Joan Laporta (Präsident FC Barcelona) kann aufatmen, der finanzielle Kollaps... - Bildquelle: Imago ImagesJoan Laporta (Präsident FC Barcelona) kann aufatmen, der finanzielle Kollaps der Blaugrana scheint abgewendet © Imago Images

München/Barcelona - Der FC Barcelona hat gute Chancen, den Finanzkollaps abzuwenden und mit Anteilsverkäufen einen tragfähigen Sanierungskurs einzuschlagen.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstagabend erteilten die anwesenden Delegierten der Vereinsführung die Erlaubnis, zum einen 49,9 Prozent der Anteile am Merchandising-Unternehmen der Blaugrana zu verkaufen und zum anderen bis zu 25 Prozent der TV-Rechte an die spanische Liga zu veräußern.

Mit diesen beiden Beschlüssen hat Barca die Aussicht auf schätzungsweise rund 700 Millionen Euro frisches Geld, das kurzfristig aufgetrieben werden muss. Damit soll einerseits eine Weg aus der Schuldenfalle gefunden werden und andererseits auch die sportliche Konkurrenzfähigkeit wieder verbessert werden.

Neues Geld für Lewandowski-Transfer

Diesbezüglich haben sich somit auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Verwirklichung eines Kaufs von Robert Lewandowski verbessert. Barca hat nach Medienberichten für den polnischen Torjäger des FC Bayern München bereits zwei Angebote abgegeben und bereitet ein drittes vor.

Jenes könnte angesichts potenziell veränderter Finanzierungsmöglichkeiten vielversprechend ausfallen.

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