Für Kais al Saadi war es das letzte olympische Turnier - Bildquelle: AFP/SID/INA FASSBENDERFür Kais al Saadi war es das letzte olympische Turnier © AFP/SID/INA FASSBENDER

Köln (SID) - Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) und Bundestrainer Kais al Saadi gehen ab dem kommenden Jahr getrennte Wege. Das gab der DHB am Donnerstag bekannt. Der zum Jahresende auslaufende Vertrag des 44-Jährigen wird einvernehmlich nicht verlängert. Al Saadi hatte die deutsche Männer-Auswahl im November 2019 übernommen.

"Für zwei Jahre die Verantwortung für die Honamas übertragen zu bekommen, war die größte Ehre meines beruflichen Lebens", sagte al Saadi. Es hätten sich "allerdings zum Teil stark unterschiedliche Ansichten hinsichtlich der strategischen Ausrichtung und den Rahmenbedingungen für den nächsten Olympischen Zyklus ergeben, so dass wir die Zusammenarbeit beenden werden."

Die deutsche Mannschaft hatte unter al Saadi bei den vergangenen Olympischen Spielen in Tokio enttäuscht und erstmals seit 21 Jahren keine Medaille geholt. Bei der EM wenige Monate vor den Sommerspielen war das DHB-Team im Finale an den Niederlanden gescheitert.

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