Marko Marin führte Roter Stern Belgrad zur serbischen Meisterschaft. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesMarko Marin führte Roter Stern Belgrad zur serbischen Meisterschaft. © 2019 Getty Images

München - Große Ehre für den früheren Nationalspieler Marko Marin. Nach dem Gewinn der Meisterschaft mit Roter Stern Belgrad wählten die Profis der serbischen Jelen Super Liga den 30-Jährigen zum Spieler des Jahres.

"Er hat gezeigt, was für ein außergewöhnlicher Fußballer er ist", so Sportdirektor Miulan Mrkela, der auch gleich Marins Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängerte.

Happy End in Belgrad

Marin, der seit seinem Wechsel vom SV Werder Bremen zum FC Chelsea 2012 jede Saison an einen anderen Verein ausgeliehen worden war, scheint in Serbien endlich sein sportliches Glück gefunden zu haben. Nach Stationen beim AC Florenz, RSC Anderlecht und Trabzonspor hatte Chelsea den Mittelfeldspieler 2016 endgültig an Olympiakos Piräus verkauft.

Im vergangenen Sommer wechselte Marin dann für nur 700.000 Euro Ablöse nach Belgrad. Dort spielte er sich mit seinen Tempodribblings, sieben Toren und 13 Assists in 22 Ligaspielen in die Herzen der Fans.

Zwei Meisterschaften in einem Jahr

Bei Roter Stern gab es übrigens doppelt Grund zur Freude. Zusätzlich zur aktuellen Meisterschaft wurde Belgrad auch endlich der vakante Titel aus dem Jahr 1946 anerkannt. 

Damals hatte es im früheren Jugoslawien noch keine Gesamt-Meisterschaft sondern nur regionale Wettbewerbe gegeben. Roter Stern gewann zwar den Titel in der Republik Serbien, doch gab es seinerzeit fünf weitere Republiken, so dass man sich nicht auf einen Gesamt-Meister einigen konnte. Nun wurde der Titel Belgrad zuerkannt.

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