Chiles Staatspräsident Sebastian Pinera - Bildquelle: AFPSIDNELSON ALMEIDAChiles Staatspräsident Sebastian Pinera © AFPSIDNELSON ALMEIDA

Buenos Aires - Uruguay, Argentinien und Paraguay bekommen bei ihrer Gruppenkandidatur um die Fußball-WM 2030 Unterstützung von Chile. Das gab der chilenische Staatspräsident Sebastian Pinera bekannt. Die übrigen drei südamerikanischen Länder hatten sich bereits zuvor geeinigt und gemeinsam die erste offizielle Bewerbung vorgelegt. 

2030 findet das Jubiläums-Turnier zum 100-jährigen Bestehen der Fußball-Weltmeisterschaft statt. Die Kandidatur der Südamerikaner hat eine hohe Symbolkraft. 1930 fand in Uruguay die erste Endrunde überhaupt statt. Danach folgten auf dem Kontinent weitere WM-Turniere in Brasilien (1950 und 2014), Chile (1962) und Argentinien (1978).

Viel Konkurrenz aus Europa 

Es gibt allerdings reichlich Konkurrenz. Aus Europa haben sich Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien mit einer gemeinsamen Bewerbung ins Gespräch gebracht. Auch eine gemeinsame Kampagne von England, Nordirland, Schottland, Wales und Irland erscheint möglich. Politiker aus Spanien und Portugal haben angekündigt, sich mit Marokko bewerben zu wollen.

Die nächste Endrunde findet 2022 in Katar statt. Ob dabei 48 Mannschaften starten werden, ist noch offen. Im Jahr 2026 wird die WM in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen - dann sicher mit 48 Teams. Die zurückliegende Endrunde 2018 in Russland fand auf UEFA-Gebiet statt.

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