Moritz Plafky (blau) verliert gegen Gusman Kyrgysbajew - Bildquelle: AFPSIDSERGEI GAPONMoritz Plafky (blau) verliert gegen Gusman Kyrgysbajew © AFPSIDSERGEI GAPON

Köln (SID) - Judoka Moritz Plafky hat zum Auftakt der Judo-WM in Budapest eine Überraschung für das deutsche Team verpasst. Das 25 Jahre alte Leichtgewicht aus Hennef unterlag am Sonntag im Achtelfinale der Klasse bis 60 kg dem kasachischen Weltranglistenelften Gusman Kyrgysbajew und verpasste damit auch den Einzug in die Hoffnungsrunde.

Für Plafky ging es in Budapest noch um wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation. Vor der WM stand er auf Platz 18 der bereinigten Weltrangliste (nur ein Athlet pro Nation), damit hätte er das Tokio-Ticket in der Tasche gehabt. Die lange Qualifikations-Phase endet mit den Titelkämpfen in Ungarn, die eigentlich bereits 2020 hätten stattfinden sollen und wegen der Corona-Pandemie verschoben wurden.

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) schickt in der Budapester Laszlo-Papp-Arena fast alle Tokio-Kandidaten an den Start. Die besten Medaillenchancen hat der DJB traditionell in den mittleren bis halbschweren Klassen, unter anderem durch Therese Stoll (Großhadern/57 kg) am Dienstag, Dominic Ressel (Kronshagen(81 kg) am Mittwoch und Anna-Maria Wagner (Ravensburg/78 kg) am Freitag.

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