Cedric Doumbe (li.) ist zweifacher Glory-Champion im Weltergewicht - Bildquelle: GloryCedric Doumbe (li.) ist zweifacher Glory-Champion im Weltergewicht © Glory

München/Paris - Volles Programm bei Glory 66 in Paris!

Immerhin drei Titelkämpfe werden am 22. Juni (ab 19 Uhr live auf ranFIGHTING.de) ausgetragen. Das ist aber natürlich nicht alles. Wir nennen euch fünf Gründe, warum es sich lohnt, einzuschalten.

Das Biest will Revanche: Cedric "The Beast" Doumbe (72-6-1, 42 K.o.) bekommt vor heimischem Publikum seine Revanche. Der zweifache Glory-Champion im Weltergewicht verlor im März 2018 gegen den Aserbaidschaner Alim "The Professor" Nabiev (51-7, 21 K.o.) – allerdings nur geteilt nach Punkten, und das nicht unumstritten.Kurios: Nabiev wiederum konnte schon drei Glory-Champions besiegen, und das in nur sechs Kämpfen. Den Gürtel konnte er aber bislang nicht in seinen Händen halten. 

Meksen auf RekordjagdIhre Bilanz ist beeindruckend: Anissa Meksen gehört fraglos zu den Gewichtsklassen übergreifend besten Standkämpferinnen der Welt. Immerhin blickt die Französin (98-4, 31 K.o.) auf eine Siegquote von 96 Prozent und mehrere WM- und EM-Titel in unterschiedlichen Disziplinen.

Bei ihrem Heimspiel wird sie von der Schwedin Sofia "The Wolf" Olofsson (49-8, 21 K.o.) herausgefordert. Mit einem weiteren Sieg würde Meksen einen neuen Rekord für die meisten Titelverteidigungen in ihrer Gewichtsklasse aufstellen.

Vakhitov feiert Comeback: Den Russen Artem Vakhitov (20-5, 8 K.o.) konnte zuletzt nur eine Knieverletzung stoppen. Die hat er inzwischen überstanden, weshalb er sich anschickt, seine Serie fortzusetzen. Immerhin ist er der bislang dominanteste Glory-Champion im Halbschwergewicht, gewann neun von zehn Glory-Kämpfen und siegte dabei unter anderem zweimal gegen den Deutschen Danyo Ilunga.

Herausforderer bei seiner fünften Titelverteidigung ist der Niederländer Donegi "The Silverback" Abena (24-5, 6 K.o.), die Nummer eins der Rangliste im Halbschwergewicht. Abena ist ein Teamkollege und Trainingspartner von Superstar Badr Hari und bei Glory noch ungeschlagen.

Tavares und die Titelchance: Der Niederländer Luis Tavares will wieder ganz nach oben. Doppel-Champion von Enfusion war er bereits, zuletzt im Dezember meldete er sich mit einem Sieg bei Glory zurück. Es gibt sowieso nur einen Kämpfer, der ihn in den letzten drei Jahren besiegen konnte: der potentielle Glory-Champion Donegi Abena.

Um sich für eine Titelchance zu empfehlen, muss er mindestens noch einen Gegner aus dem Weg räumen. In Paris ist es Lokalmatador Stephane Susperregui.

Talenteschau: Auch die restliche Fight Card kann sich sehen lassen, auch wenn es nicht immer um den Titel geht. Mohamed Mezouari (35-2-, 24 KO) ist ein aufstrebender Kämpfer, er machte bereits mit 19 auf sich aufmerksam, als er 2016 bei der Niederlage gegen Sitthichai den Pound-for-Pound-König in eine entscheidende Extra-Runde schickte.

Die Bilanz des inzwischen 23-Jährigen seitdem kann sich mit 8-2 sehen lassen. Wie auch sein Glory-Debüt bei Glory 62, das er, erstmals im Weltergewicht, gegen Miles Simson durch K.o. gewann. Nun wartet Adam Hadfield (19-3-1, 10 KO). 

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