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"Entspannte" Jones fordert vollen Fokus auf WM-Qualifikation

Bundestrainerin Steffi Jones sieht das neue Fußball-Jahr nicht mehr als Bewährungsprobe.

14.02.2018 15:08 Uhr / SID
Steffi Jones legt den Fokus auf die WM-Qualifikation
Steffi Jones legt den Fokus auf die WM-Qualifikation © PIXATHLONPIXATHLONSID

Frankfurt/Main - Bundestrainerin Steffi Jones sieht das neue Fußball-Jahr nicht mehr als Bewährungsprobe. "Ich bin grundsätzlich sehr entspannt. Das Trainerteam hat den Rückhalt des Verbandes, der DFB-Präsident hat sich für uns ausgesprochen. Der Fokus liegt jetzt auf der WM-Qualifikation", sagte die 45-Jährige am Rande einer Presserunde am Dienstag in Frankfurt/Main.

Dafür habe sie Lehren aus dem verkorksten EM-Jahr gezogen: "Für uns ist es wichtig, dass wir uns nicht mehr wie die Sau durchs Dorf treiben lassen, sondern uns auf das Wichtigste konzentrieren und die Einflüsse von außen nicht mehr an uns heranlassen."

Deutschland führt Gruppe an

Die Qualifikation für die Endrunde in Frankreich setzt der Olympiasieger am 7. April mit dem Heimspiel gegen Tschechien fort. Die DFB-Auswahl führt die Gruppe 5 nach drei Siegen und einer Niederlage gegen Island vor Tschechien und den Isländerinnen (beide sieben Punkte) an.

Zur Vorbereitung nutzt der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister den SheBelieves-Cup (1. bis 8. März) in den USA. Mit dabei ist nach einer Aussprache wieder Lena Goeßling. Die 97-malige Nationalspielerin hatte die Bundestrainerin nach ihrer Nichtnominierung für das Testspiel gegen Frankreich (4:0) im vergangenen November öffentlich kritisiert ("Das ist respektlos").

Co-Trainer-Bekanntgabe steht aus

"Sie weiß, dass so ein Verhalten nicht geht", sagte Jones und betonte erneut: "Es geht bei uns nach Leistung. Und die kann sie jetzt zeigen. Aber ich bin nicht nachtragend und das Thema ist abgehakt."

Bei der dritten Auflage des hochkarätig besetzten Vier-Nationen-Turniers in den USA trifft Olympiasieger Deutschland auf die Gastgeberinnen (2. März), England (4. März) und Frankreich (7. März). Wahrscheinlich ist es die letzte Teilnahme der deutschen Mannschaft, der Vertrag mit dem US-Verband läuft nach dieser Auflage aus.

"Der Aufwand ist schon sehr hoch. Wenn wir wählen können, werden wir zukünftig wieder beim Algarve Cup spielen", so Jones, die vor der Abreise noch die Besetzung des vakanten zweiten Co-Trainerpostens bekannt geben will: "Wir sind in guten Gesprächen und auf einem guten Weg."

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