Michael Smolik (re.) steht vor dem wichtigsten Kampf seiner Karriere - Bildquelle: Getty ImagesMichael Smolik (re.) steht vor dem wichtigsten Kampf seiner Karriere © Getty Images

München – Drei Jahre nach dem großen Event mit Rico Verhoeven und Badr Hari kehrt Glory an diesem Samstag mit der 69. Veranstaltung nach Deutschland zurück. Im Düsseldorfer ISS Dome kommt es zu einem ähnlich brisanten Duell wie damals in Oberhausen.

Zwar steht nicht der Glory-Titel zwischen Michael Smolik und Mo Abdallah auf dem Spiel, die beiden kämpfen dafür die inoffizielle Krone des deutschen Schwergewichts-Kickboxen aus. Dazu finden sich weitere Top-Kämpfer und junge Talente bei Glory 69 im Programm (ab 19 Uhr live auf ran.de und ranFIGHTING.de, ab 0:00 Uhr re-live auf ProSieben MAXX).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten lohnt:

1. Abdallah kann Worten Taten folgen lassen

Jahrelang hat Mo Abdallah ein Duell gegen Michael Smolik gefordert. Nicht nur verbal in zahlreichen Videos und den sozialen Netzwerken, Abdallah tauchte sogar auf einer Podiumsdiskussion auf einer Sportmesse auf, um Smolik zu konfrontieren. Und jahrelang blieben seine Forderungen unerhört.

Bis Samstag. Dann stehen sich Abdallah und Smolik zum ersten Mal nicht nur zum Wortgefecht im Ring gegenüber, sondern um die Fäuste sprechen zu lassen. Dann kann Abdallah unter Beweis stellen, was er schon seit Jahren behauptet: das er das beste deutsche Schwergewicht im Kickboxen ist.

2. Smolik kann sich beweisen

Doch auch Michael Smolik hat etwas zu beweisen. Denn die Angriffe in den sozialen Medien gingen weit über Abdallahs Herausforderungen hinaus. Immer wieder schwamm dabei ein Begriff mit: Fake. Smolik sei ein Fake-Kämpfer und ein Fake-Champ, die Gegner, die er bei seinen Titelverteidigungen besiegte, gekauft oder handverlesen, er selbst kein wahrer Kämpfer.

Worte, die den 28-Jährigen hart getroffen haben und die er widerlegen will. Das kann er am besten bei Glory in der Schwergewichtsklasse tun. Der erste Schritt ist der Kampf gegen Abdallah. Dann kann Smolik zeigen, dass seine zahlreichen Knockouts und Highlights nicht nur mit der Qualität seiner Gegner, sondern vor allem mit seinem Können zusammenhängen.

3. Grigorian vor erster Titelverteidigung

Im Hauptkampf des Abends steht hingegen der Glory-Titel im Leichtgewicht. Jahrelang biss sich Marat Grigorian die Zähne am thailändischen Champion Sitthichai Sitsongpeenong aus, in diesem Jahr gelang im fünften Anlauf endlich der erste Sieg für den Armenier, der seit Mai den Titel im Leichtgewicht trägt.

In Düsseldorf trifft er auf den jungen Tyjani Beztati. Der 21 Jahre alte Marokkaner kämpft seit 2016 bei Glory und hat sich nun seine zweite Titelchance verdient. Von der Niederlage gegen Sitthichai abgesehen, hat Beztati neun seiner zehn Glory-Kämpfe gewonnen und dabei etwa Christian Baya oder Josh Jauncey besiegt. Im zweiten Versuch will sich Beztati nun zum Champion krönen.

4. Kracher-Kämpfe im Hauptprogramm

Doch damit nicht genug, denn auch der Rest des Hauptprogramms verspricht Action. So trifft der frühere Enfusion-Doppelchampion Luis Tavares in einem potenziellen Herausforderer-Kampf auf Michael Duut.

Zudem messen sich die Mittelgewichte Yousri Belgaroui und Ulrik Bokeme und der Schweizer Yoann Kongolo eröffnet das Hauptprogramm gegen den Russen Dmitry Menshikov, der seine beiden Glory-Kämpfe per Knockout gewann.

5. Deutsches Duell im Vorprogramm

Im ersten Kampf des Abends auf ranFIGHTING.de stehen sich in Düsseldorf zwei Kickboxer aus Deutschland gegenüber. Dani Traoré wird dabei seinen dritten Kampf bei Glory bestreiten, wenn er auf Arian Sadikovic aus Langenhagen trifft. Für beide geht es darum, auf die Siegerstraße zurückzukehren.

Traoré gewann im März sein Glory-Debüt per Knockout, musste danach gegen Ammari Diedrick eine Niederlage einstecken. Auch Sadikovic debütierte im März, musste dort aber eine umstrittene Niederlage gegen Mike Lemaire hinnehmen.

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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