Alex Pereira will eine alte Rechnung begleichen und den Titel verteidigen - Bildquelle: Glory Sports InternationalAlex Pereira will eine alte Rechnung begleichen und den Titel verteidigen © Glory Sports International

München – Zum ersten Mal in diesem Jahr veranstaltet der Kickbox-Marktführer Glory wieder im Mutterland des Kickboxens, der Niederlande. Dabei geht es zum ersten Mal nach Utrecht und dort kommen die Fans bei der Premiere in den Genuss von gleich zwei Titelkämpfen (Glory 65 am 17. Mai ab 19 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

Champion Pereira will alte Rechnung begleichen

Die größte Motivation dürfte am Freitag Mittelgewichts-Titelträger Alex Pereira haben. Der Brasilianer will nicht nur seinen Titel zum mittlerweile vierten Mal verteidigen, mit Herausforderer Jason Wilnis hat er zudem noch mehr als nur eine alte Rechnung offen.

Denn Wilnis ist für zwei der sechs Niederlagen in Pereiras Karriere verantwortlich. 2012 besiegte Wilnis den Brasilianer vor heimischer Kulisse in Sao Paulo, 2015 unterlag Pereira im Glory-Mittelgewichtsturnier auf neutralem Boden in Abu Dhabi.

Nun kann Pereira diese alte Rechnung begleichen, wenn er Wilnis in dessen Geburtsstadt Utrecht nicht nur besiegt, sondern sogar ein klares Statement setzt. Wilnis will sein Heimspiel hingegen dafür nutzen, mit der Hilfe seiner Fans nach 2016 zum zweiten Mal zum Glory-Champion zu werden.

Aller guten Dinge sind fünf für Grigorian

Zuvor kommt es im Titelkampf im Leichtgewicht ebenfalls zu einem Rückkampf, wenn Sitthichai Sitsongpeenong von Marat Grigorian gefordert wird. Der Thailänder ist seit Jahren das Maß aller Dinge im Leichtgewicht, in zwölf Kämpfen für die Liga konnte ihn nur Robin van Roosmalen vor vier Jahren bezwingen.

Seitdem gibt es kein Vorbeikommen am 27-Jährigen und keiner weiß das besser als Marat Grigorian. Denn der Armenier biss sich bereits vier Mal die Zähne an Sitsongpeenong aus, ging dabei jedes Mal mit dem Champion über die Distanz.

Anders als der Großteil der Konkurrenz kann Grigorian jedoch selbstbewusst in den Titelkampf gehen. Die letzten beiden Aufeinandertreffen wurden nur geteilt für Sitthichai gewertet, Grigorian konnte also mindestens einen Punktrichter von sich überzeugen. Vielleicht ist genau jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem er die Mehrheit der Punktrichter auf seiner Seite hat.

Das Mittelgewicht steht im Mittelpunkt

Neben dem Hauptkampf zwischen Pereira und Wilnis kommt es auch zu zwei weiteren interessanten Duellen im Glory-Mittelgewicht. So will Yousri Belgaroui, der Champion Pereira bereits zwei Mal erfolglos forderte, seinen Platz an der Spitze der Rangliste gegen den aufstrebenden Donovan Wisse verteidigen.

Und "Mr. Cool" Eyevan Danenberg stellt sich der Herausforderung des erfahrenen Franzosen Yassine Ahaggan. Danenberg wechselt für diesen Kampf ins Mittelgewicht, nachdem er im Weltergewicht knapp an einem Titelkampf vorbeischrammte.

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