Spanien will Revanche für die Final-Niederlage von 2017 - Bildquelle: imagoSpanien will Revanche für die Final-Niederlage von 2017 © imago

Udine – Spanien also. Schon wieder. Wie vor zwei Jahren. Die Neuauflage des U21-EM-Finals von 2017 zwischen Deutschland und "La Furia Roja" ist perfekt. Damals triumphierte das Team von U21-Bundetrainer Stefan Kuntz durch einen Treffer von Mitchell Weiser mit 1:0 und sicherte sich so den EM-Titel. Das soll nach dem Willen der Spanier nun anders werden. Sie wollen die Revanche.

"Vor zwei Jahren war es das gleiche Endspiel und Deutschland hat sich die Beute gesichert", erinnert sich Spaniens Fabian Ruiz ungern zurück. "Jetzt haben wir die große Chance, Revanche zu nehmen. Und ich hoffe, dass uns das auch gelingen wird. Denn dieses Mal haben wir den Titel verdient."

Frankreich im Halbfinale locker geschlagen

Große Worte. Wobei: Nach der überraschenden 1:3-Auftaktpleite gegen den bereits nach der Vorrunde ausgeschiedenen Gastgeber Italien, konnten die Spanier durchaus überzeugen. Im Halbfinale räumten sie Mitfavorit Frankreich leicht und locker mit 4:1 aus dem Weg. Die überragenden Akteure auf dem Rasen: der bei Bayer Leverkusen gehandelte Dani Olmo, aktuell noch in Diensten von Dinamo Zagreb, und Borja Mayoral von UD Levante.

"Ich weiß, dass einige aus dieser Mannschaft noch eine offene Rechnung von der letzten U21-EM 2017 haben", sagt Olmo. "Wir sind gut in Form und gewinnen unsere Spiele überzeugend. Aber natürlich wird es eine schwierige Partie gegen diese deutsche Mannschaft, die in der Vorrunde überzeugt und nun im Halbfinale auch gegen Rumänien eine starke Leistung gezeigt hat."

 

Viele Spanier waren schon 2017 dabei

Bei den Spaniern standen vor zwei Jahren bereits der Ex-Frankfurter Jesus Vallejo, der Kölner Jorge Mere, Dani Ceballos, Borja Mayoral, Fabian Ruiz und Mikel Oyarzabal im Kader. Sie alle haben diese bittere Pleite nicht vergessen, sie steckt ihnen bis heute in den Knochen. Und sie sind mehr als bereit, es dieses Mal gegen Deutschland besser zu machen. 

"Die Niederlage gegen Italien hat uns stärker gemacht", meint der spanische U21-Coach Luis de la Fuente. "Wir hatten bereits in dieser Partie nicht das Gefühl, dass wir diese Niederlage verdient hatten. Für mich ist es extrem einfach, dieses Team zu trainieren, weil ich auch auf der Bank Spieler habe, die mir viele Möglichkeiten geben."

Spanien traditionell spielstark

Deutschland wird sich auf einen spielerisch starken Gegner einstellen müssen, der den Ball ganz Spanien-like im "Tiki-Taka-Stil" durch die eigenen Reihen laufen lässt. Und wenn sie dieses Spiel für sich etablieren können, wird es schwer für das Team von Coach Stefan Kuntz.

Aber dem deutschen U21-Kapitän Jonathan Tah ist überhaupt nicht bange vor der Final-Aufgabe. "Spanien hat natürlich eine spielstarke Mannschaft mit vielen erfahrenen Akteuren in ihren Reihen", so der Leverkusener Profi im Gespräch mit "ran.de". "Wir dürfen ihnen sicherlich nicht so viel Platz geben wie den Rumänen in der ersten Halbzeit im Halbfinale. Aber ich bin sehr guter Dinge, dass wir das hinbekommen und auch noch dieses Spiel für uns entscheiden können."

Heißes Duell in Udine

Ein heißes Duell ist also garantiert. Zumal in Udine für den Zeitpunkt den Anpfiffs des Endspiels um 20:45 Uhr aktuell noch 29 Grad Celsius vorher gesagt sind. Für die deutsche Mannschaft immerhin zwölf Grad weniger als im Halbfinale gegen Rumänien ...

Aus Udine berichtet: Dominik Hechler

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