Cedric Doumbe (li.) hat zum zweiten Mal den Glory-Titel gewonnen. - Bildquelle: Glory Sports InternationalCedric Doumbe (li.) hat zum zweiten Mal den Glory-Titel gewonnen. © Glory Sports International

München/Straßburg – Cedric Doumbe ist wieder an der Spitze des Weltergewichts von Glory. Der Franzose zeigte gegen Titelträger Harut Grigorian eine unglaubliche Leistung und krönte sich nach einer chaotischen zweiten Runde zum zweiten Mal zum Champion.

Nachdem er bereits den ersten Durchgang für sich verbucht hatte, wurde Doumbe im zweiten noch aggressiver und ließ die Fäuste fliegen. Grigorian konnte nicht wirklich mithalten, sondern ging nach einer Rechten an die Schläfe zum ersten Mal auf die Bretter.

Der Armenier rappelte sich noch einmal auf, wurde dann aber in der Ringecke gestellt und solange mit Schlägen bombardiert, bis er auf die Knie und der Ringrichter dazwischen ging. Doumbe rannte bereits zum Feiern aus dem Ring heraus, da ihm das Eingreifen des Ringrichters den Kampfabbruch signalisierte, doch er hatte sich zu früh gefreut.

Denn der Kampf war noch nicht vorbei, Grigorian hatte im Schlaghagel nur sein Mundstück verloren, wurde dann noch angezählt, konnte aber weitermachen. Doch das war kein Problem für Doumbe. Der Franzose kehrte in der Zwischenzeit schnell in den Ring zurück, feuerte erneut aus allen Rohren und schlug Grigorian mit einer Sekunde auf der Uhr in der zweiten Runde zum dritten Mal zu Boden für den technischen K.o.

Meksen verteidigt Glory-Titel

Auch im zweiten Kampf zwischen Anissa Meksen und Tiffany van Soest bleibt die Französin Siegerin und damit weiterhin die Glory-Titelträgerin im Super-Bantamgewicht. Und erneut war es ein sehr enger Kampf auf hohem Niveau.

Die Herausforderin aus den USA gab sich dabei viel Mühe, hatte jedoch große Schwierigkeiten, die Distanz zu überbrücken. Meksens Defensive hielt und sie ließ sich auch nicht von van Soests Spinning Back Fists überraschen.

Die Amerikanerin versuchte, über Körpertreffer zu punkten, doch die Punktrichter belohnten das nicht, sondern werteten auch die engen Runden für die Französin, die sich so Runde um Runde einen Vorsprung erkämpfte und mit einem linken Haken in der dritten Runde den wohl klarsten Wirkungstreffer landete.

Van Soest ließ sich jedoch nicht entmutigen, sondern kämpfte tapfer bis zum Schluss, doch den nötigen Niederschlag konnte sie nicht mehr erreichen, sodass Meksen am Ende erneut in einem engen Duell auf Augenhöhe nach Punkten triumphierte.

Deutsches Quartett geht drei Mal leer aus

Die Stadt an der deutsch-französischen Grenze war zuvor kein gutes Pflaster für die vier Kickboxer aus Deutschland im Vorprogramm. Der Hannoveraner Arian Sadikovic, Jakob Styben aus Zweibrücken und der Konstanzer Vincent Foschiani mussten sich allesamt nach Punkten geschlagen geben.

Den einzigen Sieg feierte der Reutlinger Dani Traore, der den französischen Lokalmatador Jeremy Antonio in der zweiten Runde mit einer Linken, einem Kniestoß und einer Rechten insgesamt drei Mal auf die Bretter schickte.

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