Markus Krösche ist Sport-Vorstand bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfu... - Bildquelle: IMAGO/Jan HuebnerMarkus Krösche ist Sport-Vorstand bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt © IMAGO/Jan Huebner

München - Beim Empfang der Europa-League-Sieger von Eintracht Frankfurt am Römer kam es wohl zu einige Irritationen, auch auf politischer Ebene. 

Laut "hr" habe Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zwischenzeitlich veranlasst, dass lediglich die Mannschaft auf den Balkon des Römers durfte.

Daher hatten zunächst weder Sportvorstand Markus Krösche, noch Mitglieder des Trainerstabes Zutritt auf den Balkon. Sie wurden vom Sicherheitspersonal daran gehindert. Zudem durften auch Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) sowie Sportdezernent Mike Josef (SPD) erst einmal nicht mit der Mannschaft am Balkon des Römers feiern.

Stadt wälzt Schuld auf das Sicherheitspersonal ab

Die Stadt sieht in Person von Tarkan Akman, Leiter des Hauptamtes, allerdings das Sicherheitspersonal für diese Irritationen verantwortlich. "Der Oberbürgermeister hat in der Tat einen Wunsch geäußert: dass die Eintracht schon zu Beginn mit so vielen Personen wie nur irgend möglich auf den Balkon kann. Geplant war, dass neben der Mannschaft auch der Trainerstab und die wichtigsten Funktionäre in der 'ersten Fuhre' mit auf den Balkon gehen", wird Akman vom "hr" zitiert. 

Wegen der Bengalos habe man aber laut Akman zwischenzeitlich die Zugänge zum Balkon schließen müssen, weshalb es möglicherweise dazu kam, dass unter anderem Krösche und der Trainerstab nicht sofort mitfeiern konnten.

Rode verärgert über Oberbürgermeister Feldmann

Schon auf dem Weg in Richtung Römer-Balkon sorgte Oberbürgermeister Feldmann für Ärger bei den frischgebackenen Eintracht-Europa-League-Siegern. Er riss Kapitän Sebastian Rode den Pokal aus der Hand. Darüber zeigte sich Rode trotz späterer Entschuldigung von Feldmann verärgert. "Ich habe es nicht ganz verstanden. Es ist toll, dass er uns eingeladen hat, aber es wäre vielleicht besser gewesen, wenn er sich etwas zurückgenommen hätte", meinte Rode in der "Bild". 

Zudem gab es im Vorfeld bereits schon Diskussionen um den Autokorso der Frankfurter Fußball-Helden durch die Main-Metropole. Laut "Bild" habe die Stadt zunächst die Durchführung eines Autokorsos verweigert, später fand man aber einen Kompromiss. Statt der geplanten 30 Cabrios, wurde nur 15 genutzt und die Vereinsmitarbeiter fuhren stattdessen im Doppeldeckerbus zum Römer, und eben nicht im offenen Verdeck.

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