In der WM-Frage herrscht Einigkeit - Bildquelle: FIROFIROSIDIn der WM-Frage herrscht Einigkeit © FIROFIROSID

Köln (SID) - Die Wogen sind geglättet, Unstimmigkeiten ausgeräumt: Das Präsidium des Deutschen Handballbundes (DHB) und Martin Schwalb, Trainer des zweimaligen deutschen Meisters Rhein-Neckar Löwen, haben "in der WM-Frage ein gemeinsames Verständnis". Das verkündete DHB-Präsident Andreas Michelmann nach einem Gespräch mit Schwalb und DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Mittwoch.

Schwalb hatte am Montag die Austragung der WM im Januar in Ägypten hinterfragt. Vor allem die Belastung für Nationalspieler sei zu hoch. "Grundsätzlich sollten alle darüber nachdenken, was momentan das Beste für den Handball ist. Deshalb muss man auch über die Austragung der WM zumindest diskutieren", sagte der 57-Jährige dem Mannheimer Morgen. Hanning hatte diesen Vorstoß im SID-Gespräch als "populistisch" bezeichnet.

"Martin, Bob und ich wissen um den herausragenden Stellenwert internationaler Turniere für unseren Handballsport", sagte Michelmann nach dem Treffen mit Schwalb und Hanning: "Wir wissen aber auch, welche Herausforderungen auf Spieler und Vereine in der nahen Zukunft zukommen. Deshalb müssen wir auf allen Ebenen weiter so im Austausch bleiben, wie wir das beispielsweise mit der Arbeitsgruppe 'Return to Competition' begonnen haben."

Schwalb ist es "wichtig, dass in dieser Zeit auch die Stimme der Vereine Gehör findet. Wir haben uns sehr aufmerksam zugehört und festgestellt, dass wir inhaltlich ein und dieselbe Position haben." Kontinuierlicher Dialog sei eines "der wichtigsten Mittel, um stark durch die Zeit der Corona-Pandemie zu kommen", sagte der 57-Jährige.

IHF Handball WM 2019