Xavi steht zur Entscheidung vom spanischen Verband - Bildquelle: AFPSIDKARIM JAAFARXavi steht zur Entscheidung vom spanischen Verband © AFPSIDKARIM JAAFAR

Moskau - Für Weltmeister Xavi hatte der spanische Fußballverband keine andere Wahl, als Nationaltrainer Julen Lopetegui kurz vor dem Start der WM in Russland zu entlassen. "Letztendlich glaube ich, dass sich der Verband und der Präsident (Luis Rubiales, d.Red.) richtig verhalten haben, denn der Verband steht am Ende über einzelnen Personen", sagte Xavi (38) am Mittwoch in Moskau. Auch wenn der Zeitpunkt zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen Europameister Portugal (Freitag, 20.00 Uhr) "natürlich unglücklich" sei. 

Champions-League-Sieger Real Madrid hatte am Dienstag verkündet, Lopetegui nach der WM als Nachfolger des zurückgetretenen Zinedine Zidane zu verpflichten. Die Meldung sei "vorschnell" gekommen, urteilte Xavi, Vereinslegende des FC Barcelona und Weltmeister 2010. Den langjährigen Rivalen Real Madrid wollte er darüber hinaus nicht für das Vorgehen kritisieren. "Als ehemaliger Nationalspieler sage ich aber, dass die Entscheidung vom Verband richtig war", sagte er.

Mitfavorit Spanien befinde sich nun in "keiner leichten Situation", sagte Xavi, der hofft, dass sich der Trainerwechsel zu Fernando Hierro nicht "zu sehr auf die Mannschaft auswirkt". Er selbst halte den langjährigen Sportdirektor für "gut vorbereitet. Wir kennen ihn alle, 2010 (beim Titelgewinn in Südafrika, d.Red.) hat er uns schon sehr geholfen."

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