Doppelte Enttäuschung nach der Schmach von Kasan: DFB-Teammanager Oliver Bie... - Bildquelle: imagoDoppelte Enttäuschung nach der Schmach von Kasan: DFB-Teammanager Oliver Bierhoff (r.) tröstet Mesut Özil nach dem WM-Aus © imago

Watutinki/München - Die Operation Titelverteidigung hat für das DFB-Team ein jähes Ende genommen. In diesem Blog erfahrt ihr alle Neuigkeiten zur deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2018.

 

+++ 05. Juli, 19:00 Uhr: Bierhoff offenbart Fehler im Umgang mit Özil +++

Seit dem WM-Aus in der Vorrunde wird beim DFB Ursachenforschung betrieben. Joachim Löw hat sich mittlerweile entschlossen, als Bundestrainer weiterzumachen. Im Interview mit der "Welt" spricht Teammanager Oliver Bierhoff nun erstmals offen über mögliche Fehler im Umgang mit der Affäre um den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und speziell den öffentlich viel kritisierten Mesut Özil.

So sagt der Ex-Stürmer: "Wir haben Spieler bei der deutschen Nationalmannschaft bislang noch nie zu etwas gezwungen, sondern immer versucht, sie für eine Sache zu überzeugen. Das ist uns bei Mesut nicht gelungen. Und insofern hätte man überlegen müssen, ob man sportlich auf ihn verzichtet." Was er damit genau meint - ob einen Kader-Verzicht oder nur einen Verzicht in der Startelf - wird daraus jedoch nicht deutlich.

Zugleich nimmt Bierhoff den Filigrantechniker, der sich im Gegensatz zu Ilkay Gündogan nie öffentlich zum Erdogan-Foto geäußert hat, in Schutz: "Man muss eben auch mal festhalten, dass Mesut das, was von ihm erwartet wurde, aus bestimmten und offensichtlichen Gründen so hätte nicht sagen können."

Dabei verweister auf den Fall von Gündogan, der sich während des Medien-Tags im Trainingslager erklärt hatte: "Ilkay Gündogan hat gesprochen und hat sich auch sehr geöffnet. Trotzdem ist er ebenso und weiterhin hart kritisiert worden."

Der Teammanager kontert zudem die vermehrt aufgetretenen Vorwürfe, das Team sei immer unnahbarer geworden, hätte sich mehr und mehr abgeschottet: "Im Trainingslager sind die Spieler teils mit dem Fahrrad zum Trainingsplatz gefahren, haben bei den wartenden Fans angehalten und Autogramme geschrieben. Oft wird da einiges verklärt, denn solch eine Nähe gab es zu meiner aktiven Zeit nie."

Das früheste Scheitern in der DFB-Historie ist Bierhoff teilweise noch immer ein Rätsel: "Es gab keinen Streit, kein Zerwürfnis, keinen Riss. Trotzdem sind wir nicht als verschworene Einheit aufgetreten, und dafür suche ich gerade nach Erklärungen. Es war ein kollektives Versagen. Und das ist enttäuschend."

+++ 03. Juli, 10:55 Uhr: Löw-Entscheidung offenbar gefallen +++

Sechs Tage nach dem enttäuschenden Aus des DFB-Teams bei der WM in Russland hat Joachim Löw offenbar entschieden, wie es für ihn weitergeht: Der Bundestrainer bleibt. Das berichten "Bild" und "Sportbild" übereinstimmend. 

Der 58-Jährige soll sich an sein Wort gebunden fühlen, nachdem er erst Mitte Mai seinen Vertrag bis 2022 verlängert hatte. Auch die Aussagen von DFB-Präsident Reinhard Grindel, der unbedingt an Löw festhalten wollte, sollen zu der positiven Entscheidung des Bundestrainers beigetragen haben.

Angeblich will Löw nicht einmal etwas von einer Pause wissen sondern sei schon wieder voll engagiert, um das DFB-Team ab September wieder zurück in die Erfolgsspur zu führen.

+++ 28. Juni, 16:15 Uhr: Löws Zukunfts-Entscheidung wohl kommende Woche+++

Das DFB-Team ist nach dem Vorrunden-Aus wieder in Deutschland gelandet. Am Frankfurter Flughafen äußerten sich einige Akteure. 

Manuel Neuer: "Das hat nichts mit dem Trainer zu tun. Wir waren gut vorbereitet und hatten es selbst in der Hand."

Joachim Löw:

  • "Wir sind wahnsinnig traurig, dass wir den Fans nicht das gezeigt haben, was sie erwartet haben."
  • "Es gibt mehrere Gründe für den Einbruch. Fakt ist, dass wir nicht in der Form waren, in der wir hätten sein müssen."
  • "Es muss drastische Maßnahmen geben wie 2004, als ich gekommen bin. Wir sind 14 Jahre den Weg nach oben gegangen. Wir waren in den vergangenen zehn Jahren die konstanteste Mannschaft."
  • "Es braucht tiefgreifende Maßnahmen und gravierende Änderungen, darüber werden wir uns unterhalten."

DFB-Präsident Reinhard Grindel:

  • "Wir dürfen nicht in Hektik verfallen, sondern müssen uns gut tiefgreifende Veränderungen überlegen."
  • "Hier müssen wir auch eng mit der Bundesliga zusammenarbeiten und dort die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Hier gehören auch die Trainer-Akademie und die Nachwuchsleistungszentren dazu."
  • "Wir haben uns vor der WM die Frage gestellt, wer für einen nötigen Umbruch – das war ja absehbar, dass das nötig wird – unabhängig vom Ausgang der richtige Mann ist. Wir waren uns einig, dass das Joachim Löw ist. Ich kenne niemanden im DFB-Präsidium, der jetzt nach der WM anderer Meinung wäre."

Außerdem berichtet der "SID", dass die sportliche Leitung in der kommenden Wochen eine sportliche Analyse an die Führungsetage des DFB vorlegen werde. Reinhard Grindel rechne damit, dass sich Bundestrainer Löw dann auch zu seiner Zukunft äußern werde. 

+++ 28. Juni, 09:39 Uhr: DFB-Präsident Grindel schließt Löw-Entscheidung für heute aus +++

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich gegenüber der "SPORT BILD" geäußert und klar gestellt, dass es heute noch keine Entscheidung über die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw nach dem historischen WM-Debakel für die DFB-Elf in Russland geben wird. "Ich habe gestern Abend mit Jogi Löw gesprochen. Wir sind so verblieben, dass wir in den nächsten Tagen besprechen, wie es weitergeht", wird Grindel zitiert. Deutschland wird heute um 12 Uhr Ortszeit von Moskau aus die Rückreise antreten. 

+++ 27. Juni, 15:10 Uhr: Deutschland in grün gegen Südkorea +++

Die deutsche Mannschaft wird beim Spiel gegen Südkorea auf eine neue Trikotfarbe setzen. Anders als in den ersten beiden Spielen, in denen Deutschland im weißen Heimtrikot aufgelaufen ist, wird die Mannschaft im grünen Auswärtstrikot spielen.

+++ 27. Juni, 11:15 Uhr: Mögliche Systemumstellung gegen Südkorea? +++

Im WM-Gruppenfinale gegen Südkorea könnte Jogi Löw einige Veränderungen in der Mannschaft vornehmen. Die "Bild" berichtet, dass im Abschlusstraining mit einer veränderten Mannschaft gespielt wurde. Unter anderem sollen Matthias Ginter, Niklas Süle und Marvin Plattenhardt dabei gewesen sein. Im Mittelfeld spielten wohl Leon Goretzka und Ilkay Gündogan zusammen, während Toni Kroos und Sami Khedira in einem anderen Team trainierten. 

Diesen Informationen zufolge, könnte Löw also eine Systemumstellung planen und mit einer Dreierkette gegen Südkorea spielen. Während Jerome Boateng gesperrt ausfällt, würde Antonio Rüdiger aus der Mannschaft fallen. Auch Leon Goretzka und Ilkay Gündogan sind scheinbar eine Option für die Startelf, da Sebastian Rudy mit seinem Nasenbeinbruch nicht einsatzfähig ist. 

+++ 26. Juni, 17:30 Uhr: Rudy fällt aus+++

Doppelt schlechte Nachrichten für die Mannschaft am heutigen Nachmittag! Joachim Löw hat auf der Pressekonferenz verraten, dass Sebastian Rudy nicht rechtzeitig fit für das Gruppen-Endspiel gegen Südkorea wird. Der Trümmerbruch seiner Nase wäre offenbar auch trotz Maske zu empfindlich und schmerzhaft, um zu spielen.

Darüber hinaus zwingt der Hagelschauer in Kasan die Mannschaft dazu, das Abschlusstraining in ein anderes Stadion zu verlagern. Die DFB-Elf weicht nun ins Elektron Stadion in Kasan aus.

+++ 26. Juni, 14:20 Uhr: DFB-Team ist in Kasan gelandet+++

Nach einem 70-minütigen Flug ist die deutsche Mannschaft im WM-Spielort Kasan eingetroffen. Anschließend wurde das Team mit dem Mannschaftsbus ins Hotel gebracht. Um 19 Uhr ist das Abschlusstraining in der Kasan-Arena angesetzt. 

Dort findet morgen auch das dritte Gruppenspiel gegen Südkorea statt (ab 15:30 Uhr im Liveticker bei ran.de). Mit einem 2:0 könnte Deutschland das Achtelfinalticket lösen. Bei einem 1:0 käme es schon auf das Ergebnis des Parallelspiels Schweden-Mexiko an. 

+++ 25. Juni, 21:38 Uhr: DFB verbannt Funktionäre aus Innenraum +++

Der DFB ist der FIFA zuvorgekommen und hat die gegen Schweden ausfälligen Funktionäre Uli Voigt und Georg Behlau für die Partie gegen Südkorea aus dem Innenraum verbannt.

Der DFB erklärte, dass beide beim Spiel am kommenden Mittwoch "keine Funktionen im Stadion-Innenraum wahrnehmen werden" - unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung der FIFA-Disziplinarkommission.

Gegen Voigt (Medienkoordinator Bewegtbild) und Behlau (Leiter Büro Nationalmannschaft) wurden Ermittlungen eingeleitet, weil sie nach dem Last-Minute-Siegtreffer durch Toni Kroos mit ihren Jubelgesten die Schweden provoziert hatten.

+++ 25. Juni, 11:50 Uhr: Nachuntersuchung bei Sebastian Rudy, Hummels wieder fit+++

Ein Einsatz von Sebastian Rudy im Spiel gegen Südkorea ist weiterhin fraglich. Rudy wurde am Sonntag operiert, nachdem er sich im Spiel gegen Schweden einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. 

Laut DFB-Assistenzcoach Marcus Sorg steht eine Nachuntersuchung an, in der evaluiert wird, ob Rudy schon am Mittwoch wieder spielen kann. Bei einem Einsatz müsste er eine angefertigte Maske tragen. 

Mats Hummels, der gegen Schweden wegen Problemen an der Halswirbelsäule ausgefallen war, ist hingegen wieder fit und einsatzfähig. Laut Sorg nimmt er schon wieder am Mannschaftstraining teil. 

+++ 24. Juni, 11:00 Uhr: Kroos: "Du musst dann auch die Eier haben"+++

Toni Kroos wurde beim knappen Sieg gegen Schweden vom Buhmann zum Helden. Nachdem er das 0:1 mit einem Fehlpass verschuldete, war er es, der den Siegtreffer in der Nachspielzeit besorgte. Das Gegentor nahm Kroos nach dem Spiel auf seine Kappe und erklärte am "ARD"-Mikrofon: "Wenn du 400 Pässe spielst, kommen eben auch mal zwei nicht an. Wenn einer zum Tor führt, ist das blöd. Du musst dann aber auch die Eier haben, die zweite Hälfte so zu spielen - aber das sehen wieder die Wenigsten."

Gegenüber der "Bild" hatte Kroos außerdem ein paar Worte an die Kritiker der deutschen Mannschaft: "Bei mir kommt da das Gefühl an, dass es viel mehr Spaß macht, schlecht über uns zu schreiben. Wir kriegen von alljenen, die schreiben, analysieren, uns schlechte Körpersprache vorwerfen, keine Hilfe. Es wird keiner uns zum Titel schreiben, wir müssen das selber machen, das muss von uns kommen.“

Bei anderen Spielern überwog nach dem Spiel die Freude. Timo Werner zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und sagte in der Mixed Zone gegenüber "Spox", dass ihm nach dem Spiel fast die Tränen gekommen wären, weil der Moment des Tores so geil gewesen sei. Es gäbe bei dieser WM keine normalen Tore, sondern nur Standard-, Eigen- oder Traumtore. 

Marco Reus fasste das Traumtor in weniger Worten zusammen: "Tonis Schuss, was soll man dazu sagen? Bei dieser WM sind sehr viele Tore zum Schluss gefallen, heute war das Glück auf unserer Seite."

+++ 23. Juni, 17:50 Uhr: Löw gegen Schweden wohl ohne Özil, aber mit Doppelspitze +++

Laut Bild-Informationen beginnt die deutsche Nationalmannschaft gegen Schweden mit einer Doppelspitze aus Timo Werner und Mario Gomez. Im ersten Vorrundenspiel gegen Mexiko begann Werner noch als einzige Spitze und wurde später von Joker Gomez ersetzt. 

Außerdem sitzen laut dem Blatt Mesut Özil und Sami Khedira nur auf der Bank. Beide spielten gegen Mexiko noch von Beginn an.

+++ 23. Juni, 13:45 Uhr: Antonio Rüdiger soll Hummels ersetzen+++

Mats Hummels fällt für das Spiel gegen Schweden (ab 19:30 Uhr im Liveticker auf ran.de und in der App über den Reiter "Live/Ergebnisse") wohl aus. Der Innenverteidiger der Bayern hat Probleme an der Halswirbelsäule. 

Laut "Eurosport" soll Chelseas Antonio Rüdiger in die Mannschaft rücken. Nach dem Bericht erhält er den Vorzug vor Niklas Süle und wird sicher neben Jerome Boateng starten. Fraglich bleibt weiterhin, mit welcher Formation Bundestrainer Jogi Löw auflaufen will. Neben der bekannten Viererkette, sei wohl auch eine Dreierkette mit Rüdiger, Süle und Boateng denkbar. 

+++ 22. Juni, 16:10 Uhr: Deutschland gegen Schweden wohl ohne Hummels +++

Bundestrainer Jogi Löw muss offenbar gegen Schweden seine Abwehr wieder einmal umbauen. Innenverteidiger Mats Hummels fällt aller Voraussicht nach für die Partie am Samstag (ab 19:30 Uhr im Liveticker auf ran.de und in der App über den Reiter "Live/Ergebnisse") aus.

Der 29-Jährige hat Probleme mit der Halswirbelsäule und steht deshalb wohl nicht zur Verfügung. "Mat Hummels wird sehr wahrscheinlich nicht spielen können. Er hat sich im Training irgendwie den Halswirbel verrenkt. Er konnte nicht trainieren. Morgen gegen Schweden brauchen wir aber Spieler, die auch im Luftkampf gut sind. Ich denke deshalb eher, dass es für ihn keinen Sinn macht", erklärte Bundestrainer Jogi Löw auf der Pressekonferenz vor der Partie. Niklas Süle oder Antonio Rüdiger könnten für Hummels in die Startelf rutschen - wer den Vorzug erhält, dazu wollte sich der Bundestrainer aber nicht äußern.

+++ 22. Juni, 15:20 Uhr: Schweden mit Personalsorgen +++

Während Joachim Löw nach der Gesundung von Jonas Hector offenbar die Qual der Wahl am Samstag hat, machen sich im schwedischen Lager deutlich mehr Sorgen breit.

Wie Nationaltrainer Janne Andersson am Freitag auf der Pressekonferenz verriet, konnten Pontus Jansson, Filip Helander und Marcus Rohden aufgrund von Magenproblemen nicht mit nach Sotschi fliegen. Beim Trio wird sich offenbar erst am Samstag entscheiden, ob es Sinn macht, am Spieltag nachzureisen.

"Wir wollten kein Risiko eingehen. Deswegen sind die Spieler nicht mitgereist. Wir hoffen, dass sie wieder zu uns stoßen werden", sagte Andersson. Darüber hinaus bangen die Tre Konor noch um Isaac Thelin, dessen rechter Fuß getaped ist. 

Aus dem Quartett spielte lediglich Jansson gegen Südkorea von Anfang an. Sollte der Innenverteidiger gegen Deutschland ausfallen, dürfte ihn wohl Manchester Uniteds Victor Lindelöf ersetzen, der am Montag noch wegen leichten Fiebers fehlte.

+++ 21. Juni, 08:15 Uhr: Löw soll auch Dreierkette trainieren lassen +++

Für das so wichtige Vorrundenspiel gegen Schweden lässt Bundestrainer Joachim Löw offenbar nichts unversucht. Wie die "Bild" berichtet, wurde im Geheimtraining auch eine Dreierabwehrkette ausprobiert. Ginter wurde angeblich als dritter Innenverteidiger ausgetestet. Im Mittelfeld sollen dabei Khedira, Kroos und Gündogan gespielt haben. Auch Brandt und Goretzka waren offenbar Optionen.

Doch es gab demnach auch ein Trainingsspiel in dem vertrauten 4-2-3-1-System. Noch scheint sich der Bundestrainer also nicht festgelegt zu haben, wie er in das Schweden-Spiel am Samstag gehen will.

 

+++ 19. Juni, 22:15 Uhr: Kimmich langsamer als der Schiri +++

Zahlen sind ein gutes Mittel, um Defizite zu unterstreichen. Das ZDF zeigt nun auf, in welchem Kollektivschlaf sich die deutsche Nationalmannschaft beim 0:1 gegen Mexiko befand.

Konkret geht es um den Gegentreffer, bei dem Schiedsrichter Alireza Faghani nach dem Ballverlust von Sami Khedira mit rund 22 km/h in Richtung deutsches Tor läuft. Joshua Kimmich, der nach einer schwachen Leistung sowieso viel Kritik einstecken musste, "trabte" laut den Messungen des Zweiten zunächst mit 17,86 km/h, später mit 14,6 km/h zurück. Als Hirving Lozano zum 1:0 traf, befand sich Kimmich in der Mitte der eigenen Hälfte, Referee Faghani am Strafraum.

Zur Verteidigung Kimmichs muss man aber sagen, dass der Gegentreffer nicht die alleinige Schuld des Münchners war, sondern ein gemeinsames Versagen der DFB-Auswahl. So schaffte es zum Beispiel nur Mesut Özil mit nach hinten, er verteidigte im 16er gegen Lozano. Toni Kroos, Julian Draxler oder Thomas Müller, die beim Ballverkust von Sami Khedira näher am deutschen Tor stehen als Kimmich, sehen es nicht ein, mit zu verteidigen. Ein Umstand, den ja auch Mats Hummels im TV-Interview angeprangert hatte.

+++ 19. Juni, 12:30 Uhr: Kapitän Neuer spricht Tacheles +++

Mit Verspätung startete die angekündigte Pressekonferenz mit Manuel Neuer. Eine Mannschafts-Sitzung, die länger gedauert hat als geplant, war unter anderem daran Schuld, so der Kapitän. "Es ist wichtig, dass wir uns Sachen ehrlich ins Gesicht sagen. Das ist auch Teil der Arbeit. Wir nehmen kein Blatt von den Mund. Das ist auch richtig so.", so Neuer über das Meeting.  

Neuer weiter über...

...die Niederlage im Auftaktspiel: "Wir sind unsere schärfsten Kritiker und sauer auf uns selbst und enttäuscht darüber, was wir gezeigt haben. Wir haben viel darüber gesprochen, was wir besser machen müssen. Die Hauptverantwortung liegt bei den Führungsspielern, auch bei mir. Das ist klar. (...) Jetzt muss von uns was kommen. Wir müssen zeigen, was uns in der Vergangenheit stark gemacht hat. Wir sind überzeugt, dass wir das können. Und das werden wir gegen Schweden zeigen."

...die fragwürdige Körpersprache im Mexiko-Spiel: "Mut und Selbstverständnis haben gefehlt. Warum, weiß ich nicht. Aber von der Körpersprache und der Bereitschaft her, war es nicht auf dem Platz.Und das müssen wir uns ankreiden. Das darf uns natürlich nicht mehr passieren."

...über den Teamgeist: "Es gibt keine Zweiteilung oder Spaltung. Wir sind eine Mannschaft. Und wir wissen, dass die Spieler, die am Confed Cup teilgenommen haben, längst ein wichtiger Bestandteil sind." 

...über die Aufarbeitung der Niederlage: "Es ist wichtig, dass wir an einem Strang ziehen. Und die Philosophie des Bundestrainers umsetzen. ich bin davon überzeugt, dass wir ein anderes Gesicht zeigen. Aber den Hebel umzulegen, ist nicht so einfach."

...über die Vorbereitung auf das Schweden-Spiel: "Beim Training haben alle gebrannt. Auch die Spieler, die gegen Mexiko nicht gespielt haben. Da hat es richtig geknallt. Das hat man im Training gesehen."

+++ 18. Juni, 11:55 Uhr: Der Merkzettel für alle Teilzeitfans des DFB-Teams +++

WM-Zeit bedeutet auch Zeit der Bandwagon-Fußballfans in Deutschland. Das kann nervig werden, wenn sich zum Beispiel die eigene Freundin plötzlich für das Geschehen im TV interessiert. Was also machen, wenn man(n) den nervigen Fragen während eines Spiels aus dem Weg gehen will? Einfach einen Merkzettel schreiben!

So geschehen auf Twitter. Social-Media-User Lars Petersson druckte sich den WM-Kader des DFB-Teams aus und erklärte seiner Freundin in knappen Stichpunkten jeden einzelnen Spieler der Mannschaft. So kann sie in Ruhe nachlesen und ist im besten Falle bereits vor dem Spiel mit den harten Fakten informiert. Sein Tweet dazu: "Meine Freundin hat ihr Briefing erhalten. Kann dann losgehen."  Also, schnell für daheim den Zettel ausdrucken!

+++ 17. Juni, 14:02 Uhr: Grippe! Hector fällt gegen Mexiko aus +++

Schock für Joachim Löw. Nach Informationen der "Sportbild" fällt Linksverteidiger Jonas Hector für den WM-Auftakt gegen Mexiko wegen einer Grippe aus. Die Frage ist: Wer ersetzt den im DFB-Team seit Jahren gesetzten Kölner? Einziger gelernter Linksverteidiger ist Marvin Plattenhardt, denkbar wäre auch Variante mit Anotnio Rüdiger auf links. 

+++ 17. Juni, 10:34 Uhr: BILD behauptet - Özils statt Reus in der Startelf +++

Bundestrainer Joachim Löw setzt beim WM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Moskau gegen Mexiko am Sonntag (17.00 Uhr im ran-Liveticker) von Beginn an anscheinend auf Weltmeister Mesut Özil. Das berichtet die Bild am Sonntag.

Der Regisseur des deutschen Spiels hatte nach körperlichen Problemen (Rücken, Knie) und wegen des großen Wirbels der Erdogan-Affäre auf der Kippe gestanden. Unter Löw verpasste der 29-Jährige allerdings keines der 25 WM- oder EM-Spiele seit 2010.

Laut Bild stand Özil beim Abschlusstraining des DFB-Teams am Samstagabend in Watutinki in der Startformation der A-Elf in gelben Leibchen. Er erhält damit den Vorzug gegenüber dem formstarken Marco Reus. Eine Überraschung wird es in Löws Aufstellung demnach nicht geben.

+++ 16. Juni, 14:20 Uhr: Löw verrät - "Draxler wird spielen" +++

Jogi Löw lüftet das erste Geheimnis um die Aufstellung am Sonntag gegen Mexiko: "Julian Draxler wird von Beginn an spielen, soviel kann ich schon verraten", erklärte der Bundestrainer im Interview mit dem "ZDF".

Das bedeutet aber auch, dass im offensiven Mittelfeld neben Draxler nur noch Platz für Marco Reus oder Mesut Özil ist - sollte Löw an seinem klassischen System festhalten. 

"Ich freue mich, dass ich morgen von Anfang an spielen darf. Ich bin bereit, ich bin heiß", sagte Draxler, nachdem er von der Aussage des Bundestrainer erfahren hatte.

+++ 16. Juni, 12:20 Uhr: Draxler schwärmt von Özil +++

Als Kapitän der deutschen Mannschaft beim Confed Cup 2017 kam Julian Draxler zur ersten Spieltags-Pressekonferenz des DFB-Teams. Der 24-Jährige weiß mit Blick auf das erste Gruppenduell am Sonntag gegen Mexiko (ab 16:30 Uhr im Liveticker auf ran.de und in der App über den Reiter "Live/Ergebnisse"), dass kein leichter Gegner auf den Weltmeister wartet - Draxler glaubt dennoch fest an einen Erfolg. "Mexiko hat im Kollektiv eine starke Mannschaft. Sie lieben es, Pressing zu spielen", meint er. "Aber wenn wir unser Spiel durch bekommen und unsere Qualitäten ins Spiel bringen, dann bin ich davon überzeugt, dass wir das Siel gewinnen."

Trotz vieler "Nebengeräusche" in der Vorbereitung, sei die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft laut Draxler sehr positiv: "Die Stimmung ist gut, es wurde aus vielen Nebengeräuschen mehr gemacht, als es war." Angesprochen auf seinen Teamkollegen Mesut Özil, stellte er klar, dass auch der umstrittene Offensivkünstler entgegen diverser Berichte "gut drauf" sei. "Mesut ist fröhlich, er macht Witze und genau wie alle anderen kann er nicht erwarten, dass das Turnier startet. Mesut ist ein außergewöhnlicher Spieler, er hat technische Fähigkeiten, die nicht viele auf der Welt haben. Er ist unser kreativster Spieler."

+++ 16. Juni, 12:10 Uhr: Löw will gegen Mexiko "Zeichen setzen" +++

Bundestrainer Jogi Löw gibt sich einen Tag vor dem ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft optimistisch und glaubt an die richtige Einstellung seiner Jungs. "Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Mexiko. Was den Ehrgeiz in unserer Mannschaft betrifft, der ist schon ausgeprägt", erklärte der Trainer auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Spiel.

Ob morgen Julian Draxler von Beginn an spielen wird, ist fraglich - dennoch hatte Löw nur Lob für den deutschen Kapitän beim Confed Cup 2017 übrig: "Mit dem Confed Cup hat er nochmal einen großen Schritt gemacht. Er war schon immer ein talentierter Spieler, aber die Verantwortung als Kapitän beim Confed Cup zu übernehmen, hat ihn nochmal voran gebracht. Ich bin ein Fan von ihm. Ich glaube, er kann bei dieser WM schon etwas bewirken."

Um Keeper Manuel Neuer war es nach all den Diskussionen in den vergangenen Tagen ruhiger geworden. Darauf angesprochen betonte der Bundestrainer erneut, in welch guter Form sich seine Nummer eins trotz der langen Verletzungspause befindet: "Manuel macht einen sehr selbstbewussten Eindruck auf mich im Training. Das ist der Manuel Neuer, den wir eigentlich kennen."

+++ 15. Juni, 12:15 Uhr: Für WM-Debütanten Kimmich wird "Kindheitstraum" wahr +++

Rechtsverteidiger Joshua Kimmich wirkte am Freitagmittag auf der DFB-Pressekonferenz mit Blick auf sein erstes WM-Spiel am Sonntag schon voll konzentriert. "Ich muss mich vor WM-Spielen nicht zusätzlich pushen. Für mich wird ein Kindheitstraum wahr, da bin ich voll motiviert", erklärte der 23-Jährige auf die Frage, ob er ein besonderes Ritual zur Motivation vor der Partie habe. Insgesamt sei das gesamte DFB-Team voll fokussiert auf die anstehende Aufgabe: "Alle sind fokussiert, konzentriert. Im Training ist sehr viel Zug drin."

Trotzdem fühle sich Kimmich nicht müde. "Das Österreich-Spiel war kein gutes Spiel von mir. Natürlich hab ich am Ende der Saison gemerkt, dass es sehr viele Spiele waren. Wir haben auch viel und intensiv trainiert im Trainingslager. Aber ich kann versichern, dass die Reserven bis zum ersten Spiel wieder da sind", versprach der Bayern-Star, der in der abgelaufenen Saison allein für den Rekordmeister 47-mal zum Einsatz kam.

Als Vorbereitung auf das Mexiko-Spiel nutzt Kimmich gerne ein besonderes Tool, das vom DFB angeboten wird, um das eigene Spiel und das Spiel des Gegners per Video zu analysieren. "Auf dem Platz hat man nicht die Sicht wie ein Außenstehender. Ich persönlich bin ein Spieler, der sich auch mit dem eigenen Spiel befasst und es kritisch hinterfragt." 

+++ 15. Juni, 09:01 Uhr: Neuer weiterhin ohne Beschwerden +++

Trotz der weiterhin vollen Belastung im DFB-Training hat Keeper Manuel Neuer weiterhin keine Schmerzen oder Probleme in seinem linken Fuß. "Ich bin guter Dinge, habe überhaupt keine Probleme und keine Schmerzen und habe auch keine Dysbalance", erklärte der deutsche Kapitän im Interview mit der ARD. Einem Startelf-Einsatz am Sonntag gegen Mexiko (ab 16:30 Uhr im Liveticker auf ran.de und in der App über den Reiter "Live/Ergebnisse") steht derzeit nichts im Weg. "Ich war schon in der Vergangenheit sehr positiv - und die Belastungsschritte sind immer gut angekommen, die Kontrollen waren immer sehr gut gewesen, und ich habe das Okay von den Medizinern bekommen."

+++ 14. Juni, 18:00 Uhr: DFB-Team schaut WM-Eröffnungsspiel +++

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich gemeinsam das Eröffnungsspiel der WM zwischen Gastgeber Russland und Saudi Arabien angeschaut. 

+++ 14. Juni, 13:05 Uhr: Kroos trotz kurzer Verschnaufspause heiß auf WM +++

Toni Kroos stand noch vor knapp drei Wochen im Champions-League-Finale mit Real Madrid und hatte kaum Urlaub, bevor er ins Trainingslager des DFB-Teams reiste. Dennoch ist der Mittelfeld-Star längst nicht erfolgsmüde: "Die Motivation ist wieder da. Der gewisse Hunger, jetzt wieder zu schaffen, was 2014 war, ist wieder da. Ich freue mich mittlerweile wieder auf Fußball", erklärte Kroos auf der DFB-Pressekonferenz.

+++14. Juni, 13:00 Uhr: Boateng will nicht über Wechselgerüchte sprechen +++

Angesprochen auf die Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, dass Jerome Boateng Wechselwünsche geäußert habe und den Rekordmeister im Sommer verlassen könnte, wollte der Innenverteidiger mit Blick auf den nahenden WM-Start nicht weiter kommentieren. Sein Fokus liege aktuell ausschließlich auf der Nationalmannschaft und dem Turnier in Russland. 

Der 29-Jährige sieht aber keinen Zusammenhang zwischen seinem Wunsch, eine Top-Leistung bei der WM zu bringen, und seiner Zukunft: "Ich möchte so oder so eine gute WM spielen. Das hat nichts mit meiner Situation zu tun. Ich möchte dazu beitragen, dass wir eine sehr gute WM spielen. Nicht mehr und nicht weniger." Ob Boateng gegen Mexiko direkt zum Einsatz kommt, ist noch offen - gesundheitlich spricht aber wohl nichts dagegen: "Ich fühle mich gut, das Training ist gut. Ich habe derzeit keine Probleme."

+++ 13. Juni, 15:40 Uhr: Antwort von Özil auf dem Platz +++

Statt Joachim Löw spricht nun DFB-Präsident Reinhard Grindel über die Causa Özil/Gündogan. "An dem Tag, an dem das Foto veröffentlicht wurde, habe ich es hinreichend eingeordnet. Ich habe viel gelesen und mich gefragt, wie besseres Krisenmanagement ausgesehen hätte. Gündogan hat alles gemacht, was man tun kann. Trotzdem wurde er ausgepfiffen."

Und weiter: "Es muss etwas Tieferes sein. 2014 wurde Integration als positiv gesehen. Durch die Zuwanderung hat sich etwas geändert. Menschen sehen Probleme. Als DFB haben wir eine klare Position geäußert. Wir haben es mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem zu tun."

Und auch zu Mesut Özil selbst äußert sich der DFB-Präsident: "Es gibt in diesem Land Probleme, die weit über die Mannschaft hinausragen. Jetzt muss sich jeder für die Mannschaft einsetzen. Wenn er (Özil, Anm. d. Red.) keine Antwort geben will, dann hoffentlich auf dem Platz."

+++ 13. Juni, 15:35 Uhr: Löw sieht Thema Özil/Gündogan als erledigt +++

Löw will sich nicht weiter zu Causa Özil/Gündogan und dem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan nicht weiter äußern. "Für mich ist zu diesem Thema alles gesagt. Meine Aufgabe ist es jetzt, die Spieler aufs Turnier vorzubereiten", führt Löw aus.

Allerdings glaubt Löw, dass Pfiffe im Stadion nicht ausbleiben. "Möglicherweise werden sie davon weiter begleitet", sagt Löw.

+++ 13. Juni, 15:31 Uhr: Zwei kleine Patienten beim DFB +++

Im Training gab es eine Schrecksekunde. Julian Draxler hatte sich verletzt, er war umgeknickt. Das Problem hat Löw erkannt. "Der Rasen ist noch zu hoch und muss gekürzt werden", sagt der Bundestrainer. Immerhin gibt Löw Entwarnung: "Es ist nichts passiert."

Sami Khedira hatte Rückenprobleme während des Trainings, verrät Löw zudem.

+++ 13. Juni, 15:24 Uhr: Özil trainiert wieder normal mit +++

Der Bundestrainer gibt bei Mesut Özil Entwarnung. "Die Tage haben ihm geholfen. Er hatte überhaupt keine Probleme und hat normal trainiert", sagt der Coach mit Blick auf das Vormittagstraining.

Zur Aufstellung am Sonntag will der Bundestrainer noch nichts verraten. "Ich will mich heute nicht festlegen, wer spielt. Mesut hat am Freitag (gegen Saudi-Arabien, Anm. d. Red.) nicht gespielt, obwohl er wollte."

+++ 13. Juni, 15:20 Uhr: Löw von Lopetegui-Entlassung überrascht +++

Bundestrainer Joachim Löw zeigt sich auf der DFB-Pressekonferenz von der Trennung des spanischen Verbandes von Nationalcoach Julen Lopetegui überrascht. "Zwei Tage vor dem ersten Spiel, das ist ein Hammer. Das kam auch für mich überraschend", sagt Löw. "Das bringt Unruhe ins Team. Aber es wird nichts von seiner Klasse einbüßen", führt Löw weiter aus.

 

+++ 12. Juni, 17 Uhr: DFB-Team gelandet +++

Die DFB-Delegation um Bundestrainer Joachim Löw und seine 23 Spieler ist mit einer Sondermaschine in Moskau gelandet. Als erstes stieg DFB-Manager Oliver Bierhoff aus der Sondermaschine am Flughafen Wnukowo, von dort aus ging die Fahrt weiter ins WM-Quartier Watutinki.

+++ 12. Juni, 14:53 Uhr: Ballack traut Löw-Truppe viel zu +++

 Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack macht sich trotz der holprigen Vorbereitung keine Sorgen um das Abschneiden der DFB-Elf bei der WM. "Deutschland kommt mindestens ins Halbfinale!", sagte der 41-Jährige zu Sport1.

"Eine der deutschen Stärken war immer, jeden Gegner zu respektieren. Diese Ernsthaftigkeit hat Deutschland schon in der Qualifikation eindrucksvoll gezeigt und wird es auch in der Gruppenphase zeigen", sagte Ballack. Der Weltmeister werde auf jeden Gegner gut vorbereitet sein und kein Team unterschätzen - weder Mexiko (17. Juni) noch Schweden (23. Juni) oder Südkorea (27. Juni). Zwar habe der Titelverteidiger "einige wichtige Führungsspieler verloren, die ihre Karriere beendet haben. Aber Spieler wie Manuel Neuer, Mats Hummels und Thomas Müller haben mittlerweile diese Rollen übernommen", sagte Ballack. "Auch Toni Kroos, der aufgrund seiner Erfolge mit Real Madrid ein hohes Standing im Team hat" könne eine Mannschaft anführen.

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