Felix Schiffarth (li.) kehrt in Berlin in den Käfig zurück - Bildquelle: GMC/Foto Seven SportFelix Schiffarth (li.) kehrt in Berlin in den Käfig zurück © GMC/Foto Seven Sport

München - Es ist das Sommer-Highlight im MMA-Kalender 2019: GMC 20 im Berliner Tempodrom.

Zum ersten Mal findet zusammen, was schon lange zusammen gehört. Deutschlands Hauptstadt und Deutschlands Top-MMA-Veranstalter. 14 packende MMA-Kämpfe stehen auf dem Programm (ab 17:30 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten lohnt:

1. Max Coga ist zurück in Deutschland

Max Coga ist zurück auf deutschen Bühnen. Der 29-jährige kämpfte sich in den vergangenen Jahren an die Spitze des deutschen Federgewichts und muss in den Ranglisten derzeit nur seinem Teamkollegen, Bellator-Kämpfer Daniel Weichel, den Vortritt lassen.

Im vergangenen Jahr ging der Frankfurter im Millionen-Turnier der PFL an den Start und schied erst im Viertelfinale gegen den späteren Sieger aus. Nun ist "Mad Max" zwar keine Million, dafür aber viele Erfahrungen reicher und zurück in Deutschland, wo er zum ersten Mal bei GMC an den Start geht und dabei auf den gefährlichen Franzosen Damien Lapilus trifft.

Lapilus, Bruder des amtierenden GMC-Champions Taylor Lapilus, hat an GMC bisher gute Erinnerungen, konnte er doch im vergangenen Jahr den aufstrebenden Vlado Sikic, einst Teamkollege Cogas, in der zweiten Runde zur Strecke bringen.

2. Comebacks der Titelkämpfer

Bevor Cogas GMC-Karriere beginnt, setzt der Düsseldorfer Felix Schiffarth seine fort. Der "German Shaolin" will dabei seinen Weg Richtung Federgewichts-Titel neu starten, nachdem er im ersten Versuch Anfang des Jahres Ömer Solmaz in einem Wahnsinnskampf unterlag. Einen Aufbaugegner bekommt Schiffarth aber keineswegs, sondern mit Niko Serbezis einen erfahrenen Kontrahenten aus Bremen.

Schiffarth ist dabei nicht der einzige Kämpfer, der in den GMC-Käfig zurückkehrt, auch zwei frühere Champions sind wieder da. So trifft der frühere Halbschwergewichts-Titelträger Jonas Billstein in einem Duell zweier Top-Mittelgewichte auf Dustin Stoltzfus.

Und Ex-Champion Saba Bolaghi steht zweieinhalb Jahre nach seinem furiosen Kampf gegen Lom-Ali Eskiev wieder in einem GMC-Käfig, wenn er sich dem Ukrainer Andrey Hohlov stellt.

3. Stephan Pütz vor nächster Titelverteidigung

Doch nicht nur Ex-Champions stehen in Berlin auf der Matte, auch der amtierende Titelträger im Halbschwergewicht Stephan Pütz wird sein Können präsentieren. Der "T-800" steht seit vergangenem Herbst im GMC-Kader und holte sich im Debüt prompt den Titel vom Tschechen Jan Gottvald. Im März konnte er dann in München eine alte Scharte auswetzen und sich bei UFC-Veteran Joachim Christensen für seine erste Profi-Niederlage revanchieren.

Nun geht der Blick wieder nach vorne und in Richtung zweiter Titelverteidigung. Gefordert wird Pütz dabei von Idris Amizhaev, einem Tschetschenen aus der Schweiz, der vor allem durch seine harten Fäuste besticht und bereits bei der Schweizer Liga SMMAC zum Champion werden konnte.

4. Weltmeisterin Dorny vor Profi-Debüt

Endlich ist es soweit: Julia Dorny wechselt zu den Profis. Jahrelang fragten sich Fans in Deutschland, wann die Judo-Kämpferin den Schnitt wagen würde, in Berlin vor heimischer Kulisse ist es nun soweit. Denn nun hat Dorny auch ihr großes Ziel bei den Amateuren, den Gewinn der Welt- und Europameisterschaft der IMMAF, erreicht.

Jetzt steht also das große Abenteuer als Profi für Dorny an, die sich zudem kurzfristig auf eine neue Gegnerin einstellen muss, nachdem die Olympionikin Antonia Moreira verletzt absagen musste und nun von der Spanierin Miriam Santana Ramos ersetzt wird.

5. Die jungen Wilden von GMC

Darüber hinaus strotzt das Programm in Berlin nur so vor aufstrebenden jungen Kämpfern. So bekommen es die beiden Aslaner-Brüder Ozan und Can mit dem schlagkräftigen "Sibirischen Tiger" Anatolij Baal und TUF-Veteran Sascha Sharma zu tun.

Für Ozan Aslaner bedeutet dieser Kampf auch einen Neustart in der neu geschaffenen Gewichtsklasse Super-Leichtgewicht. Der Paderborner hat seine letzten beiden Duelle verloren und bangt nun um seinen Platz in der Top Ten des Leichtgewichts. Für Baal ist es der erste Kampf seit anderthalb Jahren, da sein geplantes Comeback im März kurzfristig ins Wasser fiel.

Der "deutsche McGregor" Maurice Adorf will gegen Martin Uhlich im Duell der Ungeschlagenen den nächsten Sieg und das GMC-Eigengewächs Florian Kopiec gegen den Kroaten Luka Sumic den Weg an die Spitze fortsetzen.

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