Premier-League-Aufsteiger Sheffield United soll angeblich in der Vergangenhe... - Bildquelle: Getty / imagoPremier-League-Aufsteiger Sheffield United soll angeblich in der Vergangenheit eine Finanzspritze erhalten haben, die nicht von Klub-Miteigentümer Prinz Abdullah aus Saudi-Arabien, sondern von der Familie Osama Bin Ladens gekommen  sein soll. © Getty / imago

München/Sheffield – Der englische Traditionsklub Sheffield United hat in der aktuellen Saison den Aufstieg in die Premier League geschafft. Allerdings ist aktuell nicht alles Friede Freude Eierkuchen rund um den Verein. Denn wie verschiedene Medien berichten, soll der Verein vor einiger Zeit angeblich ein großes Darlehen von der Familie des Ex-Terroristenführers Osama Bin Laden erhalten haben.

Hintergrund der Geschichte ist ein erbitterter Rechtsstreit, der aktuell um den Klub tagt. In diesem Disput stehen sich die beiden Klubbesitzer Kevin McCabe und der saudische Prinz Abdullah bin Mosaad bin Abdulaziz al Saud gegenüber. In diesem Streit geht es um eine Summe von rund 3,4 Millionen Euro, die der saudische Prinz dem Verein vor einiger Zeit geliehen haben soll.

Verein streitet Mitwisserschaft ab

Vor Gericht geht es wohl hauptsächlich darum, ob der Verein das Geld zurückzahlen muss. Der Anwalt von Prinz Abdullah behauptet nun, dass das Geld zurückgezahlt werden muss, da es ursprünglich von der Familie des inzwischen getöteten Ex-Al-Qaida-Bosses Osama Bin Laden stammen soll.

Der Verein behauptet indes, von der ursprünglichen Quelle des Geldes nichts zu wissen. Zusätzlich sei die Finanzspritze ohne Rückzahlungspflicht ausgestellt worden. Die Gegenseite behauptet jedoch E-Mails zu besitzen, welche das Gegenteil beweisen.

Während es vor Gericht besonders darum geht, ob das Geld vom Verein zurückgezahlt werden muss oder nicht, beschäftigt die breite Öffentlichkeit viel mehr die moralische Komponente des Deals und die Frage, ob es einem Verein gestattet sein sollte, Geld von der Familie eines Ex-Terroristenführers anzunehmen. Die Bin-Laden-Familie hat sich ihr Vermögen ursprünglich im Bauwesen aufgebaut. Aktuell führen einige Verwandte Bin Ladens das Unternehmen wohl als Mischkonzern mit angeblich bis zu 200.000 Mitarbeitern.

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