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Bereits fix abgesagte oder verschobene Sportveranstaltungen findet ihr ganz unten auf dieser Seite

Die Entwicklungen im Liveticker:

+++ Update 31. Mai, 09:40 Uhr: Bundesliga 2020/21 schon ab September mit Fans?

Der Restart der Bundesliga-Saison 2019/20 mit Geisterspielen läuft den Umständen entsprechend gut. Verläuft alles nach Plan, soll die Ligasaison Ende Juni abgeschlossen sein. Doch wann soll die kommende Saison beginnen? Und wann dürfen wieder Fans in die Stadien?

"Bild am Sonntag" berichtet, dass die Bundesliga wegen der geplanten Champions-League-Spiele Ende August erst im September beginnen könne. Das Champions-League-Finale soll am 29. August steigen, danach sind Länderspiele geplant, sodass ein Bundesliga-Start frühestens am 11. September möglich wäre. Ein laut dem Blatt ebenfalls besprochenes Modell wäre ein Ligastart Ende September und ein Spielbetrieb ohne Winterpause.

Dann wäre vielleicht sogar die Rückkehr von Fans ins Stadion denkbar. Noch bis zum 31. August sind in Deutschland Großveranstaltungen untersagt. Danach wäre eine Öffnung durchaus möglich. "Wenn die Infektionszahlen weiter runtergehen und sie sich bei 200 bis 300 Neuinfektionen pro Tag einpendeln, ist es durchaus denkbar, Spiele wieder mit Publikum stattfinden zu lassen", sagt Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Arzt für Hygiene und Umweltmedizin zu "Bild am Sonntag". "Ein Stadion mit 60.000 Plätzen sollte erst mal nur mit 40.000 Menschen besetzt werden. Die Besucher sollten auf jeden Fall Masken tragen – denn der Träger der Maske schützt sich selbst. Dass die Maske den Träger nicht schützt, ist der blanke Blödsinn, sie ist der effektivste Schutz. Das wissen wir seit über 50 Jahren."

+++ Update 29. Mai, 18:15 Uhr: Formel-1-Start in Spielberg wohl kurz vor Verkündung

Wie das österreichische Motorsportmagazin "motorsportprofis.at" berichtet, steht die offizielle Verkündung des Saisonauftakts am 5. Juli kurz bevor. Die ersten beiden Saisonrennen sollen im österreichischen Spielberg stattfinden. 

Das dafür entwickelte Sicherheitskonzept ist dem Bericht zufolge bereits abgenommen worden. Im Moment hängt es demnach nur noch an der Zustimmung der Regierung und der Gesundheitsämter, was allerdings schon bald passieren soll.

Bei den Rennen sollen auch Zuschauer zugelassen werden - wobei die von der Regierung festgelegte Maximalanzahl von 500 Zuschauern nicht überschritten werden darf. Um die Hygienemaßnahmen einzuhalten, werden alle Teilnehmer zum Flughafen Zeltweg geflogen und von dort direkt nach Spielberg gebracht.

Bereits vor der Abreise nach Österreich sollen alle Mitarbeiter der Rennställe auf Corona getestet werden.

+++ Update 28. Mai, 20:40 Uhr: Serie A darf ab 20. Juni die Saison fortsetzen

Die Fußball-Saison in der italienischen Serie A kann ab dem 20. Juni fortgesetzt werden. Das sagte Sportminister Vincenzo Spadafora am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Vertretern des italienischen Fußballverbandes (FIGC) und der Liga. Zudem sollen bereits ab dem 13. Juni die verbliebenen Pokalspiele durchgeführt werden. Erwartet wird noch die offizielle Erklärung des italienischen Premierministers Giuseppe Conte.

"Das technisch-wissenschaftliche Komitee hat dem Protokoll zugestimmt und der Verband hat mir versichert, dass er einen Plan B und einen Plan C hat. In Anbetracht dieser Überlegungen kann die Meisterschaft am 20. Juni wieder aufgenommen werden", sagte Spadafora.

Der italienische Fußball nimmt sich die Bundesliga bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zum Vorbild. Laut des vom Fußballverband zuletzt beschlossenen Hygiene- und Sicherheitskonzepts haben wie in Deutschland nur rund 300 Personen Zutritt zum Stadion. Die Spieler jedes Teams sollen zudem regelmäßig Tests unterzogen und mit zwei Bussen in die Stadien gefahren werden. 

Die Meisterschaft wurde wegen der Coronakrise am 9. März unterbrochen. Seit der vergangenen Woche können Mannschaften in Italien wieder trainieren. Zwölf Spieltage fehlen noch bis zur Ende der Saison. Mit 33.000 Todesopfern zählt Italien zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder der Welt.

+++ Update 28. Mai, 16:30 Uhr: Premier League startet wieder am 17. Juni

Auch die Premier League hat jetzt offenbar einen Starttermin für die Fortsetzung ihrer aufgrund der Corona-Pandemie für 100 Tage unterbrochenen Saison. Wie die englische "BBC" berichtet, wird die Liga ab dem 17. Juni fortgesetzt.

Laut dem "Telegraph" soll die Saison mit den Spielen Manchester City gegen den FC Arsenal und Aston Villa gegen Sheffield United wieder beginnen. Diese beiden Partien müssen noch von vergangenen Spielen nachgeholt werden. 

Die Mannschaften dürfen seit dem heutigen Tag wieder mit Körperkontakt trainieren. Damit bleiben den Trainern noch drei Wochen um die Spieler wieder spielbereit zu machen.

+++ NBA-Restart: Direkter Einstieg in die Playoffs wohl wahrscheinlichstes Szenario +++

Die NBA hat immer noch keinen angestrebten Termin für ihren Neustart verkündet. Dass alle 30 Teams den Spielbetrieb wieder aufnehmen ist laut NBA-Insider Brian Windhorst ohnehin "sehr unwahrscheinlich".

Ein wahrscheinlicheres Szenario sei laut des ESPN-Reporters der direkte Einstieg in die Playoffs. Zudem könnte die NBA dabei mit einem neuen Playoff-Format experimentieren. Statt jeweils die besten acht Teams der Western und Eastern Conference gegeneinander spielen zu lassen, könnte es ein Setzliste von 1 bis 16 geben.

In diesem Szenario würde das an Position eins gesetzte Team gegen das Team auf Platz 16 spielen, Platz 2 gegen Platz 15 und so weiter. Windhorst berichtet, dass NBA-Boss Adam Silver dieses Format schon länger ausprobieren wollte.

Da der Restart der NBA wahrscheinlich an einem festen Austragungsort durchgeführt wird - möglicherweise in Disney World - würden die Reisestrapazen für die Teams entfallen. Dementsprechend gäbe es ein Argument weniger für das reguläre Playoff-Format mit Western und Eastern Conference.   

+++ Update, 25. Mai, 9:20 Uhr: 41 Corona-Tote wegen CL-Spiel von Liverpool? +++

Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Liverpool und Atletico Madrid am 11. März war eines der letzten großen Fußball-Spiele vor vollen Rängen, ehe die Corona-Pandemie den Stopp der Saison erzwungen hat. Offenbar sind in der Folge der Partie 41 Menschen an den Folgen des neuartigen Virus gestorben.

Das berichtet die "Sunday Times" unter Bezugnahme auf die britische Gesundheitsbehörde "National Health Service" (NHS). Demnach seien diese Menschen 25 bis 35 Tage nach dem Spiel in Kliniken in und um Liverpool der Krankheit Covid-19 erlegen.

Eine große Opferzahl forderte offenbar auch die Austragung eines Pferderennen-Klassikers auf der britischen Insel. So seien 37 Todesfälle mit dem Cheltenham Festival in Verbindung gebracht worden. Dieses hatte vom 10. bis 13. März in der Grafschaft Gloucestershire vor Publikum stattgefunden.

+++ Update, 23. Mai, 14:40 Uhr: Corona-Angst! Chelsea-Star Kante wohl vor Saison-Ende +++

Bei einem Neustart der Premier League steht Weltmeister N'Golo Kante dem FC Chelsea wohl nicht zur Verfügung. Der Franzose soll laut englischen Medienberichten Angst vor einer Corona-Infektion haben und deshalb schon jetzt dem Training der Londoner fernbleiben. In weiterer Folge möchte Kante wohl auch nicht an Spielen der "Blues" in der Premier League teilnehmen.

Konsequenzen hat der 29-Jährige wegen seines Fernbleibens vom Training sowieso seine Weigerung, in nächster Zeit wieder für zu spielen, jedoch nicht zu befürchten, ganz im Gegenteil. Laut "Sky Sports" unterstützen sowohl Vereinsführung als auch Trainer Frank Lampard die Entscheidung Kantes. Der Profi der Londoner gehört zur Risikogruppe, nachdem er 2018 während einer Trainingseinheit ohne ersichtlichen Grund in Ohnmacht fiel. Der Bruder des Mittelfeldspielers starb wenige Monate später wegen eines Herzinfarkts. 

+++ Update, 23. Mai, 12:10 Uhr: Spaniens Ministerpräsident denkt an Restart am 8. Juni+++

Der Restart des spanischen Profifußballs wird möglicherweise statt am 12. schon am 8. Juni erfolgen. Dies erklärte Ministerpräsident Pedro Sanchez am Samstag. Allerdings müsste auch die spanische Profiliga diesem Termin noch zustimmen.

Zuletzt war in den Medien spekuliert worden, dass die seit dem 12. März unterbrochene Spielzeit in La Liga mit dem Stadtderby zwischen dem FC Sevilla und Betis Sevilla am 12. Juni fortgesetzt werden könnte. 

+++ Update, 22. Mai, 18:00 Uhr: FC Bayern München hilft Amateur-Vereinen +++

Der FC Bayern München spendet knapp eine halbe Million Euro an Vereine der Regionalliga Bayern und den Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV). 

Jeder Regionalligist erhält 20.000 Euro vom Rekordmeister, der BLSV wird mit 100.000 Euro unterstützt. 

"Ich wünsche mir für den Sport mehr denn je Zusammenhalt. Jetzt ist nicht die Zeit, nur auf sich selbst zu schauen. Wir brauchen Optimismus und Solidarität in unserer Gesellschaft", wird Ehrenpräsident Uli Hoeneß bei "Sport1" zitiert. 

Am kommenden Wochenende trifft der Tabellenführer auf Eintracht Frankfurt.

+++ Update, 22. Mai, 17:30 Uhr: PSG-Spieler verweigern Gehaltsverzicht +++

Vor knapp drei Wochen feierte Paris Saint-Germain den Meistertitel. Die Saison in der Ligue 1 wurde abgebrochen. Laut der franzöischen Zeitung "L'Equipe" seien die PSG-Spieler alledings nicht bereit, auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Bislang erhalten die PSG-Profis in Folge der Umsetzung der Kurzarbeiterregel wohl noch rund 84 Prozent ihres Nettogehalts. Dem Klub drohe durch die abgebrochene Spielzeit ein Minus von bis zu 200 Millionen Euro. 

Der "L'Equipe" zufolge sollen Spieler nicht auf Anrufe der Verantwortlichen eingehen. Kapitän Thiago Silva sei ebenfalls kein Befürworter von Gehaltsverzichtungen.

+++ Update, 21. Mai, 22:30 Uhr: La Liga soll am 12. Juni mit Sevilla-Derby starten +++

Der Restart des spanischen Profifußballs soll für den 12. Juni festgezurrt worden sein. Wie der Radiosender "Cope" am Donnerstag berichtet, wird die seit dem 12. März unterbrochene Spielzeit in La Liga mit dem Stadtderby zwischen dem FC Sevilla und Betis Sevilla fortgesetzt werden. Anstoß soll entweder um 20.45 Uhr oder 21.00 Uhr sein.

Am Samstag würde Athletic Bilbao auf Atletico Madrid treffen und Rekordmeister Real Madrid um Nationalspieler Toni Kroos gegen den SD Eibar spielen. Meister FC Barcelona mit Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen würde am Sonntag beim RCD Mallorca antreten - der endgültige Rahmenterminkalender soll am 28. Mai veröffentlicht werden.

Elf Spieltage vor dem Saisonende liegt Barcelona zwei Punkte vor Real an der Tabellenspitze. Javier Tebas, Präsident von La Liga, hat den finanziellen Schaden im Falle eines Saisonabbruchs auf rund eine Milliarde Euro geschätzt.

+++ Update, 21. Mai, 14:50 Uhr: Wieder positiver Corona-Test bei Dynamo +++

Wieder hat es bei Dynamo Dresden einen positiven Corona-Fall gegeben. Das hat der Verein auf seiner Website bekanntgegeben.

Der komplette Kader befindet sich seit fast zwei Wochen in häuslicher Quarantäne und plant den Einstieg ins Mannschaftstraining am Samstag.

Der betroffene Spieler wird nun weitere 14 Tage in Quarantäne sein. Die drei positiv-getesteten Spieler von vor zwei Wochen wurden nun mehrmals negativ getestete und dürfen wohl wieder mit ins Training einsteigen.

+++ Update, 21. Mai, 13:15 Uhr: DFB bestätigt - 3. Liga startet ab 30. Mai wieder +++

Die 3. Liga soll schon am 30. Mai fortgesetzt werden. Der DFB hat die 20 Vereine am Mittwochabend darüber informiert. Das ist das Ergebnis eines wochenlangen Streits zwischen den Klubs der Liga.

Die elf ausstehenden Spieltage sollen bis zum 4. Juli gespielt sein, also innerhalb fünf Wochen. Teams, die nicht in ihrem eigenen Stadion spielen dürfen (wie bspw. Carl Zeiss Jena), müssen einen Ausweichort finden.

Wie auch in den oberen deutschen Ligen müssen die Teams zuvor in eine Teamquarantäne und sich an ein Hygienekonzept halten, das stark an die Version der DFL angelehnt ist. 

+++ Update, 20. Mai, 18:45 Uhr: Danny Rose erneuert Kritik an Neustart der Premier League +++

Newcastle Uniteds Danny Rose hat sich erneut gegen einen zeitnahen Neustart der Premier League nach der Corona-Krise ausgesprochen und seine Kritik am bevorstehenden Restart in Englands Oberhaus damit erneuert. Die Stars der Premier League würden "wie Meerschweinchen oder Laborratten" behandelt, um während der Coronavirus-Pandemie für Unterhaltung zu sorgen, sagte der englische Verteidiger im Podcast "The Lockdown Tactics".

Rose brachte zudem zum Ausdruck, dass er in diesen Zeiten nicht um jeden Preis Fußball spielen wolle: "Ich kann mir vorstellen, dass die Leute zu Hause sagen, die Fußballer verdienen so viel, also sollten sie zurückkehren", sagte er, "aber für mich ist es der Aufwand nicht wert. Ich könnte möglicherweise meine Gesundheit für die Unterhaltung der Menschen riskieren". Vor einigen Tagen erklärte der 29-Jährige bereits: "Die Regierung sagt, sie will den Fußball zurückbringen, um die Moral der Nation zu heben? Mir ist diese Moral scheißegal!"

Zuletzt gab die Premier League bekannt, dass nach einer ersten Testreihe mit 748 Personen sechs Getestete positiv auf den Corona-Virus diagnostiziert wurden. Der Restart der Premier League ist für den 12. Juni vorgesehen, könnte aber laut Medienberichten aus England um zumindest eine Woche nach hinten verschoben werden.

+++ Update, 20. Mai, 13:05 Uhr: Illegales Corona-Turnier - Schalke sanktioniert Jugendspieler +++

Bundesligist Schalke 04wird gegen Spieler der sogenannten Knappenschmiede Sanktionen verhängen, weil einige der Jugendspieler an einem illegalen Fußballturnier in Oberhausen am vergangenen Sonntag teilgenommen hatten. Eine Schalke-Sprecherin bestätigte den "Funke-Medien", dass mit den Spielern bereits gesprochen worden sei und diesen nun "erhebliche Sanktionen" drohen.

Das Turnier war aufgrund der Corona-Pandemie nicht genehmigt worden. Die Nachwuchsmannschaften der Königsblauen trainieren derzeit nicht. Insgesamt bis zu 200 Spieler aus unterschiedlichen Klubs hatten sich über Soziale Medien zu dem Turnier verabredet. Die Platzanlage des Post SV Oberhausen war jedoch lediglich für Training ohne Körperkontakt geöffnet worden.

Das Event war auf Initiative des Vereins aus Oberhausen durch die Polizei und das Ordnungsamt aufgelöst worden. Der Post SV war selbst überrascht und wusste nichts von dem Turnier. Die Behörden sind jetzt auf der Suche nach den Organisatoren der Veranstaltung, diesen droht ein Bußgeldverfahren.

+++ Update, 19. Mai, 18:11 Uhr: DFB-Pokal-Halbfinale Bayern vs. Frankfurt darf stattfinden +++

Die Politik hat grünes Licht für die Durchführung des DFB-Pokal-Halbfinales zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt gegeben.

Wie die bayerische Staatsregierung am Dienstag mitteilte, können im Freistaat die Spiele des Pokals, der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga unter Einhaltung von Hygienekonzepten wieder stattfinden. Das Duell des Rekordpokalsiegers aus München mit der Eintracht soll am 9. oder 10. Juni steigen. Das Finale in Berlin ist für den 4. Juli angesetzt.

Im zweiten DFB-Pokal-Halbfinale stehen sich der Viertligist 1. FC Saarbrücken und Bayer Leverkusen gegenüber. Über eine politische Erlaubnis für die Austragung der Partie gab es zuletzt noch keine Informationen.

Die Saarbrücker dürfen derzeit mit einer Genehmigung der örtlichen Staatskanzlei in Gruppen trainieren. Bundesligist Leverkusen war am vergangenen Montag im Zuge des Liga-Restarts wieder in den Spielbetrieb eingestiegen.

+++Update, 18. Mai, 13:50 Uhr: Schottische Liga abgebrochen - Celtic ist Meister +++

Die schottische Liga hat die Spielzeit 2019/2020 abgebrochen. Der Vorstand der SPFL (Scottish Professional Football League) gab dies offiziell bekannt.

Der Tabellenerste Celtic Glasgow wird zum Champion gekrönt, außerdem muss der von Daniel Stendel trainierte Traditionsverein Heart of Midlothian absteigen.

Die Abschlusstabelle beruht allerdings nicht auf der absoluten Punktzahl jedes Teams, sondern auf einer Punkte-pro-Spiel-Basis. Celtic hatte 13 Punkte Vorsprung vor den Rangers, die in der Theorie noch ein Spiel in der Hinterhand gehabt hätten. 

+++ Update, 17. Mai, 10:15 Uhr: Laschet lobt Bundesliga-Neustart +++

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und sein bayerischer Kollege Markus Söder (CSU) haben den Saison-Neustart in der Fußball-Bundesliga in den höchsten Tönen gelobt.

"Der Restart hat sich gelohnt. Es ist genau das vorsichtige Hineintasten in eine verantwortungsvolle Normalität, die wir alle wollen", sagte Laschet bei "BILD live Bundesliga": "Die Liga hat ein perfektes Konzept vorgelebt. Der Auftakt hat für viele Fans wieder Fußball möglich gemacht. Wenn es alles so gut läuft wie heute, kann der Wettbewerb weitergehen."

Auch für Söder, glühender Anhänger des 1. FC Nürnberg, verliefen die ersten Spiele nach knapp 70-tägiger Pause "viel besser als gedacht. Unter dem Strich ist das Experiment gelungen", sagte er im "Sport1-Doppelpass": "Das war wieder ein Signal, dass wir es können."

Zudem zeigte sich Laschet sehr erfreut über das Verhalten der Fans. Die befürchteten Zuschauer-Ansammlungen vor den Stadien blieben aus. "Das zeigt, dass Fans und Ultras sehr verantwortlich reagiert haben. Der heutige Tag hat gezeigt: Die Fans wissen, worauf es ankommt", betonte Laschet.

+++ Update, 15. Mai, 17:10 Uhr: DFL hebt Maskenpflicht für Bundesliga-Trainer wieder auf +++

Einen Tag vor dem Neustart der Bundesliga hat die DFL die angedachte Maskenpflicht für Trainer im Stadion wieder aufgehoben. Der Ligaverband hält die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern für ausreichend.

Die Maskenpflicht gelte laut DFL-Hygienekonzept für Auswechselspieler und Trainer - allerdings nur "sofern ausreichende Distanzen nicht erreicht werden", erklärte Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußballangelegenheiten & Fans, im Gespräch mit der "Bild". "Für die Trainer ist eine solche ausreichende Abstandswahrung gewährleistet, wenn sie sich mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern losgelöst von den anderen Personen bewegen", so Schwenken weiter.

Als Begründung für die Entscheidung führte Schwenken an, dass Trainer in ihrer Arbeit durch eine Schutzmaske "erheblich eingeschränkt" wären. Einige Trainer sollen sich in den letzten Tagen bei der DFL beschwert haben. Für alle anderen Personen auf der Ersatzbank gelte allerdings weiterhin eine Maskenpflicht.   

+++ Update, 14. Mai, 17:11 Uhr: Kein Kleingruppen-Training! Verfahren gegen Österreichs Tabellenführer LASK +++

Die österreichische Fußball-Bundesliga hat nach der Sichtung von Videoaufnahmen eines mutmaßlichen Mannschaftstrainings ein Verfahren gegen den Linzer ASK eingeleitet. Auf Basis von Indizien sei "vom Vorstand ein Verfahren beim zuständigen Senat 1 wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Grundgedanken des Fairplay eingeleitet und der Klub zur Stellungnahme aufgefordert" worden, teilte die Liga am Donnerstag mit.

Dem Verband liegen mehrere Aufnahmen vor, die eine Trainingseinheit des LASK zeigen. Darauf ist zu sehen, wie der Bundesligist entgegen dem Beschluss aller Erstligisten ein reguläres Mannschaftstraining abhält. Ursprünglich hatten die Vereine sich am 16. April darauf verständigt, lediglich in Kleingruppen zu trainieren, wenn dies behördlich zugelassen werde. Die Saison wird ab dem 2. Juni fortgesetzt.

+++ Update, 13. Mai, 22:59 Uhr: Santa Clara muss 1435 Kilometer ins Corona-Exil +++

Wenn die portugiesische Liga Anfang Juni den Spielbetrieb wieder aufnimmt, beginnt für Erstligist Santa Clara erst einmal eine Reise ins Exil in die Hauptstadt Lissabon. Der Klub von den Azoren trägt nämlich seine Heimspiele in der verbleibenden Saison im 1435 Kilometer entfernten "Cidade do Futebol" aus, dem eigentlichen Trainingszentrum der portugiesischen Nationalmannschaft in der Nähe von Lissabon.

Santa Claras Verantwortliche waren zu diesem Schritt ins Corona-Exil gezwungen, da Einreisende auf den Azoren 14 Tage in Quarantäne müssen, was folglich im weiteren Saisonverlauf auch auf Gäste-Teams des portugiesischen Klubs zutreffen würde. "Wenn wir spielen, tragen wir immer die Menschen von den Azoren in unseren Herzen und das Wappen der Azoren auf der Brust", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs. Santa Clara liegt derzeit auf Platz 9 der portugiesischen Liga NOS. 

+++ Update, 12. Mai, 22:38 Uhr: Saisonabbruch? NBA soll Spieler um Meinung fragen +++

Wie NFL, NHL und MLB steht auch die NBA seit Wochen still. Derzeit würden die Playoffs laufen. Nun soll die Liga die Meinungen ihrer Spieler evaluiert haben.

Wie Insider Adrian Wojnarowski berichtet, sollen regionale Vertreter der National Basketball Players Association allen Spielern, die in der NBA unter Vertrag stehen, eine Nachricht geschrieben haben. Teils sollen Spieler einzeln angeschrieben worden sein, in anderen Fällen sollen Verantwortliche der Franchises den kompletten Kader zentral befragt haben. 

Fragstellungen sollen unter anderem gewesen sein: "Möchtest du versuchen, die Saison zu Ende zu spielen?" oder "Möchtest du, dass die Liga wieder fortgesetzt wird?"

Seit heute sollen erste Trainingsstätten wieder für die Spieler geöffnet sein. Eine Tendez über eine Fortsetzung oder Beendigung der Saison gibt es aber noch nicht.

+++ Update, 11. Mai, 07:47 Uhr: FC-Profis wieder genesen +++

Kurz vor dem Restart der Bundesliga gibt es gute Nachrichten aus Köln. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" berichtet, sind die zwei an Covid-19 erkrankten Profis sowie ein Team-Betreuer wieder vollständig genesen. Verschiedenen Medienberichten zufolge handelte es sich bei den Spielern um Ismail Jakobs und Niklas Hauptmann.

Trotz der negativen Testergebnisse müssen jedoch alle drei Akteure ihre 14-tägige Quarantäne bis einschließlich Donnerstag durchziehen. Dementsprechend werden die Kölner bei ihrem Bundesliga-Duell gegen Mainz 05 wegen Trainingsrückstands wohl noch auf die beiden Profis verzichten müssen.

+++ Update, 10. Mai, 16:47 Uhr: Fünf positive Tests in Spaniens Topligen +++

Auch in Spanien wurden nun die Mitarbeiter, Spieler und Trainer aller Teams der ersten zwei Ligen auf den Coronavirus getestet. Es handelt sich dabei um die erste Testwelle seit der Unterbrechung der Liga im frühen März.

Insgesamt fünf positive Testbefunde meldete LaLiga, nachdem alle Ergebnisse ausgewertet wurden. Wie sich die positiven Fälle auf die Vereine verteilen, ist bisher nicht bekanntgegeben wurden. Die spanischen Profiligen stehen aber sowieso noch nicht unmittelbar vor einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Alle Spieler unterziehen sich derzeit weiterhin einer häuslichen Quarantäne und trainieren individuell. In ein paar Tagen wird es eine zweite Testwelle geben, in der wieder alle Beteiligten untersucht werden. Spieler, die ein zweites Mal negativ getestet werden, dürfen dann an Trainingseinheiten im Vereinsgelände teilnehmen.

+++ Update, 9. Mai, 22:36 Uhr: Rückspiele des Champions-League-Achtelfinals am 7. August? +++

Während die Bundesliga am 16. Mai den Spielbetrieb wieder aufnimmt, ist die Zukunft anderer internationaler Ligen weitestgehend noch ungewiss, auch die der Champions League. Vier Achtelfinals der Königsklasse konnten vor der Corona-Pause noch absolviert werden, bei den vier anderen stehen die Rückspiele noch aus.

Zumindest bei einem scheint das Datum nun jedoch festzustehen. Wie Jean-Michel Aulas, Präsident von Olympique Lyon gegenüber dem französischen Radiosender "RTL" verriet, soll das Rückspiel seines Teams gegen Juventus Turin am Freitag, 7. August "in Turin hinter verschlossenen Türen stattfinden". Eine offizielle Bestätigung der UEFA gibt es noch nicht. Lyon hatte das Hinspiel zu Hause mit 1:0 gewonnen.

Die anderen Rückspiele, die noch ausgetragen werden müssen, sind: FC Bayern vs. FC Chelsea (Hinspiel 3:0), FC Barcelona vs. SSC Neapel (1:1) und Manchester City vs. Real Madrid (2:1).

+++ Update, 8. Mai, 23:51 Uhr: Frau erwartet Baby - Darmstadts Holland plant Quarantäne-Flucht +++

Am Samstag geht Darmstadt 98 zum Trainingslager ins Quarantäne-Hotel. Gut möglich, dass einer der Spieler in der Zeit die Flucht ergreift - Teamkapitän Fabian Holland (29).

Der Grund ist jedoch mehr als verständlich. Wie die "Bild" berichtet, erwartet Hollands Frau Louisa ihr erstes Kind. "Termin ist am Sonntag nächste Woche. Es könnte jederzeit losgehen. Wenn es so weit ist, werde ich das Trainingslager sofort verlassen", so der werdende Vater.

Sollte es soweit kommen, könnte Holland für das Spiel gegen den KSC gesperrt werden, da er nicht die vorgeschriebene Woche Quarantäne absolviert hat.

Aber auch im Kreißsaal gibt es Vorschriften. So darf Holland erst zu seiner Frau, wenn es mit der Geburt richtig los geht. Davor kann der Kicker seiner Louisa nur per Telefon beistehen.

+++ Update, 5. Mai, 16:40 Uhr: Offenbar zwei positive Corona-Fälle bei Borussia Mönchengladbach +++

Am Montag vermeldete die DFL zehn Corona-Fälle in der 1. und 2. Bundesliga. Nach dem 1. FC Köln, der drei positive Befunde veröffentlichte, gibt es nun offenbar Klarheit hinsichtlich eines weiteren Bundesligisten.

Nach Informationen der "Rheinischen Post", die sich auf Vereinskreise bezieht, gehören zu den genannten zehn Fällen auch zwei bei Borussia Mönchengladbach. Es soll sich dabei um einen Spieler und einen Physiotherapeuten handeln, die beide aus dem Trainingsbetrieb genommen und sich seitdem in häuslicher Quarantäne befinden würden. Der Trainingsbetrieb läuft hingegen bei den "Fohlen" weiter.

Von Seiten des Klubs gab es bisher keine Bestätigung. Es wurde lediglich auf die am Montag durchgeführte zweite Testreihe hingewiesen, deren Ergebnisse noch nicht in vollem Umfang vorliegen würden. Dem Bericht zufolge ist im Anschluss daran eine Stellungnahme des Vereins zu erwarten, jedoch wohl, wie in den meisten Fällen, ohne konkrete Namen zu nennen.

Neben der Borussia gehörten RB Leipzig und der FC Augsburg zu den drei einzigen Bundesligisten, die sich bisher nicht zu den ersten Testergebnissen äußern wollten.

In der 2. Liga meldeten Dynamo Dresden einen Corona-Fall. Nach der zweiten Testserie gab es ebenfalls bei Erzgebirge Aue einen Fall, woraufhin sich der gesamte Spielerkader samt Trainer- und Funktionsteam freiwillig bis Donnerstag in häusliche Quarantäne begeben hat.

+++ Update, 3. Mai, 20:12 Uhr: Mindestens 14 Bundesligisten wohl ohne Corona-Infektionen +++

Alle 18 Bundesligisten haben mittlerweile Spieler und Betreuerstab auf das Coronavirus SARS-CoV-2 untersuchen lassen. Wie der "kicker" berichtet, sind dabei bei mindestens 14 Klubs alle Tests negativ ausgefallen. 

Der FC Augsburg hat erst am Freitag und Samstag getestet, daher sind die Untersuchungsergebnisse noch nicht bekannt. Nur Borussia Mönchengladbach und RB Leipig wollen sich zu den Testergebnissen öffentlich nicht äußern.

Einzig beim 1. FC Köln kam es zu Infektionen mit dem Coronavirus. Drei Personen aus dem Kader und Mitarbeiterstab wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Der Kölner Mittelfeldspieler Birger Verstraete hat daraufhin die Vorgehensweisen des Klubs kritisiert. Die Kölner wiesen die Aussagen ihres Spielers in einer Stellungnahme am Sonntagmittag zurück.

+++ Update, 2. Mai, 12:40 Uhr: Corona-Fälle häufen sich bei Stadionbau in Las Vegas +++

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie werden die Bauarbeiten am neuen Stadion der Las Vegas Raiders nicht eingestellt. So kam es in den vergangenen drei Tagen zu neun Neuinfizierungen an Covid-19.

Insgesamt erhöht sich damit die Zahl der Infizierten, die am Bau der neuen Arena beteiligt sind, auf 16. Das berichtet das Las Vegas Review-Journal. Eine Unterbrechung der Arbeiten wurde jedoch noch nicht veranlasst.

In den USA ist die Pandemie besonders weit fortgeschritten. Die Krise forderte bereits über 30 Millionen Arbeitsplätze. Insgesamt sind über eine Millionen Menschen an dem Virus erkrankt.

+++ Update, 1. Mai, 20:20 Uhr: Corona-Fälle beim 1. FC Köln +++

Die Bundesliga und 2. Bundesliga haben zur Vorbereitung auf einen möglichen Neustart der Saison Mitte Mai umfangreiche Corona-Tests angekündigt und diese im Rahmen des Hygienekonzepts auch erstmals flächendeckend durchgeführt. Dabei kam es beim 1. FC Köln zu drei positiven Tests. Das teilte der Klub offiziell mit.

Alle drei sind symptomfrei. "Nach einer Bewertung der Fälle durch das zuständige Gesundheitsamt müssen die drei positiv getesteten Personen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Der 1. FC Köln wird aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Betroffenen keine Namen bestätigen", heißt es in der Mitteilung. Wie die "Bild" berichtete, wurden zwei Spieler und ein Physiotherapeut positiv getestet.

Der Trainingsbetrieb des 1. FC Köln könne aufgrund der bereits seit dem 6. April praktizierten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Gruppentraining wie geplant weiterlaufen, teilte der Klub weiter mit. "Die Gesundheit und die Privatsphäre unserer Spieler und Mitarbeiter hat Vorrang vor allen anderen Überlegungen. Die bisherigen Maßnahmen sowie die Strategie regelmäßiger Tests haben sich dahingehend bewährt, dass wir jetzt mit individuellen Lösungen reagieren können", sagte Manager Horst Heldt.

+++ Update, 1. Mai, 9:25 Uhr: NFL-Star Miller von Corona-Erkrankung geheilt +++

Von Miller ist wieder gesund. Der Linebacker der Denver Broncos, MVP des Super Bowl 50, vermeldete via Twitter, dass sein Corona-Test negativ ausgefallen war. Vor zwei Wochen hatte der achtmalige Pro Bowler die Diagnose bekommen, dass er an dem weltweit grassierenden Virus erkrankt ist.

Sein Arbeitgeber reagierte auf Millers Tweet mit der Nachricht: "Froh, dass es dir wieder gut geht."

+++ Update, 30. April, 12 Uhr: Französische Regierung will auch Bundesliga stoppen +++

Am Dienstag hat die französische Regierung eine Fortführung der französischen Ligue 1 und Ligue 2 bis September ausgeschlossen. Laut der Zeitung "Le Parisien" macht sich Frankreichs Regierung Präsident Emmanuel Macron nun dafür stark, dass auch die anderen großen europäischen Ligen in Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien die Saison nicht fortsetzen.

Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu habe bereits mit italienischen und deutschen Regierungsvertretern über ein Ende der Saison gesprochen. Am Donnerstag sollen Gespräche mit der spanischen Regierung folgen. Die bilateralen Gespräche scheinen Früchte zu tragen. Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora sagte am Mittwoch: "Die Entscheidungen, die von anderen Ländern, wie Frankreich, getroffen werden, könnten Italien dazu bewegen, ebenfalls dieser Linie zu folgen, die zu einer europäischen Linie werden könnte."

+++ Update, 29. April, 22:00 Uhr: Geht es in der Schweiz im Juni weiter? +++

Die Schweizer Fußballliga darf auf eine Fortsetzung der unterbrochenen Saison ab dem 8. Juni hoffen. Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, sollen die Lockdown-Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiter gelockert werden. Geisterspiele sind demnach ab dem 8. Juni erlaubt, ab dem 11. Mai dürfen die Klubs wieder das Training aufnehmen. 

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern bleiben aber bis Ende August verboten.

+++ Update, 29. April, 21:15 Uhr: Europarekord für Lok Leipzig +++

Regionalligist Lok Leipzig hat mit seiner Spendenaktion "Leute, macht die Bude voll!" die nächste Schallmauer durchbrochen.

Für das imaginäre Spiel gegen einen "unsichtbaren Gegner" am 8. Mai haben die Sachsen inzwischen 150.058 Tickets verkauft. Damit wurde der offizielle Europarekord aus dem Jahr 1937 übertroffen, als 149.547 Zuschauer das "echte" Duell zwischen Schottland und England im Hampden Park in Glasgow verfolgten. 

Die Tickets sind im offiziellen Fanshop des Klubs zu erwerben und kosten einen Euro. Damit will der Klub aus dem Leipziger Stadtteil Probstheida die Folgen der Coronakrise etwas abfedern. 

+++ Update, 29. April, 17:30 Uhr: CFL mit finanziellen Problemen +++

Die Canadian Football League (CFL) kämpft in der Coronakrise ums Überleben. CFL-Commissioner Randy Ambrosie schlug jetzt in der Canadian Press Alarm. Die Liga benötigt staatliche Hilfen. Die Rede ist von 30 Millionen Dollar sofort und weiteren 120 Millionen, falls die Saison abgesagt werden sollte.

Eigentlich soll die Saison am 11. Juni beginnen und bis 22. November laufen. Ambrosie hatte bereits erklärt, dass man möglicherweise nicht vor September starten werde, wenn überhaupt.Das Problem der Liga: Viel Geld wird über die Ticketverkäufe eingenommen, Geisterspiele wären also eine wirtschaftlich eher unbefriedigende Lösung.

"Uns geht es wie so vielen anderen Unternehmen in ganz Kanada", sagte Ambrosie. "Wir stehen unter finanziellem Druck, wie wir ihn noch nie hatten. Im besten Fall müssen wir mit ziemlicher Sicherheit Spiele absagen. Aber im schlimmsten Fall, wenn diese Krise anhält und große Versammlungen verhindert werden, könnten wir die gesamte Saison verlieren und die Verluste, die wir erleiden, wären verheerend."

+++ Update, 29. April, 09:10 Uhr: Juventus-Star Paulo Dybala wohl erneut infiziert +++

Gibt es nach der ersten Infektion eine Immunität gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 oder ist eine erneute Infektion möglich? Paulo Dybala, Stürmer bei Juventus Turin soll nun jedenfalls erneut positiv auf das Virus getestet worden sein.

Wie die spanische Fernsehsendung "El Chiringuito" berichtet, wurde Dybala wohl das vierte Mal in den vergangenen sechs Wochen auf den Erreger getestet. Der letzte Test lieferte scheinbar erneut ein positives Ergebnis. Am 21. März gab der Juve-Stürmer bekannt, dass er und seine Freundin, Oriana Sabatini infiziert seien. Zuvor waren bereits die Teamkollegen Dybalas Daniele Rugani und Blaise Matuidi an Covid-19 erkrankt.

Eine erneute Infektion ist ungewöhnlich, aber nicht auszuschließen. Möglich ist aber auch, dass der Test trotz überwundener Erkrankung ein positives Ergebnis liefert. Nun soll ein Bluttest Aufschluss darüber geben, wie viele Antikörper im Blut des Argentiniers in Reihen vom amtierenden italienischen Meister vorhanden sind. Auch der Torwart von Atalanta Bergamo, Marco Sportiello, wurde positiv, dann negativ und jetzt offenbar wieder erneut positiv auf das Virus getestet. Dies könnte durchaus Konsequenzen für alle Ligen haben, welche den Spielbetrieb fortsetzen wollen. Die Richtlinien der meisten Ligen sehen vor, die Saison bei einer erneuten Infektion eines Spielers der Liga sofort wieder zu unterbrechen. Es könnte also ein Teufelskreis drohen.

+++ Update, 28. April, 16:25 Uhr: Frankreich verbietet alle Sportevents bis September +++

Während die Bundesliga noch auf eine Fortsetzung der Saison hofft, ist die Spielzeit der französischen Ligue 1 wohl beendet. Frankreichs Premierminister Edouard Philippe bestätigte in einer Rede vor der Nationalversammlung, dass alle großen Sportveranstaltungen bis mindestens September verboten bleiben.

"Die Saison 2019/20 kann nicht beendet werden, das betrifft auch den Fußball", erklärte Philippe. Eine Reaktion der Ligue 1 gibt es noch nicht. Die Verantwortlichen müssen jetzt entscheiden, ob sie in dieser Spielzeit einen Meister küren wollen und wie sie mit Auf- bzw. Abstieg verfahren.

Der Spielbetrieb in Frankreich ruht seit Mitte März, ursprünglich wollten die 1. und 2. Liga Mitte Juni wieder starten. Paris Saint-Germain mit dem Ex-Dortmund-Trainer Thomas Tuchel führt die Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung auf Olympique Marseille an. Zehn Spieltage stehen noch aus.

+++ Update, 27. April, 13:45 Uhr: FIFA berät wohl über fünf Spielerwechsel bis Saisonende +++

Wann in den betroffenen Ländern der Corona-Pandemie wieder der Fußball rollt, ist größtenteils noch offen. Doch die FIFA berät wohl bereits über mögliche Regeländerungen aufgrund der aktuellen Situation. Laut der englischen Zeitung "Sun" will der Fußball-Weltverband bis zum Saisonende fünf Spielerwechsel pro Partie erlauben. 

Laut dem Bericht soll die FIFA den International Football Association Board (Ifab) gebeten haben, diese Änderung als dringliche Angelegenheit zeitnah zu entscheiden. Der Vorschlag sieht vor, dass die Mannschaften in einer Partie bis zu fünfmal wechseln dürften. Die befristete Regel soll für Wettbewerbe gelten, die 2020 oder 2021 beginnen oder abgeschlossen werden. Auch die auf kommendes Jahr verschobene EM (11. Juni bis 11. Juli 2021) fiele darunter. Sollte eine Partie in die Verlängerung gehen, wäre wie bisher eine zusätzliche Auswechslung erlaubt.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen in vielen Ländern können die Sportler im Moment kein normales Training absolvieren. Dies könnte bei einem zukünftigen normalen Spielbetrieb aufgrund des Trainingrückstands und wahrscheinlich eng getaktetem Zeitplans ein erhöhtes Verletzungsrisiko mit sich bringen.

+++ Update, 26. April, 22:25 Uhr: Nach Abbruch: Ärger in den Niederlanden +++ 

Nach dem vorzeitigen Saisonabbruch in der Eredivisie und der zweiten Liga hofft der niederländische Fußballverband (KNVB) auf staatliche Finanzhilfen.

"Wir schlagen Alarm wegen der Konsequenzen für unsere Branche", schreibt KNVB-Sportdirektor Eric Gudde in einem Brief, der dem Fernsehsender NOS vorliegt: "Wir bitten Sie, mit uns gemeinsam nach kreativen, realen und verfügbaren Lösungen für den Profifußball zu suchen."

Den Schaden für das vorzeitige Saisonende aufgrund der Coronakrise beziffert Gudde auf mindestens 300 Millionen Euro, dieser Betrag könne bis auf 400 Millionen steigen. "Um all dies zu bewältigen, ist Hilfe und Zusammenarbeit mit der Regierung erforderlich, um das Überleben des Sektors zu sichern", so Gudde.

+++ Update, 26. April, 22:10 Uhr: Serie A: Italien prüft ab 18. Mai Bedingungen +++ 

Italiens Regierung will nach dem 18. Mai prüfen, ob die Bedingungen für einen Neustart der Serie A gegeben sind. Ab dem 4. Mai soll die Ausgangssperre im Land schrittweise gelockert werden, damit könnten Profisportler wieder individuell trainieren. Das kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntagabend an.

"Ich bin selbst ein großer Fußballfan, aber in dieser Phase hat die Gesundheit der Athleten Vorrang. Wir lieben alle den Sport und wir wollen nicht, dass unsere Lieblinge erkranken", sagte Conte. 

Zuletzt hatten die 20 italienischen Erstligaklubs einstimmig für eine Fortsetzung der Saison gestimmt. Der Ball ruht in der Serie A wegen der Coronakrise seit dem 9. März.

+++ Update, 26. April, 20:10 Uhr: Primera Division: Zweifel an Liga-Neustart vor dem Sommer +++ 

Der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa zweifelt an einer Fortsetzung der Fußball-Saison in der Primera Division in den nächsten Monaten. "Ich kann jetzt noch nicht sagen, ob der Profifußball vor dem Sommer wieder aufgenommen werden kann. Das wäre rücksichtslos von mir", sagte Illa am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz zur Coronakrise. Es sei "unklug", dies zu versprechen.

Spanien gehört mit über 23.000 Toten zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Ländern. Der Spielbetrieb ruht seit dem 12. März. Liga-Chef Javier Tebas will die Meisterschaft unbedingt zu Ende spielen, um die überlebenswichtigen TV-Einnahmen zu retten.

+++ Update, 26. April, 11:29 Uhr: Wegen Corona-Party - Ärger für Everton-Star Kean +++ 

Evertons Stürmerstar Moise Kean hat derzeit richtig Ärger am Hals. Grund dafür war eine im Haus des Italieners stattgefundene Corona-Party mit zahlreichen Gästen. Kean hatte in den sozialen Netzwerken Party-Bilder verbreitet und wurde daraufhin von seinem Arbeitgeber stark kritisiert. Die Aufnahmen, die Kean in einer privaten Gruppe beim Instant-Messaging-Dienst Snapchat geteilt hat, sollen auch weibliche Gäste beim erotischen Tanz (lap dance) zeigen. 

"Der Everton Football Club hat schockiert davon erfahren wie ein Spieler der ersten Mannschaft Regierungs- und Klub-Richtlinien im Bezug auf die Corona-Krise ignoriert hat", schrieb der Klub aus Liverpool in einer Stellungnahme zu dem Vorfall, "der Klub hat seine Enttäuschung deutlich zum Ausdruck gebracht und klargestellt, dass solche Aktionen komplett inakzeptabel sind".

+++ Update, 25. April, 18:17 Uhr: Ajax-Profi sauer nach Abbruch ohne Meister +++ 

In den Niederlanden wurde die Eredivisie abgebrochen und gleichzeitig kein Meister gekürt. Tabellenführer Ajax Amsterdam konnte also keine weitere Trophäe einheimsen. Ein Fakt, der einen Ajax-Profi auf die Palme brachte. 

"Wir sind an der Spitze. Die Tordifferenz, die sonst ja immer zählt, spielt jetzt auf einmal keine Rolle? Das ist Bullshit", polterte Hakim Ziyech in der Zeitung "AD". 

Er ergänzte: "Natürlich hätte ich es bevorzugt, die Meisterschaft auf dem Platz zu gewinnen. Aber wenn die Saison jetzt schon abgebrochen wird, kann es für mich nur einen Meister geben, und das sind wir." 

Ziyech verwies auf die Saison 2006/07, als sich PSV Eindhoven den Titel nur dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz sicherte. Als Tabellenzweiter damals Leidtragender: Ajax Amsterdam.

Für den Mittelfeldspieler ist der verpasste Titel doppelt bitter, schließlich wechselt Ziyech im Sommer zum FC Chelsea und wollte sich mit einem Titel von den Ajax-Fans verabschieden

+++ Update, 25. April, 11:55 Uhr: Infizierter Montpellier-Profi Sambia im künstlichen Koma +++ 

Die erste französische Fußball-Liga hat den ersten positiven Coronavirus-Fall zu beklagen. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur "AFP" soll es sich um Junior Sambia vom Ex-Meister HSC Montpellier handeln. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler war am Dienstag nach Atemproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert und zunächst negativ auf COVID-19 getestet worden - ein zweiter Test am Freitag war dann positiv. Daraufhin wurde der Franzose auf der Intensivstation in ein künstliches Koma versetzt.

"Sein Zustand ist stabil. Er hat sich weder verschlechtert noch verbessert", sagte Sambias Berater Frederic Guerra der Zeitung Le Parisien: "Es ist wirklich hart. Wahrscheinlich hat er sich beim Einkaufen infiziert." Sambias Verein hatte am Donnerstag auf seiner Homepage lediglich mitgeteilt, dass ein namentlich nicht genannter Spieler "nach Verdauungs- und Atembeschwerden" in ein Krankenhaus eingeliefert worden sei.

In der Ligue 1 soll ab Mitte Juni wieder der Ball rollen. Wie der Ligaverband LFP am Freitagabend mitteilte, habe man diesen Wunschtermin derzeit fest im Visier. Voraussetzung dafür sei aber, dass die Behörden in den kommenden Tagen die derzeit herrschenden landesweiten Beschränkungen etwas lockern.

+++ Update, 24. April, 16:26 Uhr: Liverpool dicht vor Titel +++ 

Aufatmen beim FC Liverpool nach einer Mitteilung der UEFA vom Donnerstag.

Nach dem Wunsch des europäischen Fußballverbandes sollen die nationalen Ligen nach sportlichen Gesichtspunkten "transparent und objektiv" entschieden werden, falls die Coronakrise eine Fortsetzung der Saison verhindert.

Zwischenzeitlich stand eine Annullierung der Saison aufgrund der Coronakrise im Raum. Dies hätte das Team von Jürgen Klopp um den Lohn ihrer herausragenden Saison mit bis dato nur einer Liga-Niederlage gebracht. 

Dies scheint nun vom Tisch. Nach dem Punkteschnitt-System, das laut englischer Medienberichte von den Klubs bevorzugt wird, wäre Liverpool (2,83 Punkte pro Partie) mit deutlichem Abstand Erster und würde die erste Meisterschaft seit 30 Jahren holen. 

Doch ob es tatsächlich zur Meisterkrönung kommt, ist offen. Denn laut "Mirror" müssten normalerweise 14 von 20 Premier-League-Teams dafür stimmen, um die aktuellen Regeln (38 Spiele müssen absolviert werden) zu verändern.

Angesichts von 25 Punkten Vorsprung und zwei fehlenden Siegen bis zum rechnerischen Besiegeln der Meisterschaft kaum vorstellbar, dass die Konkurrenten Liverpools Leistung nicht anerkennen. 

+++ Update, 24. April, 13:05 Uhr: DFB verschiebt Pokalfinale! Partie wohl auch ohne Zuschauer

Auch das DFB-Pokalfinale wird Opfer der Corona-Pandemie. Wie der "Kicker" berichtet wird das Endspiel um den deutschen Pokal, welches eigentlich am 23. Mai hätte stattfinden sollen, verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Das Ziel sei einen Termin vor dem 30. Juni finden zu können.

Dazu wird die Partie voraussichtlich ohne Zuschauer stattfinden müssen. "Gerade das DFB-Pokalfinale als glanzvoller Schluss- und Höhepunkt einer jeden Saison lebt von der einzigartigen Stimmung im Stadion und vom Flair in Berlin, und beides wird durch die Fans vor Ort entscheidend geprägt. Insofern ist es überaus bedauerlich, dass auch dieses besondere Spiel aller Voraussicht nach ohne Zuschauer im Stadion stattfinden muss", wird DFB-Präsident Fritz Keller vom "Kicker" zitiert. 

Der Wettbewerb wurde vor den Halbfinal-Spielen unterbrochen. Eigentlich hätte Titelverteidiger FC Bayern München Eintracht Frankfurt zu Gast gehabt und Bayer 04 Leverkusen hätte beim Viertligisten FC Saarbrücken antreten müssen. Saarbrücken ist der erste Viertligist, der in einem Semifinale des DFB-Pokals steht.

+++ Update, 23. April, 23:45 Uhr: Spanische Liga will ab 28. April Coronatests durchführen +++

Die spanische Fußballliga will auf dem Weg zurück in den Trainings- und Spielbetrieb ab dem 28. April verbreitet Coronatests durchführen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur "AFP". Bereits zuvor hatte Rafael Ramos, Präsident der spanischen Vereinigung der Teamärzte, signalisiert, dass die Liga am 28. oder 29. April mit Tests beginnen will. Der Spielbetrieb in La Liga ruht seit dem 12. März, die Verantwortlichen wollen die Saison zu Ende bringen. Während die Bundesliga aber realistische Chancen hat, bereits am 9. Mai wieder den Wettbewerb aufnehmen zu können, wäre ein möglicher Termin in Spanien deutlich später.

Liga-Präsident Javier Tebas hatte verschiedenen Medien gesagt, es gebe diverse Szenarien. Der frühestmögliche Zeitpunkt zur Wiederaufnahme der Liga sei demnach Ende Mai. Nach Beginn der Testphase sollen die Vereine ab dem 4. Mai ins Training zurückkehren können. In Spanien herrscht jedoch weiterhin ein landesweiter Lockdown.

+++ Update, 23. April, 14:01 Uhr: Frauenfußball-EM auf 2022 verlegt +++

Nach der Verschiebung der Männer-EM sowie der Olympischen Spiele ins Jahr 2021 aufgrund der Coronakrise wird auch die Frauenfußball-EM ein Jahr später als geplant stattfinden. Wie die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag mitteilte, wird das Turnier in England aufgrund der Terminkollisionen vom 6. bis 31. Juli 2022 ausgetragen. Die WM der Männer in Katar findet zwar im selben Jahr statt, allerdings im Winter.

Ursprünglich sollte die 13. EM der Frauen vom 7. Juli bis 1. August 2021 im Mutterland des Fußballs ausgetragen werden. Die EM-Qualifikation ist aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen, der Rekordeuropameister Deutschland liegt mit der Idealausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen in der Gruppe I auf Rang zwei hinter Irland (5 Spiele, 13 Punkte).

+++ Update, 23. April, 09:50 Uhr: Knicks-Besitzer Dolan von Coronavirus geheilt +++

James Dolan, Besitzer der New York Knicks, hat den Kampf gegen den Coronavirus gewonnen. Wie ein Pressesprecher der Knicks bei "The Athletic" bestätigte, ist der 64-jährige Dolan geheilt, nachdem er am 28. März positiv auf COVID-19 getestet wurde. 

Mittlerweile hat Knicks-Owner Dolan sein Blutplasma gespendet, um die Forschung für eine potenzielle Behandlung des Coronavirus zu unterstützen. Laut "New York Times" gab es im Bundesstaat New York bislang über 250.000 Infektionsfälle und 15.000 Menschen starben an COVID-19.

+++ Update, 22. April, 11:33 Uhr: Robert-Koch-Institut gegen Bundesliga-Fortsetzung +++

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat zuletzt erklärt, dass für eine Fortsetzung der Bundesliga zuerst das Okay des Robert-Koch-Instituts nötig sei. "Wir brauchen die Expertise des Robert Koch-Instituts", sagte Söder am Dienstag in den "Tagesthemen" der "ARD, "es müssen klare Geisterspiele sein, der Personenkreis muss klar kontrollierbar sein. Es muss auch dafür gesorgt werden, dass vor den Stadien auch nichts stattfindet". Doch das Robert-Koch-Institut sieht eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga ab Mai eher kritisch. Vor allem äußerte das Robert-Koch-Institut ernste Zweifel an der Sinnhaftigkeit, inmitten in der Corona-Krise wieder Fußball zu spielen. 

Da bei Fußballspielen der eigentliche Mindestabstand zwischen zwei oder mehreren Personen nicht eingehalten werden kann, wären für eine Fortsetzung des Bundesliga-Spielbetriebs zahlreiche Corona-Tests nötig. Auch dafür gab es vom Robert-Koch-Institut Kritik. "Ich sehe nicht, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen, ob die nun Sportler sind - man kann sich ja auch alles andere ausdenken, was möglicherweise ein gewisses gesellschaftliches Interesse hat, - warum die routinemäßig gescreent werden sollen", sagte Lars Schaade, Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts. Die DFL reagierte mit einer Stellungnahme auf die Kritikpunkte. "Es geht an den Fakten vorbei, wenn unterstellt wird, dass eine mögliche engmaschige Testung eine Unterversorgung der Bevölkerung verursache", schrieb das DFL-Präsidium.

+++ Update, 21. April, 19:53 Uhr: Niederländische Liga darf nicht zu Ende gespielt werden +++

Eigentlich hat der niederländische Fußballverband KNVB gehofft, die derzeitig unterbrochene Eredivisie-Saison noch zu Ende spielen zu können. Doch nun macht die Politik dem Fußball einen Strich durch die Rechnung. Mark Rutte, Premierminister der Niederlande, hat in einer Pressekonferenz das Verbot genehmigungspflichtiger Veranstaltungen bis zum 1. September verlängert. Dies schließe ausdrücklich auch den Profifußball ein, selbst wenn es um Geisterspiele gehe. Es werde keine Ausnahmen geben, so Rutte.

In den vergangenen Wochen machten sich Klubs wie Tabellenführer Ajax Amsterdam, der punktgleiche Tabellenzweite AZ Alkmaar und die PSV Eindhoven für ein vorzeitiges Saisonende stark. Ob und wie die Saison nach dem angefangenen 26. von 34 Spieltagen gewertet wird, ist noch offen.

Die Eredivisie ist die bislang wichtigste Fußballliga, die ihre Saison komplett abbrechen muss. Zuvor hat dies bereits Anfang des Monats die belgischer Jupiler League verkündet, hat die endgültige Entscheidung nach der UEFA-Drohung eines Champions-League-Ausschlusses allerdings noch einmal vertagt.

+++ Update, 21. April, 17 Uhr: Barca verkauft erstmals Stadionnamen - für Kampf gegen Coronavirus +++

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona hat sich angesichts der Coronakrise zu einem beispielhaften Hilfsakt mit hohem Symbolcharakter entschlossen. Der Klub von Weltstar Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen vergibt für die Saison 2020/21 erstmals die Namensrechte an seinem Stadion Camp Nou. Ein entsprechender Beschluss der Klubführung um Präsident Josep Bertomeu wurde am Dienstag bekanntgegeben. Barca trägt seine Heimspiele seit 1957 im Camp Nou aus.

Demnach soll die Stiftung des Vereins (Barca Foundation) einen Namenssponsor suchen, mit dessen Geldern der Kampf gegen die Pandemie sowohl in Katalonien als auch international unterstützt werden soll. Die Wendung "Camp Nou" soll im neuen Namen enthalten bleiben.

+++ Update, 21. April, 12:42 Uhr: Handball-Bundesliga abgebrochen - Kiel ist Meister +++

Die 36 deutschen Erst- und Zweitligisten der Handball-Bundesliga haben sich für einen vorzeitigen Saison-Abbruch entschieden. Bei der Abstimmung wurde die erforderliche Dreiviertelmehrheit laut HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann "deutlich überschritten". "Von den ungerechten Lösungen haben wir diese für die Beste gehalten", erklärte Bohmann. 

Durch den vorzeitigen Saison-Abbruch ist der THW Kiel Meister der Handball-Bundesliga. Bei der Wertung der Spielzeit entschied sich das Präsidium der Liqui Moly Bundesliga gegen eine Annullierung und für die Anwendung der Quotientenregel, die Tabellenführer Kiel als bestes Team der Saison 2019/20 ausweist. Zudem wurde entschieden, dass es nach dem vorzeitigen Ende der Spielzeit keine Absteiger aus der Bundesliga geben wird. Durch die Aufstiege von der HSC 2000 Coburg und von Ex-Meister TuSEM Essen startet die Handball-Bundesliga somit in der neuen Saison mit 20 Klubs. 

+++ Update, 21. April, 08:40 Uhr: Özil lehnt wohl Gehaltsverzicht bei Arsenal ab +++

Am Montagabend hat der FC Arsenal bekanntgegeben, dass der Verein sich mit seinen Spielern, Trainer Mikel Arteta und seinem Trainerstab auf einen freiwilligen Verzicht auf 12,5 Prozent der Gehälter für das Jahr 2020 einigen konnte. Doch drei Spieler weigern sich laut dem englischen "Mirror", auf Gehalt zu verzichten. Einer von ihnen: Mesut Özil.

Wie die Zeitung berichtet, sei Özil derzeit nicht bereit, einen Teil seines Jahresgehalts von knapp 21 Millionen Euro dem Klub zu überlassen. Demnach wolle Özil die tatsächlichen finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise abwarten und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt Gehaltseinbußen zustimmen. 

Laut dem Blatt habe Özil deutlich gemacht, dass er die Entscheidung der übrigen Spieler respektiere. Er wünsche sich aber auch, dass seine Entscheidung angenommen wird. Özils Berater Dr. Erkut Sogut lehnte bereits vor kurzem Gehaltskürzungen für Spieler ab. "Einbußen sind eine Option, aber noch nicht jetzt, wo nicht klar ist, ob Klubs möglicherweise den gleichen Gewinn wie im vergangenen Jahr einfahren", zitiert ihn der "Mirror".

+++ Update, 20. April, 18:30 Uhr: Politik optimistisch bei Bundesliga-Rückkehr ab 9. Mai +++

Rollt ab dem 9. Mai in der Bundesliga wieder der Ball? Zumindest die Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, Bayern) und Armin Laschet (CDU, Nordrhein-Westfalen) haben sich nun für mögliche Geisterspiele ab diesem Datum ausgesprochen. "Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt. Das, was die DFL in diesen Tagen vorgelegt hat, lässt erkennen, dass es Schutzvorkehrungen gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass wir zum Zustand der Geisterspiele zurückkehren können", sagte Laschet der "Bild". 

Zurückhaltender, aber hoffnungsvoll äußerte sich Söder: "Das ist schon eine Gratwanderung. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht überdrehen oder leichtfertig sind. Spiele mit Zuschauerbeteiligung sind völlig undenkbar. Auch Geisterspiele sind eine Gratwanderung. Es ist denkbar, dass wir vielleicht ab dem 9. Mai frühestens eine solche Geisterrunde spielen können. Ein Wochenende mit Fußball ist deutlich erträglicher als ein Wochenende ohne Fußball."

Der bayerische Ministerpräsident hätte dafür allerdings, dass zuvor das Robert-Koch-Institut "nochmal draufschaut".

DFL-Chef Christian Seifert  zeigte sich bei "Bild" erfreut: "Das sind positive Signale, die ausgesendet wurden. Das gibt beiden Ligen eine wichtige Perspektive."

+++ Update, 19. April, 21.54 Uhr: St.-Gallen-Trainer Zeidler führt Einzelgespräche im Mittelkreis +++

Gut einen Monat, nachdem St. Gallens deutscher Trainer Peter Zeidler seine Spieler Mitte März in die Corona-Isolation verabschiedete, begrüßte der frühere Assistent von Ralf Rangnick seine Mannen wieder zurück auf dem Platz - und zwar mit Einzelgesprächen im Mittelkreis und natürlich unter Einhaltung der Social-Distancing-Regeln. "Ich wollte jeden 'abholen' und einfach erzählen lassen, wie sie die Zeit an den verschiedenen Orten erlebt haben", erklärte Zeidler der Zeitung "Blick" seine kuriose Maßnahme, die Vereinspräsident Matthias Hüppi bildlich von oben aus festhielt. 

Im Kader von Zeidler befinden sich auch Spieler, die während der Isolation etwa zuhause in Spanien waren und dort aufgrund der starken Verbreitung des Corona-Virus deutlich eingeschränkter waren, als nun nach ihrer Rückkehr in die Schweiz. Jetzt bereitet sich St. Gallen, immerhin der aktuelle Tabellenführer der Schweizer Super League, auf die mögliche Saisonfortsetzung vor. 

+++ Update, 19. April, 17.16 Uhr: Midtjylland plant "Drive-In-Fußball" während Geisterspielen +++

Der dänische Klub FC Midtjylland macht in Zeiten der Corona-Pandemie einen kuriosen Plan, um Fans bei den bevorstehenden Geisterspielen doch irgendwie zu integrieren. So plant der Verein, rund um die MCH Arena etwa 2000 Autos Platz zu bieten, woraus die Anhänger der Dänen dann wie in einer Art Auto-Kino die Spiele über zwei riesige Leinwände mitverfolgen können. 

So soll es im Idealfall möglich sein, dass bis zu 10.000 Fans rund um das Stadion in den jeweiligen Fahrzeugen die Heimspiele des FC Midtjylland miterleben können. Über eine bestimmte Radiofrequenz soll den Fans zudem möglich gemacht werden, den zum Spiel gehörigen Fernsehkommentar ebenfalls im Auto zu hören.

+++ Update, 18. April, 22.06 Uhr: Salah mit Riesenspende an Heimatdorf +++

Mohammed Salah hat laut Berichten der ägyptischen Zeitung "Egypt Independent" eine Spende an sein Heimatdorf gesendet.

Im Bericht wird von "tausenden Tonnen von Lebensmitteln" gesprochen, die der Liverpool-Star nach Nagrig in Ägypten geschickt habe.

Unter den Spenden soll frisches Fleisch und auch zahlreiche Atemschutzmasken sein. Diese sollen auch in den Nachbargebieten verteilt werden. Das erklärte Salahs Vater. 

+++ Update, 18. April, 16:10 Uhr: Tönnies bietet DFL Labore für Tests an +++

Rund 20.000 Corona-Tests bräuchte die Bundesliga im Falle einer Fortsetzung der Saison mit Geisterspielen und einer geplanten Test-Taktung aller drei Tage für Spieler, Trainer und Funktions-Teams. Eine riesige Zahl, gerade angesichts der noch immer nicht flächendeckenden Testmöglichkeiten in Deutschland. Für Abhilfe will nun Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies sorgen.

Der Fleischfabrikant hat nun laut "Kicker" angeboten, Corona-Tests in seinen Firmenlabore durchführen lassen zu können. "Es gab einen Austausch. Die Entscheidung liegt nun bei der DFL", sagte Tönnies der Deutschen Presse-Agentur. Sollte die DFL nicht auf das Angebot zurückgreifen, wolle der 63-Jährige die Firmenlabore der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Geld verdienen wolle er damit nicht.

+++ Update, 17. April, 22:37 Uhr: Trump bestätigt Geisterspiele im US-Sport +++

In seinem täglichen Coronavirus-Briefing bestätigte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag, dass US-Sportarten in Zukunft auf Fans verzichten müssen.

"Fast alle Sportarten werden ohne Fans auskommen müssen", bedauerte Trump nach einem Gespräch mit den Vorsitzenden der größten US-Sport-Ligen. "Es wird also nur über das Fernsehen zu sehen sein, wie in den guten alten Zeiten. Anschließend könne in einer zweiten Phase getestet werden, ob man alle Fans mit zwei leeren Sitzplätzen Abstand ins Stadion lassen kann.

Fraglich bleibt, ob das "Zwei-Plätze-Abstand"-System umsetzbar ist. Es ist unklar, inwiefern sich die Ticketpreise mit der Maßnahme erhöhen würden und wie viele Eintrittskarten genau zur Verfügung stünden.

+++ Update, 17. April, 22:30 Uhr: MLS pausiert bis mindestens 8. Juni +++

Die nordamerikanische Major League Soccer wird frühestens am 8. Juni ihren Spielbetrieb aufnehmen. Das gab die Fußball-Profiliga am Freitag bekannt. Gleichzeitig will die Liga in den kommenden Wochen mögliche Szenarien diskutieren, wie die Saison trotz der Coronakrise regulär beendet werden kann.

Die MLS war am 12. März nach nur zwei Spieltagen für zunächst 30 Tage unterbrochen worden. Der Beginn der Play-offs ist aktuell für Mitte Oktober geplant.

+++ Update, 17. April, 16:45 Uhr: Handball stimmt über Vorgehen ab +++

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes (DHB) hat sich für den Fall eines Saisonabbruchs für eine Abschlusstabelle auf Basis der Quotienten-Regelung ausgesprochen. In diesem Falle wäre der THW Kiel zum 21. Mal deutscher Meister.

Über den Vorschlag werde der Bundesrat des DHB "in den kommenden Tagen" in einem schriftlichen Verfahren abstimmen, teilte der Verband mit. Derzeit ist offen, ob die Liga fortgesetzt werden kann. Bei der Quotienten-Regelung werden die erzielten Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele dividiert und mit 100 multipliziert.Die Saison ist seit dem 12. März wegen der Coronakrise unterbrochen. Die Liga beschloss am Donnerstag ein "Umlaufverfahren über die Fortsetzung der Saison".

+++ Update, 17. April, 16:22 Uhr: Vorschlag für Fortsetzung der Serie A +++

Ein italienisches Mitglied der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich für eine Fortsetzung der Fußball-Liga Serie A in Mittel- und Süditalien ausgesprochen.

"Es hat keinen Sinn, dort Spiele zu verbieten, wo es keine Infektionsfälle gibt, wie es in einigen Regionen Süditaliens der Fall ist. Wir schlagen vor, für den Sport verschiedene Maßnahmen je nach Region zu ergreifen", sagte Walter Ricciardi, der zudem Italiens Olympisches Komitee (CONI) berät, im Interview mit dem Sender Radio Punto Nuovo.

Die Lage sei in vielen italienischen Regionen besser geworden, aber nicht in allen, erklärte Ricciardi: "In der Lombardei ist die Situation noch besorgniserregend. Im Mai werden wir anhand der Situation Ratschläge zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs geben." Der italienische Fußballverband (FIGC) prüft derzeit die Möglichkeit, die restlichen Saisonspiele nur in Rom auszutragen.

++ Update, 17. April, 15:50 Uhr: DEL-Saison soll wie geplant starten +++

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hat den gemeinsamen Beschluss mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB), die neue Saison regulär im September zu starten, noch einmal bekräftigt. "Alle Planungen gehen erstmal dahin, dass wir am 18. September spielen können", sagte der 52-Jährige im Interview mit Sport1.

Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August sei "eine gute Nachricht für uns, da es die neue Saison nicht betrifft", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Von Geisterspielen als Reaktion auf eine mögliche Verlängerung des Verbots hält Tripcke wenig. Nur "in ganz kurzfristigen Ausnahmesituationen" wäre dies eine Option. Stattdessen würde der Verband erwägen, die Spieltags-Frequenz zu erhöhen oder die Play-offs zu verkürzen.

+++ Update, 17. April, 10:50 Uhr: Eagles spenden mehr als 38 Liter Blut +++

Die Philadelphia Eagles spenden in der Corona-Krise Blut. Einem "ESPN"-Bericht zufolge haben sich 70 Klub-Mitarbeiter und deren Familienmitglieder in einer mobilen Einrichtung des Roten Kreuzes im Lincoln Financial Field anzapfen lassen. Zu der Gruppe gehörten auch Head Coach Doug Pederson und seine Frau.

Dabei kamen demnach 74 Pints - ein Pint entspricht 0,525 Liter Blut - von den fast 100 Spendern zusammen. Laut "ESPN" könnten damit bis zu 222 Patienten versorgt werden.

Die "Birds" waren bereits im März wegen der Spendenaktion auf das Rote Kreuz zugegangen. Wie Klub-Präsident Don Smolenski erklärte, seien im Zuge der Corona-Krise 2700 Blutspendeaktionen abgesagt worden, womit 86.000 Spenden fehlen würden.

Täglich würden "ESPN" zufolge in den USA ungefähr 36.000 Einheiten roter Blutkörperchen benötigt, um den Patienten zu helfen. 40 Prozent der Blutspenden sammele das Rote Kreuz.

+++ Update, 17. April, 07:32 Uhr: Von Miller von den Denver Broncos positiv auf Corona getestet +++

Nächster Corona-Fall in der NFL - diesmal hat es einen Super-Bowl-MVP erwischt. Von Miller von den Denver Broncos bestätigte gegenüber"9News", dass er positiv auf das Virus getestet wurde. Allerdings habe er keine akuten Schmerzen und sei in "guter Verfassung".

"Ich habe Asthma und vor ein paar Tagen habe ich ein bisschen Husten bekommen. Meine Freundin sagte, dass sich das nicht normal anhört", erklärte Miller. Der Pass Rusher ließ sich testen und bekam zwei Tage später das positive Ergebnis.

"Es ist verrückt. Das ist erst eine Stunde her und alles noch neu für mich", sagte der 31-Jährige. Miller ist der zweite bestätigte Corona-Fall unter den NFL-Spielern. Zuletzt bestätigte Center Brian Allen von den Los Angeles Rams eine Infektion. Sean Payton, Head Coach der New Orleans Saints, wurde ebenfalls positiv auf COVID-19 getestet, hat sich inzwischen aber wieder erholt.

+++ Update, 16. April, 22:12 Uhr: Sky sichert Bundesliga-Liquidität - noch im April soll das Geld fließen +++

Laut Informationen von "Bild.de" soll der Pay-TV-Sender Sky der Bundesliga die Liquidität sichern. Demnach soll Sky noch diesen Monat die vierte Rate der Fernsehgelder an die DFL überweisen. Regulär wären das rund 225 Millionen Euro.

Der Bezahlsender übermittelt jedoch "etwas weniger" als vereinbart, dafür aber zeitnah. Die Unterstützung bewahrt wohl 13 Klubs vor der Insolvenz. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF seien dem Bericht zufolge bereit, ihre nächste Tranche von etwa 40 Millionen Euro zu zahlen. 

+++ Update, 15. April, 23:25 Uhr: Corona-Fall bei den LA Chargers +++

Ein Mitglied der Los Angeles Chargers ist laut "ESPN" positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zudem gebe es zwei weitere Personen im Klub, die Symptome zeigen würden, bei ihnen hätten die Tests jedoch nicht angeschlagen. Ein Sprecher gab Entwarnung: "Allen geht es gut und sie sind auf dem Weg der Besserung."

Zur Identität der drei Personen gibt es keine weiteren Details, dem Bericht zufolge sind Teambesitzer Dean Spanos, General Manager Tom Telesco und Head Coach Anthony Lynn jedoch nicht unter ihnen.

Der positive Test sei gut zwei Wochen nach der weitgehenden Schließung des Teamgeländes am 12. März innerhalb des Klubs bekanntgegeben worden. Alle Mitarbeiter, die in der fraglichen Zeit Kontakt zum Infizierten hatten, seien informiert worden und hätten sich in Quarantäne begeben.

+++ Update, 15. April; 13:26 Uhr: Fix! Tour startet erst im August +++

Die Tour de France 2020 wird aufgrund der Coronakrise 2020 verschoben und soll nun vom 29. August bis 20. September ausgetragen werden.

Dies teilte der Veranstalter ASO mit. Der ursprüngliche Etappenplan wird beibehalten. Die Tour hätte am 27. Juni in Nizza beginnen und am 19. Juli traditionell auf den Pariser Champs-Elysees enden sollen.

Am Montag hatte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron alle Großveranstaltungen bis zum 11. Juli verboten.

+++ Update, 14. April, 22:00 Uhr: Tour de France wird angeblich verschoben +++

Die Tour de France 2020 soll aufgrund der Coronakrise offenbar um gut zwei Monate verschoben werden. Wie die französische Tageszeitung Le Dauphine Libere am Dienstagabend auf ihrer Webseite berichtete, wird die ursprünglich vom 27. Juni bis 19. Juli angesetzte Frankreich-Schleife vom 29. August bis 20. September ausgetragen.

An der Route der 21 Etappen soll sich nichts ändern. Eine Absage der prestigeträchtigsten Rad-Rundfahrt der Welt, die bisher nur im Zuge der Weltkriege nicht stattfand, soll mit allen Mitteln vermieden werden. Die Austragung der Tour ist für den Profi-Radsport überlebenswichtig.

+++ Update, 14. April, 10:25 Uhr: Französischer Fußball: Fortsetzung der Saison Mitte Juni +++

Wie die "L'Equipe" berichtet, haben sich die Verantwortlichen der französischen Fußball-Topligen auf einen Termin für den Neustart des Spielbetriebs geeinigt.

So soll sowohl die League 1 als auch die zweite französische Fußballliga am 17. Juni wieder loslegen. Am 16. März fand das vorerst letzte Spiel statt.

Innerhalb nur eines Monats, so der Bericht, solle dann das restliche Pensum der Saison 2019/2020 absolviert werden – was bedeuten würde, dass pro Team alle drei Tage gespielt würde.

Weiterhin ungeklärt bleibt die Frage, ob dies mit oder ohne Zuschauer passieren soll.

+++ Update, 13. April, 21:25 Uhr: Geplante Tour-Austragung nahezu ausgeschlossen +++

Die Austragung der diesjährigen Tour de France zum angedachten Termin (27. Juni und 19. Juli) scheint nach den jüngsten Aussagen von Emmanuel Macron nahezu ausgeschlossen. Frankreichs Staatspräsident kündigte am Abend des Ostermontag in einer Fernsehansprache an, die strikten Sicherheitsmaßnahmen im Zuge der Coronakrise landesweit bis zum 11. Mai zu verlängern. Weiter erklärte Macron, dass "Veranstaltungen mit großem Publikum frühestens Mitte Juli abgehalten werden" könnten.

Davon wäre auch die 107. Auflage des weltweit wichtigsten Radrennens betroffen, dessen Veranstalter Gedankenspiele einer "Geister-Tour" zuletzt ausdrücklich ausgeschlossen hatte. Die Frankreich-Rundfahrt werde "nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden", hatte Tour-Boss Christian Prudhomme betont. 

Mit der Tour de France, Frankreichs wichtigstem Sportereignis, würde damit auch das letzte Großereignis des Sommers wegen der Corona-Pandemie nicht nach Plan ausgetragen werden. Zuvor waren die Olympischen Spiele sowie die Fußball-EM ins Jahr 2021 verschoben und Wimbledon abgesagt worden. 

+++ Update, 13. April, 17:25 Uhr: Drogba bietet privates Krankenhaus für Corona-Kampf an +++

Der langjährige Chelsea-Star bietet der Elfenbeinküste Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus an.  Der Champions-League-Sieger von 2012 ließ vor vier Jahren in seinem Geburtsort Abidjan ein Krankenhaus errichten. Der Bau kostete rund drei Millionen Pfund und ist Teil von Drogbas persönlicher Stiftung, die Menschen in Armut Hilfe bietet.

Drogba hat die medizinische Einrichtung nun der Regierung zur freien Verfügung bereitgestellt, um diese als Corona-Behandlungszentrum zu nutzen. "Wir danken Drogba für dieses Geschenk, das wir als patriotische Geste ansehen", teilte Vincent Toh Bi Irie, der Vorsitzende des Gemeinderats in Abidjan mit.

Zwar sind in der Elfenbeinküste aktuell nur knapp 600 Corona-Fälle gemeldet, es wird aber vermutet, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist.  

+++ Update, 13. April, 10:25 Uhr: Corona-Hilfe der FA +++

Laut übereinstimmenden englischen Medienberichten will die FA die Premier League unterstützen: Um die Saison zu Ende führen zu können, bietet der Fußballverband das Londoner Wembley-Stadion und den St. George's Park in Burton upon Trent als neutrale Spielstätten an.

Momentan ist der Plan, den Spielbetrieb ab dem 1. Juni wieder aufzunehmen - ohne Zuschauer. Um das Pensum dann innerhalb von sechs Wochen zu schaffen, könnten an beiden Orten bis zu vier Paarungen täglich stattfinden, so der "Mirror".

Der Reiseaufwand für die Teams könne so auf ein Minimum reduziert werden. Zudem böte sich der St George's Park mit seinen 228 Hotelräumen und 13 Sportplätzen als Quarantäne-Trainingszentrum an.

+++ Update, 12. April, 11:05 Uhr: Formel-1-Teams stellen Beatmungsgeräte für britischen Corona-Kampf her +++

Statt wie sonst üblich im Frühjahr im Zwei-Wochen-Rhythmus von Grand Prix zu Grand Prix zu hetzen, stecken auch die Formel-1-Teams in der Corona-Zwangspause. Der Rennzirkus nutzt die Zeit, um die eigentlich für August angesetzte Sommerpause, in der keine Weiterentwicklungen und sonstige Reparaturen erlaubt sind, schon jetzt durchzuziehen.

Doch die Arbeit bei den Rennställen steht nicht still. Ganz im Gegenteil. Wie die "Sun" berichtet, arbeiten die sieben in Großbritannien beheimateten Teams daran, Beatmungsgeräte herzustellen, die das völlig überforderte britische Gesundheitssystem so dringend benötigt.

Dabei würden sich die Mitarbeiter von Mercedes, Red Bull, Renault, McLaren, Racing Point, Williams und Haas kostenlos für die gute Sache ins Zeug legen. Sie alle häten sich unter dem "Project Pitlane" - also "Projekt Boxengasse" - zusammengeschlossen.

Besonders bemerkenswert ist die Mithilfe der Renault-Angestellten, da das unter französischer Flagge startende Team zuletzt fast alle Mitarbeiter bis Ende Mai in den Urlaub gechickt hatte. Mit Hilfe eines entsprechenden Programms der Regierung sollen dennoch bis zu 80 Prozent des Gehalts gezahlt werden können.

+++ Update, 11. April, 11:39 Uhr: International Champions Cup abgesagt +++

Der für Sommer 2020 geplante International Champions Cup der Fußballer wurde aufgrund der anhaltenden Coronakrise abgesagt. Das gaben die Organisatoren am Freitagabend bekannt. Der ICC ist ein seit 2013 stattfindendes Vorbereitungsturnier, bei dem internationale Vereine in der Vorbereitungsphase gegeneinander antreten. 

Die Spiele hätten in diesem Sommer in Asien und den USA stattfinden sollen. In der Bundesliga betrifft dies unter anderem Rekordmeister Bayern München.

+++ Update, 10. April, 09:40 Uhr: Johan Djourou verklagt Schweizer Ex-Klub

Johan Djourou, ehemaliger Spieler beim FC Sion, zieht laut der Zeitung "Le Nouvelliste" gegen seinen Ex-Klub vor Gericht. Der Verteidiger wirft dem Schweizer Klub "Ehrverletzung" vor. "Mein Ziel ist es, den verursachten Schaden vor Gericht zu reparieren. Meine Teamkollegen und ich sind nicht einfach geldmotivierte Söldner, wie uns einige Leute seit unserer Entlassung dargestellt haben", erklärt der ehemalige Schweizer Nationalspieler seine Klage.

Am 19. März wurde der Ex-HSV-Spieler zusammen mit acht weiteren Spielern beim Schweizer Fußballklub FC Sion fristlos gekündigt. Der Verein forderte die Profis auf, wegen der Coronakrise einen Vertrag für Kurzarbeit zu unterschreiben. Doch die Spieler weigerten sich, was scheinbar üble Nachrufe mit sich zog.

Neben Djourou beteiligen sich auch weitere ehemalige Teamkollegen an der Klage gegen den Klub. Sollte der gebürtige Schweizer Erfolg vor Gericht haben, würde er das erhaltene Geld für den guten Zweck bereit stellen. "Ich wehre mich nicht, um Geld zu bekommen, oder wieder im Kader aufgenommen zu werden. Falls mir das Gericht recht gibt, werde ich das Geld spenden."

+++ Update, 9. April, 17:55 Uhr: Belgien vertagt Entscheidung über Saisonabbruch +++

Die belgischen Profiklubs haben die finale Entscheidung über ein vorzeitiges Saisonende unter dem Druck der UEFA vertagt. Die ursprünglich für den 15. April vorgesehene Abstimmung wurde am Donnerstag auf den 24. April verschoben. Dort soll der Vorschlag der Ligakommission, die Saison wegen der Coronakrise abzubrechen und den FC Brügge zum Meister zu erklären, auch offiziell angenommen werden.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte die Liga kurz nach Bekanntwerden der Pläne kritisiert. "Das ist nicht der richtige Weg, Solidarität ist doch keine Einbahnstraße", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin im ZDF, die Teilnahme belgischer Klubs am Europapokal 2020/2021 sei in Gefahr. 

Einen Grund für die Verschiebung der Abstimmung gaben die Klubs am Donnerstag nicht bekannt. Der belgische Fußball-Verband (RBFA) hatte zuletzt Gespräche mit der UEFA aufgenommen, um eine "gemeinsame Lösung" zu finden.

+++ Update, 9. April, 08:20 Uhr: Arjen Robbens Frau war mit Corona infiziert

Die Frau von Arjen Robben war mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte der ehemalige Bayern-Star im "FC Bayern Podcast". "Bei uns war das Virus schon. Meine Frau Bernadien wurde positiv getestet. Zum Glück hat sie sich wieder erholt, aber es war nicht schön. Bei ihr war das Schlimmste der Druck auf der Brust, sie hatte Probleme beim Atmen", schilderte Robben den Gesundheitszustand seiner Frau.

Die gesamte Familie wurde daraufhin unter Quarantäne gestellt. Einkäufe erledigten "liebe Freunde", wie der Niederländer weiter berichtet. "Komischerweise wurden ich und meine Kinder negativ getestet, aber vielleicht waren wir schon vorher dran und haben es nicht bemerkt", erklärt der ehemalige Flügelstürmer.

Im Podcast mahnt Robben: "Am Anfang haben es die Leute nicht ernst genommen, aber ich hoffe, dass es jetzt alle kapiert haben."

+++ Update, 8. April, 09:01 Uhr: Mourinho und Spurs-Profis missachten Corona-Regeln +++

Rote Karte für Jose Mourinho und die Spurs-Profis: Bilder zeigen, wie der Tottenham-Trainer und einige Spieler in einem Londoner Park Seite an Seite trainieren. Auch in England gilt aber die Corona-Regel des Social Distancing. Den Mindestabstand von zwei Metern hat die Trainingsgruppe dennoch missachtet.

Ein Arsenal-Fan beobachtete zudem Verteidiger Davinson Sanchez und Mittelfeldspieler Ryan Sessegnon beim gemeinsamen Joggen und lud die Bilder, die die beiden nebeneinander zeigt, im Netz hoch. Damit haben die Spurs ihre Vorbildfunktion in diesen Tagen klar verfehlt, obwohl der Klub zuletzt bei Social Media noch beteuerte, die Auflagen einhalten zu wollen. 

Obendrein droht Mourinho und den Stars nun eine Strafe.

+++ Update, 6. April, 19:50 Uhr: Liverpool sagt "Sorry" +++

Der Ärger war dann doch zu groß, der Druck ganz offensichtlich auch. Der FC Liverpool vollzieht deshalb jetzt eine Kehrtwende. Zunächst nutzten die Reds wegen des Coronavirus und des ruhenden Spielbetriebs das Regierungsprogramm in England, wodurch die Spieler ihre vollen Bezüge weiter erhalten, rund 200 Mitarbeiter aber in Kurzarbeit geschickt wurden.

Durch das sogenannte "Furlough"-Programm bekommen Arbeitnehmer 80 Prozent ihres Gehalts bis zu einer Höhe von 2.500 Pfund im Monat. Dieses Programm ist für kleinere Unternehmen gedacht und natürlich nicht für einen milliardenschweren Fußball-Klub.

CEO Peter Moore schrieb nun einen offenen Brief an die Fans, in dem er sich entschuldigte. "Wir glauben, dass wir letzte Woche zu dem falschen Schluss gekommen sind, und das tut uns wirklich leid", schrieb er: "Unsere Absicht war und ist es, sicherzustellen, dass die gesamte Belegschaft in dieser beispiellosen Zeit so weit wie möglich vor Entlassung und/oder einem Verdienstausfall geschützt wird. Wir sind daher bestrebt, alternative Wege zu finden, um sicherzustellen, dass wir das staatliche Hilfsprogramm nicht nutzen müssen."

+++ Update, 6. April, 10:40 Uhr: Auch Kanada-GP in der Formel 1 vor der Absage +++

Acht Rennen der eigentlich mal umfangreichsten Formel-1-Saison in der Geschichte sind bereits abgesagt oder zumindest verschoben worden, nun ziehen wohl auch die Veranstalter des für den 14. Juni angesetzten Kanada-GP nach. Wie die englische "Sun" berichtet, wird im Laufe dieser Woche mit der Verkündung einer Verschiebung gerechnet.

Das Rennen wird seit 1978 mit wenigen Ausnahmen auf der Ile Notre-Dame in Montreal ausgetragen. In der Stadt seien bereits zwei Musikfestivals gecancelt worden, das ganze Land befindet sich im Lockdown-Modus.

In dem Boulevardblatt äußert der kanadische Rennfahrer Patrick Carpentier, der vor allem in US-Rennserien unterwegs war, Zweifel, dass die allesamt in Europa beheimateten Teams angesichts der Reiserestriktionen überhaupt nach Nordamerika kommen könnten: "Ferrari ist ein wichtiger Teil der Formel 1, aber wenn sie ihren Start in Melbourne wegen eines Corona-Falles bei McLaren abgesagt haben, werden sie nicht nach Montreal kommen."

Carpentier gibt zudem zu bedenken, dass die Scuderia andere Sorgen habe, da in Italien täglich fast 1000 Menschen sterben würden. Auch deshalb meint der Kanadier: "Ich hoffe, dass gefahren wird, aber ich halte es nicht für möglich."

Sollte es tatsächlich zu einer Absage kommen, wäre der nächste potenzielle Auftakttermin der 2020er-Saison der 28. Juni, wenn im französichen Le Castellet die Motoren aufheulen sollen.

+++ Update, 5. April, 21:20 Uhr: Titel-Entscheidung in der Serie A erst im Oktober? +++

Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina hält ein Saisonende der Serie A erst im Oktober für möglich. "Im September und Oktober zu spielen, wäre ein Weg, um die Saison zu beenden und gleichzeitig die nächste Spielzeit nicht zu gefährden", sagte Gravina im Interview mit "RAI".

Der FIGC-Präsident fürchtet für den Fall eines Saisonabbruchs vor allem einen endlosen Rechtsstreit. "Die Gefahr ist, dass die Meisterschaft nur noch in den Gerichtssälen ausgetragen wird", sagte Gravina. Der Fußball könne eine Welle von Einsprüchen vor Gericht nicht verkraften.

Am Sonntag hatte Italien eine deutlich sinkende Zahl der Covid-19-Toten verzeichnet, innerhalb von 24 Stunden zählten die Behörden 525 neue Opfer. Dies ist der niedrigste Wert seit dem 19. März.

+++ Update, 5. April, 14:16 Uhr: Tönnies und Rummenigge sprechen sich gegen Saisonabbruch aus +++

Der Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies sieht bei einem vorzeitigen Saisonende die Zukunft mehrerer Bundesliga-Klubs gefährdet. "Ein Saisonabbruch wäre der Super-GAU. Dann würden wir so manchen Verein nächste Saison nicht wiedersehen, befürchte ich", sagte der 63-Jährige der Welt am Sonntag und fügte an: "Aber daran glaube ich nicht." 

Die erhofften Geisterspiele würden auch Schalke 04 helfen, "über die Runden" zu kommen, sagte Tönnies. Der Klub habe gerade einen Kassensturz gemacht. Wir haben nicht Rücklagen wie andere Vereine, sind nicht so unangreifbar wie der FC Bayern. Da sind wir allerdings nicht allein in der Liga", sagte Tönnies. 

Die Fortsetzung der Saison sei auch für Bayerns Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge "ein Muss". Deshalb würde die Mannschaft am Montag unter besonderen Vorkehrungen das Training wieder aufnehmen. 

"Wir brauchen Einnahmen. Die haben wir nur, wenn wir den Spielbetrieb aufrechterhalten können. Dementsprechend ist es notwendig, dass wir die Saison zu Ende spielen, wann auch immer das der Fall ist", erklärte der 64-Jährige gegenüber "BR Sport". 

+++ Update, 4. April, 19:35 Uhr: Fußball-Saison in Tadschikistan gestartet +++

Trotz der Coronakrise rollt in Tadschikistan seit Samstag wieder der Ball. Während an Fußball in großen Teilen der Welt nicht zu denken ist, läutete das Super-Cup-Spiel zwischen Serienmeister FC Istiklol und dem FC Khujand die neue Spielzeit im zentralasiatischen Staat ein. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewann Istiklol nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 (0:1).

Tadschikistan ist einer von nur zwei ehemaligen Sowjetstaaten, die bislang keinen einzigen Fall des Coronavirus gemeldet haben. Turkmenistan, das ebenfalls noch keinen Coronafall offiziell bestätigte, hat hingegen bereits die Unterbrechung seiner heimischen Liga angekündigt. Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow hatte sich am Samstag in den staatlichen Medien erstmals zur Corona-Pandemie geäußert.

Außer in Turkmenistan wurde am Samstag auch weiterhin in Weißrussland gekickt. Die nationale Liga, die trotz der Coronakrise vor zwei Wochen plangemäß in die neue Saison gestartet war, trug ihren 3. Spieltag aus. Erlaubt waren, wie auch in den beiden vorherigen Spieltagen, Fans auf den Tribünen.

Außerdem wurde auch auf dem afrikanischen Kontinent Fußball gespielt. Im ostafrikanischen Binnenstaat Burundi fanden drei Partien in der Primus League statt. Unter anderem trotze der Tabellenzwölfte Kayanza dem Fünften Flambeau du Centre ein 1:1 (0:0) ab.

+++ Update, 3. April, 18:58 Uhr: 13 von 36 Bundesliga-Klubs droht die Insolvenz +++

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie dürften im deutschen Profi-Fußball gravierender sein, als zunächst angenommen. Laut einer Video-Mitgliederkonferenz der DFL sind 13 der 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga noch in dieser Saison von einer Insolvenz bedroht. Dies berichtet der "Kicker". Besonders dramatisch soll sich die Situation in der 2. Bundesliga darstellen, wo schon im Mai sieben Vereine Insolvenz anmelden müssten, falls der Spielbetrieb nicht bis dahin wieder aufgenommen werden kann und die vierte Rate der Medienpartner nicht an die DFL zur Weitergabe an die Klubs gezahlt wird. 

Diese letzte Rate des Medienvertrages für die Saison 2019/20 ist eigentlich Anfang Mai fällig. In der Bundesliga ist ein Verein akut von einer möglichen Insolvenz im Mai bedroht, für drei weitere Klubs trifft dies ab Juni zu. Laut DFL haben zwölf Vereine bereits jetzt ihre Rate aus den Fernsehrechten an Kreditinstitute und andere Gläubiger abgetreten, um die laufenden Rechnungen bezahlen zu können.

+++ Update, 3. April, 16:39 Uhr: Premier League verschiebt Fortsetzung bis auf Weiteres +++

Die englische Premier League wird nicht, wie zunächst geplant, im Mai 2020 fortgesetzt. Das gab die Liga in einem Statement auf der Homepage bekannt. Aufgrund der Corona-Krise verschiebt sich die Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf einen noch nicht genauer definierten Zeitpunkt. 

Im Statement heißt es, dass der Spielbetrieb in Englands Fußball-Oberhaus erst wieder aufgenommen werden soll, wenn die Lage rund um die Corona-Pandemie wieder einigermaßen sicher ist. Zudem sei man hierbei auch auf die Erlaubnis der Regierung bzw. Gesundheitsbehörde angewiesen, bevor in der Premier League wieder der Ball rollt. Die Premier-League-Verantwortlichen verständigten sich darauf, bei ihren jeweiligen Vereinen einen Verzicht der Spielergehälter in Höhe von 30 Prozent vorzuschlagen.

Weiters wurde eine Spende von 125 Millionen Pfund an die Ligen unter der Premier League beschlossen, um dort den Fortbestand der Klubs zu gewährleisten. 

+++ Update, 3. April, 15:13 Uhr: Im Kampf gegen Corona: BVB stellt Stadion zur Verfügung +++

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund stellt im Kampf gegen das Coronavirus sein Stadion zur Verfügung. Ab Samstag werden im Bereich der Nordtribüne des Signal Iduna Parks konkrete Coronavirus-Verdachtsfälle und Patienten mit entsprechenden Beschwerden versorgt.

Der BVB hat das Areal gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) dafür umgebaut. Mehr Infos hier.

+++ Update, 3. April, 13:30 Uhr: Spielbetrieb ab Regionalliga bis auf Weiteres ausgesetzt +++

Der Spielbetrieb im deutschen Fußball ab der Regionalliga abwärts bleibt aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres ausgesetzt.

Diese Entscheidung wurde bei einer gemeinsamen Videokonferenz der Präsidenten und Geschäftsführer aller Regional- und Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) getroffen. Die Fortsetzung des Spielbetriebes soll grundsätzlich mindestens 14 Tage vorher angekündigt werden. Bezüglich möglicher Trainingsmaßnahmen gelten die staatlichen bzw. behördlichen Verfügungen.

+++ Update, 3. April, 14:45 Uhr: Handball-Bundesliga setzt sich Frist bis zum 16. Mai+++

Die Handball-Bundesliga (HBL) hat sich auf eine Frist zur Beendigung der unterbrochenen Saison festgelegt.

Spätestens am 16. Mai müsse der Spielbetrieb wiederaufgenommen werden, darüber wurden die Klubs am Freitag in einer Videokonferenz durch das HBL-Präsidium informiert. Ob der Spielbetrieb wieder startet, macht die HBL von den nächsten Maßnahmen der Bundesregierung über den 20. April hinaus abhängig.

+++ Update, 2. April, 14:29 Uhr: Belgien bricht Saison ab - Brügge ist Meister +++ 

Vorreiter einer Entwicklung oder doch nur ein Einzelfall? 

In Belgien wird in der Saison 2019/20 kein Profi-Fußball mehr gespielt, das wurde am Donnerstag mitgeteilt. Es ist die erste Profifußball-Liga, die auf Abbruch entscheidet. "Es besteht die Gefahr", so schrieb es die Liga in einem Statement, "dass mögliche Infektionen eines Spielers oder des Spielerkerns den sportlichen Verlauf des restlichen Wettbewerbs in inakzeptabler Weise beeinflussen." Auch Geisterspiele seien deshalb keine Option.

Gleichzeitig erklärte die Liga Tabellenführer Brügge zum Meister. Die genaue Auf- und Abstiegsregelung wird erst in den kommenden Tagen verkündet. Am 15. April finde eine Generalversammlung statt, dort soll die finale Entscheidung getroffen werden.

+++ Update, 2. April, 10:24 Uhr: England-Stars kassieren ab - Mitarbeiter in Kurzarbeit+++

Während in Deutschland und auch im internationalen Fußball viele Klubs sich mit ihren Spielern auf einen Gehaltsverzicht einigen konnten, ist dies in England nicht der Fall.

Schlimmer noch: Die Klubs nehmen teilweise staatliche Hilfe in Anspruch, um ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken zu können. Gleichzeitig laufen aber die hochdotierten Verträge ihrer Stars ohne Einbußen weiter. Wie zum Beispiel bei den Tottenham Hotspur, dort müssen die Klub-Mitarbeiter 20 Prozent Gehaltsverzicht hinnehmen.

Auch Norwich City und Newcastle United handeln nach dieser Regelung. Am Mittwoch trafen sich die Spieler und ihre Gewerkschaft, um einen Gehaltsverzicht zu diskutieren, konnten aber keine Einigung erzielen, sodass dieses Ungleichgewicht noch anhält. 

+++ Update, 1. April, 19:10 Uhr: Bayern brummt Boateng nach Unfall eine Geldstrafe auf +++

Bayern-Star Jerome Boateng muss nach einem Autounfall Ende März mit seinem Mercedes AMG mit weiteren Konsequenzen umgehen. Wie der deutsche Rekordmeister bekanntgab, wurde der 31-Jährige von seinem Arbeitgeber sanktioniert. "Bayern-Verteidiger Jerome Boateng hatte am gestrigen Dienstag ohne Genehmigung des Vereins München verlassen. Mit dieser Entfernung von seinem Wohnort handelte Boateng den Vorgaben des Vereins zuwider. Diese Vorgaben regeln die Verhaltensweisen der Spieler des FC Bayern in der aktuellen Situation in Einklang mit den Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung und den Empfehlungen der Gesundheitsämter", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs, "der FC Bayern sieht sich hier in einer Vorbildrolle. Als Konsequenz für diese Zuwiderhandlung hat der Verein entschieden, Boateng mit einer Geldstrafe zu belegen. Die Summe wird der Verein Münchner Krankenhäusern spenden".

Der Autounfall von Boateng geschah bei Selbitz, rund 310 Kilometer von München entfernt. Dabei soll der Fußball-Profi von einem Hagelschauer überrascht worden sein und geriet deshalb beim Spurwechsel ins Schleudern. Boatengs Mercedes soll nur mit Sommerreifen ausgestattet gewesen sein, weshalb der Innenverteidiger eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung erhielt. 

+++ Update, 1. April, 17:15 Uhr: Abgesagt! Grand Slam von Wimbledon fällt aus +++

Das legendäre Tennis-Turnier von Wimbledon kann aufgrund der anhaltenden Coronakrise im Jahr 2020 nicht stattfinden. Dies gaben die Veranstalter des Rasenevents am Mittwoch bekannt. Angesichts des Verlaufs der Corona-Pandemie sei es nicht möglich, das Grand-Slam-Turnier wie geplant vom 29. Juni bis 12. Juli auszutragen, hieß es.

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+++ Update, 31. März, 23:25 Uhr: Früherer Marseille-Boss Diouf an Coronavirus verstorben +++

Der ehemalige Präsident des französischen Fußball-Erstligisten Olympique Marseille, Pape Diouf, ist im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Dies bestätigte seine Familie der Nachrichtenagentur "AFP". 

Der zuletzt im Senegal lebende Diouf war nach Ausbruch der Infektion zunächst in ein Krankenhaus in Dakar eingeliefert worden, am Dienstag sollte er zur Behandlung per Flugzeug nach Frankreich überführt werden. Sein Zustand verschlechterte sich allerdings derart schnell, dass er noch vor dem Abflug auf senegalesischem Boden verstarb. 

+++ Update, 31. März, 16:14 Uhr: Ex-Barca-Keeper Rüstü in kritischem Zustand +++

Die türkischen Fußball-Fans bangen um eine nationale Fußball-Ikone: Rüstü Recber. Der frühere Torhüter des FC Barcelona wurde positiv auf Corona getestet und soll sich laut Medienberichten aus Spanien und der Türkei in kritischem Zustand befinden.

Den Ärzten zufolge, sei Recbers Zustand zwar stabil, aber dennoch ernst. Die nächsten beiden Tage sollen entscheidend sein, wie und ob sich der 46-Jährige vom Corona-Virus erholen würde. 

Recbers Frau Isil, die vor etwa drei Wochen aus den USA in die Türkei zurückkehrte, wurde ebenso negativ getestet wie die Kinder des Ehepaares. Dies schrieb Isil Recber auf Instagram.

Rüstü Recber ist mit 120 Länderspielen Rekordnationalspieler der Türkei, spielte in der Saison 2003/04 sieben Mal in Pflichtspielen für den FC Barcelona. Den Großteil seiner sportlichen Karriere verbrachte Recber bei den Istanbuler Topklubs Besiktas und Fenerbahce. 

+++ Update, 30. März, 14:30 Uhr: Barca-Spieler verzichten auf 70 Prozent ihres Gehalts +++

Die Spieler des FC Barcelona werden in der Coronakrise nun doch auf große Teile ihres Gehalts verzichten. In einer Erklärung über die sozialen Medien kündigten Superstar Lionel Messi und Sturmkollege Luis Suarez an, dass die Mannschaft auf 70 Prozent ihrer Bezüge verzichten werde.

Darüber hinaus würden die Spieler Geld zur Verfügung stellen, damit die Angestellten des katalanischen Vereins weiterhin ihre vollen Gehälter bekommen. Barca hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, für alle Angestellten im sportlichen und nicht-sportlichen Bereich Kurzarbeit anmelden zu wollen.

Noch vor wenigen Tagen hatte die Mannschaft einen ersten Vorschlag des Vereins für eine Gehaltskürzung abgelehnt. Messi kritisierte, dass von der Vereinsführung offenbar starker Druck ausgeübt worden sein soll. "Es ist überraschend, dass versucht wurde, uns unter gewaltigen Druck zu setzen, um etwas zu tun, was wir ohnehin getan hätten", erklärte der sechsmalige Weltfußballer.

Wenn es für die Einigung einige Tage gedauert habe, so Messi, "dann nur deswegen, weil wir nach einer Formel für die Hilfen für den Klub und seine Mitarbeiter gesucht haben."

+++ Update, 30. März, 09:15 Uhr: Red-Bull-Verantwortlicher wollte Fahrer absichtlich mit Corona infizieren +++

Es klingt wie aus einem schlechten Film: Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko bestätigte die seit Tagen durch die Medien kreisenden Gerüchte, dass sich seine Fahrer absichtlich mit dem Coronavirus anstecken sollten. In einem Interview mit dem "ORF" erklärte er seine Idee.

"Die Idee war, dass wir ein Camp veranstalten, wo wir diese doch etwas tote Zeit geistig und körperlich überbrücken. Dann wäre es natürlich ideal, dass dann die Infektion kommt", sagte er.

Obwohl das neuartige Virus tödlich enden kann, sah Marko in seinem Vorhaben kein Problem: "Das sind alles junge, starke Männer in wirklich guter Gesundheit. Damit wäre man dann, wann immer es losgeht, gerüstet, und man kann für eine wahrscheinlich sehr harte WM, wenn sie einmal beginnt, gerüstet sein."

Umgesetzt wird das "Corona-Camp" von Red Bull aber nicht. Die Fahrer um Max Verstappen hätten laut Marko eine zu große Angst vor einer Infektion gehabt. Auch die Verantwortlichen bei Red Bull seien von der Idee nicht begeistert gewesen: "Sagen wir so: Es ist nicht positiv aufgenommen worden", so Marko. 

+++ Update, 29. März, 16:15 Uhr: Ex-Atletico-Ass Jose Luis Capon stirbt an Coronavirus +++

Der ehemalige spanische Nationalspieler und langjährige Profi von Atletico Madrid, Jose Luis Capon, ist als zweites prominentes Opfer im spanischen Fußball dem Coronavirus erlegen. Der ehemalige Abwehrspieler starb im Alter von 72 Jahren an COVID-19. Vor Wochenfrist war der langjährige Real-Madrid-Präsident Lorenzo Sanz aufgrund der Corona-Infektion gestorben.

Capon stand 1974 in jener Atletico-Mannschaft, die im Finale des Europapokals der Landesmeister in Brüssel nach dem 1:1 im ersten Duell gegen Bayern München im Wiederholungsspiel 0:4 im Heysel-Stadion verlor.

+++ Update, 29. März, 15:15 Uhr: BVB trainiert ab Montag wieder in kleinen Gruppen +++

Borussia Dortmund bittet seine Profis bereits am Montag wieder zum Training auf dem Platz. Wie Emre Can in der "Sport!-Sendung "Doppelpass" verriet, werde zunächst in Zweiergruppen geübt: "Wir wollen langsam wieder anfangen, in ganz kleinen Gruppen mit zwei Spielern."

Dabei werden sich die diversen Duos in völlig unterschiedlichen Bereichen des Trainingsgeländes aufhalten - um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren. Trainingspartner von Can wird Mahmoud Dahoud sein: "Da wird es schon mal nicht langweilig."

Für den ehemaligen Liverpooler sei es "schon mal wichtig, dass wir wieder auf den Platz gehen". Denn im Home Office habe er den direkten Kontakt zu Freunden und Teamkollegen vermisst: "Das fehlt im ganzen Alltag, der Fußball fehlt mir natürlich auch."

+++ Update, 29. März, 14:44 Uhr: Türkischer Rekordnationalspieler Rüstü im Krankenhaus +++

Der türkische Fußball ist in Sorge um seinen Rekordnationalspieler Rüstü Recber. Wie dessen Ehefrau in den Sozialen Medien bekannt gab, wurde der 46 Jahre alte Ex-Nationaltorhüter nach einem positiven Coronavirus-Test in ein Krankenhaus eingeliefert.

"Die Symptome haben sich rasend schnell entwickelt, nachdem zuvor alles in Ordnung gewesen war. Das sind kritische und schwere Zeiten", schrieb Isil Recber, die ebenso wie die gemeinsamen zwei Kinder negativ getestet wurden, auf Instagram.

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+++ Update, 29. März, 13:01 Uhr: Goretzka und Kimmich sammeln 3,6 Millionen Euro +++

Die Spendenaktion #WeKickCorona der Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich ist schon jetzt ein voller Erfolg. "Aktuell sind es über 3,6 Millionen Euro, die wir gesammelt haben", berichtete Goretzka am Sonntag in der Sport1-Sendung Doppelpass. Kimmich ergänzte, das Duo wolle "weiter dranbleiben" und sei "offen für jede Spende".

Mit dem Geld der prominenten Spender aus dem Sport wie Alexander Zverev oder Felix Neureuther, aber auch von Privatpersonen seien bereits 30 Projekte unterstützt worden, berichtete Kimmich (25). "In den letzten Tagen haben wir uns nochmal für ca. 40 weitere Projekte entschieden, die in den nächsten Tagen ihr Geld bekommen", ergänzte der Profi von Bayern München.

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+++ Update, 28. März, 17:58 Uhr: Barca spendet 30.000 Schutzmasken +++

Der FC Barcelona hat bekanntgegeben, dass der amtierende spanische Meister im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen erheblichen Beitrag leistet. In Zusammenarbeit mit Sponsor Taiping stellt der FC Barcelona der katalanischen Regierung 30.000 Schutzmasken zur Verfügung. 

Damit folgt Barca dem Vorbild des Stadtrivalen Espanyol Barcelona, der zuletzt bereits 6.000 Schutzmasken an umliegende Krankenhäuser lieferte. 

+++ Update, 28. März, 15:46 Uhr: UEFA-Boss Ceferin setzt Deadline für Saison-Fortsetzung +++

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin glaubt weiterhin an eine Fortsetzung des wegen der Corona-Krise zum Erliegen gekommenen Fußballbetriebs. Dies müsse jedoch in den nächsten zwölf Wochen geschehen, um die Saison ordnungsgemäß zu Ende zu bringen.

"Wir könnten Mitte Mai, im Juni oder sogar im späten Juni beginnen", sagte Ceferin der italienischen Zeitung "La Repubblica". Danach aber sei die Saison "sehr wahrscheinlich verloren". 

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+++ Update, 27. März, 16:46 Uhr: DFB verlegt Pokalhalbfinals +++

Nachdem der Bundesliga-Spielbetrieb mindestens bis 30. April ruht, hat der DFB auch die anstehenden Pokalhalbfinals verlegt.  Das gab der Verband am Freitag bekannt.

Ursprünglich waren die Partien für den 21. und 22. April angesetzt. Wann die Partien nun ausgetragen werden steht noch nicht fest. 

Im Pokalhalbfinale trifft der FC Bayern auf Eintracht Frankfurt und der 1. FC Saarbrücken bekommt es mit Bayer Leverkusen zu tun. 

+++ Update, 27. März, 11:31 Uhr: FC Barcelona kürzt Gehalt +++

Nach dem Scheitern von Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht mit seinen Stars hat der FC Barcelona dem Team und vielen Mitarbeitern dennoch die Arbeitszeit und damit den Lohn gekürzt.

Der spanische Meister begründete die Eingriffe in die Verträge mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie.

Laut spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen.

+++ Update, 26. März, 08:13 Uhr: Betrunkene australische Fußballer klauen offenbar Golfkart

Zwei Fußballer sorgten in der australischen Metropole Sydney für Schlagzeilen. Die neuseeländischen Nationalspieler Tim Payne und Oliver Sail, beide in Diensten vom A-League Klub Wellington Phoenix, sollen die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie in Australien nicht ernst genommen haben. Laut "Daily Mail" verließen die beiden Sportler die häusliche Quarantäne und klauten kurzerhand ein Golfkart aus der Sydney Academy of Sport in Narrabeen, nördlich von Sydney.

Doch damit nicht genug. Nach dem Diebstahl fuhren beide Kicker angeblich durch die Großstadt. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll Payne oberkörperfrei und betrunken am Steuer gewesen sein, weshalb er nach der Aktion dem Bericht zufolge festgenommen wurde. Der Verein bestätigte einen Vorfall, ohne genauer ins Details zu gehen. Eine Festnahme wird aber dementiert.

Welche Bestrafung die beiden Sportler erhalten, ist noch offen. Die FIFA und der Klub haben Untersuchungen eingeleitet. "Wellington Phoenix nimmt die Geschichte sehr ernst und setzt die Untersuchung fort. Der Verein wird ein weiteres Statement veröffentlichen, sobald die Untersuchung abgeschlossen ist", heißt es in der Erklärung. 

+++ Update, 25. März, 22:40 Uhr: NHL verschiebt Draft +++

Die NHL hat mit ihrer Absage des Drafts leichten Druck auf die NFL ausgeübt. Während die Football-Liga in der vergangenen Nacht noch an der Austragung des Events - trotz Forderung der General Manager, die Talenteziehung zu verschieben - festhält, hat die Eishockey-Liga ihren Draft vorerst auf Eis gelegt und auf unbestimmte Zeit verschoben.

Allerdings pausiert in der NHL die Saison, der Meister steht noch nicht fest, selbst die Regular Season ist nicht zu Ende gespielt. Daher gibt es auch noch keine Draft-Reihenfolge sowie vergebene Trophäen.

Für die deutschen Talente Tim Stützle von den Adler Mannheim, Lukas Reichel von den Eisbären Berlin und John Jason Peterka von Red Bull München heißt es nun warten, bis ihre Namen aufgerufen werden.

Stützle gilt als möglicher Pick unter den Top 5 - derzeit wird er auf 3 gehandelt -, Reichel und Peterka als Kandidaten für Ende der ersten, Anfang der zweiten Runde. 

+++ Update, 25. März, 16.53 Uhr: NBA-Star Towns warnt mit Video-Weckruf vor Gefahr durch Corona +++

Karl-Anthony Towns bangt um das Leben seiner Mutter. Das verriet der NBA-Profi der Minnesota Timberwolves in einer emotionalen Videobotschaft, in der er eindringlich vor der Verharmlosung des Coronavirus warnt. Seiner Mom geht es mittlerweile so schlecht, dass sie in ein künstliches Koma versetzt wurde.

+++ Update, 25. März, 10:46 Uhr: Atalanta Bergamos Torwart positiv getestet +++

Der italienische Erstligist Atalanta Bergamo hat seinen ersten bestätigten Coronafall. Wie der Klub bestätigte, ist Torwart Marco Sportiello positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. 

Der 27-jährige Spieler sei jedoch symptomfrei. Die für das Team bereits verordnete Quarantäne laufe am Freitag ab. Bergamo gehört zu den am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Städten des Landes.

+++ Update, 24. März, 16:53 Uhr: Keine Bundesliga vor Mai! DFL empfiehlt weiter Aussetzung des Spielbetriebs +++

Fußball-Fans und Vereine werden sich weiterhin gedulden müssen. Alle Partien der 1. und 2. Bundesliga sollen auf Empfehlung der DFL bis "mindestens" 30. April ausgesetzt bleiben. Damit wird es definitiv keine Spiele vor Mai geben. Das gab die Deutsche Fußball-Liga (DFL) nach einer Sitzung am Dienstag in einer offiziellen Stellungnahme bekannt.

Vereine und Liga einigten sich aber auch darauf, die Liga bis zum 30. Juni 2020 sportlich beenden zu wollen.

+++ Update, 24. März, 13:30 Uhr: Japan bittet um Olympia-Verschiebung - Bach stimmt zu +++

Japan hat angesichts der Corona-Pandemie um eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio um ein Jahr gebeten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter der Leitung von Thomas Bach stimmte dem laut Ministerpräsident Shinzo Abe bereits zu.

"Ich habe vorgeschlagen, die Spiele um ein Jahr zu verschieben und Präsident Bach hat dem zu 100 Prozent zugestimmt", sagte Abe Reportern in Tokio.

Die Spiele sollten vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden. Ein genauer Ersatztermin 2021 ist noch nicht bekannt. Aus "Tokyo 2020" wird also "Tokyo 2021".

+++ Update, 24. März, 12:00 Uhr: DFB-Generalsekretär befürchtet Geisterspiele bis Jahresende +++

Als bislang höchstrangiger Funktionär hat Generalsekretär Friedrich Curtius vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Möglichkeit von Geisterspielen aufgrund der Coronakrise für einen längeren Zeitraum eingeräumt. "Ich glaube nach Gesprächen mit vielen Experten, dass dass noch bis Ende dieses Jahres andauern kann", sagte Curtius in einem Interview mit dem Fachmagazin Sponsors. 

In den vergangenen Tagen hatten schon mehrere renommierte Virologen Skepsis in Bezug auf eine Rückkehr zu einem geregelten Spielbetrieb in den deutschen Profiligen mit Zuschauern geäußert. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft derzeit, die momentan unterbrochene Saison notfalls durch Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit abschließen zu können.

Finanziell erwartet Curtius für seinen Verband schon jetzt schwerwiegende Auswirkungen. Zwar seien die Folgen derzeit noch nicht abzusehen, doch schlimmstenfalls "wird Corona uns für das Wirtschaftsjahr 2020 einen Verlust von 50 Millionen Euro bringen", prognostizierte der 44-Jährige. Durch Reduzierung der Personalkosten soll der Fehlbetrag allerdings noch verringert werden können.

Solche Maßnahmen könnten aus Sicht von Curtius für die Vereine unterhalb der beiden DFL-Ligen jedoch nicht ausreichen. Klubs aus der 3. Liga und der Regionalliga "kommen keine zwei, drei Monate ohne Einnahmen aus dem Spielbetrieb aus", bestätigte der gebürtige Bonner.

Im Gegensatz zu den betroffenen Vereinen können die 21 ebenfalls unter der Krise leidenden Landesverbände auf direkte Finanzhilfen durch den DFB hoffen. "Wir werden alle Zahlungen nach Bedarf sofort ausschütten, um die Liquidität zu sichern", versicherte Curtius. Die jährlichen Zuwendungen des DFB an seine Landesverbände belaufen sich auf zwölf Millionen Euro.

+++ Update, 23. März, 21:30 Uhr: Türkische Trainerlegende Fatih Terim mit Coronavirus infiziert +++

Die türkische Trainerikone Fatih Terim, derzeit Coach des Fußballrekordmeisters Galatasaray Istanbul, ist positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das gab der 66-Jährige am Montag via Twitter bekannt. "Ich bin im Krankenhaus in besten Händen. Macht euch keine Sorgen. Sobald möglich werde ich mehr mitteilen", schrieb Terim weiter.

+++ Update, 23. März, 20:35 Uhr: Weiterer ehemaliger Real-Präsident am Coronavirus erkrankt +++

Zwei Tage nach dem Tod von Lorenzo Sanz an den Folgen einer Coronavirus-Infektion bangt der spanische Fußballrekordmeister Real Madrid wegen COVID-19 offenbar um einen weiteren ehemaligen Präsidenten. Wie die führenden Sporttageszeitungen Marca und AS am Montag berichteten, wurde der 72 Jahre alte Fernando Martin ins Krankenhaus Puerta de Hierro eingeliefert. Sein Zustand sei "besorgniserregend".

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+++ Update, 23. März, 19:05 Uhr: Olympia 2020 wird wohl verschoben +++

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Jahr angeblich absagen. "Auf Grundlage der Informationen, die dem IOC vorliegen, ist die Verschiebung beschlossen", wird das langjährige IOC-Mitglied Dick Pound nach einem Telefoninterview mit der Zeitung USA Today zitiert. Die Parameter für das weitere Vorgehen seien noch nicht festgelegt, "aber die Spiele werden nicht am 24. Juli beginnen, so viel weiß ich", ergänzte der Kanadier.

Das IOC bezeichnete Pounds Aussagen indes als die Interpretation eines Einzelnen. Sie stützten sich auf die jüngste Ankündigung, dass eine Entscheidung innerhalb der nächsten vier Wochen fallen werde. "Es ist das Recht eines jeden IOC-Mitglieds, die gestern getroffene Entscheidung der IOC-Exekutive zu interpretieren", sagte ein Sprecher dem SID.

Der 78 Jahre alte Pound, IOC-Mitglied seit 1978, behauptete zudem, das IOC werde seine nächsten Schritte schon bald bekanntgeben. "Es wird in Etappen kommen. Wir werden das verschieben und uns dann mit all den Konsequenzen befassen, die sich daraus ergeben und die immens sind."

+++ Update, 23. März, 10:35 Uhr: Fortunas Skrzybski spendet 80 Pizzen an Pflegepersonal +++

Fortuna Düsseldorfs Profi Steven Skrzybski hat während der Coronakrise für eine tolle Geste gesorgt. Der 27-Jährige überwies der Düsseldorfer Uniklinik zum einen eine Spende und spendierte zudem dem Pflegepersonal der Intensivstation 80 Pizzen. "Ich wollte mich auf diesem Weg bedanken. Sie haben sich sehr gefreut und fanden die Aktion echt cool. Für sie war es nicht selbstverständlich, dass sich jemand direkt an sie wendet. So etwas haben sie bisher nicht oft erlebt", sagte Skrzybski der "Bild". 

Der Düsseldorfer Akteur will zudem auf Gehalt verzichten: "Der Fußball hat mir viel gegeben - auch finanziell gesehen. Jetzt ist der Zeitpunkt, um was zurückzugeben. Viele Vereine kommen jetzt finanziell an ihre Grenzen. Es ist schlimm, dass nicht absehbar ist, wie lange es noch so weitergeht. In solch einer Situation muss man auch an die Mitarbeiter denken, ohne die ein Verein gar nicht existieren würde."

+++ Update, 23. März, 09:15 Uhr: Bundesliga-Spiele ab Juni im Zwei-Tages-Rhythmus +++

In England gibt es laut "Daily Telegraph" das konkrete Planspiel, die Saison ab Anfang Juni in sechs Wochen zu Ende spielen zu können. Wäre das auch für Deutschland möglich? Wohl nicht ohne einen Kraftakt für die Spieler, wie die "Bild" berichtet.

Sollten sich die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga auch zu einer Wiederaufnahme des Wettbewerbs mit Anfang Juni entscheiden, müssten die Klubs durchschnittlich fast alle zwei Tage ran, um die noch ausstehenden Spiele - wie im englischen Modell - in nur sechs Wochen bis Mitte Juli durchzuführen.

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+++ Update, 23. März, 08:10 Uhr: Kanada entscheidet sich für Olympia-Boykott +++

Obwohl die finale Entscheidung über eine mögliche Absage der Olympischen Sommer-Spiele 2020 in Tokio noch nicht gefallen ist, hat das Nationale Olympische Komitee Kanadas (COC) bereits entschieden: Das COC hat mit Zustimmung von Sportverbänden und Regierung bekanntgegeben, dass keine kanadischen Athleten zu den Olympischen Sommerspielen nach Japan geschickt werden. Das Olympische Komitee Kanadas sprach dabei von einer "schwierigen Entscheidung".

Zudem werden auch bei den Paralympischen Spielen keine kanadischen Athleten an den Start gehen. Außerdem ruft das COC das Internationale Olympische Komitee (IOC) nachdrücklich auf, die Olympischen Sommerspiele um ein Jahr zu verschieben. 

+++ Update, 22. März, 22:59 Uhr: Schneller Saisonstart nach Verschärfung wohl unmöglich +++

Für den kommenden Dienstag hat die DFL erste Gespräche über eine Bundesliga-Fortsetzung geplant. Nun ist eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach dem vorläufigen Stopp bis zum 2. April allerdings in weite Ferne gerückt.

Mit der am Sonntagabend verkündeten von Bund und Ländern angeordneten Reduzierung sozialer Kontakte zur Eindämmung des Coronavirus ist auch die Austragung von Geisterspielen faktisch für die nächsten beiden Wochen nicht durchführbar.

Stand jetzt haben die deutschen Profi-Klubs der 1. und 2. Bundesliga eine Unterbrechung der Saison bis zum 2. April vereinbart. Bislang betonte die DFL bei der Entscheidung, dass sie nicht davon ausgehe, dass der Spielbetrieb am ersten April-Wochenende wieder möglich sein wird. Diese Entscheidung wurde ihr nun wohl von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder abgenommen.

+++ Update, 22. März, 22:30 Uhr: Brasilianische Klubs stellen Stadien zur Verfügung +++

Die brasilianischen Topklubs haben ihre Fußballstadien im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt. Die Plätze sollen als Feldspitale dienen und damit Krankenhäuser im ganzen Land entlasten. Mehr als die Hälfte der Erstligisten schlossen sich der Aktion an, um speziell in den stark bewohnten Metropolen Sao Paulo und Rio de Janeiro zu helfen.

Auch das legendäre Maracana, die Heimstätte von Meister sowie Libertadores-Cup-Champion CR Flamengo, wurde den Gesundheitsbehörden übergeben. "Lasst uns um unsere älteren Mitmenschen kümmern, denen helfen, die es am meisten brauchen", schrieb Klub-Präsident Rodolfo Landim in einer Mitteilung an die Fans.

Die Behörden in Brasiliens größter Stadt Sao Paulo kündigten indes an, 200 Betten im Pacaembu Stadium zur Entlastung der Krankenhäuser zu installieren. In Brasilien gibt es derzeit 1128 bestätigte Coronavirus-Fälle und 18 Todesfälle. 

+++ Update, 22. März, 19:27 Uhr: IOC setzt Frist für Olympia-Entscheidung +++

Das Internationale Olympische Komitee hat erstmals eine Frist in der Diskussion um die Verlegung der Sommerspiele in Tokio genannt. Innerhalb der nächsten vier Wochen soll eine Entscheidung fallen, teilte das IOC in einem offenen Brief an die Athleten nach einer Sitzung des Exekutivkomitees am Sonntag mit. Eine Absage schloss das IOC aus.

Zuvor hatten sich Athleten und Verbände auf der ganzen Welt für einen neuen Termin für die vom 24. Juli bis 9. August geplanten und von der Corona-Pandemie bedrohten Spiele ausgesprochen.

+++ Update, 21. März, 23:15 Uhr: Ehemaliger Real-Präsident verstorben +++

Der ehemalige Präsident des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid, Lorenzo Sanz, ist im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Sanz war am Mittwoch in ein Madrider Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er Corona-Symptome gezeigt hatte.

Der gebürtige Madrilene war zwischen 1995 und 2000 Präsident der Königlichen. Zuvor hatte er von 1985 bis 1995 als Direktor fungiert. Real holte in dieser Zeit zwei Champions-League-Titel (1998 und 2000) und eine Meisterschaft im Jahr 1997.

+++ Update, 21. März, 19:15 Uhr: DFL plant Gespräche über Bundesliga-Fortsetzung +++

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) berät offenbar am kommenden Dienstag über das weitere Vorgehen im Zuge der Corona-Krise. Dies berichtet das Fachmagazin "kicker". Demnach deute vieles darauf hin, dass das neunköpfige Gremium den DFL-Mitgliedern eine weitere Aussetzung des Spielbetriebes über den 2. April hinaus empfehlen wird.

Am vergangenen Montag hatten die 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga den Stopp bis Anfang des kommenden Monats beschlossen. Damals hatte DFL-Chef Christian Seifert bereits erklärt: "Der Beschluss bedeutet natürlich nicht, dass wir ab dem 3. April wieder spielen."

Coronafälle bei mehreren Vereinen sowie bereits verhängte oder drohende Ausgangsbeschränkungen in den verschiedenen Bundesländern legen ebenfalls eine Verlängerung der Profifußball-Pause nahe. Dank der Verlegung der paneuropäischen EM ins Jahr 2021 haben die nationalen Ligen nun mehr Luft im Sommer, um nach Möglichkeit ihre unterbrochenen Spielzeiten zu Ende zu bringen.

+++ Update, 21. März, 19:10 Uhr: Juve-Star Paulo Dybala erkrankt +++

Der argentinische Fußballstar Paulo Dybala ist positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das bestätigte der 26-Jährige vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin in den sozialen Netzwerken. Auch seine Freundin Oriana Sabatini hat sich mit dem Virus infiziert. "Glücklicherweise geht es uns bestens", schrieb Dybala, der sich zudem für die zahlreichen Nachrichten bei seinen Fans bedankte.

Dybala ist damit der zweite Juve-Profi nach Abwehrspieler Daniele Rugani, der positiv getestet worden ist. In Italien ist die Lage besonders dramatisch, mehr als 50.000 Menschen haben sich bereits infiziert, fast 5000 sind gestorben. Nach dem positiven Befund bei Rugani war die gesamte Mannschaft in Quarantäne geschickt worden. 

Zuletzt hatten jedoch Rio-Weltmeister Sami Khedira, Dybalas Landsmann Gonzalo Higuain sowie der Bosnier Miralem Pjanic Turin verlassen, nachdem sie negativ getestet worden waren und die Erlaubnis des Klubs erhalten hatten.

+++ Update, 21. März, 19:00 Uhr: Weiterer Eintracht-Profi erkrankt +++

Ein zweiter Spieler des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Klub am Samstagabend bekannt, nannte wie beim ersten Fall der Hessen am Donnerstag den betroffenen Profi aber nicht namentlich. Nach Bekanntwerden des ersten positiven Falls wurden die komplette Mannschaft sowie der Staff und einige Mitarbeiter aus dem Team-Umfeld den Tests unterzogen.

Bis dato sind 24 Tests ausgewertet, 23 davon negativ. "Die weiteren Ergebnisse folgen in den kommenden Tagen", teilte die Eintracht auf Twitter mit. 

Es ist der vierte bestätigte Fall in der Bundesliga. Zuvor hatte es auch Verteidiger Luca Kilian vom SC Paderborn und einen Profi von Hertha BSC erwischt. Auch die Berliner gaben den Namen des Betroffenen nicht bekannt, angeblich soll es sich laut "BILD" aber um Maximilian Mittelstädt handeln.

+++ Update, 21. März, 17:30 Uhr: Eishockey-WM in der Schweiz abgesagt +++

Die Eishockey-WM in der Schweiz (8. bis 24. Mai) ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Die Entscheidung teilte der Weltverband IIHF mit. Die Schweizer Topligen NLA und NLB hatten ihre Saison bereits wie die Deutsche Eishockey Liga (DEL) vorzeitig beendet. Damit fällt erstmals seit 1946 die jährliche Weltmeisterschaft aus. Das Turnier sollte in Zürich und Lausanne ausgetragen werden.

IIHF-Präsident Rene Fasel hatte eine Absage bereits im Vorfeld angedeutet. "Mit der aktuellen Faktenlage ist es kaum vorstellbar, dass die WM durchgeführt wird. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Menschen im Land", hatte Fasel dem Schweizer TV-Sender SRF gesagt. Das WM-Turnier war mit einem Budget von mehr als 30 Millionen Euro veranschlagt. Es waren bereits mehr als 300.000 Eintrittskarten verkauft worden.

+++ Update, 21. März, 13:05 Uhr: City und United spenden für Tafel +++

Manchester City und Manchester United haben sich in der Coronakrise zusammengetan und 100.000 Pfund (108.000 Euro) für lokale Tafeln gespendet. Normalerweise sammeln die Fanlager beider Klubs bei Heimspielen Geld für die gemeinnützigen Hilfsorganisationen, dies ist aufgrund der Pandemie derzeit aber nicht möglich. Der Fußball in England ist bis mindestens zum 30. April ausgesetzt.

"In einer Zeit der Herausforderung für unsere Gemeinschaft freuen wir uns, zusammen mit unseren Fans in einer vereinten Stadt gefährdeten Mitgliedern der Gesellschaft zu helfen", teilten die Klubs in einer gemeinsamen Erklärung mit. Konkret kommt die Spende 19 Tafeln der Wohltätigkeitsorganisation "The Trussell Trust" im Großraum Manchester zugute.

+++ Update, 21. März, 10:50 Uhr: Ben Roethlisberger meldet sich zu Wort +++

Ben Roethlisberger, Quarterback der Pittsburgh Steelers, äußert sich in einem knapp zweiminütigen Twitter-Video zur aktuellen Coronakrise. Der 38-Jährige appelliert, dass die Leute zuhause bleiben sollen, berichtet über seinen Alltag und bedankt sich bei all den Helfern, die versuchen, die Krise zu bewältigen. 

+++ Update, 21. März, 10:45 Uhr: Sebastian Kehl verzichtet auf Teile des Gehalts +++

Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl von Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat im Zuge der Coronakrise auf Teile seines Gehalts verzichtet. "Ich möchte einfach meinen Teil dazu beitragen, dass wir alle über den Tellerrand schauen, unsere soziale und gesellschaftliche Verantwortung in Zeiten der Coronakrise wahrnehmen", sagte der 40-Jährige der Tageszeitung Die Welt. 

+++ Update, 20. März, 15:11 Uhr: World Rugby Sevens Series verschiebt weitere Events +++

Das neuartige Coronavirus wirbelt den Kalender der World Rugby Sevens Series (live auf ran.de) weiter gehörig durcheinander. Am Freitag verkündete World Rugby die Absage zweier weiterer Veranstaltungen: Die Turniere in London und Paris werden vorerst auf September verschoben, wie es in einer Mitteilung hieß.

Die beiden Veranstaltungen waren im Mai geplant, zuvor waren bereits die Turniere in Hong Kong und Singapur in den Oktober verlegt worden. Das Frauenturnier in Langford wurde auf einen "späteren Zeitpunkt dieses Jahr" verlegt.

"Wir stehen in dieser außergewöhnlichen und schwierigen Zeit solidarisch mit der globalen Rugby-Familie und den Menschen auf der ganzen Welt. Ich werde sicherstellen, dass wir weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um das Wohl der globalen Rugby-Familie und die breite Öffentlichkeit zu schützen”, sagte der Weltverbandsvorsitzende Bill Beaumont.

Daneben wurden auch WM-Quali-Events abgesagt, sowie die U20-WM, die im Juni und Juli in Italien hätte stattfinden sollen.

Problematisch wird auch die Olympia-Qualifikation. Das für Juni geplante Repechage-Qualifikationsturnier wird derzeit geprüft, "World Rugby befindet sich weiterhin in enger Absprache mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über die Auswirkungen auf den Qualifikationsprozess für den Fall, dass das Repechage aufgrund des COVID-19-Ausbruchs nicht ausgetragen werden kann", heißt es weiter.

Das IOC hält aktuell trotz des Coronavirus und weltweiter Kritik weiterhin an der Austragung der Olympischen Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) fest.

+++ Update, 20. März, 11:20 Uhr: Bayern-Duo mit Millionen-Spende im Kampf gegen Corona +++

Die Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben mit einer Eigenbeteiligung von einer Million Euro eine Internet-Plattform zur Bewältigung der Coronakrise ins Leben gerufen. 

Mit der Initiative "We Kick Corona" soll karitativen, sozialen oder medizinischen Einrichtungen geholfen werden, die aufgrund der Pandemie auf sofortige Hilfe angewiesen sind. "Corona schlagen wir nur im Team", teilte Goretzka mit, jetzt sei Solidarität im Kleinen wie im Großen notwendig, ergänzte Kimmich.

Aus dem Millionen-Topf, den Goretzka und Kimmich bereitgestellt haben, können Einrichtungen Soforthilfe beantragen. Gleichzeitig rufen beide dazu auf, sich mit Spenden an der Aktion zu beteiligen, "um noch mehr Einrichtungen unterstützen zu können"

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+++ Update, 20. März, 08:01 Uhr: Infizierter Saints-Coach Payton meldet sich +++

Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass die NFL mit dem Head Coach der New Orleans Saints, Sean Payton, den ersten Corona-Fall hat. Kurz später meldete sich der 56-Jährige via Twitter. 

"Ich schätze die Genesungswünsche. Ich fühle mich besser und habe das Glück, keine Atembeschwerden zu haben. Noch vier weitere Tage zuhause", schrieb Payton. 

+++ Update, 19. März, 22:24 Uhr: Erster Eintracht-Profi infiziert +++

In ganz Deutschland steigen die Corona-Fälle täglich, jetzt hat es auch den ersten Profi bei Eintracht Frankfurt erwischt. Das gab die Eintracht offiziell bekannt. Wer dieser Spieler ist, erklärt Frankfurt nicht.

Der Profi spürte die typischen Symptome und unterzog sich anschließend einem Test, der "positiv" ausfiel. Jetzt wird die gesamte Mannschaft auf Covid-19 getestet und begibt sich in die obligatorische Quarantäne. 

"Vermutlich war das leider nur eine Frage der Zeit. Wir werden aber auch diese schwierige Situation überstehen", sagt Sportvorstand Fredi Bobic. "Es kann jeden treffen! Und deshalb auch in diesem Zusammenhang ganz klar an alle Menschen: jeder muss Verantwortung übernehmen und zuhause bleiben."

+++ Update, 19. März, 21:28 Uhr: Erster Corona-Fall in der NFL! Sean Payton infiziert +++

Jetzt gibt es auch den ersten offiziellen Corona-Fall in der NFL. Sean Payton, Head Coach der New Orleans Saints, hat sich mit Covid-19 infiziert.

Das bestätigte Payton gegenüber "ESPN". Der Saints-Coach geht offensiv mit seiner Diagnose um, damit "alle Menschen die Hinweise der Behörden beachten und zu Hause bleiben". Am vergangenen Freitag besuchte der Head Coach noch ein Pferderennen in Oaklawn Park (Hotsprings, Arkansas).

+++ Update, 19. März, 19:05 Uhr: Premier League will Saison unbedingt zu Ende spielen +++

Nachdem die Premier League heute verkündete, die Saison bis Ende April auszusetzen, hat die FA jetzt bekanntgegeben, die laufende Saison definitiv zu Ende spielen zu wollen.

Demnach ist es den Verantwortlichen egal, wie lange die Unterbrechung noch dauert und wie lange sich die Saison in den Sommer ziehen könnte. 

Bei einer Absage der Saison würden der Liga über eine Millarde Euro durch die Lappen gehen, daher sieht sich die FA gezwungen, die Saison mit allen Mitteln zu Ende zu bringen. Diese Meldung dürfte Jürgen Klopp und den FC Liverpool besonders freuen, denn der designierte Meister kann jetzt doch noch auf eine Krönung im Sommer hoffen.

+++ Update, 19. März, 18:50 Uhr: Super Lig lässt Spielbetrieb ruhen +++

Auch die türkische Super Lig unterbricht ihren Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie. "Wir haben die Entscheidung getroffen, die Fußball-, Basketball- und Volleyball-Meisterschaften auszusetzen", sagte Sportminister Mehmet Kasapoglu am Donnerstag nach einem Treffen mit den Chefs der betreffenden Verbände.

Die Dauer der Pause ist noch unklar, die Sportzeitung Fanatik schreibt von einer einmonatigen Unterbrechung.

Die Süper Lig hatte als eine der letzten europäischen Fußballligen bislang noch gespielt, der Spieltag am vergangenen Wochenende war unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt worden.

Zuletzt war der Druck auf die Liga stark gewachsen. Nigerias Fußballstar John Obi Mikel beispielsweise hatte seinen Vertrag beim Erstligisten Trabzonspor vorzeitig beendet, nachdem er in den Sozialen Medien seine Bedenken darüber geäußert hatte, dass die Liga ihren Spielbetrieb trotz der gesundheitlichen Gefahren aufrecht erhalte.

+++ Update, 19. März, 15:55 Uhr: Party statt Quarantäne - Ärger für Real-Star Jovic +++

Die Gefahr des Corona-Virus scheint bei Real-Profi Luka Jovic noch nicht ganz angekommen zu sein - und deshalb droht dem Ex-Frankfurter nun wohl richtiger Ärger. Der Serbe feierte - während seine Mannschaftskollegen in Spanien in Quarantäne saßen - in Belgrad den Geburtstag seiner Lebensgefährtin. 

Deshalb bekommt der 22 Jahre alte Stürmer jetzt wohl sogar richtig Zoff mit der serbischen Justiz. "Wir haben Strafanzeigen gegen einige bekannte Sportler gestellt, diese Menschen werden sich vor Gericht verantworten müssen, wenn die Zeit dafür gekommen ist", sagt der serbische Innenminister Nebojsa Stefanovic der Zeitung "Blic". Zudem dürfte Jovic auch vonseiten der Real-Verantwortlichen eine Strafe für das Nicht-Einhalten der Quarantäne-Maßnahmen blühen. 

+++ Update, 19. März, 14:25 Uhr: Premier League pausiert bis mindestens 30. April +++

Die Funktionäre der englischen Fußball-Ligen rund um die Premier League und Championship haben sich infolge der Corona-Pandemie auf eine Verlängerung der vorläufigen Aussetzung der nationalen Wettbewerbe geeinigt.

Laut einem Statement des englischen Fußball-Verbandes FA wird diese Pause aufgrund des Corona-Virus bis mindestens zum 30. April 2020 dauern. Wie die FA ebenfalls bekannt gab, sollte die Saison in der Premier League gemäß den Regeln im englischen Fußball eigentlich nicht nach dem 1. Juni enden, dennoch entschied sich das Board in der aktuellen Situation dafür, diese Regelung für die Saison 2019/20 auf derzeit noch unbestimmte Zeit zu verlängern. Dadurch soll gewährleistet werden, dass möglichst alle nationalen Wettbewerbe in Englands Profifußball zu Ende gespielt werden können.

+++ Update, 19. März, 13:55 Uhr: Duo Neymar und Thiago Silva wohl aus Paris geflüchtet +++

Wegen der Corona-Krise in Frankreich sollen laut "Le Parisien" zwei Stars von Paris St. Germain die Flucht in Richtung Heimat angetreten haben: Neymar und Thiago Silva. Demnach haben sich die beiden Brasilianer von der französischen Hauptstadt aus nach Südamerika abgesetzt. Nachdem seit Dienstag (17. März) in Frankreich eine Ausgangssperre in Kraft trat, soll Neymar seine 15 Kilometer außerhalb von Paris liegenden Villa verlassen haben, um zurück nach Südamerika zu reisen, wo sich der Offensivstar offenbar mehr Freiheiten während der Corona-Pandemie erhofft. 

Dem Bericht nach sollen die beiden Brasilianer aber zuvor gar keine Erlaubnis für eine Reise nach Brasilien bei ihrem Arbeitgeber eingeholt haben, da die PSG-Bosse durch das Ausgangsverbot wohl ohnehin davon ausgingen, dass eine Abreise eines oder mehrerer Spieler nicht möglich sei. "Nicht das Virus zieht umher, die Menschen machen das.", schrieb Neymar noch vor einigen Tagen. Isabella Silva, die Ehefrau von PSG-Routinier Thiago Silva, begründete ihre Abreise in Richtung Brasilien folgendermaßen: "Frankreich ist stark von der Epidemie betroffen. Die Supermärkte leeren sich schnell, und jeder Ausgang ist für meine Familie ein Kontaminationsrisiko. Daher haben wir beschlossen, nach Brasilien zurückzukehren."

+++ Update, 19. März, 10:59 Uhr: Gladbacher Spieler verzichten auf Gehalt +++

Als erste Spieler der Bundesliga haben Profis von Borussia Mönchengladbach den freiwilligen Verzicht auf Gehaltszahlungen angekündigt. Das bestätigte Sportdirektor Max Eberl am Donnerstag: "Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Klares Signal: Wir stehen zusammen für Borussia, in guten wie in schlechten Zeiten. Sie wollen etwas an Borussia zurückgeben. Der Trainerstab hat sich dem angeschlossen, genau wie unsere Direktoren und Geschäftsführer."

Der Impuls für den Verzicht sei aus der Mannschaft selbst gekommen. "Ich habe gemerkt, dass ich nicht viel erklären musste. Die Spieler wissen, was los ist. Es ist ihr Job, sie haben sich schon selber informiert und sich Gedanken gemacht. Die Mannschaft hat angeboten, auf Gehalt zu verzichten, wenn sie dem Klub und damit auch den Mitarbeitern helfen kann", so Eberl.

Laut der "Rheinischen Post" sollen sich die Einsparungen für den derzeitigen Tabellenvierten der Bundesliga auf mehr als eine Million Euro monatlich belaufen. Wertvoll in Zeiten des Coronavirus: Allein die Ausrichtung des Heimspiels gegen den 1. FC Köln als Geisterspiel in der vergangenen Woche hat bei der Borussia laut Geschäftsführer Stephan Schippers einen Verlust von zwei Millionen Euro verursacht.

+++ Update, 18. März, 22:51 Uhr: Stand heute kein Fußball in Baden-Württemberg bis 15. Juni +++

Die DFL möchte den Spielbetrieb mit Geisterspielen möglichst zeitnah wieder aufnehmen und die Saison 2019/20 bis zum 30. Juni beenden. In Baden-Württemberg wäre das nach heutigem Stand allerdings kaum möglich. Wie "Bild.de" berichtet, hat das Bundesland eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Darin heißt es: "Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen." Besonders erschreckend aus Sicht des Fußballs: Dieser Erlass gilt bis zum 15. Juni.

Das würde bedeuten: Die Bundesligisten Freiburg und Hoffenheim sowie die Zweitligisten Stuttgart, Karlsruhe, Sandhausen und Heidenheim dürften bis dahin kein Fußball mehr spielen – nicht einmal ohne Zuschauer.

Hoffnung macht immerhin, dass diese Regelung noch angepasst werden könnte. Markus Jox, Sprecher des Ministeriums für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, sagt: "Die Verordnung wird jeden Tag von den Behörden auf den Prüfstand gestellt und kann täglich entweder ganz oder in Teilen aufgehoben werden. Sobald es die Pandemie-Lage erlaubt, werden auch Fußballspiele wieder stattfinden – entweder mit oder ohne Publikum."

Ein Sprecher des Karlsruher SC sagte dazu: "Absolut an erster Stelle steht die Gesundheit der Gesellschaft, aber zu gegebener Zeit müssten wir Vereine dann den Kontakt zur Politik suchen, um auch Ausnahmegenehmigungen für den Spielbetrieb zu bekommen."

+++ Update, 18. März, 19:47 Uhr: Deportivo Alaves meldet 15 Coronafälle +++

Den spanischen Fußball-Erstligisten Deportivo Alaves hat es mit der Corona-Pandemie besonders schwer erwischt. Am Mittwoch vermeldete der Verein mittlerweile insgesamt 15 Coronafälle, darunter drei Spieler der ersten Mannschaft, sieben Infizierte stammen aus dem Trainerstab.

Alle Betroffenen seien jedoch asymptomatisch und in guter Verfassung, teilte der Verein weiter mit. Alaves hatte am 6. März gegen den FC Valencia gespielt - beim Gegner sind inzwischen circa 35 Prozent des Klubs an COVID-19 erkrankt.

+++ Update, 18. März, 11:08 Uhr: Weitere Spieler bei Rhein-Neckar Löwen mit Corona infiziert +++

Der Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen hat neben Mads Mensah noch weitere Spieler, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das teilte der frühere Meister am Mittwoch mit. Am Abend zuvor war bereits bekannt geworden, dass sich auch Nationalspieler Jannik Kohlbacher an COVID-19 erkrankt ist. Der Kreisläufer war nach einem Lehrgang mit der Nationalmannschaft positiv auf das Virus getestet worden.

Als Folge haben sich alle Nationalspieler, die an dem Lehrgang vom 9. bis 13. März in Aschersleben teilgenommen hatten, in häusliche Quarantäne begeben. Die komplette Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen befindet sich bereits seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne. Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann betonte, dass derzeit kein Akteur an grippeähnlichen Symptomen leide und es den Spielern den Umständen entsprechend gut gehe.

+++ Update, 18. März, 10:08 Uhr: Auch US Open ziehen Verschiebung in Betracht +++

Nach der Verschiebung der French Open in den Herbst aufgrund der Coronakrise ziehen auch die Veranstalter der US Open eine Verlegung ihres Grand-Slam-Turniers in Betracht. "Es sind beispiellose Zeiten, und wir prüfen all unsere Optionen, einschließlich der Möglichkeit, das Turnier auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen", teilten die Organisatoren des Major-Turniers in New York mit.

Die US Open fügten aber an, sie wollen eine Entscheidung nur "in voller Absprache" mit den anderen Grand-Slam-Turnieren, den Spielerorganisationen ATP und WTA, dem Weltverband ITF und dem von Roger Federer organisierten Laver Cup treffen. Diese anderen betroffenen Parteien waren offenbar von der Verlegung der French Open überrascht worden, das berühmteste Sandplatzturnier im Tennis soll nun vom 20. September bis zum 4. Oktober austragen wollen.

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+++ Update, 18. März, 08:18 Uhr: Erster Coronafall in der NHL +++

Auch die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat ihren ersten Coronafall. Ein Spieler der Ottawa Senators wurde positiv getestet, das gaben die Kanadier bekannt. Welcher Profi betroffen ist, ließen die Senators offen.

Der Spieler hat nach Klubangaben leichte Symptome und ist in Quarantäne, auch seine Mannschaftskollegen wurden isoliert. Der Spielbetrieb in der Liga ist derzeit wegen der Pandemie ausgesetzt

+++ Update, 17. März, 21:12 Uhr: Vier Spieler der Brooklyn Nets infiziert +++

Weitere Corona-Fälle in der NBA!

Wie die Brooklyn Nets am Dienstag bekanntgaben, haben sich gleich vier ihrer Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Demnach zeigt ein Spieler einige Symptome, während die drei anderen keine Symptome der Viruserkrankung zeigen. 

Am vergangenen Mittwoch war mit Rudy Gobert von den Utah Jazz der erste Spieler positiv getestet worden. Direkt im Anschluss wurde die NBA-Saison unterbrochen.

+++ Update, 17. März, 20:26 Uhr: "Sommermärchen"-Prozess droht Verjährung +++

Das Schweizer Bundesstrafgericht gerät im Kampf gegen die drohende Verjährung beim Sommermärchen-Prozess offenbar hoffnungslos ins Hintertreffen.

Das Gericht in Bellinzona teilte am Dienstag mit, dass aufgrund der "außerordentlichen Lage vor dem Hintergrund des Coronavirus" das Verfahren um ungeklärte Millionenzahlungen vor der Fußball-WM 2006 bis mindestens zum 20. April unterbrochen sei.

Bis zum 27. April muss allerdings ein erstinstanzliches Urteil vorliegen, ansonsten tritt die Verjährung der Angelegenheit in Kraft.

+++ Update, 17. März, 20:08 Uhr: Auch Matuidi positiv getestet +++ 

Fußball-Weltmeister Blaise Matuidi ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte Juventus Turin, der Klub des 32 Jahre alten Franzosen, am Dienstagabend mit. Der Spieler befinde sich in freiwilliger Isolation und sei symptomfrei, hieß es in dem Statement. 

Für Juve ist es der zweite Corona-Fall, schon Daniele Rugani war positiv getestet worden. Danach hatte der Klub 121 Personen - darunter Spieler, Trainer und Betreuer - in häusliche Quarantäne versetzt. Italien und auch die Serie A sind stark von der Corona-Pandemie betroffen.

+++ Update, 17. März, 17:32 Uhr: IOC hält an Olympia in Tokio fest+++

Immer mehr Sportveranstaltungen und Großereignisse werden abgesagt oder verschoben, auch die Fußball-Europameisterschaft wurde am Dienstag auf 2021 verlegt. 

Doch das IOC hält weiterhin an der Austragung von Olympia in diesem Sommer in Tokio fest. In einer Stellungnahme teilte der Olympische Verband mit: Da bis zu den Spielen noch vier Monate verbleiben, seien zum jetzigen Zeitpunkt keine drastischen Entscheidungen erforderlich, heißt es. Jegliche Spekulationen seien derzeit kontraproduktiv. Man wolle an der Austragung festhalten.

Das IOC teilte darüber hinaus aber mit, dass man sich auf zwei zentrale Punkte bezüglich der Ausrichtung der Spiele in Tokio geeinigt habe: Den Schutz der Gesundheit aller Beteiligten und die Interessen der Athleten und des Olympischen Sports zu wahren.

+++ Update, 17. März, 17:20 Uhr: French Open werden verlegt +++

Die Veranstalter der French Open haben auf die Corona-Krise reagiert und das berühmteste Sandplatzturnier im Tennis in den Herbst verlegt. Dies wurde am Dienstag bekannt.

Demnach soll das Grand-Slam-Event vom 20. September bis 4. Oktober stattfinden. Ursprünglich waren die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni geplant.

Frankreich ist stark von der Corona-Pandemie betroffen, mit Stand Dienstagnachmittag waren dort bereits 148 Menschen der Erkrankung COVID-19 erlegen.

+++ Update, 17. März, 17:12 Uhr: Auch U21-Länderspiele abgesagt +++

Die Absagenflut im Fußball geht weiter. Nun hat der DFB in einer Mitteilung erklärt, dass auch die U21-Länderspiele im März abgesagt sind. 

Ursprünglich sollte am 26. März gegen Österreich getestet werden, bevor am 31. März das EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland vorgesehen war. Diese Partien finden nun nicht statt.

"Wir begrüßen die Entscheidung der UEFA, die für uns nicht überraschend kommt", erklärte U21-Trainer Stefan Kuntz. Er ergänzte: "In der aktuellen Zeit rückt der Fußball in den Hintergrund. Es geht nun darum, dass alle Menschen daran mitarbeiten, die Situation und die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Wenn wir uns dann irgendwann wieder Gedanken um Fußballspiele machen können, haben wir das Schlimmste überwunden."

Alle Begegnungen der anderen U-Nationalmannschaften hatte der DFB in Abstimmung mit den gegnerischen Fußballverbänden und den zuständigen Behörden bereits abgesagt.

+++ Update, 17. März, 16:57 Uhr: Barca fürcht Einfluss von Coronavirus auf Transfers +++

Der FC Barcelona soll im kommenden Transferfenster einen Transfer von Neymar (Paris Saint-Germain) und Lautaro Martinez (Inter Mailand) planen. 

Doch laut "ESPN" sehen die Klub-Bosse diese Deals in Gefahr, aufgrund der enormen Verluste, die durch die aktuelle Zwangspause entstehen.

Barca soll neben den beiden oben genannten Spielern weitere drei Spieler holen wollen, um sein Team zu verjüngen. Angesichts der aktuellen Situation wird dies aber offenbar nicht weiter verfolgt.

+++ Update, 17. März, 16:41 Uhr: CL-Klage von ManCity wird verschoben+++

Die Klage von Manchester City gegen den Ausschluss aus dem europäischen Wettbewerb fällt der Ausbreitung des Coronavirus zum Opfer. 

Ursprünglich wollten die Citizens demnächst vor dem CAS juristisch gegen die Sperre vorgehen. Doch CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb sagte der Nachrichtenagentur "Reuters", dass das Gericht bis Mitte Mai ausgelastet ist und bereits drei Anhörungen verschoben werden mussten.

Sollte nun der Einspruch von ManCity erst kurz vor Start der neuen Champions-League-Saison stattgegeben werden, deren Start aktuell aber in den Sternen steht, könnte dies für zusätzliches Chaos sorgen. 

+++ Update, 17. März, 15:25 Uhr: Offiziell! Uefa verschiebt die EM um ein Jahr +++

Jetzt ist es endgültig offiziell: Die Uefa hat die für dieses Jahr geplante Fußball-Europameisterschaft wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben. Neuer Termin für die EM: 11. Juni bis 11. Juli 2021.

Darüber hinaus wurden sämtliche Freundschafts-, Qualifikations- oder Turnierspiele unter dem Schirm der Uefa bis auf Weiteres abgesagt. Die Playoff-Spiele zur EM 2021 sollen, wenn möglich, im Juni 2020 stattfinden.

+++ Update, 17. März, 11:55 Uhr: Hertha-Profi positiv auf Covid-19 getestet +++

Eigentlich wollten die Profis von Hertha BSC am heutigen Dienstag wieder in den geregelten Trainingsbetrieb einsteigen - doch daraus wird nun nichts. Denn wie der Verein mitteilte, ist ein Spieler positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Laut "BILD" soll es sich dabei um den ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler Maximilian Mittelstädt handeln. Die Konsequenz: Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam müssen für 14 Tage in Quarantäne.

"Der Spieler hat über die üblichen Symptome geklagt und wir haben ihn dann umgehend von der Gruppe getrennt. Ein Test hat dann ein positives Ergebnis auf das Virus hervorgebracht. Alle Spieler unseres Kaders müssen nun die nächsten zwei Wochen zuhause bleiben, was auch einen individuellen Trainingsplan außer Haus ausschließt. Wir werden jetzt beobachten, ob noch weitere Fälle dazukommen, denn davon ist der Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining abhängig", sagte Mannschaftsarzt Dr. Uli Schleicher in einer Pressemitteilung.

Und Michael Preetz wird zusätzlich zitiert: "Bei einer solch rasanten Entwicklung der Fallzahlen war es abzusehen, dass das Virus früher oder später auch im Mannschaftskreis ankommt. Das Wichtigste ist, dass sich alle nun an die Regeln halten. Wir müssen die Situation jetzt so annehmen wie sie ist. Wann die Mannschaft wieder gemeinsam auf dem Platz stehen kann, ist derzeit noch offen. Bis dahin können die Jungs lediglich zuhause täglich ein Stabilisationsprogramm durchführen, was ihnen unsere Athletiktrainer mit an die Hand gegeben haben."

+++ Update, 17. März, 11:18 Uhr: Verband bittet FIFA um Transfer-Verbote +++

Der Norwegische Fußball-Verband (NFF) fordert im Zuge der Coronakrise ein internationales Transferverbot durch die FIFA. "Wir haben den Fußball-Weltverband gebeten, alle Spielertransfers zu untersagen, solange wir diese außergewöhnliche Situation haben", sagte Verbandspräsident Terje Svendsen der Zeitung "Verdens Gang".

In den großen Ligen wie der Bundesliga ist das nächste Transferfenster in der Regel zwischen dem 1. Juli und dem 31. August geöffnet. In vielen kleineren Ligen gelten andere Zeiträume, in Norwegen etwa ist das aktuelle Fenster bis 1. April offen, dann wieder im kompletten August.

Hintergrund von Svendsens Vorschlag: "In den Standardverträgen der Spieler gibt es Klauseln, wonach die Verträge nicht mehr bindend sind, wenn jemand 14 Tage beurlaubt ist." Beurlaubungen seien aber für kleinere Klubs ein Mittel, der aktuellen Lage Herr zu werden. Wären Verträge dann aber nicht mehr bindend, könnten vielen Vereinen Ablösesummen entgehen, sofern Transfers weiterhin erlaubt blieben.

+++ Update, 16. März, 23:01 Uhr: Infektionen bei FC Valencia steigen stetig +++

Beim spanischen Erstligisten FC Valencia wächst die Zahl der Corona-Infizierten unaufhörlich. Wie der Verein am Montagabend mitteilte, sind mittlerweile "35 Prozent" aus dem direkten Umfeld der Profimannschaft positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden.

Auf eine genauere Definition verzichtete der Klub. Dem Kader der ersten Mannschaft gehören 25 Profis an, hinzu kommen Trainerstab, Betreuer und medizinisches Personal. Jeder positive Fall weise keine Symptome auf und werde in Isolation medizinisch betreut.

Am Sonntag hatte Valencia fünf positive Fälle bekannt gegeben, am Montagmittag kam in dem französischen Abwehrspieler Eliaquim Mangala ein sechster hinzu.

Valencia hatte in der vergangenen Woche im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo (3:4) verloren. Die Italiener um Robin Gosens verkündeten am Sonntag, nach den positiven Fällen bei Valencia ihre Mannschaft in Quarantäne schicken zu wollen.

+++ Update, 16. März, 22:02 Uhr: Söder fordert Selbsthilfe im Profifußball +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht den Profifußball in Bezug auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in der Pflicht, sich selbst zu helfen.

"Ganz ehrlich, es ist nicht die wichtigste und vordringlichste Aufgabe, jetzt dafür zu sorgen, dass die Profivereine wirtschaftlich überleben können", sagte der CSU-Politiker bei "Bild" und appellierte an den besonders gut bezahlten Teil der Spieler, über einen Gehaltsverzicht nachzudenken.

"Ich fände es zum Beispiel in Ordnung", führte der 53-Jährige aus, "wenn Spieler, die ganz große Gehälter bekommen, zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes ihrem Arbeitgeber gegenüber ein bisschen zurückhaltender wären mit dem Geld."

Angesichts der "vielen Millionen, die da jedes Jahr verdient werden", sei "Solidarität gefragt, nicht nur von den Vereinen, sondern auch von den Spielern". Jeder könne dazu "seinen Beitrag leisten", sagte Söder, denn "ohne die Vereine, ohne die Akzeptanz in der Bevölkerung, gäbe es auch diese Summen nicht."

+++ Update, 16. März, 21:16 Uhr: Deutschland-Achter bricht Trainingslager ab +++

Wegen der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus haben die Ruderer des Deutschland-Achters ihr Trainingslager in Lago Azul/Portugal vorzeitig beendet und sind bereits wieder in der Heimat gelandet. Die Trainingsmaßnahme war erst Ende Februar aus der Corona-Krisenregion Norditalien nach Portugal verlegt worden.

"Innerhalb weniger Stunden wurden Flüge und Shuttle-Transfers organisiert. Das hat gut geklappt. Jetzt gilt es, dass alle mit ihren sozialen Kontakten aufpassen", sagte Bundestrainer Uwe Bender, der gemeinsam mit Trainer Peter Thiede und Leistungsdiagnostiker Volker Grabow den Bootstransport über 2300 Kilometer durchführt.

Einschränkungen wird es auch für den Trainingsbetrieb am Ruderleistungszentrum Dortmund geben. Die Stadt schließt ab Dienstag das Bootshaus für den Trainingsbetrieb und die öffentliche Nutzung. Training unter strengen Auflagen ist nur den Sportlern gestattet, die sich auf die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) vorbereiten.

+++ Update, 16. März, 19:45 Uhr: MLB verschiebt Saisonstart +++

Das Coronavirus greift auch in den USA immer mehr um sich. Nun hat die MLB ihren Saisonstart auf unbestimmte Zeit verschoben.

Wie die Liga in einem Statement am Montag bekanntgab, wird die Saison vorerst ausgestzt. Nach Rücksprache mit dem CDC sei man zum Entschluss gekommen, die neue Saison später starten zu lassen. Ursprünglich sollte die neue Spielzeit am 26. März beginnen.

Doch daraus wird nun nichts. Stattdessen will die MLB in den kommenden Wochen über das weitere Vorgehen beraten und dieses den Fans mitteilen. So könnte es auch zu einer verkürzten Spielzeit kommen. 

+++ Update, 16. März, 19:38 Uhr: Individuelles Training bei Fortuna und S04 +++

Die Bundesligisten Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf haben ihren Spielern wegen der Corona-Pandemie vorläufig ein individuelles Training verordnet.

Die Profis der Schalker Mannschaft von Trainer David Wagner werden zunächst bis mindestens Sonntag ihr vorgegebenes Programm zu Hause absolvieren, beim Team von Trainer Uwe Rösler wurde kein fester Zeitpunkt bestimmt.

Die Königsblauen hoffen auf eine Rückkehr auf den Trainingsplatz am kommenden Montag.

+++ Update, 16. März, 18:44 Uhr: NHL lässt Profis in die Heimat reisen +++

Die NHL gestattet ihren Profis während der Spielpause wegen der Corona-Pandemie die Klubs zu verlassen und in ihre Heimatorte zu reisen.

Damit könnten auch die deutschen NHL-Profis wie etwa Topstar Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) oder Dominik Kahun (Buffalo Sabres) vorübergehend nach Deutschland zurückkehren.

Voraussetzung sei allerdings, dass alle Spieler, die davon Gebrauch machen, sich anschließend mindestens bis zum 27. März in Selbstisolation begeben. Jedwede auffälligen Symptome oder Testergebnisse müssten außerdem weiterhin umgehend den medizinischen Abteilungen der NHL-Organisationen gemeldet werden. Bislang wurde noch kein NHL-Profi positiv auf das Coronavirus getestet.

Im Anschluss an die vorgegebene Periode, teilte die NHL mit, werde in Abhängigkeit der weltweiten Entwicklung geprüft, ob ein freiwilliges Training in Kleingruppen möglich sei.

Eine mögliche Wiederaufnahme der Saison wäre vor dem Hintergrund der Direktive des Zentrums für Seuchenkontrolle- und Prävention (CDC), die für die kommenden acht Wochen keine Sportevents empfahl, frühestens Mitte Mai denkbar.

+++ Update, 16. März, 17:03 Uhr: NFL sagt Mega-Show bei Draft ab +++

Das Coronavirus hat nun auch Auswirkungen auf die NFL. 

Wie die Liga am Montag bekanntgab wird die geplante Mega-Show in Las Vegas im Rahmen des NFL-Drafts abgesagt. Dennoch soll das Event wie geplant vom 23. bis zum 25. April über die Bühne gehen - allerdings ohne die geplante Show  auf dem Strip der Wüstenmetropole. 

Man sei nun daran, die Pläne zu überarbeiten, erklärte NFL-Boss Roger Godell im Rahmen einer Stellungnahme. "Diese Entscheidung zeigt unsere wichtigste Priorität - die Gesundheit aller Fans und Bürger", meinte Godell weiter. 

Dennoch wolle man in Zukunft prüfen, ob weitere Events in Las Vegas durchführbar seien - auch einen Super Bowl, ergänzte der NFL- Boss. Trotz der Absage des Mega-Events wird die Auswahl der Talente durch die NFL-Teams im Fernsehen übertragen. Weitere Details zum neuen Vorgehen will die Liga zeitnah bekanntgeben.

NFL prüft weitere Events in Las Vegas

+++ Update, 16. März, 15:05 Uhr: Firma von TSG-Boss Hopp macht Impfstoff-Hoffnung +++

Wird das Coronavirus bald endlich mit einem Impfstoff bekämpft? Hoffenheim-Boss Dietmar Hopp, dem nicht nur die TSG gehört, sondern auch die biopharmazeutische Firma "CureVac" aus Tübingen, macht zumindest Hoffnung. Bei "Sport1" sagte Hopp, eine Veröffentlichung des Impfstoffes hänge noch vom entsprechenden Bundesinstitut ab. 

"Es müssen ja erst mal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen. Ich denke aber, zum Herbst müsste das verfügbar sein und dann käme möglicherweise die nächste Welle erneuter Infektionen." Bis dahin müsse das Virus eingedämmt werden. Der 79-Jährige rät den Menschen, "wann immer möglich" zu Hause zu bleiben. Er selbst habe alle seine Termine abgesagt, es ginge nicht anders. 

Außerdem hält Hopp nichts von einer geplanten Durchführung der Europameisterschaft. "Eine EM muss abgesagt werden, das Turnier könnte im nächsten Jahr gespielt werden. Das hätte den Vorteil, dass es keine Klub-WM geben würde, dieses Turnier wäre sowieso nicht angebracht." Die Bundesliga-Saison vor leeren Rängen zu Ende zu spielen, halte er für "lächerlich".

+++ Update, 16. März, 10:35 Uhr: NBA wird wohl "bestenfalls" bis Mitte Juni pausieren +++

NBA-Fans werden sich noch etwas gedulden müssen. Aktuell rechnet die größte Basketball-Liga der Welt offenbar mit einer Pause, die "bestenfalls" noch bis Mitte/Ende Juni gehen wird. Das berichtet "ESPN"-Insider Adrian Wojnarowski. 

Sollte die NBA den Spielbetrieb schon im Juni wieder aufnehmen können, würden die Spiele wohl ohne Fans stattfinden. Außerdem wurden die einzelnen Teams angewiesen, die Verfügbarkeiten ihrer Hallen im August zu überprüfen, da die verschobenen Playoffs bis in den Sommermonat reinreichen könnten.

Außerdem sollen sich die Franchises nach kleineren Hallen in ihrer näheren Umgebung umsehen, um eine "höhlenartige" Wirkung in den großen und verlassenen NBA-Arenen zu vermeiden. 

+++ Update, 15. März, 22:18 Uhr: Mancini für EM-Verschiebung +++

Der italienische Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini hat sich im Zuge der Coronakrise offen für eine Verschiebung der Europameisterschaft gezeigt. "Lasst uns abwarten, was die UEFA entscheidet. Aber ich kann mich an alles anpassen. Die Priorität ist jetzt, Leben zu retten", sagte Mancini zu Rai Sport.

Die Italiener sollen nach aktuellem Stand am 12. Juni in Rom das Eröffnungsspiel der EURO gegen die Türkei bestreiten, doch in dem gebeutelten Land ist an Sport derzeit nicht zu denken. Landesweit sind inzwischen fast 25.000 Menschen mit dem neuen Virus SARS-CoV-2 infiziert, mehr als 1500 sind gestorben. Allein zwischen Samstag und Sonntag kamen knapp 370 neue Todesfälle durch die Krankheit COVID-19 hinzu. Es war die höchste Zunahme an einem Tag seit Beginn der Zählungen.

"Fakt ist, die Probleme, die wir derzeit haben, werden andere Länder auch bald haben", sagte Mancini: "Zuerst müssen wir uns um die Gesundheit der Menschen kümmern. Wir müssen auf den Höhepunkt warten und wenn sich die Situation dann entspannt, können wir später alles besprechen und entscheiden."

+++ Update, 15. März, 21:03 Uhr: Olympisches Feuer: Fackelübergabe hinter verschlossenen Türen +++

Das Olympische Feuer wird am Donnerstag in Athen hinter verschlossenen Türen an die Olympia-Gastgeberstadt Tokio überreicht. Wie das Hellenische Olympische Komitee (HOC) am Sonntag in einem Statement erklärte, sei die Entscheidung nach Anweisungen des griechischen Staates zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit getroffen worden. Einzig Medienvertretern von offiziellen Rechteinhabern ist der Zutritt zur Zeremonie im Panathinaiko-Stadion erlaubt.

Der Fackellauf für die Olympischen Sommerspiele 2020 (ab 24. Juli) war am Freitag nur einen Tag nach seinem Start im antiken Olympia in Griechenland abgebrochen worden. Zu große Menschenmengen begleiteten den Lauf, sodass die Veranstalter wegen der Ausbreitung des Coronavirus zur Absage gezwungen waren.

+++ Update, 15. März, 18 Uhr: PSG stellt Trainingsbetrieb ein +++

Der französische Serienmeister Paris St. Germain stellt den Trainingsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie "für unbestimmte Zeit" ein. Das teilte der Klub um den deutschen Trainer Thomas Tuchel sowie die beiden Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer am Sonntag mit.

Die Aussetzung tritt am Montag in Kraft, neue Informationen soll es am Mittwoch geben. Auch alle weiteren Abteilungen des Klubs sind von dem Trainingsstopp betroffen.

In Frankreich ist das öffentliche Leben nach mehreren Anordnungen der Regierung fast zum Erliegen gekommen. Restaurants, Bars und Cafes sollen schließen, auch die meisten Geschäfte werden dicht gemacht. Der Spielbetrieb in der Ligue 1 steht wie in fast allen europäischen Ligen still. Das letzte Pflichtspiel für PSG war das 2:0 im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund am vergangenen Mittwoch.

+++ Update, 15. März, 18 Uhr: Watzke: "Nur noch Geisterspiele"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich in der ARD Sportschau zur Corona-bedingten Bundesligapause geäußert und deutlich gemacht, dass er sich eine Wiederaufnahme des Spielgeschehens wünsche:

"Wir haben alle Verantwortung. Ich habe Verantwortung für viele, viele Mitarbeiter. Es ist ja völlig klar, dass wenn wir in dieser Saison nochmal spielen, werden es Geisterspiele sein", so Watzke. Aber Auch Fußballvereine seien eben Wirtschaftsunternehmen. Aktuell stecke der Fußball in der größten Krise seiner Geschichte. 

Die Absage des Revierderbys gegen den FC Schalke 04 an diesem Wochenende hält Watzke zumindest für fragwürdig. "Wenn wir das Derby gespielt hätten, wären noch 80 Leute im Stadion gewesen. Eine Zahl, die vertretbar ist."

Solidaritäts-Zahlung an strauchelnde Profiteams lehnt Watzke dagegen klar ab: "Wir sind ja auch Wirtschaftsunternehmen und wir sind Konkurrenten. Warum sollten die Klubs, die sich ein Polster geschaffen haben, die belohnen, die es nicht getan haben?"

+++ Update, 15. März, 17:30 Uhr: 1. FC Nürnberg startet Corona-Hilfe für Ältere +++

Der 1. FC Nürnberg beweist in Zeiten der Coronakrise Solidarität und leistet bei Älteren und Bedürftigen ab Montag Einkaufshilfe.

Wie der Club am Sonntag mitteilte, sollen Vereinsmitarbeiter sowie Fangruppen an dem Projekt mitwirken. Die Spieler kommen aber nicht infrage. Der gesamte Kader steht nach dem positiven Coronatest bei Fabian Nürnberger unter Quarantäne.

"Jeder von uns ist in diesen unsicheren Zeiten vor allem um ältere Familienmitglieder in Sorge. Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkel, Tanten oder Freunde und Nachbarn, die zur Risikogruppe gehören, sind besonders gefährdet", schrieb der FCN.

Strenge hygienische Auflagen

Um ein eventuelles Risiko für die Menschen auszuschließen, erfolge das Projekt unter strengen hygienischen Auflagen.

"Das gefährliche Virus ist auch in Nürnberg und der Region im Umlauf. Die Situation stellt in ihrer Dynamik nicht nur für uns eine Herausforderung dar", sagte Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg: "Wir leben in Krisenzeiten, da ist es für den 1. FC Nürnberg selbstverständlich, Menschen in unserer Region zu helfen."

+++ Update, 15. März, 17 Uhr: Hallescher FC fordert Saison-Abbruch wegen Corona +++

Drittligist Hallescher FC hat in deutlichen Worten den vorzeitigen Abbruch der Saison gefordert und die Fokussierung auf wirtschaftliche Interessen scharf kritisiert.

"Wir sehen zum Abbruch der Saison in der 3. Liga keine Alternative. Dieses 'Hin und Her', diese Salamitaktik, all die Theorien und Eventualitäten sind in den vergangenen Tagen zu Recht kritisiert worden", schrieb der HFC in einem Offenen Brief.

"Werden in den Ruin getrieben"

Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erwarte der Klub eine "klare Entscheidung" und das Ende der Saison: "Mit einer ständigen Vertagung der Entscheidung um jeweils zwei Wochen werden wir in den Ruin getrieben, da wir immer mit einer kurzfristigen und schnellen Reaktivierung des gesamten Vereins rechnen müssen."

Wirtschaftlich sei die Ankündigung des DFB, die Vereine mit Darlehen zu unterstützen, eine Enttäuschung. "Die Klubs benötigen statt Darlehen konkrete nichtrückzahlbare Hilfe zur Überbrückung der Ausfallzeit. Hierzu könnte und sollte der DFB als einer der wohlhabendsten Sportverbände der Welt in dieser schwierigen Zeit direkte finanzielle Unterstützung für sein selbsternanntes 'Premiumprodukt' in einem Hilfsfonds bereitstellen", forderte Halle weiter.

+++ Update, 15. März, 16:45 Uhr: Pogba ruft zu Spenden auf und will Betrag verdoppeln +++

Weltmeister Paul Pogba hat an seinem 27. Geburtstag einen Spendenaufruf für den Kampf gegen das Coronavirus gestartet.

Sollte er mit seiner Aktion 27.000 Pfund (ca. 29.700 Euro) erreichen, werde er die Summe verdoppeln, schrieb der Mittelfeldspieler vom englischen Rekordmeister Manchester United auf Facebook.

Heute ist mein Geburtstag, und ich bin dankbar dafür, dass meine Familie, meine Freunde und ich gesund sind. Dennoch ist derzeit nicht jeder gesund. In Zeiten wie diesen müssen wir zusammenhalten", schrieb Pogba, der die Aktion gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) ins Leben rief.

"Wenn wir unser Ziel erreichen, können wir 333.332 Paar Einweghandschuhe für Angestellte im Gesundheitswesen kaufen, 2777 Masken für den Kampf gegen die Virus-Verbreitung oder 9615 Schutzbrillen", heißt es weiter.

Schon in den ersten Stunden hatte Pogba nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP 2000 Pfund (ca. 2200 Euro) gesammelt.

+++ Update, 15. März, 16:15 Uhr: "Spieler wie Versuchskaninchen" - Rooney attackiert Briten-Premier für Umgang mit Corona-Krise +++

Wayne Rooney hat die britische Regierung um Premierminister Boris Johnson und die Führung des englischen Fußballs mit deutlichen Worten attackiert.

Die Spieler seien in der Corona-Krise fast wie "Versuchskaninchen" behandelt worden, schrieb der Rekordtorschütze der Three Lions in einer Kolumne für die Sunday Times. Der Beschluss, die Saison zu unterbrechen, sei zu spät getroffen worden.

"Für Spieler, Mitarbeiter und ihre Familien war es eine beunruhigende Woche - eine, in der man ein Fehlen an Führung aus der Regierung und der FA sowie der Premier League verspürt hat", schrieb Rooney. Erst die Infektion von Arsenals Teammanager Mikel Arteta hätte die Verantwortlichen zu den nötigen Schritten bewogen.

+++ Update, 15. März, 16 Uhr: Ente! Ronaldo baut Hotels doch nicht in Krankenhäuser um +++

Die Meldung, wonach Cristiano Ronaldo seine Hotels in Portugal in provisorische Krankenhäuser umbauen will, hat sich als Fake News herausgestellt. Die spanische "Marca" hatte zuerst darüber berichtet, zahlreiche Medien zogen nach. 

Demnach hätte sich CR7 in der Corona-Krise entschieden, Patienten eine kostenlose Behandlung in seinen zwei Vier-Sterne-Hotels in Funchal (Madeira) und Lissabon zu ermöglichen. Jetzt ist allerdings klar: An der Meldung ist nichts dran, so der portugiesische Journalist Filipe Caetano beim TV-Sender TVI. 

Ronaldo selbst hält sich derzeit auf seiner Heimatinsel Madeira auf, nachdem seine Mutter Anfang des Monats einen Schlaganfall erlitten hatte.

+++ Update, 15. März, 14:30 Uhr: Spanien: Fünf Coronafälle beim FC Valencia +++

Der argentinische Nationalspieler Ezequiel Garay vom FC Valencia ist positiv auf den Coronavirus getestet worden. Dies gab der 33 Jahre alte Abwehrspieler bei Instagram bekannt.

"Es ist klar, dass ich das Jahr 2020 mit viel Pech begonnen habe", schrieb er. Garay war wegen einer Knieverletzung im Februar operiert worden.

Wie der FC Valencia mitteilte, wurden noch vier weiter Spieler mit Sars-Cov-2 infiziert. Die Namen hielt der Klub jedoch unter Verschluss. Alle fünf Patienten seien in einem "guten gesundheitlichen Zustand". 

Am Samstag waren zwei Mitglieder des Mitarbeiterstabes des Erstligisten Deportivo Alaves ebenfalls positiv getestet worden. Auch beim Geschäftsführer des Erstligisten CD Leganes, Martin Ortega, war das Coronavirus festgestellt worden.

+++ Update, 15. März, 14:15 Uhr: Uli Hoeneß: "Müssen Realität ins Auge sehen und vier Wochen lang alles auf null stellen" +++

Uli Hoeneß spricht Tacheles. Der Ehrenpräsident des FC Bayern forderte angesichts der Corona-Krise mehr Weitblick und drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Virus einzudämmen. 

"Wir müssen erst mal der Realität ins Auge sehen und vier Wochen lang alles auf null stellen", so Hoeneß in einer Telefonschalte beim "Sport1-Doppelpass". 

Die anberaumte Mitgliederversammlung der DFL am Montag sei richtig, allerdings könne man fast nichts beschließen, weil man nicht wisse, wie viele Fälle es in den nächsten Woche gebe. 

Spiele vielleicht erst im Oktober möglich

Erst wenn die Infektionszahlen sinken, könne man darüber nachdenken, wann die Fußball-Bundesliga zum Spielbetrieb zurückkehre, dieser ließe sich ohnehin innerhalb einer Woche organisieren, so Hoeneß weiter.

"Es kann sein, dass erst im Oktober wieder gespielt wird, das weiß doch keiner", sagte Hoeneß. Bis dahin sei Geduld gefragt, man müsse "wieder lernen, Monopoly und Mensch ärgere Dich nicht zu spielen.“

Hoeneß plädiert für Absage der EM

Andere Prognosen hält der langjährige Patron des FC Bayern für unseriös, diese seien "Schaumschlägerei" oder "Scharlatanerie", zudem mache eine EM im Sommer unter den gegebenen Umständen "überhaupt keinen Sinn. Ich halte es für richtig, dass der nationale Wettbewerb und die Champions League Priorität haben", sagte Hoeneß. 

Hoeneß wies darauf hin, dass für eine solche Ausnahmesituation "kein Handbuch und kein schlauer Professor" existiere: "Wir sollten die Probleme des Fußballs wichtig nehmen, aber es gibt auch andere Menschen auf der Welt. Die Gesellschaft muss einigermaßen gesund aus der Krise herauskommen."

Dabei müssen - nicht nur im Sport - die Großen den Kleinen unter die Arme greifen. 

+++ Update, 15. März, 14:10 Uhr: ÖFB ordnet Trainigsverbot für ganz Österreich an +++

Der Österreichische Fußball-Bund hat für das ganze Land eine Einstellung des Trainingsbetriebs angeordnet. Die drastische Maßnahme sei "in Abstimmung mit der Bundesliga und den Landesverbänden" erfolgt, teilte der Verband mit. Die Ausbreitung des Coronavirus habe zu "dramatischen Entwicklungen" geführt.

"Der Fußball ist gefordert, seinen Beitrag zu leisten, damit wir alle gemeinsam diese Krise meistern", sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner und fügte an: "Wir appellieren an alle Österreicherinnen und Österreicher, den Maßnahmen der Bundesregierung Folge zu leisten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Beschränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum. Bleiben Sie zu Hause, wenn es möglich ist!"

Österreich hatte am Donnerstag den gesamten Spielbetrieb "bis auf Weiteres" eingestellt.

+++ Update, 15. März, 14 Uhr: Bergamo-Profi Gosens spricht über Alltag in Corona-Krise +++

Robin Gosens vom italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo hat im Aktuellen Sportstudie im ZDF ein erschreckendes Bild der Lage in seiner Wahlheimat gezeichnet.

"So drastisch es klingt: Aktuell leben wir in einer Geisterstadt. Die Menschen sind angehalten, drinnen zu bleiben. Es ist sehr, sehr krass", so der Abwehrspieler des Champions-League-Viertelfinalisten.

"Wir dürfen das Haus nur verlassen, wenn wir Einkäufe erledigen müssen. Das darf dann leider auch nur noch mit Schutzmasken und Handschuhen passieren", sagte Gosens. Ihm selbst gehe es "den Umständen entsprechend gut". Bergamo liegt inmitten der Krisenregion Lombardei, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen ist.

+++ Update, 15. März, 12:20 Uhr: Union verkauft virtuelle Stadionwurst +++

Stadionwurst, Kesselgulasch, Erbsensuppe und Radler ab 2,50 Euro. An der alten Försterei stehen die Imbissbuden zwar aufgrund der Corona-Krise leer. Doch auf die Nachfrage der Fans, wie sie ihren Verein in der schwierigen Phase unterstützen können, hat der 1. FC Union Berlin jetzt eine kreative Spendenmöglichkeit geschaffen: den virtuellen Imbisswagen. 

Fans können die Leckereien auf der Homepage des Vereins bestellen, eine wirkliche Gegenleistung gibt's allerdings nicht. Witzig ist die Idee trotzdem.

+++ Update, 15. März, 11:17 Uhr: Berlin verbietet Profi-Fußball bis 19. April +++

Schon vor der Krisensitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am Montag ist eine längere Bundesliga-Zwangspause als bis zum 2. April unausweichlich. Zumindest in Berlin kann laut eines Senatsbeschlusses bis zum 19. April wegen der Coronavirus-Krise kein Profi-Fußball gespielt werden. Wie die Behörde am Wochenende beschloss, wird der "Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios u. ä. untersagt". Ausnahmen gelten bis zum 19. April vorerst nur für Kaderathleten, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten oder Sport mit Tieren, sofern dieser dem Wohl der Tiere dient.

Union Berlin betrifft diese neue Maßnahme bei den Heimspielen gegen Mainz 05 (4. April) und Schalke 04 (18. April), Hertha BSC sollte in diesem Zeitraum eigentlich ein Heimspiel am 11. April gegen den FC Augsburg austragen.

+++ Update, 15. März, 10:46 Uhr: Boxer starten Olympia-Qualifikation +++

Ungeachtet der Coronavirus-Pandemie und ohne große Einschränkungen wird ein Quali-Turnier der Amateur-Boxer in London ganz normal durchgezogen. "Wir hatten schon alle Schiss, dass die Quali jetzt ganz kurzfristig abgesagt wird oder dass es keine Zuschauer geben wird und wir in einer leeren Halle boxen", sagte die deutsche Boxerin Nadine Apetz. Bis zum 24. März kämpfen 342 Boxerinnen und Boxer aus 43 Nationen um insgesamt 77 Tickets für die Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August).

+++ Update, 15. März, 10:04 Uhr: Ronaldo wandelt Hotels in Krankenhäuser um +++

Ganz starke Aktion von Cristiano Ronaldo. Der Superstar von Juventus Turin lässt seine Hotels in Portugal in provisorische Krankenhäuser umfunktionieren, um im Kampf gegen das Coronavirus zu helfen. CR7 besitzt zwei Vier-Sterne-Hotels in Funchal und Lissabon. Die Kosten für Ärzte, Krankenschwestern und alle Mitarbeiter übernimmt Ronaldo, die Patienten müssen nichts bezahlen. 

+++ Update, 15. März, 09:50 Uhr: Dritter NBA-Profi positiv getestet +++

Die NBA hat ihren dritten bestätigten Coronafall. Die Detroit Pistons erklärten am Samstagabend, dass Christian Wood positiv auf COVID-19 getestet worden ist. Woods Berater Adam Pensack sagte den "Detroit News", sein Klient fühle sich "zu 100 Prozent gut". Der 24-jährige Wood hatte am vergangenen Mittwoch vor dem Spiel bei den Philadelphia 76ers über grippeähnliche Symptome geklagt.

Neben Wood haben sich mit Rudy Gobert und Donovan Mitchell zwei Spieler der Utah Jazz mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ Update, 14. März, 19:20 Uhr: EM-Start soll auf Dezember verschoben werden +++

Wie der "Telegraph" berichtet, soll die UEFA erwägen, die EM 2020 auf Dezember zu verschieben, damit die europäischen Ligen die in Folge des Coronavirus verschobenen Liga-Spiele im Sommer nachholen können.

Da sich ganz Europa im sportlichen Ausnahmezustand befindet, wird die UEFA im Rahmen einer Notfallsitzung am kommenden Dienstag die Verschiebung des internationalen Turniers sowie möglicherweise auch der Champions League und der Europa League diskutieren.

Da der Sommer 2021 frei von großen Sportereignissen im Fußball ist, wird die Möglichkeit, die EM später in diesem Jahr auszutragen, den 55 Mitgliedsverbänden der UEFA zur Diskussion gestellt werden.

+++ Update, 14. März, 18:39 Uhr: Positiver Test bei XFL-Profi +++

Ein Spieler des XFL-Teams Seattle Dragons hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Der unbekannte Profi hat auch noch im letzten Spiel der Dragons gegen die Houston Roughnecks am 7. März mitgewirkt. Am Dienstag klagte er schließlich über Corona-Symptome und musste in Quarantäne. 

Die Liga teilte in einem Statement mit, dass sie auch das Team aus St. Louis über den Corona-Fall informiert habe, da diese am 29. Februar Gegner der Dragons waren. Am Donnerstag hatte die XFL aufgrund des Coronavirus ihre restliche Spielzeit abgesagt. 

+++ Update, 14. März, 17:10 Uhr: Olympische Spiele sollen laut IOC-Präsident Bach stattfinden +++

Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitee (IOC), bekräftigte trotz der sich ausbreitenden Coronavirus-Pandemie, dass die Olympischen Spiele 2020 in Tokio wie geplant stattfinden sollen.

Eine Absage würde das IOC nur auf Anraten der Weltgesundheitsorganisation WHO hin in Betracht ziehen: "Wir hören auf den Rat der Weltgesundheitsorganisation, das ist die Expertengruppe, die für alle diese Fragen zuständig ist", erklärte der 66-Jährige am Donnerstagabend in den "Tagesthemen" der ARD.

Die aktuelle Lage wird laut Bach "täglich, 24 Stunden, sieben Tage die Woche" beobachtet: "Wir arbeiten mit vollem Engagement auf den Erfolg dieser Spiele mit der Eröffnungsfeier am 24. Juni hin und tun alles dafür, damit sich auch die Athleten entsprechend vorbereiten können. (...) Wir werden die Zeit nutzen, um diese Spiele zum Erfolg zu führen." Die Abschlussfeier ist für den 9. August geplant.

Probleme machen aus IOC-Sicht derzeit besonders auch die Qualifikationswettbewerbe der einzelnen Disziplinen, die größtenteils verschoben werden mussten. "Wir werden sehr flexibel sein und gegebenenfalls die Qualifikationskriterien verändern", so Bach.

+++ Update, 14. März, 13:41 Uhr: Verbands-Boss: Abbruch der Serie-A-Saison ausgeschlossen +++

Der Präsident des italienischen Fußballverbandes FIGC, Gabriele Gravina, schließt aus, dass die Saison 2019/20 der Serie A beim jetzigen Stand abgebrochen und für beendet erklärt wird. "Unser Hauptziel ist, entsprechend der allgemeinen Lage in Italien die Meisterschaft nach Plan zu Ende zu führen", sagte Gravina der römischen Tageszeitung "Il Messaggero". 

Gravina schloss indes nicht aus, den Meistertitel in Playoffs auszuspielen. "Diese Lösung könnte in der jetzigen Situation nützlich sein. Das könnte ein spannendes Ende einer Saison bedeuten, die nicht abgebrochen werden darf", sagte Gravina.

+++ Update, 14. März, 12:51 Uhr: Paderborner Mannschaft in Teil-Quarantäne +++

Nach dem positiven Corona-Test von Profi Luca Kilian hat der SC Paderborn einige Spieler für 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt. Betroffen sind diejenigen, die nach dem 5. März direkten Kontakt zu Kilian hatten. Der Teamarzt führte 45 Tests bei Spielern und Betreuern durch, der Trainingsbetrieb ist eingestellt. Kurz vor Ende der Quarantäne soll ein zweiter Test bei den potenziell Betroffenen durchgeführt werden.

+++ Update, 14. März, 12:01 Uhr: McGregor trauert um seine Tante +++

MMA-Star Conor McGregor hat offenbar seine Tante an das Coronavirus verloren . "Meine arme, kleine, freundliche Tante. Die Schwester meiner Mutter. Dieses dumme verdammte Virus. Was zur Hölle passiert hier?", schrieb der 31-Jährige in einem emotionalen Post bei Instagram. Er habe per Telefon von dem Todesfall in der Familie erfahren, als er sich auf einen Auftritt in einer morgendlichen Talk-Show in den USA vorbereitete. 

Am frühen Samstagmorgen wurden in McGregors Heimat Irland 90 Corona-Fälle bestätigt und ein Todesfall vermeldet. 

+++ Update, 14. März, 11:43 Uhr: RB Leipzig schickt Spieler in den Urlaub +++

Trainer Julian Nagelsmann hat die vorerst letzte Trainingseinheit für seine Mannschaft angeordnet. Nach dem letzten Training am Samstag sollen die Spieler für mehrere Tage in den Urlaub geschickt. Die Stars sollen währenddessen Deutschland nicht verlassen und sich von größeren Menschenansammlungen fernhalten. Gleiches empfahl auch Werder Bremen seinen Spielern. 

+++ Update, 14. März, 11:26 Uhr: Japan setzt Olympia-Vorbereitung fort +++

Japan hält an der Austragung der Olympischen Sommerspiele in Tokio fest. Das bestätigte Ministerpräsident Shinzo Abe. In Japan sei es derzeit nicht geboten, den Notstand auszurufen. Experten stellten bislang keinen explosiven Anstieg der Coronavirus-Fälle fest, sagte Abe auf einer Pressekonferenz. Dem staatlichen Sender "NHK" zufolge ist die Zahl auf 1423 gestiegen, einschließlich der 697 Infektionen auf den Kreuzfahrtschiff Diamond Princess.

+++ Update, 14. März, 11:17 Uhr: Zahl der positiv getesteten Serie-A-Profis nimmt zu +++

Nach dem Juve-Spieler Daniele Rugani und vier Profis von Sampdoria Genua darunter der frühere Hamburger-SV-Profi Albin Ekdal wurde auch bei drei Spielern des AC Florenz der Coronavirus nachgewiesen. Dabei handelt es sich um Patrick Cutrone, German Pezzella und Dusan Vlahovic.

+++ Update, 14. März, 10:37 Uhr: Klopp schickt emotionale Botschaft an Liverpool-Fans +++

Der Trainer des FC Liverpool hat sich an die Fans der Reds gewandt. Liverpool veröffentlichte einen von Jürgen Klopp verfassten Brief auf seiner Homepage und den Social-Media-Kanälen. "Ich glaube nicht, dass dies ein Moment ist, in dem die Gedanken eines Fußballmanagers wichtig sein sollten - aber ich verstehe, dass unsere Fans etwas von der Mannschaft hören wollen, und ich werde diesen Wunsch erfüllen", begann Klopp das Schreiben. 

Fußball sei von "den unwichtigen Dingen im Leben das Wichtigste", im Moment aber "überhaupt nicht mehr wichtig." Natürlich wollten sie auch beim FC Liverpool nicht, dass Wettbewerbe unterbrochen würden, erklärte Klopp. "Aber wenn es einem Einzelnen hilft, gesund zu bleiben - nur einem - dann tun wir es ohne Fragen zu stellen".

+++ Update, 14. März, 10:22 Uhr: Diego Maradona in Quarantäne +++

Das argentinische Fußball-Idol wurde von seinem Klub Gimnasia vorsichtshalber isoliert. Arzt Flavio Tunessi: "Mit Maradona treffen wir Vorsichtsmaßnahmen. Er ist in einem Raum nur im Erdgeschoss isoliert, da er Teil von der Risikogruppe ist." Maradona war in der Vergangenheit öfter im Krankenhaus gewesen, letztes Jahr u.a. wegen einer Magenblutung. Auf Social Media sprach die Napoli-Legende sein Mitgefühl für das von Corona gebeutelte Italien aus und warnt davor das Virus in Argentinien zu unterschätzen.

+++ Update, 13. März, 22:00 Uhr: Erster infizierter Bundesligaspieler in Paderborn +++

Luca Kilian vom SC Paderborn ist als erster Spieler der Fußball-Bundesliga positiv auf Corona getestet worden.

Das teilte der Klub am Freitagabend mit. Zuvor hatte die DFL bereits den Spielbetrieb in der 1. und 2. Liga eingestellt, Paderborn hätte ursprünglich am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf antreten sollen.

"Der SCP07 wird in enger Abstimmung mit den Behörden vor Ort umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einleiten", hieß es vonseiten Paderborns. Am Samstag sollen sich alle Spieler und Mitglieder des Funktionsteams einem Coronatest unterziehen. Ein Test bei Trainer Steffen Baumgart war am Freitag bereits negativ ausgefallen. 

"Die Gesundheit unserer Spieler und Mitarbeiter hat weiterhin absoluten Vorrang. Wir werden alles tun, um die Erkrankung im Rahmen zu halten und unseren Spielern und Mitarbeitern die bestmögliche medizinische Versorgung und Betreuung zukommen lassen", sagte Geschäftsführer Sport Martin Przondziono.

+++ Update, 13. März, 21:45 Uhr: Länderspiel Deutschland gegen Italien abgesagt +++

Mit den vielen Absagen wurde es immer wahrscheinlicher, jetzt ist es endgültig fix: Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 31. März gegen Italien wurde abgesagt.

"Am heutigen Freitagabend hat die Stadt Nürnberg den DFB über eine städtische Verfügung unterrichtet, die die Durchführung des Länderspiels gegen Italien am 31. März untersagt", teilte der DFB via Twitter mit.

In Nürnberg seien ab sofort Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen verboten, heißt es in der Mitteilung weiter: Da durch die beiden Mannschaften, die Betreuer und die Medienvertreter mit mehr als 100 Menschen gerechnet werden müsse, sei eine Absage des Spiels unumgänglich.

Durch die rasante Ausbreitung des neuartigen Virus ist praktisch die gesamte Sportwelt stillgelegt, im Fußball liegen die europäischen Wettbewerbe ebenso auf Eis wie die internationalen Ligen. Am Freitag hatte auch die DFL entschieden, die Saison zu unterbrechen. 

Nach Informationen des "Kicker" hat die UEFA die Vereine bis auf weiteres von ihrer Abstellpflicht für Länderspiele befreit.

+++ Update, 13. März, 20:10 Uhr: DTM sagt Testfahrten in Hockenheim ab +++

Nachdem sich der neuartige Coronavirus weltweit rasant ausbereitet, hat auch die DTM erste Konsequenzen gezogen: Die für kommende Woche vorgesehenen Testfahrten in Hockenheim wurden am Freitagabend abgesagt.

Das Virus hatte bereits zuvor die Planungen durcheinandergewirbelt: Zunächst gab es die Verlegung vom ursprünglichen Austragungsort Monza in Norditalien nach Hockenheim, dann folgte der Ausschluss der Öffentlichkeit, der Ausschluss der Medien und nun die endgültige Absage in Absprache mit den beiden Herstellern Audi und BMW. Die Tests wären die Generalprobe auf die Saison 2020.

Bislang absolvierten Audi und BMW lediglich den Young Driver Test im Dezember und einen weiteren Test im Februar. Die Kundenteams WRT und ART Grand Prix waren noch gar nicht auf der Strecke.

Die Tourenwagenserie startet eigentlich im April (24. bis 26.) in Zolder in die neue Saison (live und exklusiv in SAT.1 und auf ran.de). Das gibt den Verantwortlichen zumindest noch ein wenig Zeit, die Entwicklung abzuwarten. "In Bezug auf den Start der Saison 2020 stehen wir in einem engen Dialog mit unseren Partnern, Herstellern und lokalen Veranstaltungspartnern", sagte Mohaupt.

+++ Update, 13. März, 19:50 Uhr: NFL sagte alle Pre-Draft Visits ab +++

In einem an alle Franchises versendeten Memo kündigte die NFL am Freitag weitreichende Entscheidungen mit Blick auf den Draft an:

"Wir haben beschlossen, jegliche persönliche Treffen vor dem Draft, an denen Spieler beteiligt sind, die für den Draft in Frage kommen, mit Wirkung zum Ende dieses Geschäftstages bis auf weiteres zu verbieten."

+++ Update, 13. März, 16:18 Uhr: BREAKING - DFL STELLT SPIELBETRIEB EIN +++

Nun also doch! Die DFL stellt ab sofort den Spielbetrieb in den ersten beiden deutschen Profiligen vorrübergehend ein. In einer Mitteilung heißt es:

"Angesichts der Dynamik des heutigen Tages mit neuen Corona-Infektionen und entsprechenden Verdachtsfällen in direktem Zusammenhang mit der Bundesliga und 2. Bundesliga hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga kurzfristig beschlossen, den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen. Darüber hinaus empfiehlt das Gremium, wie geplant, der am kommenden Montag tagenden Mitgliederversammlung der Proficlubs, die Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 2. April – also inklusive der Länderspiel-Pause – fortzusetzen."

+++ Update, 13. März, 15:53 Uhr: Gegen Paderborn! Düsseldorf fordert Spielabsetzung +++

Fortuna Düsseldorf hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) wegen der Corona-Pandemie eine Absetzung des für Freitagabend angesetzten Spiels gegen den SC Paderborn gefordert. "Das Risiko ist aus unserer Sicht einfach zu hoch", sagte der Vorsitzende Thomas Röttgermann gegenüber RP Online: "Wir bitten die DFL um dringliche Prüfung, ob das Spiel aufgrund der ungeklärter Situation, stattfinden kann."

SC-Trainer Steffen Baumgart wurde allerdings am Freitag negativ auf Corona getestet. Zudem teilte der Aufsteiger mit, dass er noch auf die Testergebnisse einiger Spieler warte. "Die Gesundheit und der Schutz muss absoluten Vorrang vor aktuellen wirtschaftlichen Überlegungen haben", sagte Röttgermann ungeachtet des Ergebnisses. Paderborn würde den Düsseldorfer Antrag unterstützen.

+++ Update, 13. März, 15:25 Uhr: The Masters in Augusta verschoben +++

Der Corona-Virus macht leider auch vor dem Golf-Sport nicht Halt. Wie die Verantwortlichen heute mitgeteilt haben, wird das traditionsreiche Masters in Augusta aufgrund des kursierenden Virus auf unbestimmte Zeit verschoben. Wann das Turnier nachgeholt werden soll, steht demnach noch nicht fest.

Man stehe mit den verantwortlichen Behörden und Kontakt und arbeite mit Hochdruck an einer Lösung, hieß es in einer offiziellen Pressemitteilung weiter. Eigentlich hätte das Turnier vom 9. bis 12. April über die Bühne gehen sollen - doch daraus wird nun nichts.

+++ Update, 13. März, 15:22 Uhr: Aufatmen in Paderborn! Baumgart negativ getestet +++

Der Corona-Verdacht bei Steffen Baumgart, Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Paderborn, hat sich nicht bestätigt. Das teilte der Verein via Twitter mit. Der Coach der Westfalen liegt derzeit mit typischen Symptomen im Zimmer des Teamhotels in Düsseldorf, hat sich aber nachweislich nicht mit dem Corona-Virus infiziert.

Allerdings stehen nun noch die Testergebnisse von einigen Spielern aus - hier sollen weitere Informationen folgen. Am Freitagabend (20.30 Uhr) soll das Bundesliga-Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und den Ostwestfalen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

+++ Update, 13. März, 13:48 Uhr: Keine Formel 1 in Bahrain und Vietnam +++

Nach der kurzfristigen Absage des Saisonstarts in Australien wird die Formel 1 auch in Bahrain und Vietnam nicht fahren. Das teilte der Automobil-Weltverband FIA am Freitag mit. "Die weltweite Situation rund um Covid-19 ist schwer einzuschätzen", sagte FIA-Chef Chase Carey: "Wir haben deshalb unsere Entscheidung gemeinsam mit den Veranstaltern getroffen, um die Sicherheit aller Beteiligten in der Formel 1 nicht zu gefährden."

Damit fallen die ersten drei geplanten Rennen des Jahres der Pandemie zum Opfer. Der Saisonstart würde nach aktuellem Stand beim niederländischen Grand Prix am 3. Mai in Zandvoort erfolgen.

+++ Update, 13. März, 13:06 Uhr: Bremer Innensenator sagt Werder-Spiel ab +++

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am Vormittag zwar entschieden, den 26. Spieltag der Bundesliga noch durchführen zu lassen - doch da haben sie die Rechnung offenbar ohne den Bremer Innensenator Ulrich Mäurer gemacht. Denn wie der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte auf einer Pressekonferenz bekannt gab, wird die für Montag angesetzte Partie zwischen Werder und Bayer Leverkusen auf Ansage des Innensenators abgesagt.

Mäurer befürchte demnach, dass sich vor, während und nach der Partie zu viele Fans rund um das Stadion versammeln. "Es ist zu erwarten, dass sich 2000 bis 3000 Menschen vor dem Stadion einfinden. Deshalb hat der Innensenator gesagt, dass das Spiel nicht stattfinden kann", erklärte Bovenschulte laut "Sky Sport News". Und weiter: "Die Ausbreitung des Virus muss verlangsamt werden, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Deshalb muss jetzt alles konsequent getan werden."

+++ Update, 13. März, 12:50 Uhr: Team in Quarantäne! Nürnberg stellt Antrag auf Spielabsetzung +++

Wie der 1. FC Nürnberg in einer Pressemitteilung erklärt, ist der Spieler Fabian Nürnberger positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Ihm gehe es trotz allem gut und er weise noch keine Symptome auf - einige Testergebnisse stehen der Erklärung zufolge allerdings noch aus.

Als Konsequenz steht das gesamte Team nun allerdings vorsorglich für die kommenden 14 Tage unter Quarantäne, so dass der "Club" bei der DFL einen Antrag auf Spielabsetzung für die am kommenden Sonntag geplante Partie beim FC St. Pauli gestellt hat.

Sportvorstand Robert Palikuca in der Mitteilung des Vereins: "Wir stehen in dauerhaftem Austausch mit den Gesundheitsbehörden und der DFL. Unseren Spielern geht es soweit gut. Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, um unsere Mannschaft sowie alle Mitarbeiter des 1. FC Nürnberg bestmöglich zu begleiten und unterstützen."

+++ Update, 13. März, 12:11 Uhr: Premier League pausiert bis zum 3. April +++

Nach der Serie A, der Primera Division und ab kommendem Dienstag höchstwahrscheinlich der Bundesliga, hat nun auch die englische Premier League bekanntgegeben, dass der Spielbetrieb bis einschließlich 3. April eingestellt wird.

In einer Erklärung heißt es, dass man sich darum bemühe, die von der Pause betroffenen Spiele neu anzusetzen, wenn es die Situation rund um das kursierende Corona-Virus erlaube.

+++ Update, 13. März, 12:03 Uhr: Positiver Corona-Fall beim "Club" +++

Auch der Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat seinen ersten Corona-Fall zu beklagen. Das gaben die Franken bekannt. Ob es sich bei der infizierten Person um einen Spieler oder Betreuer handelt, gab der Verein nicht bekannt. 

"Aufgrund der aktuellen Entwicklungen haben sich Spieler, Trainer und Staff des 1. FC Nürnberg am Mittwochabend vorsorglich einem Corona-Test unterzogen. Die Untersuchungen haben nun ergeben, dass bei mindestens einer Testperson ein positiver Befund vorliegt. Einige wenige Testergebnisse stehen noch aus", hieß es in einer Erklärung.

Pikant: Der "Club" war am vergangenen Freitag der letzte Gegner von Hannover 96 mit inzwischen zwei bestätigten Corona-Fällen. Am kommenden Sonntag sollte Nürnberg eigentlich beim FC St. Pauli antreten.

+++ Update, 13. März, 11:15 Uhr: Laut "BILD": Corona-Verdacht bei Paderborn-Coach Baumgart +++

Wird die Bundesliga-Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn heute Abend doch noch abgesagt? Gut möglich! Denn wie die "BILD" erfahren haben will, liegt Paderborn-Coach Steffen Baumgart im Düsseldorfer Teamhotel krank im Bett und soll Corona-typische Symptome aufweisen. Er wurde umgehend getestet, ein Ergebnis stehe demnach noch aus.

Wie "BILD" weiter meldet, sollen bereits zuvor zwei Paderborner Spieler mit ähnlichen Beschwerden auf das neue Virus getestet worden sein.

+++ Update, 13. März, 11:15 Uhr: UEFA setzt Champions League und Europa League aus +++

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat wegen der Corona-Pandemie alle Europapokal-Spiele der kommenden Woche abgesagt. Das betrifft die verbleibenden Achtelfinal-Hinspiele der Champions League sowie die Rückspiele im Achtelfinale der Europa League. Auch Partien der Youth League fallen aus. Zudem teilte der Kontinentalverband mit, dass deshalb auch die für den 20. März angesetzte Auslosung der Viertelfinal-Duelle verschoben werden muss.

Die Absage betrifft in der Champions League den deutschen Rekordmeister Bayern München, der am Mittwoch gegen den FC Chelsea gespielt hätte. In der Europa League fallen zudem die für Donnerstag angesetzten Spiele von Bayer Leverkusen (gegen Glasgow Rangers), Eintracht Frankfurt (gegen den FC Basel) sowie dem VfL Wolfsburg (bei Schachtjor Donezk) aus.

+++ Update, 13. März, 09:49 Uhr: DFL-Vorschlag: Bundesliga-Pause ab Dienstag bis 2. April +++

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) will ihren Mitgliedern nach einer heute kurzfristig einberufenen Sondersitzung bei der Zusammenkunft am kommenden Montag vorschlagen, den Spielbetrieb der Ersten und Zweiten Bundesliga ab kommenden Dienstag bis einschließlich 2. April 2020 auszusetzen. Der 26. Spieltag soll demnach an diesem Wochenende - wenn auch ohne Zuschauer - noch stattfinden.

In einer Presseerklärung heißt es weiter: "In der Länderspiel-Pause soll zwischen allen Clubs unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Erkenntnisse, zum Beispiel auch hinsichtlich des internationalen Spielkalenders, über das weitere Vorgehen befunden werden."

+++ Update, 13. März, 09:49 Uhr: Notfall-Meetings in der Bundesliga und der Premier League +++

Wie die "Rheinische Post" aus Vereinskreisen erfahren haben will, tagen in diesen Minuten die DFL und Vereinsvertreter und beraten in einer Notfall-Sitzung über die komplette Absage des kommenden 26. Spieltags in der Ersten und Zweiten Bundesliga. Eine Entscheidung wird demnach bis zum heutigen Nachmittag erwartet. 

Sollte es so kommen, würden bereits die für heute angesetzten Spiele der Zweiten Liga (Greuther Fürth vs. Hamburger SV und Arminia Bielefeld vs. VfL Osnabrück) sowie der Ersten Liga (Fortuna Düsseldorf vs. SC Paderborn) nicht mehr stattfinden.

Auch die englische Premier League ist laut "kicker" bereits zu einem Notfall-Meeting zusammengekommen. Nachdem bekannt wurde, dass sich zuletzt sowohl Arsenals Coach Mikel Arteta und Chelseas Mittelfeldspieler Callum Hudson-Odoi mit dem Corona-Virus infiziert haben und beide Teams infolge dessen aktuell in Quarantäne sind, könnte es auch in England zu einer Absage des kommenden Spieltages kommen.

Zuvor hatten bereits die italienische Serie A und die spanische La Liga bekanntgegeben, dass der Spielbetrieb unterbrochen wird.

+++ Update, 13. März, 08:49 Uhr: Wegen Hudson-Odoi! Bayern-Spiel gegen Chelsea gefährdet +++

Nachdem Mittelfeldspieler Callum Hudson-Odoi positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, spekuliert die "BILD" nun darüber, dass nun auch das für kommenden Mittwoch geplante Champions-League-Rückspiel des FC Bayern gegen die "Blues" abgesagt werden könnte.

Der Grund: Normalerweise müssen sämtliche Personen, die mit Hudson-Odoi in Kontakt waren - und das trifft bei Chelsea auf die Mannschaft, den Trainerstab sowie einige Mitarbeiter zu - für 14 Tage in Quarantäne bleiben. Und das würde bis zum kommenden Spieltag in der "Königsklasse" nicht hinhauen.

Allerdings wird unter Umständen von vielen Experten sowieso erwartet, dass die UEFA sämtliche internationale Wettbewerbe in der kommenden Woche auf unbestimmte Zeit unterbrechen wird.

+++ Update, 13. März, 08:21 Uhr: Formel E-Saison unterbrochen +++

Die Formel E und die FIA haben auf die steigenden Corona-Fälle auf der ganzen Welt reagiert und gemeinsam entschieden, die aktuelle Formel E-Saison auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen. Als sicher gelte demnach jedoch, das in den Monaten März, April und Mai keine Rennen stattfinden werden.

Laut der offiziellen Pressemitteilung habe man jedoch die Hoffnung, die Events im Juni und Juli normal durchführen zu können - und die anderen, zuvor ausgefallenen Rennen danach gegebenenfalls nachzuholen.

+++ Update, 13. März, 08:15 Uhr: Arsenals Coach Arteta und Chelseas Hudson-Odoi infiziert +++

In der englischen Premier League gibt es zwei weitere, prominente Corona-Fälle: Sowohl Arsenals Teammanager Mikel Arteta als auch Chelseas Mittelfeldspieler Callum Hudson-Odoi sind ihren Klubs zufolge positiv getestet worden.

Als Folge wurden beide Mannschaften, die jeweiligen Trainerstäbe sowie einige Mitarbeiter der Vereine unter Quarantäne gesetzt. Arsenal erklärte weiterhin, die geplanten kommenden Spiele nicht auszutragen. Am Samstag hätte der Klub eigentlich bei Brighton and Hove Albion spielen sollen.

Chelseas Hudson-Odoi soll sich am Montag nicht wohl gefühlt und Symptome einer Erkältung aufgezeigt haben. Daraufhin wurde er auf den Coronavirus getestet und dieser Test fiel positiv aus. Dennoch gehe es ihm der Mitteilung von Chelsea zufolge gut und es ist geplant, dass er baldmöglichst - nachdem er den Virus auskuriert hat - in den Trainingsbetrieb zurückkehrt.

+++ Update, 13. März, 4:20 Uhr: Formel 1 sagt Saisonstart ab +++

Der für Sonntag geplante Saisonstart der Formel 1 in Melbourne ist am Freitag wegen eines Coronafalls im Fahrerlager abgesagt worden. Das teilten der Automobil-Weltverband FIA, die Königsklasse und der Promoter des Großen Preises von Australien mit.

Die Formel 1 reagierte damit auf den positiven Test eines Mechanikers aus dem McLaren-Team, das deshalb schon am Donnerstagabend seinen Rückzug vom Grand Prix bekannt gegeben hatte.

Bis zur Entscheidung zur Absage des Rennens verging allerdings eine chaotische Nacht, am Freitagmorgen gegen 10.00 Uhr (Ortszeit) standen bereits Zehntausende Fans vor den Toren der Strecke am Albert Park und hofften vergeblich auf Einlass. Zwei Stunden später sollte ursprünglich das erste freie Training beginnen.

+++ Update, 12. März, 23:13 Uhr: Formel-1-Rennen in Melbourne findet doch statt +++

Wenn man glaubt, man hat schon alles erlebt, belehrt einen die Formel 1 eines Besseren. Anstatt den Saisonstart in Melbourne offiziell zu canceln, wie es mehrere Medien berichtet hatten, gab der Veranstalter am frühen Freitagmorgen Ortszeit bekannt: Nix da, wir fahren! Der Hammer kam in Form einer Stellungnahme der Australian Grand Prix Corporation (AGPC): Die Tore öffnen wie geplant um 8:45 Uhr Ortszeit (22:45 Uhr deutscher Zeit am Donnerstagabend) und um 9:10 Uhr werde es mit den ersten Rahmenserien losgehen. Alle Teile der Veranstaltung werden "wie geplant" stattfinden, heißt es in dem Statement. Unfassbar!

Dabei sollen bereits einige Teams ihre Sachen gepackt und alles für die Abreise vorbereitet haben. Auch einige Fahrer haben Melbourne offenbar bereits verlassen, darunter Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen.

Unterdessen würde bekannt, dass die Provinz Victoria entschieden hat, keine Zuschauer an die Rennstrecke zu lassen. Wenn überhaupt, dann findet der Grand Prix also unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

+++ Update, 12. März, 22:01 Uhr: IOC schließt Olympia-Absage nicht mehr aus +++

Bislang hatten Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) beharrlich versichert, dass die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) stattfinden werden. Das hat sich Donnerstagabend geändert. IOC-Präsident Thomas Bach will eine Verschiebung oder Absage der aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht mehr komplett ausschließen. Auf Nachfrage in den "ARD"-Tagesthemen, wie das Internationale Olympische Komitee auf eine entsprechende Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO im Fall der Fälle reagieren würde, sagte Bach: "Wir werden dem Rat der Weltgesundheitsorganisation folgen."

+++ Update, 12. März, 21:41 Uhr: Absage der March Madness +++

Wie die NCAA auf Twitter bekanntgab, wird die March Madness abgesagt. Neben dem Basketball-Turnier der Männer und Damen wurden auch alle restlichen ausstehenden Entscheidungen im US-amerikanischen Collegesport abgesagt.

+++ Update, 12. März, 21:35 Uhr: WM 2022 - Südamerika-Quali wird verschoben +++

Die FIFA hat die Bitte der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL erhört und die anstehenden Qualifikationsspiele für die WM 2022 abgesagt. Wann die Begegnungen, die im Länderspielfenster vom 23. bis 31. März über die Bühne gehen sollten, stattfinden werden, ist noch offen.

+++ Update, 12. März, 21:15 Uhr: Juventus verhängt umfassende Quarantäne-Maßnahmen +++

Die Turiner gaben am Donnerstagabend bekannt, dass insgesamt 121 Personen aus dem Umfeld des Klubs unter häuslicher Quarantäne stehen. Zu diesen Personen gehören Spieler, Funktionäre, Betreuer und weitere Klub-Angestellte. Die Coronavirus-Pandemie und die Infektion von Daniele Rugani haben auch Auswirkungen auf die Juve-Aktie. An der Mailänder Börse brach das Papier am Donnerstag um acht Prozent ein.

+++ Update, 12. März, 20:29 Uhr: MLB verschiebt Saisonstart +++

Als letzte große US-Sportliga hat die Major League Baseball (MLB) auf die Coronakrise reagiert. Der für den 26. März geplante Saisonstart werde um mindestens zwei Wochen verschoben, teilte die Liga mit. Zudem wurden die Vorbereitungsspiele ("Spring Training") sind sofortiger Wirkung abgesagt.

+++ Update, 12. März, 19:34 Uhr: Auch NHL setzt Spielbetrieb aus +++

Nach der NBA und der MLS setzt auch die NHL ihren Spielbetrieb aus. Die 31 Eishockey-Teams haben wegen der Coronakrise mit sofortiger Wirkung auf unbestimmte Zeit Pause. Das gab die Liga am Donnerstag bekannt. Die Entscheidung fiel in Abstimmung mit Medizinern. Zuvor hatte bereits die NBA und die Reißleine gezogen und ihre Saison bei noch 189 ausstehenden Hauptrundenspielen gestoppt. Die Major League Soccer hat ihren Spielbetrieb für die nächsten 30 Tage ausgesetzt. 

+++ Update, 12. März, 19:23 Uhr: Zorn plädiert für Spieltags-Absage +++

Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, hat angeregt, wegen der Coronakrise bereits auf den kommenden Bundesligaspieltag zu verzichten.

"Es gibt ja keine Blaupause, wie man mit so einer Lage umgeht. Das ist für alle und jeden neu, und die Situation hat eine unglaubliche Dynamik. Aber wenn ich sehe, dass die spanische und die italienische Liga ab sofort pausieren, obwohl die mit ihren 20 Erstliga-Vereinen ja noch mehr Spieltage und deshalb größere Terminprobleme haben, frage ich: Warum sollten wir es nicht genauso machen können?", sagte Zorc der "Süddeutschen Zeitung".

+++ Update, 12. März, 18:45 Uhr: Rummenigge bezieht Stellung zum Coronavirus +++

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat sich in einem Interview mit der "dpa" zum Coronavirus und dessen Folgen für den Fußball geäußert. Rummenigge rechtfertigte die Maßnahme von Geisterspielen: "Der FC Bayern und der gesamte Fußball müssen hier ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und ihren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen." 

Hinsichtlich eines möglichen Abbruchs der Champions- und Europa-League-Saison hält sich der Bayern-Boss zurück. "Nächste Woche gibt es dazu eine Videokonferenz der UEFA mit verschiedenen Interessensvertretern. Dort gilt es, Entscheidungen zu treffen für die diesjährige Champions League und Europa League, und auch darüber, wie man mit der Länderspiel-Abstellungsperiode nach dem 27. Spieltag umgeht. Ich bin mir sicher, dass die UEFA mit Präsident Aleksander Čeferin an der Spitze eine seriöse und verantwortungsbewusste Entscheidung treffen wird."

+++ Update, 12. März, 18:20 Uhr: Frankfurt trägt beide Europa-League-Spiele zuhause aus +++

Eintracht Frankfurt wird beide Achtelfinalspiele gegen den FC Basel in der Commerzbank-Arena austragen. Das gibt der Verein auf Twitter bekannt.

+++ Update, 12. März, 18:01 Uhr: Handball-Bundesliga stoppt Spielbetrieb +++

Die nächste große Liga in Deutschland macht dicht. In der Handball-Bundesliga (HBL) werden bis 23. April keine Spiele mehr ausgetragen. "Niemand weiß, wie sich die Dinge in den kommenden Wochen entwickeln. Aber es gibt auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der wir uns selbstverständlich stellen", sagte HBL-Pressesprecher Oliver Lücke dem "sid".

+++ Update, 12. März, 17:44 Uhr: Saisonstart der Formel 1 wird verschoben +++

Es ist zwar noch nicht offiziell, aber wie mehrere Medien, darunter "Bild" und "BBC", berichten, ist der Saisonstart der Formel 1 in Melbourne abgesagt worden. Am Mittag hatte das McLaren-Team bereits seinen Verzicht auf einen Start beim ersten Saisonrennen erklärt, da ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

+++ Update, 12. März, 17:21 Uhr: Champions-League-Kracher wird verlegt +++

Das für kommenden Dienstag angesetzte Achtelfinal-Rückspiel zwischen Manchester City und Real Madrid fällt aus. Wie die Citizens mitteilten, wurde das Spiel von der UEFA verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Fußballer von Real stehen unter Quarantäne, weil ein Basketballer des Vereins positiv getestet worden war. 

+++ Update, 12. März, 17:13 Uhr: ATP-Tour macht lange Pause +++

Auch der Tennissport spürt weitreichende Folgen der Corona-Krise.Wie die Spielervereinigung ATP am Donnerstag mitteilte, werden bis zum 26. April keine Turniere auf der Tour gespielt. "Der weltweite Charakter unseres Sports und die erforderlichen internationalen Reisen stellen unter den heutigen Umständen erhebliche Risiken und Herausforderungen dar, ebenso wie die zunehmend restriktiven Richtlinien der lokalen Behörden", sagte der ATP-Vorsitzende Andrea Gaudenzi.

+++ Update, 12. März, 17:08 Uhr: MLS pausiert für 30 Tage +++

Es geht Schlag auf Schlag. Jetzt hat auch die nordamerikanische Major League Soccer nachgezogen. In den kommenden 30 Tagen rollt in den Stadien der MLS kein Ball. "Unsere Klubs waren sich in der Entscheidung einig, die Saison zeitweilig zu unterbrechen", sagte Commissioner Don Garber.

+++ Update, 12. März, 17:00 Uhr: Bayern-Fans fordern Unterbrechung der Saison +++

Die Vereinigung aktiver Bayern-Fans, der Club Nr. 12, hat sich gegen eine Fortsetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga ausgesprochen. "Wir kritisieren die momentane Lösung der Geisterspiele und fordern die Verbände eindringlich dazu auf den Spielbetrieb auszusetzen", heißt es in der Mitteilung.

Die Bayern-Fans loben im Anschluss das Verhalten der Tifosi in Italien. "Blickt man nach Italien, sehen wir ein Land im Lockdown, in dem sich gleichzeitig viele Menschen, explizit auch Ultras, maximal solidarisch verhalten und ihr eigenes Sozialleben hinten anstellen, um die weitere Ausbreitung des Virus' zu verhindern. Dabei geht es nicht um die Angst selbst zu erkranken, sondern um den Schutz von Risikopatienten und darum, die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern", so der Club Nr. 12.

+++ Update, 12. März, 16:47 Uhr: Niederländischer Profi-Fußball ruht +++

Nach Italien, Spanien, Österreich und der Schweiz hat mit den Niederlanden das nächste europäische Land den Spielbetrieb in seinen Profiligen ausgesetzt. Die Regelung gilt vorerst bis 31. März. Die nationale Regierung hatte nach einer Krisensitzung alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern untersagt. 

+++ Update, 12. März, 16:30 Uhr: BBL setzt Spielbetrieb aus +++

Die Basketball Bundesliga stellt vorübergehend den Spielbetrieb ein. Dies teilte die BBL am Donnerstag nach einer Sitzung mit. Im Gegensatz zur Deutschen Eishockey Liga, die ihre Saison vorzeitig beendete, hoffen die Basketballer, ihre Serie später im Jahr noch fortsetzen zu können. 

+++ Update, 12. März, 16:03 Uhr: Offenbar zweiter NBA-Spieler infiziert +++

Wie ESPN-Reporter Adrian Wojnarowski erklärte, gibt es einen zweiten Corona-Fall bei den Utah Jazz. Nach Rudy Robert soll auch Donovan Mitchell positiv getestet worden sein. Nach Goberts Fall hatte die NBA bekanntgegeben, die Saison vorerst zu unterbrechen. Jazz-Spieler haben laut ESPN erklärt, dass Gobert in den vergangenen Tagen eher sorglos vorgegangen ist und die Spieler sowie deren Sachen angefasst habe.

+++ Update, 12. März, 13:34 Uhr: Spielbetrieb in Champions League und Europa League wird wohl ausgesetzt +++

Laut einem aktuellen Bericht der "Daily Express" wird der Spielbetrieb in der Champions League und der Europa League aufgeschoben. Die UEFA soll diese Entscheidung demzufolge heute bekanntgeben. Dies sei eine Reaktion darauf, dass alle Spieler von Real Madrid unter Quarantäne gestellt wurden, nachdem ein Mitglied der Basketballmannschaft positiv auf Corona getestet wurde.

Am heutigen Abend sollen die bislang nicht abgesagten Spiele der Europa League allerdings wohl stattfinden - unter anderem die Partie von Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg.

+++ Update, 12. März, 12:34 Uhr: UEFA Videokonferenz am Dienstag – Auch über Europameisterschaft wird beratschlagt

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Die UEFA hat eine Videokonferenz für kommenden Dienstag einberufen. Dies gab der Verband in einer Mitteilung am Donnerstag bekannt. An der Konferenz sollen Vertreter aller 55 Mitgliedsverbände, die Vorstände der Europäischen Klubvereinigung (ECA) und der Europäischen Ligen sowie Vertreter der Spielergewerkschaft FIFPro teilnehmen.

In den Gesprächen soll es vor dem Hintergrund der Ausbreitung von dem Coronavirus um alle nationalen Ligen, die Europapokale und auch die Europameisterschaft 2020 gehen. Laut Medienberichten fordern die europäischen Top-Ligen eine Verschiebung der Europameisterschaft.

+++ Update, 12. März, 12:34 Uhr: DFB beschäftigt sich mit Saisonabbruch +++

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beschäftigt sich wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus mit einem möglichen Abbruch der laufenden Saison. "Wir müssen uns mit allen Szenarien beschäftigen, um vorbereitet zu sein, wenn der Fall eintreten sollte, dass der Spielbetrieb unterbrochen oder die Saison sogar vorzeitig beendet werden müsste", schrieb DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius in einem Gastbeitrag für das Fachmagazin "kicker".

Mehr dazu hier: Coronavirus: DFB beschäftigt sich mit einem Saisonabbruch

+++ Update, 12. März, 15:51 Uhr: DFB sagt U-Länderspiel-Lehrgänge ab +++

Der Coronavirus hat Auswirkungen auf die bevorstehenden Länderspielphase der weiblichen und männlichen U-Nationalmannschaften. Wie der DFB in einer Mitteilung bekanntgab, werden die anstehenden Länderspiel-Lehrgänge von der U 15- bis zur U 20-Nationalmannschaft abgesagt.

Mehr dazu hier: DFB sagt U-Länderspiel-Lehrgänge ab

+++ Update, 12. März, 14:46 Uhr: Erstes Geisterspiel in der XFL+++

Auch die Football-Liga XFL ist von den Folgen des Corona-Virus betroffen. Das für Sonntag angesetzte Spiel zwischen den Seattle Dragons und den Los Angeles Wildcats (ran.de überträgt in der Nacht von Sonntag auf Montag um 0 Uhr im Livestream) wird ohne Zuschauer stattfinden.

Mehr dazu hier: Keine Zuschauer in Seattle: Erstes Geisterspiel in der XFL

+++ Update, 12. März, 12:41 Uhr: La Liga setzt wegen Coronavirus für mindestens zwei Wochen aus+++

Der spanische Fußball hat aufgrund der Coronavirus-Pandemie alle geplanten Begegnungen für die höchste Spielklasse für zumindest zwei Wochen ausgesetzt.

Mehr dazu hier: La Liga setzt wegen Coronavirus für mindestens zwei Wochen aus

+++ Update, 12. März, 12:42 Uhr: Formel 1: McLaren zieht Teilnahme am Auftakt Grand-Prix zurück+++

Der Formel-1-Rennstall McLaren wird an diesem Wochenende nicht an dem Auftakt-Grand-Prix in Melbourne/Australien. Dies gab das Team per Twitter bekannt. Ein Teammitglied ist positiv auf das Virus getestet worden, befindet sich in Selbst-Isolation und wird behandelt.

Mehr dazu hier: Formel 1: McLaren zieht den Start bei Großen Preis von Australien zurück

+++ Update, 12. März, 12:42 Uhr: Europas Topligen bitten UEFA wohl um Verschiebung der EM 2020 +++

Eine mögliche Verschiebung der paneuropäischen Fußball-EM im Sommer (12. Juni bis 12. Juli) rückt durch die Ausbreitung des Coronavirus immer mehr in den Fokus. Durch eine Verlegung der EURO wollen die europäischen Top-Ligen demnach sicherstellen, ihre laufenden Saisons zu Ende spielen zu können.

Mehr dazu hier: Europäische Top-Ligen fordern Verschiebung der EM

+++ Update, 12. März, 12:40 Uhr: Spieler von Real Madrid in Quarantäne +++

Laut spanischen Medienberichten befindet sich sowohl die Fußball- wie auch die Basketballmannschaft von Real Madrid in Quarantäne. Grund dafür soll ein positiv getesteter Spieler der Basketball-Abteilung sein. Die Fußballmannschaft hat bereits das für Donnerstagmorgen vorgesehene Training abgesagt.

Mehr dazu hier: Wegen Coronavirus - Real Madrid bestätigt: Alle Spieler unter Quarantäne

+++ Update, 12. März, 11:46 Uhr: Ronaldo bleibt auf der Heimatinsel Madeira +++

Cristiano Ronaldo von Juventus Turin bleibt wegen des Coronavirus vorerst in seiner portugiesischen Heimat. Der Superstar des italienischen Rekordmeisters war am Montag nach Madeira gereist und will dort nach dem positiven Test seines Teamkollegen Daniele Rugani erst einmal bleiben.

Mehr dazu hier: Coronavirus bei Juventus Turin: Cristiano Ronaldo bleibt auf Madeira

+++ Update, 12. März, 11:17 Uhr: Eishockey-Spielbetrieb in der Schweiz eingestellt +++

Die Eishockey-Saison 2019/2020 wurde in der Schweiz eingestellt. Diese Entscheidung traf der Verband nach einer Telefonkonferenz am Donnerstagmorgen. Aufgrund der behördlichen Anordnungen im Kanton Tessin sei die Fortführung der Playoffs und Ranking Round in der National League und Swiss League nicht mehr möglich.

Die Einstellung des Spielbetriebs gilt auch für die Frauen, für alle Nachwuchs-Stufen sowie für sämtliche Aktiv-Seniorenligen.

In der Schweiz sollte vom 8. bis zum 24. Mai eigentlich die Eishockey-Weltmeisterschaft stattfinden. Wie damit verfahren wird, wurde bislang noch nicht entschieden. 

+++ Update, 12. März, 09:16 Uhr: Sky zeigt Konferenzen der 1. und 2. Bundesliga im Free-TV +++

Der Pay-TV-Sender "Sky" wird die Konferenzen der kommenden beiden Spieltage im Free-TV auf "Sky Sport News" übertragen. Samstag beginnt die Übertragung der Bundesliga um 14 Uhr (Anpfiff 15:30 Uhr), Sonntag die Konferenz der 2. Bundesliga um 13:00 Uhr (Anpfiff 13:30 Uhr).

Damit reagiert der Rechteinhaber darauf, dass alle Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga wegen dem Corona Virus leer bleiben müssen.

+++ Update, 12. März, 08:39 Uhr: Inter Mailand stellt Spielbetrieb vorerst ein +++

Nach der Corona-Erkrankung Daniele Ruganis (Juventus Turin) reagiert Inter Mailand und zieht sich als erste Mannschaft im Profifußball bis auf Weiteres aus dem gesamten Spielbetrieb zurück. Das gab der Klub in einem Statement bekannt.

Mehr dazu hier: Coronavirus: Inter Mailand stellt bis auf Weiteres kompletten Spielbetrieb ein

+++ Update, 12. März, 08:33 Uhr: Hamilton kritisiert Saisonstart der Formel 1 +++

Weltmeister Lewis Hamilton hat den planmäßigen Start der Formel-1-Saison im Angesicht der Corona-Krise mit äußerst kritischen Worten hinterfragt. "Ich bin sehr überrascht, dass wir alle hier sind", sagte der Mercedes-Pilot am Donnerstag vor dem Großen Preis von Australien (Sonntag, 6.10 Uhr) in Melbourne: "Es scheint, als würde der Rest der Welt reagieren. Donald Trump lässt keine Europäer mehr in die USA, die NBA stoppt ihre Saison. Aber die Formel 1 macht weiter."

Mehr dazu hier: Formel 1 trotz Corona - Lewis Hamilton mit harter Kritik: "Geld regiert die Welt"

+++ Update, 12. März, 07:18 Uhr: NBA verlegt Spielbetrieb bis auf Weiteres +++

Nach dem ersten Coronafall in der NBA lässt die Liga den Spielbetrieb bis auf Weiteres ruhen. Das gab NBA-Comissioner Adam Silver am Mittwochabend (Ortszeit) in einem Statement bekannt, die Maßnahme tritt am Donnerstag inkraft. "Die NBA wird diese Pause nutzen, um weitere Schritte mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus festzulegen", hieß es in der Mitteilung.

Mehr dazu hier: Wegen Coronafall bei Utah Jazz: NBA lässt Spielbetrieb ruhen

+++ Update, 11. März, 23:32 Uhr: Juventus-Profi Rugani positiv getestet +++

Daniele Rugani von Juventus Turin hat sich mit dem Corona Virus infiziert. Das gab sein Verein am späten Dienstagabend bekannt, wie der "Kicker" berichtet.

Der italienische Abwehrspieler zeige trotz des positiven Testergebnisses keinerlei Symptome, heißt es in der kurzen Mitteilung des Vereins.

Rugani befindet sich nun in der gesetzlich vorgeschriebenen Quarantäne. Auch seine Kontaktpersonen werden derzeit auf das Virus getestet.

+++ Update, 11. März, 21:40 Uhr: NCAA-Turnier wird ohne Fans ausgespielt +++

Die NCAA traf am Mittwoch die Entscheidung, die Basketball-Turniere der Männer und Frauen aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Krise ohne Fans auszutragen, darunter auch das traditionelle "March Madness"

+++ Update, 11. März, 19:39 Uhr: Erstes Geisterspiel in der NBA +++

Die Partie zwischen den Golden State Warriors und den Brooklyn Nets in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA am Donnerstagabend wird aufgrund der anhaltenden Corona-Krise ohne Zuschauer ausgetragen.

+++ Update, 11. März, 19:05 Uhr: Spanisches Pokalfinale verschoben +++

Das für den 18. April geplante Finale der Copa del Rey zwischen Athletic Bilbao und Real Sociedad wird verschoben. Das teilte der spanische Fußballverband offiziell mit. Aufgrund des Coronavirus hätte das Spiel im April womöglich als Geisterspiel ausgetragen werden müssen, doch der Verband will das Pokalfinale nach Möglichkeit den Fans zugänglich machen.

+++ Update, 11. März, 17:45 Uhr: Eintracht Frankfurt gegen FC Basel doch ohne Zuschauer +++

Die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Basel wird nun doch ohne Zuschauer stattfinden, wie die Stadt Frankfurt bestätigte. 

Das Gesundheitsamt Frankfurt hat die Eintracht am Nachmittag über eine neue Infektionslage des Coronavirus informiert, die insbesondere den Kanton Basel und das angrenzende französische Elsass betriff

+++ Update, 11. März, 16:43 Uhr: UEFA sagt Europa League Spiele ab +++

Die UEFA hat die für Donnerstag geplanten Europa-League-Spiele zwischen dem FC Sevilla und der AS Rom sowie zwischen Inter Mailand und dem FC Getafe abgesagt.

Grund sind die in der Folge der Coronakrise drastisch verschärften Reisebestimmungen zwischen Spanien und Italien. Weitere Informationen zur Austragung der Begegnungen werde es "zu gegebener Zeit" geben, teilte die Europäische Fußball-Union mit.

Die Roma hatte zuvor bereits via Twitter bestätigt, dass der Klub von den spanischen Behörden aufgrund der Coronakrise keine Einreiseerlaubnis erhalten hatte. Die Partie sollte um 18.55 Uhr angepfiffen werden.

Der spanische Erstligist FC Getafe hatte sogar angekündigt, nicht nach Mailand reisen zu wollen. "Wenn wir deshalb das Duell verlieren, dann verlieren wir es halt", sagte Präsident Angel Torres im Onda Cero Radio: "Wir haben bei der UEFA angefragt, ob das Spiel woanders ausgetragen werden kann und nicht im Epizentrum der Coronavirus-Epidemie."

+++ Update, 11. März, 15:40 Uhr: DFB sagt nächsten zwei Drittliga-Spieltage ab +++

Entscheidung gefallen: Die nächsten beiden Drittliga-Spieltage werden nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden - sie werden komplett verschoben. Das hat der DFB offiziell bestätigt. Die Entscheidung sei auf Empfehlung des Ausschusses 3. Liga gefallen, der sich zum Großteil aus Vertretern der 20 Klubs zusammensetzt. 

Die beiden Spieltage sollen "frühestens Anfang Mai nachgeholt" werden. Das weitere Vorgehen soll am Montag geklärt werden. "Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem", sagt Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius in einer Stellungnahme. 

Die Entscheidung gegen Geisterspiele und für eine Verlegung sei "die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb existenziell für die Klubs sind und mehr als 21 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen."  

+++ Update, 11. März, 14:00 Uhr: Keine Landeerlaubnis! AS Rom reist nicht nach Sevilla +++

Eigentlich hätte Donnerstag das Europa-League-Spiel zwischen dem FC Sevilla und AS Rom stattfinden sollen. Doch daraus wird nichts. Wie der AS Rom mitteilte, wird der Klub seine Reise nicht antreten. Der Grund: Das Flugzeug aus Italien erhält in Spanien keine Landegenehmigung. 

Ob das Spiel nun verschoben wird oder was das für die Wertung der Partie bedeutet, steht noch nicht fest. Mehr Details sollen von der UEFA folgen.

+++ Update, 11. März, 12:58 Uhr: Bei Hannover 96 - erster Fußball-Profi in Deutschland infiziert +++

Jetzt ist es offiziell: Bei Hannover 96 hat sich der erste Fußball-Profi in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der Verein via Twitter bekannt. Es handelt sich demnach um den 96-Profi Timo Hübers, der nun positiv getestet wurde. Laut einer Mitteilung des Vereins habe sich Hübers am Samstag bei einer Veranstaltung in Hildesheim infiziert.

Später wurde von der "Bild" vermeldet, dass sich in Jannes Horn ein weiterer Spieler von Hannover 96 mit dem Coronavirus infiziert hat. Dieser hatte wiederum Kontakt mit seinem Bruder Florian, der als Physiotherapeut bei Eintracht Braunschweig beschäftigt ist. Das heißt: Auch der Drittligist könnte betroffen sein.

+++ Update, 11. März, 12:40 Uhr: Auch in Leipzig Geisterspiel - gesamter Bundesliga-Spieltag ohne Fans +++

Nun hat auch RB Leipzig bekanntgegeben, dass am 26. Spieltag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg keine Fans ins Stadion gelassen werden. Damit wird der gesamte Bundesliga-Spieltag erstmals ohne Zuschauer ausgetragen. 

Nachdem im Championsleague-Spiel gegen Tottenham noch vor Fans gespielt wurde, entschied man sich in Leipzig nun doch für ein "Geisterspiel". Geschäftsführer Mintzlaff gab über Twitter eine Erklärung ab:

+++ Update, 11. März, 11:20 Uhr: Serie A schließt Saisonabbruch nicht aus +++

Der italienische Fußballverband FIGC hofft, dass die Serie A trotz der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Krise zu Ende gespielt werden kann, prüft jedoch auch andere Lösungen. So wird der Abbruch der Saison 2019/20 nicht ausgeschlossen, das geht aus einem vom Verband veröffentlichten Statement hervor.  

Der Verband denkt über Play-offs zwischen den vier bestplatzierten Mannschaften und möglichen Relegationsspielen unter den letzten vier Klubs in Sachen Abstieg nach. Ein Abbruch mit Juventus als neuerlichem Meister, oder ohne einen Meister zu küren, sei ebenfalls möglich. 

All diese Lösungen solle am 23. März diskutiert werden. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat Italien alle Sportveranstaltungen im Land bis zum 3. April ausgesetzt. Das betrifft auch die Serie A.

+++ Update, 11. März, 10:16 Uhr: Union Berlin gegen den FC Bayern nun doch vor leeren Rängen +++

Die Verantwortlichen von Union Berlin haben sich lange gewehrt, nun müssen sie gegen den FC Bayern am kommenden Wochenende doch ohne ihre Fans auskommen. Denn wie der "rbb" berichtet, habe das Gesundheitsamt Treptow-Köpenick laut Bezirksbürgermeister Oliver Igel eine Anordnung erlassen, dass die Partie ohne Zuschauer stattfinden muss. Weitere Einzelheiten zu dieser Entscheidung sollen im Laufe des Vormittags folgen.

Mehr dazu hier: Union gegen Bayern abgesagt

+++ Update, 11. März, 09:23 Uhr: Einige Arsenal-Spieler in Quarantäne +++

Nach der Verlegung des für heute Abend angesetzten Nachholspiels der Premier League zwischen Manchester City und dem FC Arsenal, haben die "Gunners" nun auch selbst eine Mitteilung herausgegeben. Demnach seien aktuell einige Spieler sowie vier Mitarbeiter des Vereins vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne.

Betroffen sind all jene Personen, die vor knapp zwei Wochen im Rahmen des Europa League-Spiels Kontakt vom Besitzer von Olympiacos Piräus, Evangelos Marinakis, hatten.

Der hatte gestern via Social Media bekanntgegeben, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe. Das Risiko einer Infektion der Spieler bzw. Mitarbeiter des FC Arsenal sei zwar sehr gering, aber man folge dem Rat des Gesundheitsministeriums und ordnete entsprechend für diese Personengruppe zwei Wochen Quarantäne an.

+++ Update, 11. März, 07:15 Uhr: Kontakt zu Infiziertem! ManCity gegen FC Arsenal verschoben +++

Die englische Premier League hat das für heute Abend angesetzte Nachholspiel zwischen Manchester City und dem FC Arsenal vorsorglich verschoben. Der Grund: Vor 13 Tagen spielte Olympiacos Piräus in der Europa League bei den "Gunners" in London und dabei hatten einer Mitteilung der Liga zufolge diverse Mannschaftsmitglieder sowie Verantwortliche der Engländer Kontakt mit Piräus-Besitzer Evangelos Marinakis, der gestern via Social Media bekannt gab, am Coronavirus erkrankt zu sein.

Nun wurde der Liga von medizinischer Seite geraten, die heutige Partie mit Arsenal-Beteiligung zu verschieben, damit die Situation bei den "Gunners" in aller Ruhe geklärt werden kann. Hierfür seien laut der Pressemitteilung der Liga sämtliche Vorkehrungen getroffen und man habe nicht vor, weitere Spiele zu verschieben. Ob und wie viele Londoner sich testen lassen und gegebenenfalls sogar in Quarantäne müssen, ist bislang nicht bekannt.

+++ Update, 11. März, 7:02 Uhr: Formel E sagt weiteres Rennen ab +++

Die FIA hat nach dem E-Prix von Rom auch das Rennen in Jakarta abgesagt. Der ursprünglich für den 6. Juni angesetzte Wettbewerb wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Wann und ob der E-Prix in dieser Saison noch stattfindet, wollen die Verantwortlichen nach Abwägung der Situation entscheiden.

+++ Update, 10. März, 21:45 Uhr: Vor BVB-Duell - PSG-Star Mbappe ließ sich wohl testen +++

Vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Paris St. Germain und Borussia Dortmund hat sich der französische Superstar Kylian Mbappe laut einem Bericht von "L'Equipe" einem Test auf das Coronavirus unterzogen. Der Weltmeister von 2018 habe über Fieber und Halsschmerzen geklagt und deshalb die Trainingseinheiten vor dem Königsklassen-Duell gegen den BVB nicht mitmachen können.

Sollte Mbappe tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert sein, hätte das Konsequenzen für die Champions-League-Begegnung. Weil der 21-Jährige natürlich in den zurückliegenden Tagen mit seinen Mannschaftskollegen in Kontakt stand, würde das Champions-League-Spiel gegen Dortmund voraussichtlich abgesagt werden, um eine weitere Verbreitung des Virus unter den Spielern zu verhindern.

Aber: Laut "L'Equipe" soll es nach den ersten Tests auch schon eine leichte Entwarnung geben, Mbappe sich "nur" mit einer Angina herumschlagen. 

+++ Update, 10. März, 20:57 Uhr: Zwei Geisterspiele in Leverkusen +++

Bayer Leverkusen hat offiziell verkündet, dass die Heimspiele gegen Werder Bremen am Wochenende, sowie gegen die Glasgow Rangers in der Europa League in der kommenden Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werden. Das Hinspiel in Glasgow am kommenden Donnerstag soll allerdings ohne Einschränkungen stattfinden.

+++ Update, 10. März, 20:01 Uhr: Frankfurt will EL-Spiel gegen Basel mit Zuschauern austragen +++

Nach "Bild"-Informationen will Eintracht Frankfurt die Empfehlung der hessischen Landesregierung, alle Veranstaltungen mir mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen, ignorieren. Das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den FC Basel am Donnerstag soll demnach kein Geisterspiel werden. Am Mittwochvormittag will sich die Eintracht dazu äußern. 

+++ Update, 10. März, 19:39 Uhr: Schmadtke untersagt Wolfsburg-Profis Länderspielreisen +++

VfL-Wolfsburg-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hält eine Absage der kommenden Länderspiele Ende März/Anfang April für zwingend notwendig. "Im Moment ist mein Gedankengang: Ich werde unsere Spieler nicht losschicken, ich werde es ihnen verbieten", sagte Schmadtke dem "kicker". Auch die EM sieht Schmadtke gefährdet: "Gefühlt ist es weit weg, andererseits ist es beim jetzigen Sachstand nicht auszuschließen, dass das Turnier nicht stattfinden kann."

+++ Update, 10. März, 19 Uhr: FC Bayern erstattet Ticketpreise +++

Der FC Bayern München hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, "allen Käufern einer Eintrittskarte für das Champions-League-Achtelfinalspiel gegen Chelsea den offiziellen Ticketpreis" zu erstatten. Wie bezüglich der weitere Spiele bis zum 19. April entschieden wird, steht gegenwärtig noch nicht fest, heißt es weiter. Die Bayern müssen drei Heimspiele (Chelsea, Frankfurt und Düsseldorf) ohne Zuschauer austragen.

+++ Update, 10. März, 18:05 Uhr: DEL beendet vorzeitig die Saison ohne deutschen Meister +++

Schock-Nachricht für alle Eishockey-Fans! Die Deutsche Eishockey-Liga stellt ihren Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ein. Man folge damit der Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn. Wie die DEL mitteilte, gibt es in dieser Saison keinen deutschen Meister. 

+++ Update, 10. März, 17:35 Uhr: Weitere Geisterspiele in der 1. und 2. Bundesliga +++

Nach und nach trudeln immer mehr Informationen über Geisterspiele in den obersten beiden Ligen Deutschlands ein. So wird das Bundesligaspiel Hoffenheim gegen Hertha BSC (Sa.,15.30 Uhr) ebenso unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, wie die Zweitligapartien am Freitag (18.30 Uhr) Greuther Fürth gegen den Hamburger SV und Arminia Bielefeld gegen den VfL Osnabrück. 

+++ Update, 10. März, 17:15 Uhr: Französische Ligen bis Mitte April ohne Zuschauer +++

Auch in Frankreich müssen die Fans vorerst zuhause bleiben. Alle Spiele der Ligue 1 und 2 werden bis einschließlich 15. April ohne Zuschauer ausgetragen. Das verkündete die Profiliga LFP am Dienstagnachmittag. Bereits am Montag hatte die Polizeipräfektur von Paris entschieden, dass das CL-Achtelfinalrückspiel zwischen Paris St. Germain und Borussia Dortmund am Mittwoch ohne Publikum im Prinzenparkstadion stattfinden wird. 

+++ Update 10. März, 16:45 Uhr: Deutschland gegen Italien wird Geisterspiel +++

Das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 31. März in Nürnberg gegen Italien wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus ohne Zuschauer ausgetragen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mit. Vorausgegangen war die Entscheidung des Freistaats Bayern, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern zu untersagen. 

+++ Update 10. März, 15:53 Uhr: Spanische Ligen zwei Wochen ohne Zuschauer +++

Am Dienstag teilte La Liga mit, dass die kommenden beiden Spieltage der ersten und zweiten Liga unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Besonders betroffen von den "Geisterspielen" ist Real Madrid. Die Königlichen um den deutschen Nationalspieler Toni Kroos müssen gegen SD Eibar und den FC Valencia gleich in zwei Heimspielen ohne die Unterstützung ihrer Anhänger auskommen

+++ Update 10. März, 16:23 Uhr: Auch Wolfsburg gegen Donezk wird Geisterspiel +++

 VfL Wolfsburg muss das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Schachtjor Donezk am Donnerstag (21:00 Uhr) wegen der Coronavirus-Epidemie doch ohne Fans bestreiten. Das gaben die Niedersachsen am Dienstag bekannt. Der Klub ist damit "der klaren Handlungsempfehlung des Landes Niedersachsen gefolgt, Großveranstaltungen wie Fußballspiele bis auf Weiteres ohne Stadionpublikum stattfinden zu lassen."

+++ Update 10. März, 14:50 Uhr: Piräus-Besitzer positiv getestet - Team wird wohl getestet +++

Evangelos Marinakis, Besitzer von Olympiakos Piräus und Nottingham Forest, hat in einem Statement über seine Social-Media-Kanäle veröffentlicht, dass er mit dem Coronavirus infiziert ist: "Das jüngste Virus hat mich 'besucht' und ich sehe es als meine Pflicht an, die Öffentlichkeit darüber zu informieren", so Marinakis. Und weiter: "Es geht mir gut, nachdem ich mich an all die notwendigen Maßnahmen und Anweisungen der Ärzte halte. Ich rate den Bürgern dringend, genau das Gleiche zu tun."

Die komplette Mannschaft von Olympiakos Piräus hat wird demnach angeblich auf das Virsu getestet, schreibt Matt Law vom "Daily Telegraph".

Piräus trifft am kommenden Donnerstag, 13. März, im Achtelfinal-Hinspiel eigentlich auf die Wolverhampton Wanderers. Das Spiel müsste laut einem Beschluss der griechischen Regierung ohne Zuschauer stattfinden. Nun muss die UEFA wohl erst noch die Testergebnisse der Spieler abwarten.

Noch am vergangenen Freitag war Marinakis bei seinem Team Nottingham Forest zu Besuch und schüttelte dabei allen Spielern die Hände.

+++ Update 10. März, 13:56 Uhr: Bremen fordert Verschiebung des Spieltags +++

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat im Zuge der Coronavirus-Krise die Deutsche Fußball Liga (DFL) aufgefordert, alle Spiele der Bundesliga am kommenden Wochenende zu verschieben.

Die Zeit könnte dafür genutzt werden, um eine "einheitliche Linie für die nächsten Spieltage" abzustimmen. Sollte die DFL nicht den kompletten Spieltag verschieben, würde auch die Partie zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen am Montagabend (20.30 Uhr) als Geisterspiel ausgetragen werden.

+++ Update 10. März, 13:05 Uhr: Keine großen Sportveranstaltungen in Bayern +++

Nun ist es offiziell: Der Freistaat Bayern untersagt bis zum Ende der Osterferien (19. April) alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Diese Maßnahme beinhaltet auch alle Sportevents, unter anderem die Heimspiele des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München, darunter das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea in der kommenden Woche (18. März) und das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 31. März in Nürnberg gegen Italien. Hier könnte es zu Geisterspielen kommen. Ebenfalls betroffen sind die Pre-Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga, Begegnungen der Basketball-Bundesliga oder der Handball-Bundesliga.

Das bestätigt Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz. "Ich bitte um Verständnis, das ist alles vorbeugend. Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber doch zu sehr ernsthafter Sorge", erklärt Söder diesen Schritt. In den größeren bayrischen Städte sollen zudem in den nächsten Tagen "Drive-In"-Stationen für Coronavirus-Test ins Leben gerufen werden, damit sich BürgerInnen aus dem Auto heraus testen können. 

Bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern werden die Kreisverwaltungsverwaltungsbehörden eine Risikobewertung vornehmen, im Zweifel wird Zurückhaltung empfohlen. Das Gesundheitsministerium wird ab morgen dazu eine Hotline für Bürgermeister und Gemeinden einrichten. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden.

+++ Update 10. März, 12:30 Uhr: Auch Revierderby vor leeren Rängen +++

Jetzt ist es endgültig fix: Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am kommenden Wochenende wird definitiv vor leeren Rängen stattfinden. Das gab die Stadt Dortmund auf einer Pressekonferenz bekannt. Nach dem morgigen Rheinderby zwischen Gladbach und Köln ist es bereits das zweite offiziell bestätigte "Geisterspiel" in der Bundesliga-Geschichte.

+++ Update 10. März, 11:10 Uhr: Bundesliga-Spiel Gladbach gegen Köln ohne Zuschauer +++

Die Stadt Mönchengladbach verkündete kurz nach deren Aufkommen die Gerüchte: Das Bundesliga-Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am 11. März wird ohne Zuschauer ausgetragen.

"Wir bedauern es sehr, dass es zu dieser Entwicklung gekommen ist, folgen aber selbstverständlich den Vorgaben des Landes, das sich diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht hat, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. "Ich bin froh, dass es jetzt wenigstens eine NRW-weit einheitliche Regelung gibt, kann aber auch die Enttäuschung der Fans verstehen, dass das traditionelle Derby ohne Zuschauer stattfinden wird", ergänzt er.

+++ Update 10. März, 10:55 Uhr: Champions-Legaue-Spiel Barcelona gegen Neapal ohne Zuschauer +++

Auch das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale zwischen dem FC Barcelona und SSC Neapel wird als Geisterspiel, also ohne Zuschauer im Stadion stattfinden-

+++ Update 10. März, 10:45 Uhr: Rheinderby zwischen Gladbach und Köln soll Geisterspiel werden +++

Noch ist es nicht offiziell, aber laut einem Bericht von "n-tv" soll das Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am morgigen Mittwochabend (Anstoss: 18:30 Uhr) ein Geisterspiel werden. Somit würde man der generellen Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nachkommen und kein Event mit über 1000 Personen stattfinden lassen. Die Entscheidung soll dem Bericht zufolge heute um 13 Uhr auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.

 

+++ Update 10. März, 07:40 Uhr: Amerikanische Top-Ligen versperren Medienvertreter Zutritt zu Teams +++

In einem gemeinsam veröffentlichten Statement gaben die amerikanischen Sportligen Major League Baseball (MLB), Major League Soccer (MLS), National Basketball Association (NBA) und National Hockey League (NHL) bekannt, dass Medienvertretern bis auf Weiteres der Zugang zu Spielern und den Mannschafträumlichkeiten vor und nach Partien verwehrt bleibt.

An ausgewiesenen Stellen abseits genannter Orte soll den Medien eingeschränkter Zugang erlaubt sein. Die Änderungen treten mit den Spielen und Trainingseinheiten der jeweiligen Teams am Dienstag in Kraft.

+++ Update 9. März, 23:17 Uhr: Italien legt alle Sportwettbewerbe auf Eis - Serie A bis zum 3. April ausgesetzt +++ 

Italien hat die Sperrmaßnahmen vorläufig bis zum 3. April auf das gesamte Staatsgebiet ausgeweitet. In dieser Zeit ist auch der Sport davon betroffen. Alle Mannschaftswettbewerbe werden ausgesetzt - unter anderem die höchste Fußball-Liga Serie A, die zuletzt bereits nur noch Geisterspiele absolviert hatte. Diese Entscheidung gab Italiens Nationales Olympisches Komitee (CONI) am Montagabend bekannt.

"Es gibt keinen Grund, die Sportveranstaltungen fortzusetzen, und ich denke dabei an die Fußballmeisterschaft. Es tut mir leid, aber alle Tifosi müssen das akzeptieren", erklärte auch der italienische Premierminister Giuseppe Conte am Montagabend. Ob die Spiele der Champions League und der Europa League ebenfalls betroffen sind, erläuterte Conte nicht.

Ebenfalls unklar blieb zunächst, was diese Entscheidung für die italienische Fußball-Nationalmannschaft bedeutet. Am 31. März soll der viermalige Weltmeister Testspielgegner Deutschlands in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft sein. Allerdings steht hinter der Austragung dieses Spiels bereits seit einigen Tagen ein großes Fragezeichen. Die Stadt Nürnberg hatte sich dafür ausgesprochen, die Partie abzusagen oder als Geisterspiel zu absolvieren.

CONI teilte mit, dass internationale Wettbewerbe, sowohl für Vereine als auch für Nationalmannschaften, die nicht in die Zuständigkeit des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees fallen, durch diese Entscheidung des Nationalen Olympisches Komitees nicht tangiert seien.

Italien hat nach China die höchste Zahl an nachgewiesenen Covid-19-Toten. Die Zahl der Todesopfer in Italien kletterte bis Montagabend auf 463. Mehr als 9000 Menschen sind infiziert.

Erst am Sonntag hatte das Spitzenspiel in der Serie A zwischen Juventus Turin und Inter Mailand stattgefunden - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dies kritisierte unter anderem Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora scharf. "Die Fußballwelt fühlt sich gegen die Ansteckungsgefahr immun, man spricht nur von Geld", sagte er und drohte mit politischem Eingreifen: "Ich habe Vertrauen in den Fußballverband und werde noch bis Dienstag warten. Wenn der Fußball nicht seine Verantwortung übernimmt, wird es die Regierung tun."

Diesen Worten ließ die Regierung Taten folgen. Italien ist das erste Land, das diesen drastischen Schritt geht. Betroffen vom Coronavirus ist aber der Sport weltweit. Auch in Deutschland erscheinen Geisterspiele immer wahrscheinlicher. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte die Empfehlung ausgesprochen, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen. In letzter Instanz entscheiden in Deutschland die jeweiligen Gesundheitsämter.

+++ Update 9. März, 16:47 Uhr: Frankfurt-Spiel in Basel abgesagt +++

Das Europa-League-Rückspiel von Eintracht Frankfurt beim FC Basel am 19. März wurde bereits abgesagt. "Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat nach Rücksprache mit dem Kantonalen Krisenstab entschieden, dieses Fußballspiel nicht zu bewilligen - dies mit Blick auf den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und vor dem Hintergrund der behördlichen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sowie die Arbeitslast der Sanität Basel", heißt es in einer Stellungnnahme.

Die Eintracht trifft am Donnerstag im Hinspiel auf den schweizer Spitzenklub.

+++ Update 9. März, 16:13 Uhr: Olympische Fackel wird ohne Zuschauer entzündet +++

Die Zeremonie zum Start des Olympischen Fackellaufs wird aufgrund der Coronavirus-Epidemie ohne Zuschauer stattfinden. Das gab das griechische olympische Komitee am Montag bekannt. Es werden lediglich 100 geladene Gäste anwesend sein. Die Feierlichkeiten finden am Donnerstag in Olympia statt.

+++ Update 9. März, 14:58 Uhr: J-League stellt Spielbetrieb bis Ende März ein +++

Die japanische Fußball-Profiliga J-League wird den Spielbetrieb bis Ende März aussetzen. "Wir haben uns entschieden, Pflichtspiele bis Ende März zu verschieben", sagte Ligaboss Mitsuru Murai auf einer Pressekonferenz. Zuvor hatte die japanische Baseball-Profiliga den Saisonstart bis mindestens in den April verschoben.

+++ Update 9. März, 14:49 Uhr: Spahn ermuntert zu Spielabsagen +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat den deutschen Sport im Lichte der Ausbreitung des Coronavirus erneut zur Absage von Großveranstaltungen aufgefordert. "Ich ermuntere die Verantwortlichen ausdrücklich, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern bis auf Weiteres abzusagen", wiederholte Spahn am Montag in Berlin seine Empfehlung vom Sonntag.

"Es ist sicher leichter, auf ein Konzert, einen Klubbesuch, ein Fußballspiel zu verzichten als auf den täglichen Weg zur Arbeit", ergänzte Spahn und betonte: "Das meine ich sehr ernst: Auf diese Abstufung kommt es die nächsten Wochen und Monate an. Jeder muss das für sich abwägen." Er appelliere an die Eingenverantwortung des Einzelnen, Infektionsmöglichkeiten zu minimieren und den Kontakt zu anderen allgemein zu reduzieren.

Diese Sport-Events wurden wegen des Coronavirus abgesagt/verschoben:

Fußball: Serie A, La Liga, Eredivisie, österr. Bundesliga und Schweizer Super League unterbrochen, WM-Quali-, EL- und zwei CL-Spiele verschoben

US Sport: Spielbetrieb in NBA, NHL und MLS vorerst eingestellt, Start der MLB-Saison verschoben, March Madness abgesagt

Handball: Spielbetrieb der HBL bis 23. April eingestellt

Basketball: Spielbetrieb der BBL vorerst eingestellt 

Eishockey: DEL-Saison vorzeitig beendet, Frauen-WM in Kanada abgesagt

Motorsport: 3. Rennen der Formel 1 in Shanghai auf unbestimmte Zeit verschoben, Formel-E-Rennen in Sanya, Rom und Jakarta abgesagt, MotoGP-Rennen in Austin/USA auf November verschoben

Tennis: alle Turniere der ATP-Tour in den nächsten sechs Wochen abgesagt

Ski alpin: Restliche Rennen abgesagt, Weltcup-Saison vorzeitig beendet

Leichtathletik: Marathon in Hamburg, Paris und Wien 

Judo: Alle Qualifikations-Wettkämpfe für die Olympischen Sommerspiele sind bis 30.04. abgesagt

Rugby: Six Nations Irland vs. Frankreich auf unbestimmte Zeit verschoben (geplant 14.03.2020)

Baseball: Start der Profiliga in Japan verschoben (geplant 20.03.2020)

Radsport: Rennen Mailand-Sanremo abgesagt (geplant 21.03.2020)

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