Die deutschen Frauen freuen sich auf die EM 2022 - Bildquelle: FIRO/FIRO/SID/Die deutschen Frauen freuen sich auf die EM 2022 © FIRO/FIRO/SID/

Faro (SID) - Nach dem erfolgreichen Jahresabschluss kann das EM-Jahr aus Sicht der deutschen Fußballerinnen kommen. "Die Vorfreude ist schon jetzt riesig", sagte Mittelfeldspielerin Sara Däbritz mit Blick auf die nächsten Monate mit der EM-Mission im Sommer in England (6. bis 31. Juli 2022).

Das 3:1 (3:1) am Dienstagabend in Portugal bedeutete einen großen Schritt Richtung WM 2023 in Australien und Neuseeland. Der sechste Sieg im sechsten Qualifikationsspiel und fünf Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger ließen die DFB-Auswahl zufrieden Bilanz ziehen für das Jahr 2021.

"Insgesamt war es ein wirklich gutes Jahr. Wir wissen als Mannschaft jetzt gut, wie wir spielen wollen", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, "wir haben intensiv an unserem Playbook gearbeitet".

Nun stehe das "Defensivthema" automatisch mehr im Fokus, da es gleich im Februar beim Mini-Turnier in England gegen den EURO-Gastgeber, EM-Gruppengegner Spanien und Olympiasieger Kanada geht. Diese anspruchsvolle Standortbestimmung sieht auch Däbritz als "erstes Kräftemessen und super Vorbereitung für die Europameisterschaft".

Nach zwei Jahren ohne großes Turnier will der Rekordeuropameister bei der Endrunde in rund sieben Monaten wieder als Titelanwärter auftreten. Bei der WM 2019 und der EM 2017 war zuletzt bereits im Viertelfinale Schluss für den Olympiasieger von 2016 und zweimaligen Weltmeister.

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