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München - Im Transfer-Drama um Atletico-Star Antoine Griezmann könnte sich bald ein Ende anbahnen. Einem Bericht der "Mundo Deportivo" zufolge fordert der FC Barcelona nur noch rund 25 Millionen Euro statt der ursprünglich vereinbarten 40 Millionen Euro von den Rojiblancos. Ob die Madrilenen den Vorschlag der Katalanen jedoch akzeptieren, ist mehr als fraglich.

Kürzlich ist zwischen den beiden spanischen Top-Klubs nämlich ein brisanter Streit entbrannt. Denn die Vertragssituation rund um den französischen Nationalspieler fassen beide Teams nach wie vor unterschiedlich auf. Laut "Mundo Deportivo" hat Barca deshalb sogar eine Klage gegen Atletico Madrid vorbereitet.

Zur Erinnerung: Im Sommer 2019 wechselte Griezmann von Atletico Madrid zu den Katalanen. Diese überwiesen damals rund 120 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt.

In der Folge konnte sich der heute 31-Jährige in Barcelona jedoch nicht wirklich durchsetzen und wurde im Sommer 2021 für vorerst ein Jahr zurück an seinen alten Klub verliehen.

Im Leihvertrag verankerten beide Klubs eine Kaufpflicht, sollte der Spieler in 50 Prozent der Partien über mindestens 45 Minuten zum Einsatz kommen. Dies passierte in der vergangenen Saison tatsächlich, deswegen sind die Barca-Verantwortlichen nun der Meinung, dass die im Vertrag festgelegte Kaufpflicht über 40 Millionen aktiviert wird.

Griezmann kommt nur noch von der Bank

Durch diese Einsätze verlängerte sich aber erstmal nur die Leihe um ein zweites Jahr. Problem? Beide Klubs legen die Klausel nun anders aus.

Während Barcelona darauf pocht, dass die Partien aus der Saison 2021/22 ausreichen, um die Voraussetzungen der Klausel zu erfüllen, argumentiert Atletico, dass auch die Spiele der nun zweiten "Leihsaison" zählen müssen.

Auffällig ist, dass Diego Simeone seinen Star in den ersten Spielen der Saison immer erst im Laufe der zweiten Hälfte einsetzte und somit dafür sorgte, dass Griezmann nie die geforderten 45 Minuten auf dem Platz stand (zuletzt 28, 28, 26, 27 und 29 Minuten). Eine direkte Anweisung der Klubführung dafür bestätigte oder dementierte der Coach nicht: "Ich bin ein Mann des Vereins und werde es immer sein."

Sollte Atletico das neueste Angebot der Katalanen ausschlagen, könnte die "Transfer-Saga" immer noch vor Gericht landen.

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