Das MLS-Spiel zwischen Toronto FC und D.C. United wurde kurzfristig abgesagt... - Bildquelle: Imago/twitter@TorontoFCDas MLS-Spiel zwischen Toronto FC und D.C. United wurde kurzfristig abgesagt. © Imago/twitter@TorontoFC

Bereits fix abgesagte oder verschobene Sportveranstaltungen findet ihr ganz unten auf dieser Seite

Die Entwicklungen im Liveticker: 

+++ Update, 12. Juli, 18:20 Uhr: Wegen Corona-Fall - MLS-Duell kurzfristig abgesagt +++

Die Fortsetzung des Spielbetriebes in der US-amerikanischen Fußball-Liga MLS verläuft bislang sehr holprig. Nachdem mit Nashville und Dallas bereits zwei Teams wegen zu vieler Corona-Fälle im Verein vom Final-Turnier der MLS in Orlando komplett ausgeschlossen wurden, musste nun auch noch eine Begegnung zweier anderer Teams kurzfristig abgesagt werden.

Unmittelbar vor dem Spiel zwischen Toronto FC und D.C. United wurden beide Mannschaften getestet. Dabei kam es zu mehreren positiven Corona-Tests. Daraufhin sagte die MLS die Begegnung 20 Minuten vor dem eigentlichen Spielbeginn ab. 

+++ Update, 10. Juli, 20:20 Uhr: Union Berlin hofft auf volles Stadion dank Massentests +++

Kann Union Berlin schon zum Start der neuen Bundesligasaison wieder ein ausverkauftes Haus in der Alten Försterei vermelden? Darauf hoffen die "Eisernen" und arbeiten bereits an dem ambitionierten Projekt.

Demnach will der Verein den Berliner Gesundheitsbehörden ein Hygiene-Konzept vorlegen, das alle Zweifel zertreut. Dabei müsste jedoch jeder Zuschauer einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Die damit gut 22.000 Tests will der Verein bezahlen.

Um die dafür notwendigen Kapazitäten bereitstellen zu können, würden "verschiedene Möglichkeiten ausgelotet", heißt es auf der Klub-Homepage. Es gebe bereits "erste Gespräche mit möglichen Partnern".

Union-Boss Dirk Zingler wird so zitiert: "Unser Stadionerlebnis funktioniert nicht mit Abstand, und wenn wir nicht singen und schreien dürfen, dann ist es nicht Union."

Der 55-Jährige erwartet eine "enorme organisatorische und wirtschaftliche Herausforderung" und stellt klar: "Uns geht es darum, den Menschen den Fußball zurückzugeben, den sie lieben und nach dem sie sich sehnen und - auch das haben wir in den letzten Monaten immer wieder betont - die Menschen, die darauf dringend angewiesen sind, wieder in Arbeit zu bringen."

+++ Update, 7. Juli, 14:14 Uhr: Bundesliga mit Fans? Sachsen gibt grünes Licht+++ 

RB Leipzig könnte zum geplanten Start der Saison 2020/21 im September wieder Zuschauer bei den Heimspielen begrüßen. Das Bundesland Sachsen gab bekannt, ab 1. September wieder mehr als 1.000 Menschen bei Großveranstaltungen zuzulassen. Das gilt auch für Fußballspiele. 

Gesundheitsministerin Petra Köpping betonte, dass "noch keine vollen Stadien, aber mehr als 1.000 Zuschauer möglich sind, wenn die Kontakte nachverfolgbar sind". Wenn möglich, sollten die Fans laut Köpping allerdings "rufen, singen und schreien vermeiden". Ein frommer Wunsch. 

+++ Update 3. Juli, 09:05 Uhr: French Open finden vor Zuschauern statt +++

Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers French Open, das vom 27. September bis 11. Oktober in Paris ausgetragen wird, planen wohl mit einer Zuschauerkapazität von "50 bis 60 Prozent", wie verschiedene Medien berichten. In der ersten Turnierwoche könnten so täglich bis zu 20.000 Zuschauer, in der zweiten Woche dann nur noch 10.000 Zuschauer pro Tag die Anlage besuchen.

Maximal vier Besucher sollen nebeneinandersitzen dürfen, dazwischen soll stets ein Platz freibleiben, schreiben die Veranstalter auf ihrer Internetseite.

Der Vorverkauf soll ab dem 16. Juli beginnen, je nach Entwicklung der Corona-Pandemie könne die Zahl der Besucher noch angepasst werden. Die French Open wurden aufgrund der Pandemie von Ende Mai in den Herbst verlegt und sollen das erste Grand Slam-Turnier vor Zuschauern sein. Die US-Open in New York sollen hingegen Ende August noch ohne Zuschauer stattfinden.

+++ Update 2. Juli, 10:35 Uhr: Bericht der "Bild": Spielt RB Leipzig bald wieder vor Zuschauern? +++

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat RB Leipzig einen Erfolg bei der Frage um die Rückkehr von Fans in die Fußballstadien erzielt. Der Verein erhielt für sein vorgeschlagenes Hygienekonzept offenbar die Zustimmung des Leipziger Gesundheitsamts, entwickeln sich die Infektionszahlen weiterhin positiv dürfte RB mit halber Auslastung spielen, also vor rund 20.000 Fans.

Das Leipziger Hygienekonzept beinhaltet dem Bericht zufolge personalisierte Tickets, die vorerst nur unter den Dauerkartenbesitzern verlost werden sollen. Durch feste Einlasszeiten sollen lange Schlangen vermieden werden, zudem soll die Arena in 15 Bereiche zu je 2.500 Fans aufgeteilt werden. Jeder Fan bekäme einen festen Sitzplatz, zudem bleiben die Plätze links und rechts daneben frei, es sei denn es handle sich dabei um Familienmitglieder oder Personen aus einem Haushalt. Gästefans soll es keine geben.

Die Anhänger sollen außerdem bei der Anreise auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten und zu Fuß oder auf dem Fahrrad anreisen. Im Stadion soll weiterhin Maskenpflicht gelten, außerdem soll der Ausschank von Getränken ermöglicht werden. 

+++ Update 1. Juli, 08:52 Uhr: Gladbach-Dauerkarten 2020/21 zum halben Preis +++

Ab heute können Dauerkarteninhaber von Borussia Mönchengladbach ihre Jahreskarte für die kommende Saison verlängern. Der Klub kommt den Fans dabei beim Preis entgegen: das Ticket kostet 2020/21 (erst einmal) nur die Hälfte.

Denn Gladbach plane die Hinrunde vorsorglich ohne Zuschauer, wie es auf der vereinsnahen Website "fohlen-hautnah.de" heißt.

Tageskarten würden demnach zunächst nicht verkauft - erst wieder, wenn mindestens 30.000 Zuschauer im Stadion zugelassen sind, der Borussia Park also zur Hälfte freigegeben ist, heißt es in dem Bericht weiter.

+++ Update 29. Juni, 10:05 Uhr: Von wegen Quarantäne: Zverev auf Party gesichtet +++

Ein Video auf Twitter sorgt für Aufruhr in der Tenniswelt. Es zeigt Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev auf einer Party in der Nähe von Monte Carlo, es soll keine Woche nach der umstrittenen Adria-Tour entstanden sein. Zverev hatte in der vergangenen Woche noch an der wegen eines Corona-Ausbruchs abgesagten Adria-Tour von Novak Djokovic teilgenommen.

Vier Spieler, darunter Gastgeber Djokovic, wurden seitdem positiv auf das Corona-Virus getestet, Zverev versprach daraufhin sich in eine 14-tägige Selbstisolation zu begeben. Statt der Quarantäne gehen nun die Bilder des feiernden Tennis-Stars um die Welt. 

Zverevs Mitspieler reagieren entsetzt auf die Bilder. Die Britin Katie Boulter schreibt zu dem Video: "Bitte sagt mir, dass das nicht wahr ist. Ich bin sprachlos." Der lauteste Kritiker Zverevs ist hingegen sein australischer Konkurrent Nick Kyrgios, der sich mit einem Twittervideo zu Wort meldete.

"Wie egoistisch kann man sein", fragt Kyrgios. Der Deutsche hätte zu seinem Wort stehen sollen und die 14-tägige Quarantäne nicht unterbrechen dürfen, ärgert sich der Australier. "Diese Tenniswelt kotzt mich wirklich an."

Alexander Zverev hat sich bisher noch nicht zu dem Partyvideo geäußert.

+++ Update 26. Juni, 10:12 Uhr: Lockdown in Lissabon: CL-Turnier gefährdet? +++

Eigentlich soll vom 12. bis 23. August das Finalturnier der UEFA Champions League in Lissabon stattfinden.

Nun hat die örtliche Regierung aber einen Lockdown für die gesamte Hauptstadt-Region verhängt. 77 Prozent der über 300 Neu-Infektionen vom Mittwoch wurden in Lissabon verzeichnet. 

De UEFA hatte sich eigentlich für die portugiesische Hauptstadt entschieden, weil die Coronavirus-Pandemie dort unter Kontrolle war. Nun ergibt sich ein neues Bild. Stellungnahmen seitens der UEFA gibt es noch nicht. Ob und inwieweit das Turnier im August dadurch gefährdet werden, bleibt abzuwarten.

+++ Update 25. Juni, 7:42 Uhr: Mehrere NBA-Stars positiv getestet +++

Ab 31. Juli möchte die NBA wieder ihre Saison aufnehmen. Doch nun wurden bereits vor dem Start der Trainingscamps mehrere Spieler positiv getestet.

Prominentester Fall ist Nikola Jokic von den Denver Nuggets. Der serbische Center wurde bereits am Mittwoch positiv auf COVID-19 getestet, nachdem er in der Vorwoche unter anderem mit Tennis-Star Novak Djokovic Kontakt hatte, der ebenfalls an Corona erkrankt ist. 

Darüber hinaus wurde nun mit Alex Len und Jabari Parker bei zwei Spielern der Sacramento Kings das Coronavirus nachgewiesen. 

Sowohl die Nuggets als auch die Kings werden beim NBA-Restart in Disney World in Orlando/Florida mit von der Partie sein. 

+++ Update 21. Juni, 19:00 Uhr: FC Barcelona will noch im Juni wieder vor Fans spielen +++

Als erster großer Fußballklub Europas plant der FC Barcelona, wieder Fans bei Spielen im eigenen Stadion zuzulassen. Das berichtet das spanische Portal "Mundo Deportivo". Demnach seien die Katalanen zuversichtlich, die Ränge schon am 30. Juni beim Duell mit Atletico Madrid wieder zu einem Drittel füllen zu können.

Die Verantwortlichen verweisen in ihrer Argumentation offenbar auf die Wiedereröffnung von Bars und Restaurants infolge der Aufhebung des Notstands im Land. Somit könnten sich wieder Gruppen von mehr als 15 Menschen in geschlossenen Räumen treffen, entsprechend sollten auch in Stadien wieder größere Menschenansammlungen möglich sein.

Im Camp Nou etwa könnten auch die von der Regierung verfügten anderthalb Meter Abstand eingehalten werden. Die riesige Schüssel bietet Platz für beinahe 100.000 Zuschauer und ist damit die Nummer eins in Europa. Um keine Menschenmengen vor der Arena zusammenkommen zu lassen, will "Barca" dem Bericht zufolge den Fans via Handy fixe Uhrzeiten zum Betreten und Verlassen des Stadions zuteilen.

LaLiga-Boss Javier Tebas lehne die Pläne der "Blaugrana" nicht ab. Zudem hatte sich der mächtige Funktionär bereits vor einiger Zeit dahingehend geäußert, noch in dieser Saison gern wieder Fans auf den Rängen begrüßen zu wollen.

Die Entscheidung obliegt jedoch der Regierung von Staatschef Pedro Sanchez, der im Zuge der Lockerungen bereits vor einer zweiten Infektionswelle warnte. Bislang haben sich laut offiziellen Angaben mehr als 245.000 Menschen in Spanien mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 28.000 starben an der Lungenkrankheit Covid-19.

+++ Update 18. Juni, 08:44 Uhr: NFL-Coaches offenbar für späteren Saisonstart +++

Laut NFL-Insider Ed Miller von "ESPN" haben drei nicht genannte Head Coaches wegen der jüngsten Coronavirus-Ausbrüche bei Ezekiel Elliott und Co. ihre Bedenken über einen normalen NFL-Saisonstart im September 2020 geäußert.

Ein Trainer habe sich dabei für einen späteren Beginn ausgesprochen. Ein anderer sei für eine Verkürzung der Regular Season, da er es "nicht besonders schlau" finde, eine komplette Saison während einer Pandemie zu spielen.

Der dritte Coach habe die aktuellen Entwicklungen schlichtweg "furchteinflößend" genannt.

Die NFL hält derweil an ihrem Plan fest, die Saison wie üblich beginnen zu lassen. Commissioner Roger Goodell erklärte: "Positive Tests wird es geben. Wir wollen möglichst viele davon verhindern, aber wenn es passiert, dann behandelt sie schnell und isoliert sie." Angeblich will die Liga die Spieler mit Saisonstart zwei- bis dreimal wöchentlich testen.

+++ Update 17. Juni, 07:08 Uhr:  Hall of Fame Game zwischen Cowboys und Steelers wohl ohne Zuschauer +++

Das Hall of Fame Game 2020 zwischen den Dallas Cowboys und den Pittsburgh Steelers am 6. August in Canton/Ohio wird aller Voraussicht nach ohne Zuschauer stattfinden. Dies gab Ohios Gouverneur Mike DeWine am Dienstag bekannt.

"Wir müssen sehen, wo wir im August stehen, aber es ist ein zu großes Publikum, zu viele Menschen an einem Ort", so DeWine bei "WKYC-TV". Man werde die Lage regelmäßig evaluieren. Das Tom Benson Hall of Fame Stadium besitzt eine Kapazität von 23.000 Leuten.

In Ohio gibt es bislang mehr als 42.000 bestätigte Covid-19-Fälle, 2.600 Menschen starben an dem neuartigen Virus.

Die NFL und ihre Teams befinden sich derzeit im Austausch über mögliche Veränderungen am Preseason-Spielplan. So könnte etwa die Zahl der Vorbereitungsspiele von vier auf zwei reduziert werden.

+++ Update 12. Juni, 21:59 Uhr: DFL verliert durch Corona-Krise 150 Millionen Euro +++

Anstatt Zahlungen in Höhe von 1,35 Milliarden Euro aus dem laufenden Medienvertrag, dürfen die 36 Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga in der Saison 2020/21 nur mit 1,2 Milliarden Euro rechnen.

Dies geht aus einem Schreiben hervor, welches die Kommission Finanzen der DFL am Freitag an die Vereine verschickt hat. In der laufenden Saison wurden bereits 51 Millionen Euro unter den Teams ausgeschüttet. Weitere 200 Millionen sind am Ende der Saison fällig, wenn tatsächlich alle Spiele absolviert worden sind.

Aktuell droht aus dem internationalen Geschäft eine Mindereinnahme in Höhe von 60 Millionen Euro, nachdem mehrere Partner der DFL in der Coronakrise ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sind.

Da noch nicht gewiss ist, ob auch in der kommenden Saison unter besonderen Auflagen gespielt und trainiert werden muss, werden anfallende Kosten für mögliche Hygienekonzepte zurückgehalten. 

+++ Update 12. Juni, 8.55 Uhr: "Schwere Dummheit": Fünf Hannover-Profis müssen Sondergruppe im Training bilden +++

Auf dem Platz in der Zweiten Liga läuft es für Hannover 96 endlich wieder ganz gut. Abseits des Platzes haben sich fünf Profis nun jedoch eine "schwere Dummheit" erlaubt. So wird jedenfalls Sportdirektor Gerhard Zuber von der "Bild" zitiert.

Da die Spieler Miiko Albornoz, Felipe, Josip Elez, Sebastian Soto und Simon Stehle allesamt nicht im Kader für das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim standen, verfolgten sie die Partie gemeinsam am Fernsehen und fuhren anschließend - ebenfalls gemeinsam - mit dem Auto nach Hause.

Da sie dabei keinen Mundschutz trugen und in verschiedenen Haushalten leben, verstießen sie dabei gegen die niedersächsischen Corona-Regeln und wurden von der Polizei angehalten. Die Profis wurden mit einer Geldstrafe von 250 Euro pro Person belegt. 

"So etwas darf nicht passieren. Die Jungs haben unüberlegt gehandelt, nicht nachgedacht", so Zuber weiter. Die Spieler wurden mittlerweile aus dem Mannschaftstraining genommen und müssen nun eine Sondergruppe bilden. 

Auch Präsident Martin Kind äußerte sich bereits gegenüber der "dpa": "Das war Unachtsamkeit, menschliches Versagen. Dennoch ist das nicht akzeptabel." Auswirkungen auf das Spiel gegen Darmstadt am kommenden Sonntag hat der Vorfall wohl nicht. 

"Sie waren ohnehin nicht für das Spiel am Sonntag gegen Darmstadt eingeplant."

+++ Update 11. Juni, 13.14 Uhr: Semedo bricht Corona-Regeln +++

Der FC Barcelona muss den Restart der La Liga ohne seinen Rechtsverteidiger Nelson Semedo bestreiten. 

Der 26-Jährige hat gegen zahlreiche Regeln des Wiederaufnahme-Protokolls der spanischen Liga verstoßen. Bilder tauchten auf, auf denen der Portugiese am Montagabend auf einer Geburtstagsparty mit mehr als 20 Personen zu sehen ist. Darauf sind weder Masken noch Sicherheitsabstände zu erkennen. Außerdem wurde nach den spanischen Verordnungen auch die Anzahl von sich treffenden Personen überschritten. Derzeit dürfen sich in Barcelona maximal 15 Personen gleichzeitig treffen.

Alle Spieler der Liga wurden unter der Woche doppelt getestet. Nelson Semedo wird den Restart jetzt aber wohl dennoch verpassen. Bei Barca ist er bis zu einem negativen Corona-Testergebnis vorerst vom Training ausgeschlossen. Eine offizielle Strafe seitens der Liga oder des Klubs gibt es noch nicht. Barca trifft am Samstag auf RCD Mallorca.

+++ Update 7. Juni, 10:23 Uhr: Ribery-Coach positiv auf Corona getestet +++

Franck Ribery muss in der Vorbereitung auf den Neustart der Serie A beim italienischen Erstligisten AC Florenz vorerst auf seinen Trainer Beppe Iachini verzichten.

Klub-Präsident Rocco Commisso teilte mit, dass sich Iachini mit dem Coronavirus infiziert habe. "Er hat all meine Unterstützung", sagte Commisso. Zuvor war bereits Gian Piero Gasperini erkrankt, der Coach von Atalanta Bergamo ist inzwischen aber wieder genesen.

In Italien wurde die Meisterschaft am 9. März unterbrochen. Die Saison wird am 20. Juni fortgesetzt.

+++ Update 6. Juni, 11:00 Uhr: Seehofer will in neuer Saison "nach und nach Publikum zulassen" +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer äußerte sich im Rahmen eines Interviews für die Zeitungen der Funke Mediengruppe zu der aktuellen Lage in den Fußball-Ligen. Der 70-Jährige geht davon aus, dass ab kommender Saison "nach und nach wieder Publikum zugelassen wird". Momentan finden alle Spiele vor leeren Rängen statt.

Zu Beginn rechnet er mit einer geringeren Zuschauerzahl, damit "die Abstände zwischen den Stadionbesuchern eingehalten werden".

Alle Spiele der 1. Bundesliga findet ihr im Liveticker auf ran.de.

+++ Update 6. Juni, 10:00 Uhr: Bei Abbruch: Serie A plant ohne Meister und Absteiger +++

Die Serie A plant im Falle eines Saisonabbruchs aufgrund von erneuten Corona-Infektionsfällen ohne einen Meister und ohne Absteiger. Diesen Plan der Liga segneten Medienberichten zufolge die 20 Klubs der Liga bei vier Enthaltungen am Freitagabend ab.

Abgelehnt wurde demnach ein Vorschlag von Verbandschef Gabriele Gravina, mithilfe eines Algorithmus über die letztendlichen Platzierungen der Saison zu entscheiden. Die Abschlussplatzierungen und damit die Teilnehmer am Europapokal sollen stattdessen über den Punkteschnitt ermittelt werden.

Die Serie A war am 9. März wegen der Corona-Pandemie in Italien unterbrochen werden. Zwölf Spieltage stehen noch aus und sollen ab dem 20. Juni nachgeholt werden. Zunächst soll erst der Pokal-Wettbewerb beendet werden, auf dem Programm stehen noch die Halbfinal-Rückspiele zwischen Juventus Turin und dem AC Mailand sowie zwischen dem SSC Neapel und Inter Mailand am 12. und 13. Juni. Das Finale ist für den 17. Juni angesetzt.

+++ Update 5. Juni, 12:00 Uhr: Gouverneur von Texas erlaubt 50 Prozent Auslastung in Stadien +++

Obwohl die Corona-Pandemie in den Vereinigten Staaten weiter stark anhält, will der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, eine Auslastung bis zu 50 Prozent in Stadien bei Sportveranstaltungen erlauben.

"Egal ob bei den Dallas Mavericks, Texas Rangers oder den Dallas Cowboys, die Stadien werden bis zu 50 Prozent gefüllt sein", so der Republikaner gegenüber "KDFW-TV". Auch die Houston Texans sind von diesem Plan betroffen. "Wir wollen täglich immer mehr Texaner zurück an ihre Arbeitsplätze lassen", fuhr er fort.

Die Öffnung der Stadien ist dabei Teil der dritten Phase des Wirtschaftsplans nach der Coronakrise. Damit soll die Wirtschaft im Bundesstaat wieder angekurbelt werden, um den Folgen des Lockdowns entgegenzuwirken. 

+++ Update 5. Juni, 11:11 Uhr: Neymar erhält Corona-Sozialhilfe +++

Dem teuersten Fußballspieler der Welt ist eine Corona-Nothilfe in Höhe von rund 100 Euro zugesprochen worden. Der Brasilianer Neymar, vor drei Jahren für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain transferiert, wurde von den Behörden in seinem Heimatland zunächst als Bezugsberechtigter von 600 Real (ca. 103 Euro) anerkannt. 

Die Regierung will mit dieser Nothilfe Arbeiter mit geringem Einkommen unterstützen, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie abzufedern. Bei Neymar handelt es sich nach einem Bericht des Nachrichtenportals UOL aber allem Anschein nach um Betrug: Der Antrag sei mit den Daten des Superstars eingereicht worden, er selbst habe allerdings davon nichts gewusst.

Die Behörden bemerkten den Betrug offensichtlich noch rechtzeitig: Die Zahlung war bereits genehmigt, wurde dann aber eingefroren. Wie UOL unter Berufung auf das Management von Neymar berichtete, habe der Angreifer die Unterstützung nie beantragt und wisse auch nicht, wer es getan haben könnte.

Neymar hält sich derzeit in seiner Luxusvilla in Mangaratiba bei Rio de Janeiro auf. Die französische Liga hatte ihre Saison wegen der Pandemie abgebrochen.

+++ Update 4. Juni, 12:30 Uhr: Völler wünscht sich Anpassung der Hygiene-Regeln +++

Sport-Geschäftsführer Rudi Völler von Bayer Leverkusen schlägt eine Anpassung des Corona-Hygienekonzepts der DFL vor.

"Mittlerweile ist es schwer nachvollziehbar, dass Menschen in Cafes ohne Mundschutz ihren Cappuccino trinken dürfen, während unsere Co-Trainer, die Ersatzspieler und wir Offiziellen auf der Tribüne mit großem Abstand und an der frischen Luft noch eine Maske tragen müssen", äußerte der Weltmeister von 1990 in der "Bild".

Völler weiter: "Zumal das vorliegende Konzept vor sechs Wochen geschrieben wurde, als die Zahlen viel dramatischer waren." Der einstige Italien- und Frankreich-Legionär hofft, dass in der kommenden Saison bei den Spielen auch wieder Zuschauer in die Bundesliga-Stadien kommen dürfen. 

"Das ist der Wunsch von allen. Aber der Verlauf der Pandemie muss mitspielen", betonte Völler, der nochmals bekräftigte, dass es zu den derzeitigen Geisterspielen keine Alternative gebe. "Die Situation hat es zu dem Zeitpunkt so verlangt. Nur dadurch konnten wir wieder anfangen zu spielen", meinte Völler.

+++ Update 3. Juni, 18:20 Uhr: BBL reagiert auf Kritik: Keine Sanktionen bei politischen Äußerungen

Das ging schnell: Am Nachmittag hatte Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL) noch erklärt, dass beim Final-Turnier in München politische Äußerungen nicht gestattet seien. Nach heftigen Reaktionen vor allem in den sozialen Medien veröffentlichte Holz nun ein weiteres Statement.

"Als Liga haben wir die Aufgabe, auf Statuten hinzuweisen und deren Einhaltung zu überprüfen", schrieb Holz: "Das sagt aber nichts über unsere persönliche Betroffenheit und Bestürzung aus angesichts der Lage in den USA. Gerade jetzt empfinden wir große Solidarität insbesondere mit den Profis unsere Liga, die aus Nordamerika kommen und denjenigen, die ein selbstverständliches Zeichen setzen wollen."

Seit jeher stehe die BBL für Weltoffenheit und Vielfalt, es brauche eine hohe Sensibilität, so Holz: "Den Sportlern geht es vor allem um ein Statement gegen Rassismus und nicht um eine individuelle politische Meinungsäußerung. Daher werden wir selbstverständlich in diesem Zusammenhang von Sanktionierungen absehen."

+++ Update 3. Juni, 14:05 Uhr: Basketball-Bundesliga will politische Äußerungen verbieten

Während sich auf der ganzen Welt Sportler mit Protestaktionen gegen Rassismus solidarisieren, will die Basketball-Bundesliga (BBL) dem Ganzen bereits im Vorfeld Einhalt gebieten. "Grundsätzlich ist es so, dass politische Äußerungen im Ligabetrieb verbal oder non-verbal nicht gestattet sind", sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz der "Deutschen Presse-Agentur".

"Für uns gilt wie im Fußball: Wir treiben Sport und es gibt keine politischen Äußerungen in jedwede Richtung, da öffnen wir nicht die Tür"erklärte der Liga-Boss, schränkte aber ein: "Gleichwohl hätten wir Verständnis, wenn das Thema gerade die Spieler aus den USA beschäftigt."

In den sozialen Netzwerken stießen die Aussagen auf viel Unverständnis. Man würde vor der Realität die Augen verschließen, lautet der Vorwurf der meisten Kritiker. Auch die ersten Spieler haben sich zur Situation geäußert.

Point Guard Per Günther von ratiopharm ulm will sogar die ersten 10.000 Euro an möglichen Strafen übernehmen, wenn sich Spieler der BBL an einer Aktion beteiligen sollten:

+++ Update 2. Juni, 17:45 Uhr: Barca soll fünf Corona-Fälle verheimlicht haben

Die spanische Sportzeitung "AS" sowie der Radiosender "RAC1" berichten, dass es beim spanischen Topklub FC Barcelona fünf Corona-Fälle unter den Spielern gegeben haben soll. Die Katalanen sollen die Fälle vertuscht haben, da es keine offizielle Stellungnahme gab.

Da die Spieler keine Symptome gezeigt hätten, wurde ihnen erst durch die Tests, die vom Klub durchgeführt wurden, klar, dass sie mit dem Virus infiziert gewesen waren. Mittlerweile sollen alle fünf Spieler negativ getestet worden sein und deshalb wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen. Zudem sollen noch zwei Mitarbeiter des Klubs am Beginn der Krise positiv auf den Corona-Virus getestet worden sein.

La Liga wird voraussichtlich am 13. Juni fortgesetzt. Barcelona führt die Tabelle mit 58 Punkten an und muss beim Neustart auswärts bei Aufsteiger RCD Mallorca ran.

+++ Update 2. Juni, 11:14 Uhr: Formel 1 gibt die ersten acht Rennen bekannt

Die Formel 1 hat den Sommerfahrplan mit den ersten acht Rennen der Saison bekannt gegeben. Startschuss des Spektakels ist das Doppel-Wochenende im österreichischen Spielberg am 3.-5. Juli sowie am 10.-12. Juli. Die weiteren Rennen finden in Ungarn, Großbritannien, Spanien, Belgien und Italien statt.

In den kommenden Wochen will die Formel 1 die weiteren Rennen der Saison bekannt geben. Beim Saisonauftakt in Spielberg sollen sogar wieder Zuschauer zugelassen werden.

+++ Update 1. Juni, 17:00 Uhr: Erstmals Fußballprofi an Covid-19 verstorben

Mit Deibert Frans Roman Guzman ist der erste Fußballprofi nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Bolivianischen Medien zufolge erlag der 25-Jährige einer Covid-19-Erkrankung.

Der Fußballverband des südamerikanischen Landes gedachte dem Opfer per Tweet. Guzman spielte beim Zweitligisten Universitario de Beni, soll aber vor einem Wechsel zu Nacional Potosi, einem der größten Klubs des Landes, gestanden haben.

Vor dem Profi waren bereits sein Vater und sein Onkel, mit denen er im selben Haushalt lebte, an den Folgen des neuen Coronavirus gestorben. Vater Belizario Roman sei einst Präsident des Klubs aus Beni gewesen, Onkel Luis Carmelo Roman war als Trainer tätig.

Das Departamento Beni liegt im Nordosten Boliviens, einer besonders stark von der Pandemie betroffenen Region.

+++ Update 31. Mai, 09:40 Uhr: Bundesliga 2020/21 schon ab September mit Fans?

Der Restart der Bundesliga-Saison 2019/20 mit Geisterspielen läuft den Umständen entsprechend gut. Verläuft alles nach Plan, soll die Ligasaison Ende Juni abgeschlossen sein. Doch wann soll die kommende Saison beginnen? Und wann dürfen wieder Fans in die Stadien?

"Bild am Sonntag" berichtet, dass die Bundesliga wegen der geplanten Champions-League-Spiele Ende August erst im September beginnen könne. Das Champions-League-Finale soll am 29. August steigen, danach sind Länderspiele geplant, sodass ein Bundesliga-Start frühestens am 11. September möglich wäre. Ein laut dem Blatt ebenfalls besprochenes Modell wäre ein Ligastart Ende September und ein Spielbetrieb ohne Winterpause.

Dann wäre vielleicht sogar die Rückkehr von Fans ins Stadion denkbar. Noch bis zum 31. August sind in Deutschland Großveranstaltungen untersagt. Danach wäre eine Öffnung durchaus möglich. "Wenn die Infektionszahlen weiter runtergehen und sie sich bei 200 bis 300 Neuinfektionen pro Tag einpendeln, ist es durchaus denkbar, Spiele wieder mit Publikum stattfinden zu lassen", sagt Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Arzt für Hygiene und Umweltmedizin zu "Bild am Sonntag". "Ein Stadion mit 60.000 Plätzen sollte erst mal nur mit 40.000 Menschen besetzt werden. Die Besucher sollten auf jeden Fall Masken tragen – denn der Träger der Maske schützt sich selbst. Dass die Maske den Träger nicht schützt, ist der blanke Blödsinn, sie ist der effektivste Schutz. Das wissen wir seit über 50 Jahren."

+++ Update 29. Mai, 18:15 Uhr: Formel-1-Start in Spielberg wohl kurz vor Verkündung

Wie das österreichische Motorsportmagazin "motorsportprofis.at" berichtet, steht die offizielle Verkündung des Saisonauftakts am 5. Juli kurz bevor. Die ersten beiden Saisonrennen sollen im österreichischen Spielberg stattfinden. 

Das dafür entwickelte Sicherheitskonzept ist dem Bericht zufolge bereits abgenommen worden. Im Moment hängt es demnach nur noch an der Zustimmung der Regierung und der Gesundheitsämter, was allerdings schon bald passieren soll.

Bei den Rennen sollen auch Zuschauer zugelassen werden - wobei die von der Regierung festgelegte Maximalanzahl von 500 Zuschauern nicht überschritten werden darf. Um die Hygienemaßnahmen einzuhalten, werden alle Teilnehmer zum Flughafen Zeltweg geflogen und von dort direkt nach Spielberg gebracht.

Bereits vor der Abreise nach Österreich sollen alle Mitarbeiter der Rennställe auf Corona getestet werden.

+++ Update 28. Mai, 20:40 Uhr: Serie A darf ab 20. Juni die Saison fortsetzen

Die Fußball-Saison in der italienischen Serie A kann ab dem 20. Juni fortgesetzt werden. Das sagte Sportminister Vincenzo Spadafora am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Vertretern des italienischen Fußballverbandes (FIGC) und der Liga. Zudem sollen bereits ab dem 13. Juni die verbliebenen Pokalspiele durchgeführt werden. Erwartet wird noch die offizielle Erklärung des italienischen Premierministers Giuseppe Conte.

"Das technisch-wissenschaftliche Komitee hat dem Protokoll zugestimmt und der Verband hat mir versichert, dass er einen Plan B und einen Plan C hat. In Anbetracht dieser Überlegungen kann die Meisterschaft am 20. Juni wieder aufgenommen werden", sagte Spadafora.

Der italienische Fußball nimmt sich die Bundesliga bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zum Vorbild. Laut des vom Fußballverband zuletzt beschlossenen Hygiene- und Sicherheitskonzepts haben wie in Deutschland nur rund 300 Personen Zutritt zum Stadion. Die Spieler jedes Teams sollen zudem regelmäßig Tests unterzogen und mit zwei Bussen in die Stadien gefahren werden. 

Die Meisterschaft wurde wegen der Coronakrise am 9. März unterbrochen. Seit der vergangenen Woche können Mannschaften in Italien wieder trainieren. Zwölf Spieltage fehlen noch bis zur Ende der Saison. Mit 33.000 Todesopfern zählt Italien zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder der Welt.

+++ Update 28. Mai, 16:30 Uhr: Premier League startet wieder am 17. Juni

Auch die Premier League hat jetzt offenbar einen Starttermin für die Fortsetzung ihrer aufgrund der Corona-Pandemie für 100 Tage unterbrochenen Saison. Wie die englische "BBC" berichtet, wird die Liga ab dem 17. Juni fortgesetzt.

Laut dem "Telegraph" soll die Saison mit den Spielen Manchester City gegen den FC Arsenal und Aston Villa gegen Sheffield United wieder beginnen. Diese beiden Partien müssen noch von vergangenen Spielen nachgeholt werden. 

Die Mannschaften dürfen seit dem heutigen Tag wieder mit Körperkontakt trainieren. Damit bleiben den Trainern noch drei Wochen um die Spieler wieder spielbereit zu machen.

+++ NBA-Restart: Direkter Einstieg in die Playoffs wohl wahrscheinlichstes Szenario +++

Die NBA hat immer noch keinen angestrebten Termin für ihren Neustart verkündet. Dass alle 30 Teams den Spielbetrieb wieder aufnehmen ist laut NBA-Insider Brian Windhorst ohnehin "sehr unwahrscheinlich".

Ein wahrscheinlicheres Szenario sei laut des ESPN-Reporters der direkte Einstieg in die Playoffs. Zudem könnte die NBA dabei mit einem neuen Playoff-Format experimentieren. Statt jeweils die besten acht Teams der Western und Eastern Conference gegeneinander spielen zu lassen, könnte es ein Setzliste von 1 bis 16 geben.

In diesem Szenario würde das an Position eins gesetzte Team gegen das Team auf Platz 16 spielen, Platz 2 gegen Platz 15 und so weiter. Windhorst berichtet, dass NBA-Boss Adam Silver dieses Format schon länger ausprobieren wollte.

Da der Restart der NBA wahrscheinlich an einem festen Austragungsort durchgeführt wird - möglicherweise in Disney World - würden die Reisestrapazen für die Teams entfallen. Dementsprechend gäbe es ein Argument weniger für das reguläre Playoff-Format mit Western und Eastern Conference.   

+++ Update, 25. Mai, 9:20 Uhr: 41 Corona-Tote wegen CL-Spiel von Liverpool? +++

Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Liverpool und Atletico Madrid am 11. März war eines der letzten großen Fußball-Spiele vor vollen Rängen, ehe die Corona-Pandemie den Stopp der Saison erzwungen hat. Offenbar sind in der Folge der Partie 41 Menschen an den Folgen des neuartigen Virus gestorben.

Das berichtet die "Sunday Times" unter Bezugnahme auf die britische Gesundheitsbehörde "National Health Service" (NHS). Demnach seien diese Menschen 25 bis 35 Tage nach dem Spiel in Kliniken in und um Liverpool der Krankheit Covid-19 erlegen.

Eine große Opferzahl forderte offenbar auch die Austragung eines Pferderennen-Klassikers auf der britischen Insel. So seien 37 Todesfälle mit dem Cheltenham Festival in Verbindung gebracht worden. Dieses hatte vom 10. bis 13. März in der Grafschaft Gloucestershire vor Publikum stattgefunden.

+++ Update, 23. Mai, 14:40 Uhr: Corona-Angst! Chelsea-Star Kante wohl vor Saison-Ende +++

Bei einem Neustart der Premier League steht Weltmeister N'Golo Kante dem FC Chelsea wohl nicht zur Verfügung. Der Franzose soll laut englischen Medienberichten Angst vor einer Corona-Infektion haben und deshalb schon jetzt dem Training der Londoner fernbleiben. In weiterer Folge möchte Kante wohl auch nicht an Spielen der "Blues" in der Premier League teilnehmen.

Konsequenzen hat der 29-Jährige wegen seines Fernbleibens vom Training sowieso seine Weigerung, in nächster Zeit wieder für zu spielen, jedoch nicht zu befürchten, ganz im Gegenteil. Laut "Sky Sports" unterstützen sowohl Vereinsführung als auch Trainer Frank Lampard die Entscheidung Kantes. Der Profi der Londoner gehört zur Risikogruppe, nachdem er 2018 während einer Trainingseinheit ohne ersichtlichen Grund in Ohnmacht fiel. Der Bruder des Mittelfeldspielers starb wenige Monate später wegen eines Herzinfarkts.

Diese Sport-Events wurden wegen des Coronavirus abgesagt/verschoben:

Fußball: Serie A, La Liga, Eredivisie, österr. Bundesliga und Schweizer Super League unterbrochen, WM-Quali-, EL- und zwei CL-Spiele verschoben

US Sport: Spielbetrieb in NBA, NHL und MLS vorerst eingestellt, Start der MLB-Saison verschoben, March Madness abgesagt

Handball: Spielbetrieb der HBL bis 23. April eingestellt

Basketball: Spielbetrieb der BBL vorerst eingestellt 

Eishockey: DEL-Saison vorzeitig beendet, Frauen-WM in Kanada abgesagt

Motorsport: 3. Rennen der Formel 1 in Shanghai auf unbestimmte Zeit verschoben, Formel-E-Rennen in Sanya, Rom und Jakarta abgesagt, MotoGP-Rennen in Austin/USA auf November verschoben

Tennis: alle Turniere der ATP-Tour in den nächsten sechs Wochen abgesagt

Ski alpin: Restliche Rennen abgesagt, Weltcup-Saison vorzeitig beendet

Leichtathletik: Marathon in Hamburg, Paris und Wien 

Judo: Alle Qualifikations-Wettkämpfe für die Olympischen Sommerspiele sind bis 30.04. abgesagt

Rugby: Six Nations Irland vs. Frankreich auf unbestimmte Zeit verschoben (geplant 14.03.2020)

Baseball: Start der Profiliga in Japan verschoben (geplant 20.03.2020)

Radsport: Rennen Mailand-Sanremo abgesagt (geplant 21.03.2020)

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