Handball

EM-Qualifikation: Handballer gegen Slowenien ohne Kühn

Die deutschen Handballer müssen in ihren wichtigen EM-Qualifikationsspielen gegen den WM-Dritten Slowenien auf Torjäger Julius Kühn verzichten.

20.04.2017 11:23 Uhr / SID
Nationalspieler Kühn fällt gegen Slowenien verletzt aus
Nationalspieler Kühn fällt gegen Slowenien verletzt aus © AFPSIDJAVIER SORIANO

Hamburg (SID) - Die deutschen Handballer müssen in ihren richtungweisenden EM-Qualifikationsspielen gegen den WM-Dritten Slowenien auf Torjäger Julius Kühn verzichten. Der Europameister vom VfL Gummersbach fällt wegen eines Innenbandanrisses aus und steht nicht im 18-köpfigen Aufgebot von Bundestrainer Christian Prokop.

Kühn hatte sich die Knieverletzung am Ostermontag beim Bundesligaspiel in Leipzig (25:27) zugezogen und muss voraussichtlich sechs bis acht Wochen pausieren. Ansonsten kann das deutsche Team für die beiden Partien Anfang Mai personell aus dem Vollen schöpfen.

"Für uns wird es eine große Herausforderung, unsere Stärken gegen Slowenien in Ljubljana durchzubringen und in der lautstarken Atmosphäre der Arena Stozice kühlen Kopf zu behalten", sagte Prokop mit Blick auf die Partie am 3. Mai (20.00 Uhr) in Ljubljana. Das Rückspiel findet am 6. Mai (16.10 Uhr)  in Halle/Westfalen statt. Slowenien habe sich unter Trainer Veselin Vujovic "kontinuierlich entwickelt", sei "spielerisch stark und kämpft über 60 Minuten", sagte Prokop, der in den beiden Spielen seine Pflichtspiel-Premiere feiert.

Titelverteidiger Deutschland liegt mit der Optimalausbeute von 4:0-Punkten zurzeit auf dem ersten Platz der Gruppe 5 vor Slowenien (3:1-Punkte), Portugal (1:3) und der Schweiz (0:4) und könnte sich mit zwei Siegen gegen Slowenien bereits vorzeitig für die Europameisterschaft 2018 in Kroatien qualifizieren. Die ersten beiden Teams jeder der insgesamt sieben Quali-Gruppen sowie der beste Gruppendritte nehmen an der Endrunde teil.

Für die Slowenien-Spiele muss der Deutsche Handballbund (DHB) am kommenden Montag noch einen erweiterten 28er-Kader melden. Aus diesem setzen sich die maximal 16 Spieler umfassenden Aufgebote für die beiden Spiele zusammen. Diese müssen jeweils am Morgen des Spieltages bei der technischen Besprechung verbindlich gemeldet werden.

Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)

Feld: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain/Frankreich), Finn Lemke (SC Magdeburg), Patrick Wiencek (THW Kiel), Tobias Reichmann (KS Vive Kielce/Polen), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Steffen Weinhold (THW Kiel), Steffen Fäth (Füchse Berlin), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Philipp Weber (HSG Wetzlar), Rune Dahmke (THW Kiel), Simon Ernst (VfL Gummersbach), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Niclas Pieczkowski (SC DHfK Leipzig), Paul Drux (Füchse Berlin)

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