Die Uefa wird für die Wahl des Final-Ortes der Europa League heftig kritisie... - Bildquelle: 2019 imagoDie Uefa wird für die Wahl des Final-Ortes der Europa League heftig kritisiert. © 2019 imago

München - Wegen Wahl des Final-Ortes, Baku, hatte es für die Uefa zuletzt von allen Seiten heftige Kritik gehagelt. Spieler, Trainer und Fans zeigten nur wenig Verständnis, einen 4000-Kilometer-Trip auf sich nehmen zu müssen. Jetzt setzt der Verband aber noch einen drauf.

Anders als in der Vorsaison wird es diesmal vor dem Finale keine offizielle Tauschbörse für Tickets geben. Käufer, die ihre Karten beim Vorverkauf im März auf gut Glück erworben hatten, deren Mannschaft es aber nicht ins Finale geschafft hat, bleiben damit auf ihren Kosten sitzen. Treten sie die kostspielige Reise nicht an, verfallen die Tickets. Ein Weiterverkauf ist untersagt.

Im Gegenzug schauen Fans, die noch an Karten interessiert wären, in die Röhre. Wer ein personalisiertes Ticket dennoch anderweitig erwirbt, läuft Gefahr, nicht ins Stadion gelassen zu werden.

Mini-Kontingent für Finalisten

In der vergangenen Saison hatten Fans vor den Halbfinalspielen noch die Möglichkeit, ihre Tickets auf einem eigens eingerichteten Portal weiterzuverkaufen. In den Geschäftsbedingungen des Vorverkaufs hatte die Uefa diese Möglichkeit erneut in Aussicht gestellt. Allerdings ohne Garantie.

Dabei wäre die Nachfrage bei beiden Finalisten groß. Sowohl der FC Chelsea als auch der FC Arsenal bekamen nur ein Kontingent von je 6.000 Karten, die im Nu vergriffen waren.

Die Uefa nimmt mit ihrem Geschäftsgebaren in Kauf, dass am 29. Juni Tausende Plätze im Stadion leer bleiben. Den Verband scheint dies nicht sonderlich zu stören. Offiziell gilt das Stadion in Baku als ausverkauft. Die Kassen der Uefa sind so oder so gefüllt.

Du willst die wichtigsten Fußball-News direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich für unseren WhatsApp-Service ein unter http://tiny.cc/ran-whatsapp

International-Galerien

Fußball-Videos

Top Spiele International