Petchpanomrung Kiatmookao (re.) ist der Glory-Champion im Federgewicht - Bildquelle: imago sportfotoPetchpanomrung Kiatmookao (re.) ist der Glory-Champion im Federgewicht © imago sportfoto

München – Chicago ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten amerikanischen Austragungsorte von Glory. Das honoriert die Kickbox-Organisation am Wochenende mit zwei aufeinanderfolgenden Events. Glory 71 findet in der Nacht zum 23. November statt (ab 2 Uhr live auf ranFIGHTING.de) und Glory 72 in der Nacht zum 24. November (ab 2 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt:

1. Meksen und van Soest suchen die Entscheidung

Die Französin Anissa Meksen ist Welt- und Europameisterin im Muay Thai und Savate, Weltmeisterin im K-1 und zweifache Titelträgerin bei Glory. Zweifelsohne ist sie eine der besten Standkämpferinnen der Welt, aber im März dieses Jahres setzte sie sich gegen die US-Amerikanerin Tiffany van Soest nur geteilt nach Punkten durch. Da der Kampf bei Glory 64 in Frankreich stattfand, witterte van Soest einen Heimvorteil oder gar einen Betrug. Im Hauptkampf von Glory 71 genießt nun sie den Heimvorteil und will ihre offene Rechnung mit Meksen begleichen. Doch die Titelverteidigerin kündigte an, sie werde van Soest für ihre frechen Behauptungen in den Ringstaub schicken.

2. Marshall will Revanche gegen Adegbuyi

Der Rumäne Benjamin Adegbuyi knockte den Niederländer D'Angelo Marshall bei Glory 50 in Chicago in 36 Sekunden aus. Für diese bittere Niederlage, seine einzige Niederlage durch Knockout, will sich Marshall bei Glory 71 revanchieren. Die beiden Schwergewichtler erzielten die Mehrheit ihrer Siege vorzeitig und wollen auch am 23. November nicht über die vollen Runden gehen.

3. Rückkampf zwischen Kiatmookao und VanNostrand

Kevin VanNostrand, der ehemalige Interim-Champion im Federgewicht, will ebenfalls eine offene Rechnung begleichen. Der New Yorker trifft im Hauptkampf von Glory 72 zum zweiten Mal auf Petchpanomrung Kiatmookao. Der thailändische Titelträger hatte ihn im Juli 2018 bei Glory 55 nur geteilt nach Punkten bezwungen. Im Rückkampf, bei dem erneut der Glory-Titel im Federgewicht auf dem Spiel steht, wollen beide keinen Zweifel am Ergebnis lassen und mit einem Knockout eine eindeutige Entscheidung herbeiführen.

4. Ein ehemaliger UFC-Kämpfer auf dem Vormarsch

Chris Camozzi, der 19 Mal im Octagon der UFC stand, schulte 2017 vom MMA-Kämpfer zum Kickboxer um. Bei Glory ist der US-Amerikaner nach drei Siegen in vier Kämpfen bereits die Nummer neun der Rangliste im Halbschwergewicht. Mit einem Sieg über seinen Landsmann Ryot Waller will er sich bei Glory 72 in der Rangliste weiter nach oben kämpfen und sich das verdienen, was ihm in der UFC immer versagt geblieben war: eine Titelchance.

5. Menezes peilt Rückkampf gegen Meksen an

Der Brasilianerin Jady Menezes gelang es als einer von vier Kickboxerinnen, Anissa Meksen zu schlagen, wenn auch kontrovers. In einem Rückkampf will die ehemalige Titelträgerin zeigen, dass sie auch unumstritten gegen Meksen siegen kann. Um sich eine weitere Titelchance zu verdienen, muss Menezes bei Glory 72 gegen die Thailänderin Chommanee Sor Taehiran ein Zeichen setzen – am besten mit einem Knockout.

Mehr zu diesen Events sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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