Papa Nordin Asrih (li.) und Sohn Mohamed Grabinski sind bei GMC 17 wieder im... - Bildquelle: FotoSevenSport / GMCPapa Nordin Asrih (li.) und Sohn Mohamed Grabinski sind bei GMC 17 wieder im Einsatz © FotoSevenSport / GMC

München – Lange Zeit galt Köln als deutsche MMA-Hochburg. Zuletzt war es aber vor allem Düsseldorf, das starke Kämpfer ins Rennen schicken, Titel gewinnen und dem großen Rivalen mittlerweile den Rang ablaufen konnte.

Einen großen Anteil daran haben Nordin Asrih und Mohamed Grabinski. Die beiden Aushängeschilder des Pride Gyms halten seit Jahren die Fahne der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens hoch, kein Wunder also, dass sie auch bei GMC 17 (am 13. Oktober ab 18 Uhr live auf ranFIGHTING.de) im Düsseldorfer Castello wieder im Fokus stehen.

Keine einfache Situation für Asrih, denn dieser muss nicht nur selbst die Faustschützer überstreifen, sondern auch seinen Adoptiv-Sohn Grabinski betreuen.

Grabinski vs. Mokoyoko – Derbystimmung garantiert

Nur sechs Wochen nach seinem letzten Kampf wird GMC-Champion Mohamed Grabinski wieder im Käfig stehen. Der 26-Jährige setzte sich in Köln gegen seinen Münchner Herausforderer Mohamed Trabelsi nach Punkten durch und verteidigte so zum ersten Mal seinen GMC-Titel.

Da er keine Verletzungen aus dem Kampf davontrug, kann Grabinski vor heimischer Kulisse direkt wieder angreifen. Sein Gürtel wird dabei jedoch nicht auf dem Spiel stehen, denn gegen den Kölner Mick Mokoyoko kämpft Grabinski aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit in einer höheren Gewichtsklasse.

Denn gegen den Veteranen vom Combat Club, der im Dezember in einem actionreichen Kampf Mario Wittmann besiegte, dürfte die Stimmung in der Halle ihren Siedepunkt erreichen. Über die natürliche sportliche Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf hinaus gibt es seit Jahren Querelen zwischen den Teams der beiden Kämpfer. Ein Sieg im direkten Duell ist daher Ehrensache.

Nicht der einzige Motivationsschub für den GMC-Champion. Für Grabinski geht es nach zwei starken Siegen im Jahr 2018 nicht nur darum, das Kalenderjahr mit einem dritten Erfolg zu beenden, sondern sich auch mit einem weiteren Highlight gebührend in die Elternzeit zu verabschieden. Wie der 26-Jährige nach GMC 16 verriet, erwartet die Familie Nachwuchs. 

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Asrih gegen UFC-Veteran Sajewski

Zuvor darf auch Papa Asrih zeigen, was er noch im Tank hat. Zwar schon 39 Jahre alt, erlebt der Kopf des Pride Gyms gerade seinen zweiten Frühling. Sechs Siege in Folge hat die "Faust aus Tangier" vorzuweisen, fünf davon feierte er vorzeitig.

Für Asrih, der vor acht Jahren als erster deutscher Teilnehmer an der UFC-Show "The Ultimate Fighter" MMA-Geschichte schrieb, ist auch der UFC-Traum noch nicht ausgeträumt und ein Erfolg im nächsten Kampf könnte ihn seinem Ziel so nah bringen, wie noch nie. Unterstützt von seinen heimischen Fans trifft Asrih auf den Polen Lukasz Sajewski.

Der "Wookie" aus Danzig kam 2015 ungeschlagen in die UFC, unterlag dort im Debüt Asrihs Intimfeind Nick Hein, musste zwei weitere Niederlagen einstecken und wurde wieder entlassen. In Düsseldorf feiert der 27-Jährige sein Käfig-Comeback und will den ersten Schritt zurück Richtung UFC machen.

Engizek vor nächstem Einsatz

Genau wie Grabinski wird auch Weltergewichts-Champion Kerim Engizek nach seinem harten Knockout gegen Thibaud Larchet wieder den GMC-Käfig betreten. Auch der Düsseldorfer kann auf den Heimvorteil in seinem Duell bauen, wird aber ebenfalls nicht seinen Titel aufs Spiel setzen, da er im Mittelgewicht antritt. Der Gegner ist noch nicht bekannt.

Weitere Lokalmatadore sind für den 13. Oktober im Düsseldorfer Castello zu erwarten. Bestätigt wurde bereits ein Einsatz des Ringers Max Merten, der 2016 mit einem krachenden Knockout seinen ersten Profi-Sieg feiern konnte.

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