Bernhard Langer verspielt eine gute Ausgangsposition - Bildquelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDKEVIN C. COXBernhard Langer verspielt eine gute Ausgangsposition © GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDKEVIN C. COX

Augusta (SID) - Golf-Oldie Bernhard Langer (63) hat zum Auftakt des US Masters mit zwei Bogeys auf den letzten beiden Bahnen eine gute Ausgangsposition verspielt. Der zweimalige Turniersieger, der an der Magnolia Lane lebenslanges Startrecht genießt, kam mit zwei Schlägen über Par (74) ins Klubhaus und muss sich am Freitag wohl steigern, um den Cut für die beiden Schlussrunden zu schaffen.

Vier Bogeys standen am Ende nur zwei Birdies auf den trockenen und schnellen Grüns gegenüber. Dabei lag Langer bis Bahn 17 noch auf Par-Kurs. Der Anhausener hatte 2020 als ältester Spieler der Masters-Geschichte die beiden Schlussrunden erreicht, ob er diesen Altersrekord ausbauen kann ist fraglich.

In Führung lag zunächst der Japaner Hideki Matsuyama, dem der erste Eagle (-2 Schläge) des Tages gelang. Damit unterstrich Matsuyama seine Ambitionen auf den ersten Major-Triumph seiner Karriere. Platz zwei teilten sich zu diesem Zeitpunkt Christiaan Bezuidenhout (Südafrika), Webb Simpson (USA) und Paul Casey (England). Die Favoriten um Titelverteidiger Dustin Johnson und Bryson DeChambeau (beide USA) starteten später auf ihre Auftaktrunde.

Langer war vor seiner 38. Masters-Teilnahme für drei Wochen in die Heimat gereist, um sich am Knie behandeln zu lassen. Eine Vorsichtsmaßnahme vor seinem Lieblingsturnier, das er 1985 und 1993 gewonnen hatte. Sein Debüt (1982) liegt bald 40 Jahre zurück, damals waren 64 seiner heutigen Kontrahenten nicht einmal geboren. Neunmal schon landete Langer in den Top 10, zuletzt 2014, in diesem Jahr wäre die Qualifikation für die Schlussrunden ein herausragendes Ergebnis.

Bei der 84. Auflage, die wegen der Coronakrise in den vergangenen November verlegt und ohne Zuschauer ausgetragen worden war, kam Langer auf Platz 29. In diesem Jahr sind Fans wieder zugelassen, aber unter strengen Hygieneauflagen und deutlich weniger als üblich.

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