Johannes Frey (r.) kämpft bei der EM um eine Medaille - Bildquelle: AFP/SID/MARTIN OUELLET-DIOTTEJohannes Frey (r.) kämpft bei der EM um eine Medaille © AFP/SID/MARTIN OUELLET-DIOTTE

Köln (SID) - Mit drei Olympia-Medaillengewinnern starten die deutschen Judoka in die Europameisterschaften im bulgarischen Sofia. Podiumsplätze sind das Ziel. "Ich erwarte, dass alle 100 Prozent da sind", sagte Männer-Bundestrainer Pedro Guedes: "Das Tor ist offen." Insgesamt ist die Mannschaft des Deutschen Judo-Bundes (DJB) ab Freitag mit 15 Kämpfern vertreten. 

Bei den Männern ruhen die Medaillenhoffnungen besonders auf Igor Wandtke in der Klasse bis 73 Kilo sowie den Brüdern Karl-Richard (bis 100 kg) und Johannes Frey (über 100 kg). Das Trio gewann bei den Sommerspielen 2021 in Tokio Bronze mit der Mannschaft. Neben den international erfahrenen Kämpfern setzt Bundestrainer Guedes zudem auf junge Athleten, wie den 22 Jahre alten Losseni Kone, die erste Erfahrungen bei einem Großereignis sammeln sollen. 

Bei den Frauen finden sich keine Olympiateilnehmerinnen im DJB-Kader. Die größten Medaillenchancen rechnet sich die erfahrene Luise Malzahn aus, die bei ihrer zehnten EM-Teilnahme den ersten Titel in der Klasse bis 78 Kilo anpeilt. "Wir haben lange gearbeitet und ich hoffe, dass die Frauen mit Leidenschaft in die EM gehen", sagte Bundestrainer Claudiu Pusa mit Blick auf die Titelkämpfe.

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