verflixten siebten Jahr, das auch schon zu seiner Zeit bei Borussia Dortmund sein Schicksal besiegelte, vermutlich ein vorzeitiges Ende.

 

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