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Freiburg - Erst geliefert, dann gezittert: Trotz eines krassen Leistungsabfalls nach starkem Start hat der SC Freiburg ein erfolgreiches Europacup-Comeback nach 3192 Tagen Abstinenz gefeiert. Der Überraschungs-Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga gewann zum Auftakt der Gruppenphase in der Europa League 2:1 (2:1) gegen Aserbaidschans Meister Qarabag Agdam.

Vincenzo Grifo (7.) per Foulelfmeter und Ritsu Doan (15.) trafen für die Freiburger, die es zuletzt im Jahr 2013 in die Gruppenphase geschafft hatten - damals aber den Einzug in die K.o.-Phase verpassten. Marko Vesovic (39.) war für Qarabag erfolgreich. Nach dem Ligaspiel am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach müssen die Freiburger im zweiten Gruppenspiel am Donnerstag kommender Woche bei Olympiakos Piräus antreten.

Vor 32.800 Zuschauern gingen die Gastgeber gleich zu Beginn offensiv zu Werke. Maximilian Eggestein nach 23 Sekunden und Doan (2.) sorgten früh für Gefahr vor dem Tor der Gäste. Kurz darauf traf Grifo vom Punkt. Schiedsrichter Erik Lambrechts (Belgien) hatte wegen eines Fouls an Matthias Ginter nach Videostudium auf Strafstoß entschieden.

SC Freiburg druckvoll agierend

Nur zwei Minuten nach der Führung vergab der Japaner Doan im Anschluss an eine starke Kombination die große Chance auf den zweiten Treffer für die druckvoll agierenden Freiburger, die außer auf  ihre Langzeitverletzten auch auf Roland Sallai und Manuel Gulde verzichten mussten. Wenig später machte es Doan besser und schloss einen Alleingang gekonnt ab.

Mitte der ersten Hälfte ließ es die Mannschaft von Trainer Christian Streich zunächst ruhiger angehen, dann verfiel Freiburg sogar in Passivität. In der 32. Minute hatte Abdellah Zoubir die erste Chance für Qarabag. Vesovic bestrafte kurz darauf die phlegmatische Phase der Gastgeber. Eggestein und SC-Torwart Mark Flekken machten bei dem Gegentor keine gute Figur.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeichnete sich aus Sicht der Freiburger keine Besserung ab. Kwabwena Owusu hatte den Ausgleich für die Aserbaidschaner auf dem Fuß (47.). Auch in den Minuten danach lag der Ausgleich in der Luft. Von Freiburg kam weiter viel zu wenig.

Nach rund einer Stunde ließen auch die Gäste nach, das Spiel erlebte eine Phase ohne echte Höhepunkte. Erst in der 69. Minute sorgte Grifo mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze wieder für etwas Aufregung. Im Anschluss schafften es die Freiburger immerhin, den Vorsprung wieder besser zu verwalten.

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