Beim Judo-Halbfinale lag plötzlich ein Handy auf der Matte - Bildquelle: twitter.com/JudoBeim Judo-Halbfinale lag plötzlich ein Handy auf der Matte © twitter.com/Judo

München - Kuriose Disqualifikation im Judo!

Beim Grand Slam in Paris stand in der Kategorie der Frauen bis 57 Kilogramm das Halbfinale zwischen der französischen Olympia-Dritten Priscilla Gneto und der Japanerin Momo Tamaoki auf dem Programm.

Für die 30-Jährige Gneto sah alles gut aus, sie hatte das Finale bereits dicht vor Augen, bis ihr knapp zwei Minuten vor Ende des Semifinals ein unglaubliches Missgeschick passierte. Mitten im Kampf fiel der Französin ihr Handy aus der Tasche ihres Judo-Mantels.

Gneto vergisst Handy in der Tasche

Der Kampfrichter pfiff das Duell in der Folge sofort ab, was vor allem in der Halle für große Verwirrung sorgte. Die Entscheidung war jedoch eindeutig. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin von London 2012 wurde disqualifiziert und hatte keine Chance mehr auf den Finaleinzug.

Der französischen Sportzeitung "L'Equipe" sagte sie im Anschluss: "Das sind die Unwägbarkeiten des Lebens. Ich wollte nicht mit einem Telefonanruf und ohne Medaille dastehen. Ich kann nichts mehr dagegen tun. Das nächste Mal werde ich meine Taschen gut anfassen, bevor ich die Tatami (Judomatte, Anm.d.Red.) betrete."

Vor einem Wettkampf müssen Judokämpfer normalerweise ihre Taschen entleeren, dies hatte die 30-Jährige schlicht und ergreifend vergessen.

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