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Bochum - Union Berlin hat den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga trotz eines Patzers des Kontrahenten aus Paderborn verpasst und muss auf die Relegation hoffen. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer kam beim heimstarken VfL Bochum nach einer späten Aufholjagd nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. Ein Tor fehlte den Eisernen, um den SC Paderborn von Platz zwei zu verdrängen.

Union hat in der Relegation gegen den VfB Stuttgart noch immer die Chance auf den ersten Bundesliga-Aufstieg. Am Donnerstag (20.30 Uhr/Eurosport-Player) treten die Berliner zunächst beim VfB an, das Rückspiel steigt vier Tage später an der heimischen Alten Försterei.

Beste Zweitliga-Platzierung der Vereinsgeschichte wenig Trost für Union

Vor 24.500 Zuschauern, darunter über 7000 komplett in Rot gekleidete Union-Anhänger, gab Anthony Losilla mit seinem Führungstreffer vor der Pause den Stimmungskiller für die euphorischen Gäste-Fans. Nach dem Wechsel erhöhte Silvere Ganvoula mit einem verwandelten Foulelfmeter (49.), ehe er die Gelb-Rote Karte (71.) sah. In Überzahl kamen die Berliner durch Grischa Prömel (83.) und Joshua Mees (86.) zum Ausgleich, verpassten jedoch das entscheidende dritte Tor.

Fünf Auswärtsspiele ohne Sieg zum Saisonende waren trotz einer Hinserie ohne Niederlage letztlich zu wenig für den direkten Aufstieg, Platz drei bedeutet aber dennoch die beste Zweitliga-Platzierung der Vereinsgeschichte.

Union fehlt in furioser Schlussphase ein Treffer

"Wir können Union-Geschichte schreiben", hatte Mittelfeldspieler Prömel vor dem Spiel angekündigt, doch diese Chance schien die Berliner in der Anfangsphase zu hemmen. Während die Gäste zu Beginn nervös wirkten, spielte der VfL mutig nach vorne. Milos Pantovic (5.) und Ganvoula (19.) zielten zunächst knapp vorbei, ehe Losilla nach Pass von Danilo Soares aus zwölf Metern flach ins lange Eck traf.

Die Gäste wachten erst zehn Minuten vor der Pause auf und erarbeiteten sich leichte Feldvorteile. Sebastian Andersson scheiterte mit seinem Flugkopfball am glänzend reagierenden Manuel Riemann im Bochumer Tor (35.), ehe Prömel (37.) und erneut Andersson (43.)den Ausgleich knapp verpassten.

Direkt nach dem Wechsel gab es den nächsten Nackenschlag für die Köpenicker: Ganvoula verwandelte einen von Prömel an Hinterseer verursachten Foulelfmeter eiskalt. Riemann verhinderte mit einer starken Fußabwehr gegen Polter die sofortige Antwort (51.). Union ging nun volles Risiko und wurde dominanter, das erlösende dritte Tor wollte jedoch nicht mehr fallen.

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Aktuelle Tabelle

2. Bundesliga

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Hamburger SVHamburger SVHamburgHSV962121:71420
2VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB962115:9620
3Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeldDSC953120:11918
4Erzgebirge AueErzgebirge AueAueAUE1053218:16218
5Jahn RegensburgJahn RegensburgRegensburgREG1042418:14414
6SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. FürthSGF1042411:14-314
71. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846HeidenheimHDH1034315:13213
8FC St. PauliFC St. PauliSt. PauliSTP1034314:13113
91. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnbergFCN1034318:18013
10SV SandhausenSV SandhausenSandhausenSVS1033410:11-112
11Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruheKSC933313:15-212
12SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98DarmstadtD981025310:13-311
13Hannover 96Hannover 96HannoverH96932410:14-411
14VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrückOSN931510:9110
15Dynamo DresdenDynamo DresdenDresdenSGD1023512:20-89
16VfL BochumVfL BochumBochumBOC915316:19-38
17Holstein KielHolstein KielHolstein KielKIE922510:14-48
18SV Wehen WiesbadenSV Wehen WiesbadenSV WehenSWW1022613:24-118
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